DE8804066U1 - Schütteleinrichtung für Bogenabstapelvorrichtung - Google Patents
Schütteleinrichtung für BogenabstapelvorrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H31/00—Pile receivers
- B65H31/34—Apparatus for squaring-up piled articles
- B65H31/38—Apparatus for vibrating or knocking the pile during piling
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
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3&THgr;97&Rgr;
QM.0083.DE
24.03.88
Die Neuerung betrifft eine Schütteleinrichtung für Bogenabetapelvorrichtungen gemäß dem Oberbegriff des
Schutzansptuchs l.
Vorrichtungen zum Abstapeln von Bögen, insbesondere vor Papieroder
Kartonbögen, die den Abschluß von Querschneidemaschinen
bilden, weisen Schütteleinrichtungen auf, mit deren Hilfe kantengerade Stapel erzeugt werden.
Dazu sind im Stapelbereich an einer Stirnseite und an den Längsseiten des Stapels senkrechte Schüttelbleche angeordnet, die
die obersten Bögen des Stapels an einem Anschlagbrett bzw. an Trennblechen der gegenüberliegenden Seite ausrichten.
In den technischen Informationen HI/324 der Anmelderin ist eine Abstapelvorrichtung beschrieben, die an der Bogeneinlaufseite des
Stapels eine Stirnschüttelung aufweist, bei der ein an seinem unteren Sude angeleimtes Schüttelblech mittels einer angetriebenen
Kurbel in Schwingung versetzt wird. An den Längsseiten befinden sich Leitbleche mit Vibratoren.
Das einseitig angelenkte Schüttelblech dieser gattungsgemäßen Schütteleinrichtung ist nicht in der Lage, eine zu den vertikalen
Stapelseiten parallele Schüttelbewegung durchzuführen. Eine parallele Sehüttelbewegüng des Schüttelblechs hat sich als
vorteilhaft für eine kantengerade Ablage gezeigt:.
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Weiterhin ist es bei einer ^stapelvorrichtung mit einer
derastigen Schütteleinrichtung nicht möglich, einen Stapel auf einer Palette mit allseits Überstehendem Palettenrand
(Stapelversatz) zu bilden. Dazu müßte das Schüttelblech sich oberhalb der Palette bis zu den dann zurückversetzten Stapelseiten
bewegen lassen. Beim Einsatz einer gattungsgemäßen Schütteleinrichtung ist dies nicht möglich, da sonst eine neue
Palette zu Beginn des Abetapelns nicht mehr bis in den Bereich der
Zuführebene angehoben werden kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Schütteleinrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, eine zu den
Stapelseiten parallele Schüttelbewegung zu vollführen und die eine Stapelbildung mit überstehendem Palettenrand ermöglicht.
Mit diesen Merkmalen wird ermöglicht, das Schüttelblech auf der Palette aufzusetzen, mit der es sich bei wachsendem Stapel nach
unten bewegt. Gleichzeitig ist eine parallele Schüttelbewegung des auf der Palette aufgestützten Schüttelblechs möglich, ohne daß es
zu Abrieb und damit zur Zerstörung der Palette kommt.
Die Unteransprüche enthalten konstruktiv vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung. Das Merkmal des Anspruchs 5
ermöglicht es, zur Führung der Bögen während der Ablage Oberbänder durch das Schüttelblech zu führen.
Als weitete Vorteile der Neuerung sind anzuführen, daß die
Schütteleinrichtung - in Bogenlaufrichtung - am Ende dar Abstapelvorrichtung angeordnet werden kann. Damit wird Platz an
der Zufuhrseite für wichtige Beschickungselemente geschaffen. Ebenso ermöglicht die unbegrenzte vertikale Beweglichkeit nach
oben ein Anheben des Schüttelblechs in eine Höhe, bei der die übrigen Stapelbildungselemente. z.B. die Oberbänder, problemlos
auf verschiedene Formatbreiten verstellt werden können. Auch wird
der Papierstapel vorteilnafterweise durch die Mitbewegung des
Stapelblechs nach unten über eine längere Strecke geführt.
