DE8804764U1 - Zupf- und Schlaginstrument mit Tastatur - Google Patents
Zupf- und Schlaginstrument mit TastaturInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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- G10D1/12—Zithers, e.g. autoharps
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Description
PATENTANWÄLTE
DlPL,*! NiS. B U SCHHOFP
Dipl.'Ing. HENNiCKE
DIPL.- ING, VOLLBACH
5 KOLN/RH,
Akl#ftl., I Ut 301 I KDLN, den 7,4.1988
bill« ongtUn /
Anm.: Herr Albert Ünterberg
Breslauer Str* 22, 5309 Meckenheim
Titel&iacgr; Zupf- und Schlaginstrument mit Tastatur
bie Erfindung betrifft ein Zupf- und Schlaginstrument mit einer Gruppe über das Korpus gespannten Saiten und mit einer
über den Saiten angeordneten Tastatur mit fingerbetätigten Drücktasten zum Spielen von Akkorden.
insbesondere ist die Erfindung auf ein als Tisch- oder Handgerät ausgebildetes Saiteninstrument gerichtet, das
als kleine Akkordleier bezeichnet werden mag und über höchstens zwölf Saiten und im allgemeinen höchstens sechs
Akkordtasten verfügt.
Als Hand- oder Tischgeräte ausgebildete Zupfinstrumente
mit über dem Korpus gespannten Saiten sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, neben der gebräuchlichen Gitarre
und Zither z.B. als Leier, Kantelen, Psalterien oder auch
als Autoharp. Beispielsweise ist es von der in den OSA verbreiteten Autoharp her bekannt, das Saiteninstrument
mit einer Tastatur auszustatten, um ohne die sonst erforderlichen Fingergriffe die verschiedenen Akkorde spielen
zu können. Die Tastatur befindet sich an einem die
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Saiten übergreifenden Tästatürbretti sie weist in mehreren
Reihen nebeneinander fingerbetätigte Akkordknöpfe auf.
Um die bekannten Büpf- und Schlaginstrumente 2ü spielen,
bedarf es zumeist einer eingehenden Unterrichtung und intensiver Übungen, für die musikalische Früherziehuiig
von Kindern, die Musikausübung durch Behinderte oder auch
für die einfache Hausmusik sind die herkömmlichen Instruments nicht oder allenfalls mit erheblichen Einschränkungen
geeignet.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Saiteninstrument der eingangs genannten Art zu schaffen, das sich durch einfache
Gestaltung und einfache Spielbarkeit auszeichnet und daher mit besonderem Vorteil für die Musikausübung durch
Behinderte und spieltechnisch Ungeübte sowie auch für die musikalische Früherziehung im Schul- oder Vorschulalter
verwendbar ist.
Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelost,
daß die Drucktasten aus die Saiten übergreifenden Fingerleisten bestehen, die an der Unterseite mit Stopporganen
versehen sind, die jeweils diejenigen Saiten stoppen, die beim Anschlag nicht erklingen. Vorzugsweise ist
die Anordnung so getroffen, daß die parallel nebeneinander
angeordneten Fingerleisten jeweils die gesamte Saiten-Gruppe des Instruments übergreifen.
Die bei dem erfindungsgemäßen Zupf- und Schlaginstrument
vorgesehene, aus einfachen Fingerleisten bestehende Tastatur führt nicht nur zu einem einfachen Gesamtaufbau des
Gerätes, sondern vor allem auch zu einer äußerst einfachen Spielbarkeit, die nicht unbedingt Übungspraxis voraussetzt.
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Die int Vergleich zu Akkordknöpfen großen &idiagr;ingerleisteft sind
auch für in der Fingertechnik Ungeübte, wie Kinder t Behinderte,
Senioren usw*, gut greifbar und bedienbar« Die Einfeihenanordnüng
der Fingerleisten wirkt einer Verwechslung derselben entgegen und gestattet ös, die Fingerleisten mit
gut überschaubaren Kennzeichnungen, vorzugsweise mit farbigen Kennzeichnungen, zu versehen, so daß Tastenverwechslunfen
praktisch ausgeschlossen sind. Im allgemeinen genügt es, wenn das erfindungsgemäße Instrument mit höchstens etwa
fünf bis sieben Fingerleisten bestückt wird. Dies reicht «us, um sehr viele Lieder oder auch kleinere Musikstücke
harmonisch begleiten zu können. Das erfindungsgemäße Instrument mag als kleine Akkordleier bezeichnet Werden; es
weist zweckmäßig höchstens zwölf Saiten auf. Mit dem Ihetrüment
lassen sich durch Zupfen von Einzelsaiten auch einfache Melodien spielen. Hierbei brauchen die Fingerleisten
nicht betätigt zu werden. Das erfindungsgemäße Instrument ist demgemäß sowohl ein Melodie- als auch ein
Karmonie-Begleitinstrument.
