DE8805417U1 - Handschaufel für Müll und Schüttgut - Google Patents

Handschaufel für Müll und Schüttgut

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DE8805417U1
DE8805417U1 DE8805417U DE8805417U DE8805417U1 DE 8805417 U1 DE8805417 U1 DE 8805417U1 DE 8805417 U DE8805417 U DE 8805417U DE 8805417 U DE8805417 U DE 8805417U DE 8805417 U1 DE8805417 U1 DE 8805417U1
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shovel
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BIERNATH SIEGFRIED 5300 BONN DE
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BIERNATH SIEGFRIED 5300 BONN DE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/12Hand implements, e.g. litter pickers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/50Auxiliary implements
    • A47L13/52Dust pans; Crumb trays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)

Description

Siegfried Biernath -3-
Bonn 1
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Handschaufel für Müll und Schüttgut.
Bekannt sind aus Blech geformte, mehr oder weniger tiefgezogene Handschaufeln, die alle, begrenzt durch dies Art der Formgebung, im Bereich zwischen Schaufelblatt und Griff einen verhältnismäßig geringen Querschnitt aufweisen. Doch gerade dieser Bereich wird am meisten auf Biegung beansprucht Verbiegen des Griffes und des hintaren Schaufelrandes oder sogar Bruch an dieser Stelle ist keine Seltenheit.
Ein weiterer Mangel dieser "tiefgezogenen'1 Schaufeln ist zu sehen in ihrer tellerartigen, d.h. verhältnismäßig flachen Form von seitlichem und rückwärtigem Rand, die dem aufgehäuften Kehricht unzureichend Halt gegen Herabrutschen bietet. Die bei diesen Schaufeln üblichen runden Griffe geben nur geringen Halt gegen seitliches Kippen, sodaß der Umgang mit ihnen gelegentlich zu einem Balanceakt werden kann.
Bekannt sind auch Schaufeln aus Kunststoff, bei denen man
bezüglich der hier angewendeten Formgebungsverfahren ziemlich freigestellt ist. Mit diesen Schaufeln kann zwar ein höherer Rand dargestellt werden, als bei tiefgezogenen Schaufeln, doch die Haltbarkeit dieser Schaufeln ist, bedingt durch den verwendeten Werkstoff, sehr begrenzt.
Ausfälle durch Verschleiß und Bruch, besonders an der Schaufel zunge, sind allzu häufig zu beobachten. Für bestimmte Anwendungsbereiche, z.B. in Hof, Garten und Werkstatt, sind Kunststoffschaufeln also garnicht geeignet.
Siegfried Biernath -4-
Bonn 1
Aufgabe der Erfindung ist, eine handliche und zweckgerechte Handschaufel darzustellen, bei der die genannten Nachteile vermieden sind, sodaß Müll und Schüttgut, ggfs. aber auch Flüssigkeiten, gezielt aufgenommen, transportiert und entleert werden kann.
Die Lösung der Erfindung wird dadurch erreicht, daß ein geradrandiger und im wesentlichen dreieckiger Zuschnitt aus einem Flachmaterial, vorzugsweise aus einem metallischen Werkstoff, allein durch Biegen in die erfindungsgemäße dreieckige Form zu einer Schaufel gestaltet ist. Dabei bilden das deltaförmige Schaufelblatt und der mehrkantige Griff eine Einheit.
Eine Schaufel nach der Erfindung hat folgende Vorteile:
- del tafö'rmiges Schaufelblatt mit verhältnismäßig breiter Schaufel öffnung zum "Einsammeln"
- hohe und steile Seitenwände gegen Herabrutschen von Schaufelgut
- große Griffhöhe am übergang zum Schaufelblatt bietet große Biegesteifigkeit
- Die auftretenden Kräfte zwischen Schaufelblatt bzw. Seitenwänden und Griff werden, unter Wegfall einer Rückwand, auf kürzestem Weg übergeleitet.
- Der mehrkantig profilierte Griff liegt gut in der Hand und gewährleistet eine gute Führung der Schaufel beim Aufnehmen, Transport und Entleeren von Schaufelgut.
Siegfried Biernath - 5 -
Bonn 1
- bei gleichbleibender Griffhöhe kann die Längsneigung der Seitenwände variabel gestaltet werden und damit auch das Fassungsvolumen der Schaufel.