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Die Zeichnungen dienen zur Erläuterung der Neuerung anhand einer vereinfach* dargestellten Vorrichtung zum Ablegen von Papierbögen
auf Stapel.
Figur 1 zeigt die Seitenansicht eines Bogenablegers mit einer
SchUtteleinrichtung gemäß der Neuerung.
Figur 2 zeigt einen Ausschnitt von Figur 1 in vergrößerter Darstellung.
Figur 3 zeigt einen Horizontalschnitt durch eine Schütteleinrichtung gemäß der Neuerung.
Die in Richtung des Teile 1 (Figur 1) auf nicht dargestellten Förderbändern geschuppt zugeförderten Papierbögen werden auf einer
Palette 2 zu einem Stapel 3 kontinuierlich abgelegt. Zur Führung
der Bögen während des Ablegens dienen Oberbänder 4. die sich über die gesamte Länge des Stapelbereichs erstrecken. Um die
Stapeloberkante während des Ablegens in konstanter Höhe halten zu können, liegt die Palette 2 auf einer Ablageplattform 5, die im
Gestell 6 mittels eines Spindelhubwerks 7 vertikal verfahrbar aufgehängt ist.
Zum Erreichen einer kantengenauen Ablage ist an der Stapelvorderseite - in Figur 1. rechts - eine
Schütteleinrichtung 8 angeordnet, die nachfolgend näher beschrieben wird:
Die Schütteleinrichtung 8 1st an zwei seitlichen, neben dem
Stapelbereich mit Abstand oberhalb der Oberbänder 4 angeordneten Längstraversen 9 des Gestells 6 zur Einstellung auf verschiedene
Formatlängen in Bogenzufuhrrichtung verstellbar aufgehängt. Sie
weist zwei an den Längstraversen 9 verstellbar aufgehängte, vertikale Tragarme 10 auf, an denen jeweils zwei mit Abstand
voneinander, sich vertikal nach unten bis in die Nähe der Cberbänder 4 erstreckende FeäerbLsciis 11 befestigt sind. Jeweils
zwischen den zwei Federblechen 11 einer Seite ist eine vertikale
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Führung 12 mit U-föcraigem, zum stapel 3 offenem Querschnitt
befestigt. An jeder Innenseite der Führung 12 sind in verschiedenen Höhen - im vorliegenden Beispiel 5 - jewels drei
Führungerollen 13 mit ihren Drehachsen parallel zur zugehörigen Seite befestigt. Die Rollen 13 dienen als Lager für ein
vertikales, sich quer über die Stapelbreite erstreckendes
Schüttelblech 14, das sich mit seiner Unterkante auf der Palette aufstützt. Das Schüttelblech 14 baut sich aus einzelnen, sich mit
Abstand parallel nach unten erstreckenden Einzelblechen 14.1 auf. die an einem oberen, gemeinsamen Querblech 14.2 befestigt sind.
Der Abstand der Einzelbleche 14.1 voneinander ist so gewählt, daß
die Oberbändec 4 störungsfrei zwischen ihnen hindurchgeführt
werden können.
Am unteren Ende eines jeden Einzelblechs 14.1 ist eine Rolle 15 in
einem Lager 16 frei drehbar befestigt, wobei die Drehachsen der Rollen 15 quer zur Schüttelrichtung liegen. Zusätzlich weist jedes
Einzelblech 14.1 an seinem unteren Ende an der dem Stapel 3 abgewandten Seite ein Federblech 17 auf, das zunächst in einem
spitzen Winkel von dem Einzelblech 14.1 weggebogen und dann in etwa waagerecht, also parallel zur Palette 2. zurückgebogen ist.
Der waagerechte Teil der Federbleche 17 endet unterhalb der Rollen 15 im Bereich der Einzelbleche 14.1c Er dient als
Lauffläche für die Rollen 15. mit denen sich das Schüttelblech auf der Palette 2 abstützt.
