DE8803852U1 - Faltschachtel mit Schütte - Google Patents

Faltschachtel mit Schütte

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DE8803852U1
DE8803852U1 DE8803852U DE8803852U DE8803852U1 DE 8803852 U1 DE8803852 U1 DE 8803852U1 DE 8803852 U DE8803852 U DE 8803852U DE 8803852 U DE8803852 U DE 8803852U DE 8803852 U1 DE8803852 U1 DE 8803852U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/54Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing
    • B65D5/5405Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form
    • B65D5/542Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form the lines of weakness being provided in the container body
    • B65D5/5435Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form the lines of weakness being provided in the container body and defining after rupture a lid hinged to the side edge of the container body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

• · a a * 4 t · · 1
17 314 B/ata
Rotopack GmbH
VerpackungsmittelIndustrie Ulmer Straße 184-188 7000 Stuttgart 1
Faltschachtel mit Schütte
Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltschachtel mit einer ochütte.
Es liegt die Aufgabe vor/ eine Faltschachtel mit Schütte zu schaffen, deren Schütte sich um einen vorbestimmten Winkel öffnen und anschließend wieder schließen läßt, wobei die Schwenkbegrenzung ausschließlich über Mittel aus Schachtel- bzw. Schüttenmaterial erreichbar sein soll, und daß diese Schachtel möglichst auch maschinenaufstellbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Faltschachtel mit Schütte gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ausgebildet ist. Die Schütte ist vorzugsweise über eine Rillinie mit einer zugeordneten Schachtelwand schwenkbar verbunden. Sie besteht wie jede bekannte Schütte aus einer Schütten Mittelwand und zwei hierzu quer verlaufenden, insbesondere senkrecht stehenden Schütten-Seitenwänden. Letztere sind jeweils in einem Spaltraum zwischen einer Schachtelwand und einer demgegenüber weiter innen liegenden Schachtel-Innenwand verschwenkbar,
wobei diese beiden Wände zumindest im Bewegungsbereich der Schütten-Seitenwände einen der Dicke dieser Schütten-Seitenwand entsprechenden Seitenabstand aufweisen müssen. Außerhalb des Bewegungsbereichs der SchUtten-Seitenwand sind sie miteinander verbunden oder auf möglichst gleichbleibendem Abstand gehalten« um ein Ausweichen der Schachtel-Innenwand od. dgl. ins Innere zu vermeiden. Die Verbindung erfolgt beispielsweise über eine örtliche Verklebung außerhalb des Bewegungsbereichs der Schütten-Seitenwand .
Jede Schütten-Seitenwand ist mit einem vorzugsweise einstückig gefertigten Anschlagglied ausgestattet» welches nach einer gewissen Öffnungsbewegung der Schütte an einem schachtelseltigen Schwenkanschlag auftrifft, wobei das Anschlagglied beim öffnen der Schütte ein kreisförmige Bahn beschreibt. Demnach muß sich der Schwenkanschlag jedes Anschlagglieds in dessen Bewegungsbahn befinden. Auch der Schwenkanschlag ist durch wenigstens ein Schachtelteil gebildet, insbesondere daran an- bzw. ausgeformt, wodurch keine zusätzlichen Teile, insbesondere gemäß der Aufgabenstellung keine Metall- oder Kunststoffteile erforderlich sind.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtelwand und die Schachtel-Innenwand od. dgl. über eine Rillinie verbunden sind und sich im Bereich der Rillinie ein £ansterartiger Durchbruch befindet, dessen der Schütte zugewandtes Ende den Schwenkanschlag bildet. Weil die Schütten-Seitenwand zwischen der Schachtelwand und der
Schachtel-Innenwand verschwenkbar sein SoIl1* muß die Rillinie so breit ausgebildet sein, daß eine zumindest weitgehende Parallellage von Schachtelwand und Schachtel-Innenwand problemlos erreichbar ist und die Rilllinie vom Durchbruch gewissermaßen in zwei Teile unterteilt wird, wobei das Innenende des schüttenseitigen Rillinienteils einen sich gewissermaßen quer zur Schwenkebene der Schütten-Seitenwand erstreckenden Schwenkanschlag bildet. Weil die Rillinie geradlinig verläuft und demzufolge auch der fensterartige Durchbruch einen im wesentlichen geradlinigen Verlauf hat, ist dessen Länge so zu wählen, daß das Anschlagglied nach einem gewissen Schwenk-Öffnungswinkel der Schütte von innen her in den Durchbruch eintreten und im Verlauf der weiteren öffnungs-Verschwenkbewegung nach außen vorstehen kann, bis es schließlich am schüttenseitigen Ende des Durchbruchs auftrifft. Es findet eine Art Verhakung statt, die nur in Schließ-Schwenkrichtung gelöst werden kann. Dabei tritt dann das Anschlagg.^ ied langsam wieder aus dem fensterartigen Durchbruch heraus, und zwar nach innen hin. Dies ergibt sich aufgrund einer Weiterbildung der Erfindung, welche darin besteht, daß jede Schütten-Seitenwand eine bogenförmige freie Kante aufweist und das widerhakenartige Anschlagglied über diese Kante in radialer Richtung vorsteht.
