DE880496C - Vorrichtung zum Aufzeichnen einer sofort sichtbaren Lichtschrift - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen einer sofort sichtbaren Lichtschrift

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DE880496C
DE880496C DEH853D DEH0000853D DE880496C DE 880496 C DE880496 C DE 880496C DE H853 D DEH853 D DE H853D DE H0000853 D DEH0000853 D DE H0000853D DE 880496 C DE880496 C DE 880496C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEH853D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Stabe
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ABB Training Center GmbH and Co KG
Original Assignee
Hartmann and Braun AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE880496C publication Critical patent/DE880496C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/14Optical recording elements; Recording elements using X-or nuclear radiation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Color Printing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufzeichnen einer sofort sichtbaren Lichtschrift Zur Registrierung technischer, physikalischer, chemischer und ähnlicher Vorgänge sind folgende vier Hauptarten von Schreibgeräten bekanntgeworden: I. Geräte mit Tintenschrift, 2. Punktschreiber, 3. Geräte mit mechanischer Aufzeichnung (Barytpapier, berußte Glasplatten u. ä.), 4. Geräte mit photographischer Aufzeichnung. Die Vorrichzungen mit Tintenschreibfedern erfordern Meßgeräte mit großem Systemdrehmoment und können nur bei kleinen Schreibgeschwindigkeiten gebraucht werden. Außerdem weisen sie die Nachteile einer großen Einstellzeit, großer Reibung der Systemlagerung sowie einer zusätzlichen, durch die Schreibfeder hervorgerufenen Reibung auf. Auch die nasse Schrift ist oft nachteilig. Die Punktschreiber sind zwar für empfindliche Geräte geeignet, haben aber den Nachteil der intermittierenden Aufzeichnung und können für schnelle Vorgänge kaum verwendet werden. Den Geräten mit mechanischer Aufzeichnung haften die gleichen Nachteile an wie den Tintenschreibern.
  • Der Gegenstand der Erfindung gehört zur vierten Gruppe von Registriergeräten, nämlich zu den Geräten mit photographischer Aufzeichnung.
  • Die photographischen Aufzeichnungsvorrichtungen haben den Vorteil der Trägheitslosigkeit des schreibenden Lichtzeigers und der stetigen Aufzeichnung.
  • Die bisher vorgeschlagenen bekannten photographischen Registriervorrichtungen weisen aber folgende Nachteile auf: Die Lichtspur kann nicht sofort abgelesen, sondern der Schreibstreffen muß erst entwickelt und fixiert werden. Eine fortlaufende Ver- folgung eines Vorganges, welche in den meisten Fällen erwünscht, ja sogar notwendig ist, kann daher bei Verwendung der bekannten photographischen Vorrichtungen nicht erfolgen.
  • Es ist in der Literatur schon einmal darauf hingewiesen worden, daß man auch auf dem sogenannten Zelloidinpapier Registrierungen vornehmen kann. Dieses Zelloidinpapier wurde früher in der Photographie als sogenanntes selbstkopierendes Tageslichtpapier verwendet und ist bisher nicht in einer für Registrierzwecke geeigneten Form hergestellt worden. Es ergibt zwar bei Belichtung eine unmittelbare Schwärzung, bedarf also keiner Entwicklung, ist aber sehr unempfindlich. Selbst bei unmittelbarer Sonnenbestrahlung wird eine ausreichende Schwärzung bestenfalls bei Belichtungszeiten von Io und mehr Sekunden hervorgerufen.
  • Demgemäß gibt auch die Literaturstelle an, daß die Registrierung auf dem Zelloidinpapier sehr langsame Zeigerbewegungen voraussetzt. Es ist daher keinesfalls zu erwarten, daß mit diesem Papier bei Verwendung einer künstlichen Lichtquelle auch bei hohen Registriergeschwindi,gkeiten, wie sie z. B. bei der Untersuchung technischer Schwingungsvorgänge benötigt werden, noch Registrierungen möglich sind. Es mußte vielmehr auf Grund der Literaturstelle als aussichtslos angesehen werden, unmittelbar sich schwärzende Papiere auch für derartige Registriergeschwindigkeiten zu verwenden.
  • Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß es unter bestimmten Voraussetzungen doch möglich ist, mit unmittelbar sich schwärzendem Registrierpapier eine Registrierung in Geschwindigkeitsbereichen vorzunehmen, die bisher der photographischen Registrierung mit Bromsilberpapieren, die einer Entwicklung bedürfen, vorbehalten war.
  • Die Erfindung besteht darin, daß als Lichtquell eine Quecksilberhöchstdruckdampflampe hoher Leuchtdichte mit starkem ultraviolettem Anteil dient in Verbindung mit einem photographischen Papier, das sich bei Belichtung ohne Einwirkung vom Entwickler schwärzt und für den von der Lampe ausgestrahlten ultravioletten Bereich besonders sensibilisiert ist.
  • Eine besonders überraschende Eigenschaft, die sich hierbei ergibt, ist, daß die auf Ultraviolett sensibilisierten Papiere verhältnismäßig unempfindlich gegenüber Tageslicht sind. Die Registrierung kann ohne besondere Schutzmaßnahmen, wie Verdunklung usw., bei schwach gedämpftem Tageslicht (Innenraum von Zimmern) vorgenommen werden, ohne daß sich das Papier im ganzen schwärzt. Eine solche Schwärzung findet erst dann statt, wenn das Papier direktem Sonnenlicht, sehr hellem Tageslicht oder gedämpftem Tageslicht auf sehr lange Zeit, mehrere Stunden oder Tage, ausgesetzt wird.
  • Sollte im Einzelfall das Tageslicht amAufnahmeort zu hell sein, so kann das Registriergerät durch eine Rot- oder Geibscheibe vor diesem Tageslicht geschützt werden, ohne daß die Beobachtungsmöglichkeit von außen wesentlich beeinträchtigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum photographischen Aufzeichzonen einer sofort sichtbaren, bleibenden Lichtschrift, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle eine Quecksilberhöchstdrudcdampfl ampe hoher Leuchtdichte mit starkem ultraviolettem Anteil dient in Verbindung mit einem photographischen Papier, das sich bei Belichtung ohne Einwirkung von Entwickler schwärzt und für iden von der Lampe ausgestrahlten ultravioletten Bereich besonders sensibilisiert ist.
DEH853D 1941-10-28 1941-10-28 Vorrichtung zum Aufzeichnen einer sofort sichtbaren Lichtschrift Expired DE880496C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202015B (de) * 1958-09-08 1965-09-30 Honeywell Regulator Co Vorrichtung zum Aufzeichnen von Vorgaengen mit einem Lichtpunktschreiber
DE1267343B (de) * 1958-12-18 1968-05-02 Electricite De France Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung der Haeufigkeit von elektrischen Messwerten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202015B (de) * 1958-09-08 1965-09-30 Honeywell Regulator Co Vorrichtung zum Aufzeichnen von Vorgaengen mit einem Lichtpunktschreiber
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