Zum Erzeugen der Schüttelbewegung dient ein ebenfalls an der Längstraverse 9 verfahrbar aufgehängter Motor 18. der übet einem
Riementrieb 19 eine Welle 20 dreht, die in zwei Lagern 21
beidseits des Stapelbereichs gelagert ist. Auf der Welle 20 sitzen zwei Exzenterscheiben 22. die in kreisförmigen Aussparungen de*
verdickten Enden von zwei waagerechten Kurbeln 23 drehbar c lagert
sind. Die Kurbeln 23 sind mit ihrem anderen Ende über ein Gelenk 24 an den Federblecken 11 befestigt.
Beim Ablegen auf die Palette 2 werden die Bögen geschuppt
kontinuierlich zugefördert und im Stapelbereich von den
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Oberbändern 4 geführt, bis sie an das Schüttelblech 14 anschlagen.
Das Schüttelblech 14 liegt auf der Palette 2 vertikal frei beweglich auf, daher bewegt es sich bei wachsendem Stapel 3
zusammen mit der Palette 2 abwärts. Während des Ablegens fuhrt das
Blech 14 eine in etwa waagerechte Schüttelbewegung in Bogenlaufrichtung aus, die mittels der an den Federblechen 11
angreifenden Schuttelelemente 18-24 erzeugt wird. Bei einem Formatwechsel wird das Schüttelblech 14 vollständig bis oberhalb
der Oberbänder 4 angehoben, die anschließend problemlos quer auf die neue Bogenbreite verstellt werden können.
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Claims (1)
- 3897PQH.OO83.DBStirnschüttelung24.03.88JAGENBERG AktiengesellschaftSCHÜTZANSPRÜCHESchütteleinrichtung für Bogenabstapelvorrichtungen, mit einem senkrecht angeordneten Schüttelblech, an das ein Schwingungserreger angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schüttelblech (14) an seinem unteren Ende Rollen (li;) mit Drehachsen quer zur Schüttelrichtung aufweist, die auf in etwa waagerechten Blechen (17) laufen, wobei die Bleche (17) über ein.· elastische Verbindung an dem Schüttelblech (14) befestigt sind.Schütteleinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an der dem Stapel (3) abgewandten Seite des Schüttelbleche (14) befestigte Federbleche (17), die zunächst spitzwinkelig von dem Schüttelblech (14) weggebogen und anschließend in etwa waagerecht bis unter die Rollen (15) reichend zurückgebogen sind.Schütteleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schüttelblech (14) vertikal beweglich in seitlichen Führungen (12) sitzt, die oberhalb des Stapelbereiche an horizontal echwingungsfähigen Elementen (11) befestigt sind.-2-/3897&Rgr;Schütteieinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingungsfähigen Elemente senkrechte Federbleche (11) sind, an denen als Schwingungserreger antreibbare Kurbeln (23} befestigt sind.Schütteieinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß sich das Schüttelblech (14) aus senkrechten, mit Abstand nebeneinander angeordneten Einzelblechea (14.1) aufbaut.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804066U DE8804066U1 (de) | 1988-03-25 | 1988-03-25 | Schütteleinrichtung für Bogenabstapelvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804066U DE8804066U1 (de) | 1988-03-25 | 1988-03-25 | Schütteleinrichtung für Bogenabstapelvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804066U1 true DE8804066U1 (de) | 1988-05-11 |
Family
ID=6822301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804066U Expired DE8804066U1 (de) | 1988-03-25 | 1988-03-25 | Schütteleinrichtung für Bogenabstapelvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804066U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4221660A1 (de) * | 1992-07-02 | 1994-01-05 | Jagenberg Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von Bögen |
-
1988
- 1988-03-25 DE DE8804066U patent/DE8804066U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4221660A1 (de) * | 1992-07-02 | 1994-01-05 | Jagenberg Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von Bögen |
| US5368288A (en) * | 1992-07-02 | 1994-11-29 | Jagenberg Aktiengesellschaft | Method of and apparatus for the stacking of sheets |
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