Zum Schutz der öffnungsbegrenzungsvorrichtung für die C;-■*■>"*■ .e einerseits und zur Verstärkung der Schachtel andererseits sieht eine weitere Variante der Erfindung vor, daß jeder Schütten-Seitenwand ein Durchbruch zugeordnet ist und ein ü-förmiges Schachtelteil die beiden Durchbrüche übergreift, wobei die ü-Schenkel des
U-förmigen Schachtelteils außen mit der zugeordneten Schachtelwand fest verbunden sind. Sie können die zugeordnete Schachtelwand vollständig oder auch nur zu einem Teil überdecken. Im letzteren Falle handelt es sich bei dieser Schachtelwand um eine äußere Schachtelwand, während sie bei vollständiger Oberdeckung eine innere oder zumindest innenliegende Schachtelwand ist.
Die Schütten-Mittelwand bildet vorteilhafterweise zugleich auch eine der Schachtelwände. Auf diese Weise erhält man eine verhältnismäßig große Schütte, deren Inhalt sich aufgrund dieser Größe leicht ausschütten läßt. Andererseits eignet sich diese Ausgestaltung eher für eine kleine bis mittlere Schachtelgröße.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kennzeichnet sich da durch, daß die Schütten-Mittelwand über eine Rillinie mit einem Betätigungslappen verbunden ist, der über eine Perforationslinie ( mit dem Mittelstück des U-förmigen Schachtelteils verbunden ist. Bei unbeschädigter verforationslinie wird der Betätigungslappen für die Schutt· vom Mitteletück des u-förmigen Schachtelteils festgehalten und dadurch die Schütte gegen Offnen gesichert. Andererseits wird dadurch auch der Schachtelinhalt gegen Entleerung oder zumindest Teilentleerung durch Unbefugte gesichert. Der rechtmäßige Besitzer der gefüllten Faltschachtel kann die Perforationslinie durchtrennen und anschließend den Betätigungelappen hochstellen. Anschließend kann er dann mit Hilfe des Betätigungslappens die Schütte herausschwenken» Auch zum Schließen der
I · t ·
Schütte läßt sich der Betätigungslappen heranziehen. Die Reibung, insbesondere im Bereich der Schüttenseitenwände, ist ausreichend, um die wieder geschlossene Schütte in der Schließlage zu halten.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Perforationslinie zweiteilig ist und die beiden gegeneinanderweisenden Enden der Perforationslinienteilstücke in eine Ausstanzung des Hittelstücks des U-formigen Schachtelteils münden, weil man dann in diese Ausstanzung hineinfassen und den Betätigungslappen leicht hochreißen kann, wodurch dann die Perforationslinienteilstücke durchtrennt werden. Im übrigen verlaufen letztere zweckmäßigerweise winkelförmig zueinander. Es kann sich auch um die seitlichen Schenkel einer bogenförmigen, in der Mitte durch die Ausstanzung zweigeteilten Perforationslinie handeln. Im übrigen befindet sich unterhalb der Ausstanzung eine Wand oder ein Lappen der Schachtel, damit an dieser Stelle nichts austreten kann.
Die Schütten-Mittelwand ist in weiterer Auegestaltung der Erfindung über eine Rillinie mit dem Schachtelboden verbunden, also an diesen angeformt. Aufgrund der Größe und Anbringung der Schütte kann man die stehende Schachtel beispielsweise um 90 * umlegen, wodurch dann der Schachtelboden zur Seitenwand wird.
Der Zuschnitt für diese Faltschachtel mit einstückig angeformter Schütte ergibt sich aus Anspruch 9.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierbei stellen dar:
Fig. 1: eine Seitenansicht mit etwa maximal geöffneter Schütte,
&ngr;' Fig. 2: eine Draufsicht auf Fig. 1, teilweise entlang
der Linie H-II geschnitten, wobei in beiden Figuren der Deutlichkeit wegen Wandstärken und Einzelheiten übertrieben groß dargestellt sind,
Fig. 3: einen Zuschnitt für die Schachtel der Fign. 1 und 2.