Es empfiehlt sich, die Stegleisten, vorzugsweise mittels
einfacher Steckverbindungen, leicht lösbar am Korpus an- «uordnen. Beim Spielen einfacher Melodien können die Fingerleisten
entfernt werden. Auch ist es möglich, Lieder mit z.B. nur zwei oder drei Fingerleisten zu begleiten,
was die Handhabung noch weiter vereinfacht.
line besonders zweckmäßige und einfache Ausgestaltung der
Fingerleisten-Tastatur ergibt sich, wenn die Fingexleisten jeweils an ihren beiden Enden am Korpus gelagert werden,
und zwar derart, daß sie gegen die Rückstellkraft von Federelementen, wie insbesondere von Gaminikörpern, elastisch
niedergedrückt werden können. Dabei werden die Sts-le4 -.en
zweckmäßig mittels in Führungsbohrungen einfassender Stifte
I auf dom Korpus gelagert. Die aus Gummiringen bestehenden I
Federelemente können auf den Stiften sitzen. Letztere wer- \
den zweckmäßig an den Stegleisten angeordnet, während sich jj die Führungsbohrungen am Korpus befinden. I
Andererseits könnte die Anordnung aber auch so getroffen werden, daß die Stegleisten nach Art von Schwenkhebeln an
ihrem einen Ende hohenverschwenkbar am Korpus gelagert wer- .; den, so daß sie sich mit ihren Stopporganen gegen die be- &idigr;
I treffenden Saiten niederschwenken lassen. 1
Die an den Fingerleisten angeordneten Stopporgane werden zweckmäßig aus einem nachgiebigen Material, wie insbesondere
Gummi od.dgl., hergestellt. Sie bestehen vorteilhafterweise aus Noppen oder noppenartigen Steckerelementen od.dgl.
Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß die Stopporgane lösbar und versetzbar an der Unterseite der Fingerleisten
angeordnet werden. Damit ist die Verteilung der Stopporgane und ihre Zuordnung zu den Saiten des Instruments
an den einzelnen Fingerleisten veränderbar, so daß diese auf unterschiedliche Akkorde eingestellt werden können.
Wie erwähnt, wird das erfindungsgemäße Instrument vorzugsweise
als Tischgerät mit flachem Boden ausgebildet. Der Korpus des Instruments wird zweckmäßig als Resonanzkasten
mit Schalloch an der flachen Decke ausgeführt.
Um das Spielen von Melodien ohne Benutzung der Akkordtasten zu erleichtern, empfiehlt es sich, die Saiten nicht parallel
zueinander, sondern derart über dem Korpus hinwegzuführen, daß sie in ihrer Längsrichtung gegeneinander divergieren.
Die von den Fingerleisten gebildete Tastatur wird hierbei an demjenigen Endbereich des Korpus angeordnet, wo die
Säit.en in kleinerem Seitenäbständ zueinander
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Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Zupf- und Schlaggerätes näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Zupf- und Schlaginstrument
mit Akkordtastatur in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 das Instrument nach Fig. 1 in einer Teil-Perspektive im Bereich der Akkordtastatur,
wobei eine der Fingerleisten der Tastatur aus ihrer Halterung entfernt und in Ansicht
auf ihre Unterseite gezeigt ist.