S - Die platzsparende Aufbewahrung der Schaufel erfolgt senkrecht zwischen zwei Stiften in einer Wand (Griff nach unten), d.h. Aufhängung ohne umständlichen Gri ffwechsel .
- Der Aufwand für eine zusätzliche Aufhängeöse entfällt.
- geringster Verschnitt (Abfall) bei der Fertigung (ca.2%)
- Fertigung ist ohne Abfall möglich, wenn beide vorderen Dreieckspitzen zur Verstärkung der stark beanspruchten vorderen Ecken herangezogen werden, indem diese Spitzen nach unten einwärts gefaltet werden.
- Die erfindungsgemäße Schaufelform ist gut geeignet, um auch Schaufeln nach einem anderen Formgebungsverfahren (z.B. Gießen, Pressen) herzustellen.
Mit Hilfe der Zeichnungen werden die erfindungsgemäßen ■ Merkmale näher beschrieben. Unter Fig. 1 bis 3 (Blatt 8) ist ein Ausführungsbeispiel einer Schaufel dargestellt, die aus zwei Stücken besteht.
Fig. 1 zeigt die Schaufel 1 in der Seitenansicht mit
Seitenwand 5 und mit eingelegtem Füllstück 6 im dreikantigen Griff 3.
Fig. 2 zeigt, vergrößert dargestellt, den Griff 3 entsprechend Schnitt A—B in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die Schaufel 1 in der Draufsicht mit delta-
förmigem Schaufelblatt 2, mit im Griff 3 eingelegtem Füllstück 6, sowie mit unterlegtem Zuschnitt 4 als Äbwi cklung.
• «at «·*·#·· at &igr;
Siegfried Biernath - 6 -
53OC Bonn 1
Diese Scii-äu'T e &igr; zusteht aus einem dreieckigen Zuschnitc H mit. mehr oder weniger abgestumpften Ecken. Die Formgebung erfolgt in einem dafür eingerichteten Werkzeug und zwar an allen dafür vorgesehenen Biegelinien 7 gleichzeitig. Der öffnungswinkel &dgr; des Schaufelblattes 2 kann herstellungsseitig dem Verwendungszweck der Schaufel entsprechend angepaßt werden. Die Größe des Schaufelblattes ist variabel durch ändern der Neigungswinkels eider Seitenwände 5, ohne dadurch die Griffhöhe Hq zu ändern (Fig. Z).
Im übergangsberei c:h der Seitenwände 5 zum Griff 3 ist zweckmäßig eine Verbindung 9 beider Griffseiten vorgesehen. Mit dem Füllstück 6 ist der hohle Griff 3 zum Schaufelblatt 2 hin verschlossen. Die Wahl des Biegewinkels ß (Fig. 2) für die Griffseiten läßt sowohl einen dreieckigen als auch einen mehreckigen Griffquerschnitt zu.
Die vorderen Ecken 8 des Zuschnittes 4 sind einziger Verschnitt, sofern sie nicht zur Randverstärkung der vorderen Schaufelecken bzw. Seitenwände herangezogen werden, indem sie vor dem Kauptbiegevorgang entlang der L.'nie 10 nach unten einwärts gefaltet werden.
Unter Fig. 4 bis 6 (Bl. 9) ist ein Ausführungsbeispiel einer Schaufel dargestellt, bestehend aus einem einzigen Stück.
Fig. 4 zeigt die Schaufel 11 in der Seitenansicht mit Seitenwand 15 und bereichsweise dopoelwandigern Griff 13.
Fig. 5 zeigt den Griff 13 gemäß Schnitt C—D in Fig. 4 (vergrößert dargestellt).
Fig. 6 zeigt die Schaufel 11 in der Draufsicht mit delta-
förmigem Schaufelblatt 12, Seitenwand 15, Flächente··! 16 zwischen Schaufelblatt und dreieckigem Sr , sowie den unterlegten Zuschnitt 14 als Abwicklung mit den entsprechenden Biegelinien 17.
Siegfried Biernath -7-
Bonn 1
Die hier gezeigte Schaufel 11 besteht aus einem dreieckigen bzw. trapezförmigen Zuschnitt 14 mit entsprechend abgestumpften Ecken. Die Formgebung erfolgt durch gleichzeitiges Biegen entlang der Biegelinien 17. Dabei wird der hintere Flächenteil 16 des Schaufelblattes 12 hochgebogen und dient so als Verschlußteil des hohlen Griffes 13. Der Griff ist im biegebeanspruchten Bereich doppelwandig, wie die vergrößerte Schnittdarstellung in Fig. 5 zeigt. Die Seitenwände 15 sind beispielhaft leicht nach innen geneigt (Fig. 6).
Zusammenfassung
Handschaufel für Müll und Schüttgut, gekennzeichnet durch deltaförmiges Schaufelblatt (2) mit hohen Seitenwänden (5) und integriertem mehrkantigem Griff (3), vorzugsweise hergestellt aus metallischem Flachmaterial.