Bei einer quaderförmigen Schachtel besteht der Zuschnitt aus einer ganzen Anzahl von Rechtecken und weiteren nachstehend noch erläuterten Zuschnitteilen. Eine mittlere Reihe von Rechtecken, die jeweils über Rillinien miteinander verbunden sind, bildet in Fig. 3 von oben nach unten gesehen £en Schachteldeckel 5 eine mittlere Schachtelwand 6/ den Schachtelboden 7 eine Mittelwand 8/ und ein Mittelstück 9 eines U-förmigen Schachtelteils 10. über Rillinien 13 bzw. 14 sind mit dem Mittelstück 9 des U-förmigen Schachtelteile 10 dessen ü-Schenkel 11 bzw. 12 verbunden. Die Rillinien 13 und 14 erstrecken sich über die ganze Zuschnittlänge bis zum Schachteldeckel 5« Dort gehen sie in eine verhältnismäßig breite Schnittlinie 15 bzw. 16 über.
- 10 -
Ober die genannten Rillinien 13 und 14 sind mit der mittleren Schachtelwand 6 eine linke Schachtelwand 17 bzw. rechte Schachtelwand 18 verbunden. An den Schachtelboden 7 schließt sich wiederum jeweils über die Rillinie 13 bzw. 14 ein bei der fertigen Schachtel innen liegender Schachtelbodenlappen 19 bzw. 20 an, denen jeweils ihre der Schachtelwand 17 bzw. 18 zugekeht^e äußere Ecke abgeschnitten ist. Eine verhältnismäßig breite Schnittlinie 21 bzw. 22 trennt die Schach te lbodenl <*ppen 19 und 20 von einer linken Schütten-Seitenwand 23 bzw. rechten Schütten-Seitenwand 24. Gegen die U-Schenkel 11 bzw. 12 sind sie über eine ebenfalls breite, sich beispielsweise keilförmig verengende Schnittlinie 25 bzw. 26 getrennt. Ihre gegen den U-Schenkel weisende untere Kante 27 bzw. 28 verläuft bogenförmig. Es handelt sich in etwa um einen Kreisbogen um den Schnittpunkt 29 bzw. 30 der Linie 3 mit den Linien 13 und 14.
Das freie Ende der ächütten-Seitenwand 23 bzw. 24 ist zur Bildung eines über den Radius vorstehenden Anschlagglieds 31 bzw. 32 widerhakenartig geformt. Eine etwa S-förmige Linie begrenzt die Schütten-Seitenwand 23 bzw. 24 gegen den Schachtelbodenlappen 19 bzw. 20 hin.
über eine Rillinie 33 bzw. 34, welche eine Verlängerung der Rilllinie 1 darstellt, schließt sich an die linke Schachtelwenä 17 eine linke Schachtel-Innenwand an. Dementsprechend ist mit der rechten Schachtelwand 18 eine rechte Schachtel-Innenwand 36 über
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die fcillinie 34 verbunden. Beim Ausführungebeispiel ist etwa am äußeren Drittel der Rillinie 33 bzw. 34 je ein fensterartiger Durchbruch 37 bzw. 38 ausgestanzt. Bei der fertigen Schachtel wird die Schachtel-Innenwand 35 gegen die Schachtelwand 17 hin umgeklappt. Dasselbe gilt für die Schachtel-Innenwand 36 und die Schachtelwand 18. Dadurch kommt dann gemäß Fig. 1 jeder fensterartige Durchbruch 37 bzw. 38 an den Bug dieser beiden zusammengefalteten Teile zu liegen. An dem linken und rechten Bug bzw. der Außenseite der Rillinien 33 bzw. 34 liegt bei der fertigen Schachtel der Schachteldeckel 5 an (Fig. 2). Er wird vom Mittelstück 9 des U-förmigen Schachtelteils 10 außen übergriffen, wobei die um 90 * umgelegten U-Schenkel 11 und 12 außen an die Schachtelwand 17 bzw. 18 angeklebt sind und so dem Ganzen die notwendige Stabilität verleihen.
Des weiteren erkennt man aus Fig. 2, daß innen an die Schachtelwand 17 der Schachtelbodenlappen 19 angeklebt ist. Entsprechendes gilt für den rechten Schachtelbodenlappen 20 und die Schachtelwand 18.