Das dargestellte Zupf- und Schlaginstrument 1 weist einen als Resonanzkasten ausgebildeten flachen Korpus 2 auf, der
in grober Annäherung einen trapezförmigen Umriß hat und einen flachen Boden sowie eine flache Decke 3 mit Schallloch
4 aufweist. Das Korpus 2 wird vorzugsweise aus Holz gefertigt, könnte aber auch aus einem anderen Werkstoff,
z.B. Kunststoff, bestehen. Über die Decke 3 hinweg und im Abstand zu dieser sind die Saiten 5 gespannt, im gezeigten
Ausführungsbeispiel elf Saiten 5, die jeweils an dem einen Ende des Korpus bei 6 festgelegt und von diesen Verankerungsstellen
aus über einen Querriegel 7 hinweg zu dem gegenüberliegenden Ende des Korpus 2 geführt sind,, wo
sie an Stimmwirbeln 8 enden. Die Saiten 5 verlaufen nicht parallel zueinander, sondern unter einem kleinen
Schrägwinkel zueinander, derart, daß sie in Richtung auf die Stimmwirbel 8 gegeneinander divergieren. Am anderen
Ende des Korpus 2, wo die Saiten 5 in kleinerem Seitenabstand zueinander liegen, befindet sich eine Akkordtastafeur
9, die von mehreren parallel nebeneinander angeordneten Finger leisten 10 bis 14 gebildet Wird/, die jeweils
die geäamte Grtlppö der Saiten 5 übergreifen und zu
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beiden Seiten der Saiten-Gruppe auf der Decke 3 des Korpus gelagert sind. Die Fingerleisten bilden die fingerbetätigten
Drucktasten der Tastatur 9. Sie bestehen aus einfachen Stegleisten, die aus Holz oder Kunststoff gefertigt werden können
und die an der zwischen ihren Pußstücken 15 liegenden Leistenunterseite 16 in unterschiedlicher Bestückung Stopporgane
17 tragen, die jeweils beim Niederdrücken der Fingerleisten sich gegen die betreffenden Saiten 5 legen und
diese stoppen, so daß sie beim Anschlag der Saiten nicht erklingen. Um die verschiedenen Akkorde spielen zu können,
sind die Fingerleisten 10 bis 14 entsprechend unterschiedlich mit den Stopporganen 17 bestückt, wobei auch die Anzahl
der jeweils an der Fingerleiste angeordneten Stopporgane unterschiedlich sein kann. Die Stopporgane werden
aus einem nachgiebigen Material, vorzugsweise aus Gummi od.dgl., gefertigt. Sie bestehen aus einfachen Noppen oder
noppenartigen Steckerelementen od.dgl., die in Bohrungen oder Öffnungen 18 eingesteckt werden. Vorzugsweise weist
jede Stegleiste 10 bis 14 an ihrer Unterseite eine der Anzahl der Saiten 5 entsprechende Anzahl an Bohrungen 18 auf.
Die Stopporgane 17 sind dabei zweckmäßig als Steck^relemente
derart ausgebildet, daß sie an den Fingerleisten lösbar und versetzbar sind, was durch einfaches Umstecken der
Steckerelemente von der einen Bohrung 18 in eine andere Bohrung 18geschehen kann. Auf diese Weise lassen sich die
Fingerleisten 16 auf unterschiedliche Akkorde einstellen.
Die Stegleisten 10 bis 14 sind mittels Steckverbindungen leicht lösbar am Korpus 2 gelagert. Sie weisen jeweils an
ihren beiden Enden feste Stifte 19 auf, mit denen sie in Führungsbohrungen 20 einsteckbar sind, die zu beiden Seiten
der Saiten-Gruppe angeordnet sind. Auf den Stiften 19 sitzen Federelemente In Gestalt von Gummiringen 21. Be>im
Einstecken der Stifte 19 in die zugeordneten FÜhrungsbohrungen
20 stützen sich daher die Fxngerieisten über die
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Gummiringe 21 gegen das Korpus 2 ab. Die Fingerleisten 10 bis 14 lassen sich daher mitdem Finger unter Zusammendrücken
der Gummischeiben 21 niederdrücken, wodurch die Stopporgane 17 gegen die zugeordneten Saiten 5 gedrückt werden, die
dadurch bei ihrem Anschlag an einer Schwingung gehindert werden.
Das beschriebene Instrument kann als kleine Akkordleier bezeichnet werden, die mit höchstens zwölf Saiten 5, im
vorliegenden Fall elf Saiten 5, bestückt ist und ±m allgemeinen
mit höchstens sechs Fingerleisten auskommt. Mit diesem Zupf- und Schlaginstrument lassen sich Lieder oder
auch kleine Musikstücke harmonisch begleiten, wahlweise aber auch einfache Melodien spielen. Das Spielen erfolgt
zweckmäßig derart, daß die linke Hand mit dem Zeigefinger, besser mit dem Daumen und dem Zeigefinger, die jeweils gewünschte
Fingerleiste drückt, während die rechte Hand mit dem Daumen oder mit einem Plektron über die Saiten 5 gleitet.
Das Instrument 1 ruht hierbei auf einem Tisch oder einer sonstigen Unterlage. Es empfiehlt sich, die Fingerleisten
10 bis 14 jeweils mit einem gut sichtbaren Kennzeichen, zweckmäßig mit einer Farb-Kennzeichnung 22 auf
ihrer Oberseite zu versehen, um die Spielbarkeit noch weiter zu erleichtern.
Das beschriebene Instrument wird z.B. diatonisch gestimmt, von C bis f, in der F-Dur-Tonleiter. Die durch Betätigung
der Fingerleisten 10 bis 14 spielbaren Harmonien sind hierbei: F-Dur, C/7, B-Dur, g-Moll, d-Moll.