Claims (9)

Siegfried Biernath Bonn, 22.04. 1988 Oppenhoffstraße 12 Bonn 1 Handschaufel für Müll und Schüttgut SCHUTZANSPROCHE
1. Handschaufel für Müll und Schüttgut, dadurch gekennzeichnet, daß die begrenzenden Flächen der
Schaufel (1,11) im wesentlichen Dreieckform aufweisen.
2. Schaufel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die fertig geformte Schaufel (1,11) mit Schaufelblatt (2,12) und Griff (3,13) aus einem Stück Flachmaterial durch Biegen eines im wesentlichen dreieckigen Zuschnittes(Abwicklung 4) hergestellt ist.
10
3. Schaufel nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der deltaförmige öffnungswinkel (&dgr;) des Schaufelblattes (2,12) eine Größe von etwa 45° bis aufweist.
15
4. Schaufel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekem zeichnet, daß die Seitenwände (5,15) des Schaufelblattes (2,12) etwa senkrecht stehen.
20
5. Schaufel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (5,15), bei
gleichbleibender Griffhöhe (HG) des Griffes (3,13) im überf: gangsbereich zum Schaufelblatt (2,12), einen variablen
'!■ Neigungswinkel Alpha (&agr;) aufweisen, wodurch die Größe des
&ngr; 25 Schaufelblattes variabel ist.
• ·
Siegfried Biernath -2-
Bonn 1
6. Schaufel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (3,13), je nach Biegewinkel Beta ((J), eine dreieckige und / oder mehreckige Querschnittsform aufweist und daß die Querschnittsgröße sich zum Griffende hin verjüngen kann.
7. Schaufel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der offene bzw. hohle oriff (3) gegenüber dem Schauvelblatt (2) durch ein angepaßtes Füllstück (6) geschlossen ist.
8. Schaufel nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der offene bzw. hohle Griff (13) der Schaufel (11) gegenüber dem Schaufelblatt (12) verschlossen ist durch das hintere Flächenteil (16) des Schaufelblattes, wodurch die Seitenteile des Griffes bereichsweise doppelwandig gefaltet sind und die gesamte Schaufel aus einem einzigen Stück besteht.
9. Schaufel nach einem der vergenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erfindungsgemäße Form der Schaufel (1,11) durch Gießen oder Pressen hergestellt ist.
DE8805417U 1988-04-23 1988-04-23 Handschaufel für Müll und Schüttgut Expired DE8805417U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4129246C1 (de) * 1991-09-03 1993-01-14 Albert Turk Gmbh & Co Kg, 5882 Meinerzhagen, De
US9374937B2 (en) 2012-06-12 2016-06-28 Andreas Hinrich Natolino Hand shovel including a shovel and a handle having a slightly V-shaped arrangement

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US2812784A (en) * 1955-09-02 1957-11-12 Thomas H Palmer Multipurpose pan
DE1973060U (de) * 1967-09-12 1967-11-23 Hans Halm Kehrschaufel.
DE7732762U1 (de) * 1977-10-24 1978-04-20 Wallenda, Engelbert, 4690 Herne Kehrschaufel

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