Die linke Schachtel-Innenwand 35 hat vom linken Schachtelbodenlappen 19 und der linken Schachtelwand 17 einen gewissen Abstand, wodurch ein Spaltraum 39 entsteht. In diesem ist die linke Schütten-Seitenwand 23 im Sinne des Doppelpfeils 40 verschwenkbar» Der öbersichtlichkeit wegen ist die linke Schütten-Seitenwand 23 in Fig. 2 nicht eingezeichnet. Man erkennt dort aber die rechte
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- 12 -Schtitten-Seitenwand 24«
Weil die untere linke Kante 27 bzw. 28 der Schütten-Seitenwand 23 bzw. 24 bis innen an die Rillinie 33 bzw. 34 heranreicht, - in
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sen - tritt beim öffnen der Schütte 42 das Anschlagglied 31 von unten her (in Pig. 1) in den fensterartigen Durchbruch 37 ein und/ weil es radial vorsteht, trifft es nach einem vorbestimmten, die maximale öffnung der Schütte 42 begrenzenden Schwenkwinkel an dessen in Fig. 1 oberem Ende auf, wobei dieses Ende einen Schwenkanschlag 43 bildet. Es handelt sich dabei um das jeweils äußere Ende 43 bzw. 44 des fensterartigen Durchbruchs 37 bzw. 38, jeweils bezogen auf den Zuschnitt. Auf diese Schachtel bezogen wird der Schwenkanschlag 43 bzw. 44 durch das schüttennahe Ende des üurchbruchs 37 bzw. 38 gebildet.
Um das Verschwenken der Schütten-Seitenwände 23 und 24 im Spaltraum 39 zu gewährleisten, andererseits aber das Anliegen der Schachtel-Innenwand 35 bzw. 36 am Schachtelbodenlappen 19 bzw. 20 zu ermöglichen, sind diese feile punktförmig miteinander verbunden, insbesondere verklebt, wobei eine derartige Klebestelle in Fig. 3 durch einen gestrichtelten Kreis 45 bzw. 46 symbolisiert ist.
Die gefüllte Faltschachtel läßt sich nicht ohne weiteres entleeren, vielmehr ist die Schütte gegen unbefugtes und auch gegen
versehentliches öffnen zunächst wirksam geschützt. Zu diesem Zwecke ist ein Betätigungslappen 47 über eine Perforationslinie 48 mit dem Mittelstück 9 des U-förmigen Schachtelteils 10 abtrennbar verbunden. JIe nach Betrachtungsweise kann man den Betätigungsiappen 47 auch als ein xeiistück des Mittelstüc-ks 9 ansehen. Er schließt jedenfalls über die Rillinie 4 unmittelbar an die Schütten-Mittelwand 8 an, und er erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Länge der Rillinie 4. Er hat eine etwa dreieckförmige Gestalt, wobei seine nach dem Abreißen freie, vorzugsweise etwas abgerundete Ecke einen Teil der Bregrenzungslinie einer Ausstanzung 49 bildet. In diese kann man bei einer kleinen Ausstanzung mit einem Finger oder Fingernagel hineinfassen und anschließend den Betätigungslappen hochreißen, wodurch die Perforationslinie 48 bzw. ihre beiden Teilstücke durchtrennt werden. Das Mittelstück 9 bleibt aufgrund einer Verbindung, insbesondere Verklebung, fest am Schachteldeckel 5. "Schachteldeckel" bezieht sich hierbei auf eine Lage der Schachtel, die gegenüber der gezeichneten im Sinne des Pfeils 41 um 90 * umgelegt ist, so daß dann die Schachtel mit ihrem Boden 7 auf der festen Unterlage aufliegt.
Das gezeichnete Ausführungsbeispiel, insbesondere der Zuschnitt gemäß Fig. 3 ist nur beispielsweise zu verstehen. Das bedeutet, daß die mittleren Rechtecke 5 bis 9 des Zuschnitts nicht notwendigerweise mit ihren Breitseiten aneinander anschließen müssen, vielmehr kann es sich bei den Rillinien 1 bis 4 auch um die
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':■ Schmal eel ten der Rechtecke handeln.
Soweit Teile und Lappen fest miteinander verbunden sind, ist beim r Ausführungsbeispiel jeweils ein Verkleben vorgesehen. Die in der L Zeichnung dargestellte und vorstehend beschriebene Faltschachtel mit Schütte eignet sich besonders gut zur Maschinenaufstellung. Sie wird selbstverständlich erst dann verschlossen, wenn sie zuvor mit irgendeinem Schüttgut oder kleinen Teilen, die man einzeln oder gruppenweise entnimmt, befüllt worden ist. Auch das Schließen der gefüllten Schachtel ist mittels einer Maschine problemlos möglich.