Die Fingerleisten sind, wie erwähnt, leicht vom Korpus 2
abnehmbar, so daß, falls erwünscht, auch mit z.B. nur zwei oder drei Fingerleisten ein Lied auf uem Instrument 1 begleitet
werden kann. Falls mit dem Instrument einfache Melodien gespielt werden, können sämtliche Fingerleisten
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ferflt werden. Durch Umstecken der Gummi-Stopiporgane 17 an |
den Fingerleist.en lassen sich noch weitere Harmonien spie- ]'
Claims (16)
1. Zupf- und Schlaginstrument mit einer Gruppe über das Korpus gespannten Saiten und mit einer über den Saiten
angeordneten Tastatur mit fingerbetätigten Drucktasten zum Spielen von Akkorden, dadurch gekennzeichnet
, daß die Drucktasten aus die Saiten (5) übergreifenden Fingerleisten (10 bis 14)
bestehen, die an der Unterseite mit Stopporganen (17) versehen sind, die jeweils diejenigen Saiten (5) stoppen,
die beim Anschlag nicht erklingen.
2. Instrument .nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die parallel nebeneinander angeordneten Fingerleisten (10 bis 14) jev^ils
die gesamte Saiten-Gruppe (5) übergreifen.
3. Instrument n.ich Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fingerleisten (10 bis 14), vorzugsweise mittels Steckverbindungen,
leicht lösbar am Korpus (2) angeordnet sind.
4. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fingerleisten (10 bis 14) jeweils an ihren beiden Enden am Korpus (2) gegen die Rückstellkraft von Federelementen
(21), wie insbesondere von Gummikörpern, elastisch niederdrückbar gelagert sind.
5. Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fingerleisten (10
bis 14) mittels in Führungsbohrungen (20) einfassender Stifte (19) auf dem Korpus (2) gelagert sind.
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6. Instrument nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß auf den Stiften (19) die aus Gummiringen od.dgl. bestehenden Federelemente
(21) sitzen.
7. Instrument nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stifte (19) an den Fingerleisten (10 bis 14) und die FührungEbohrungen
(20) an der Decke (3) des Korpus (2) angeordnet sind.
8. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fingerleisten (10 bis 14) nach Art von Schwenkhebeln an ihrem einen Ende gegen die Saiten (5) niederschwenkbar
am Korpus (2) gelagert sind.
9. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
an den Fingerleisten (10 bis 14) angeordneten Stopporgane (17) aus nachgiebigem Material, wie insbesondere
Gummi od.dgl., bestehen.
10. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stopporgane (17) aus Noppen oder noppenartigen Steckerelementen
od«dgl. bestehen.
11. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stopporgane (17) lösbar und versetzbar an der Unterseite der Fingerle.\sten (10 bis 14) angeordnet sind.
12. Instrument nach Anspruch ü, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fingerlei steil (&Idigr;0 bis 14) an ihrer Unterseite Stecköffnungen (18) auf-
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Weisen, in die die als Steckefelemerite ausgebildeten f
Noppenorgane (17) einsteckbar sindi |
13. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 12f d ä durch
gekennzeichnet/ daß es als Tischgerät mit flachem Boden ausgebildet
14* Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 13>
dadurch gekennzeichnet, Saß äef Korpus (2) aus einem Resönänzkästen mit Schalloch (4)
an der flachen Decke (3) besteht.
15. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da durch gekennzeichnet, daß die
Saiten (5) in ihrer Längsrichtung gegeneinander divergierend
über die Decke (3) gespannt sind, und daß die von den Fingerleisten (10 bis 14) gebildete Tastatur
(9) sich an demjenigen Endbereich des Korpus (2) befindet, wo die Saiten (5) in kleinerem Seitenabstand
zueinander liegen.
16. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 15, d a durch gekennzeichnet, daß es
nach Art einer kleinen Akkordleier mit höchstens zwölf Saiten (5) und höchstens sechs Fingerleisten ausgebildet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804764U DE8804764U1 (de) | 1988-04-12 | 1988-04-12 | Zupf- und Schlaginstrument mit Tastatur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804764U DE8804764U1 (de) | 1988-04-12 | 1988-04-12 | Zupf- und Schlaginstrument mit Tastatur |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804764U1 true DE8804764U1 (de) | 1988-06-01 |
Family
ID=6822811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804764U Expired DE8804764U1 (de) | 1988-04-12 | 1988-04-12 | Zupf- und Schlaginstrument mit Tastatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804764U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015005086A1 (de) * | 2015-04-21 | 2016-10-27 | Josef Lüke-Lenkenhoff | Tastenhebelmechanik für Gitarren und Lauteninstrumente mit klassischer, symetrischer Korpusform und flacher Korpusdecke |
-
1988
- 1988-04-12 DE DE8804764U patent/DE8804764U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015005086A1 (de) * | 2015-04-21 | 2016-10-27 | Josef Lüke-Lenkenhoff | Tastenhebelmechanik für Gitarren und Lauteninstrumente mit klassischer, symetrischer Korpusform und flacher Korpusdecke |
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