Claims (8)

17 314 B/sta Ansprüche
1. Faltschachtel mit Schütte (42), dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Schüttenseitenwand (23 bzw. 24) zwischen einer
Schachtelwand (17 bzw. 18) und einer damit örtlich verbundenen
oder hierzu ortsfesten Schachtel-Innenwand (35 bzw. 36) oder einem Schachtel-Innenlappen verschwenkbar ist und sie an ihrem mittleren oder an <*fim von der Schütten-Mittelwand (8) entfernten Endbereich ein Ansc' lagglied (31 bzw. 32) aufweist, das in der Öffnungs-Schwenkbewegung (41) an einem Schwenkanschlag (43 bzw. 44) der Schachtelwand (17 bzw. 18) und/oder der Schachtel-rnnenwand (35 bzw. 36) bzw. dem Schachtel-Innenlappen auftrifft.
2. Faltschachtel mit Schütte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtelwand (17 bzw. 18) und die Schachtel-Innenwand (35 bzw. 36 od. dgl.) über eine Rillinie (33 bzw. 34) verbunden sind und sich im Bereich der Rillinie ein fensterartiger Durchbruch (37 bzw 38) befindet, dessen der Schütte (42) zugewandtes Ende den Schwenkanschlag (43 bzw. 44) bildet.
3. Faltschachtel mit Schütte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,, daß jede SchÜtten-Seitenwand (23 bzw. 24) eine bogenförmige fire ie Kante (27 bzw. 28) aufweist und das widerha-
kenartige Anschlagglied (31 bzw. 32) über diese Kante in radialer Richtung vorsteht.
4. Faltschachtel mit Schütte nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schütten-Seitenwand (23 bzw. 24) ein Durchbruch (37 bzw. 38) umgeordnet ist und ein U-förmiges Schachtelteil (10) die beiden Durchbrüche übergreift, wobei die Ü-Schenkel (11 bzw. 12) des ü-förmigen Schachtelteils (10) außen mit der zugeordneten Schachtelwand (17 bzw. 18) fest verbunden sind.
5. Faltschachtel mit Schütte nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schütten-Mittelwand (8) zugleich eine der Schachtelwände bildet.
6. Faltschachtel mit Schütte nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
) gekennzeichnet, daC die Schütten-Mittelwand (8) über eine Riilinie (4) mit einem Betätigungelappen (47) verbunden ist, der über eine Perforationslinie (48) mit dem Mittelstück (9) dee ü-förmigen Schachtelteils (10) verbunden ist oder eiaen Teil desselben bildet.
7. Faltschachtel mit Schütte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforationslinie (48) zweiteilig 1st und die beiden gegeneinanderweieenden Enden der Perforationslinienteilstücke in eine Ausstanzung (49) des Mittelstücks (9) des U-förmigen Schachtelteils (10) bzw. Schachtelteil-Teiistücks münden.
8. Faltschachtel mit Schütte nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis It dadurch gekennzeichnet, daß die Schüttenmittelwand (8) über eine Rillinie (3) mit dem Schachtelboden (7) verbunden ist.
S. Faltschachtel mit Schütte aus einem 2:uechnitt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Schachtelboden (7)r von dem links und rechts ein Schachtelbodenlappen (19 bzw. 20) absteht, während quer hierzu an der einen Seite eine Schütten-Mittelwand (8) und an der anderen Seite eine mittlere Schachtelwand (6) anschließen, daß seitlich von der mittleren Schachtelwand (6) links und rechts je eine weitere Schachtelwand (17 bzw. 18) abstehen, die je mit einer Schachtelinnenwand (35 bzw* 36) verbunden sind, wobei sich zwischen den Schachtelinnenwänden ein lediglich mit der mittleren Schachtelwand (6) verbundener Schachteldeckel (5) befindet, daß sich entgegengesetzt zum Schachteldeckel (5) ein lediglich mit der Schüttenmittelwand (8) verbundenes Mittelstück (9) eines ü-förmigen Schachtelteils (10) erstreckt, das seitlich links und rechts abstehende U-Schenkel (11 bzw. 12) trägt, und daß sich zwischen letzteren und jeweils einem Schachtelbodenlappen (19 baw* 20) je eine Schütten-Seitenwand (23 bzw. 24) befindet, die ausschließlich mit der Schüttenmittelwand (8) verbunden ist und links und rechts von dieser absteht, und daß ein der Schüttenmittelwand (8) zugeordnetes Teilstück des Mittelstücks (9) des ü-förmigen Schachtelteils (10) einen Schütten-Betätigungslappen (47) bildet, der mit dem restlichen Teilstück des Mittelstücks (10) über eine Perforationslinie (48) verbunden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20209084U1 (de) 2002-06-12 2002-09-26 Strobel AG, 91154 Roth Lagerbox

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