DE8803742U1 - Krankentransportfahrzeug - Google Patents

Krankentransportfahrzeug

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DE8803742U1
DE8803742U1 DE8803742U DE8803742U DE8803742U1 DE 8803742 U1 DE8803742 U1 DE 8803742U1 DE 8803742 U DE8803742 U DE 8803742U DE 8803742 U DE8803742 U DE 8803742U DE 8803742 U1 DE8803742 U1 DE 8803742U1
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G3/00Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
    • A61G3/001Vehicles provided with medical equipment to perform operations or examinations
    • A61G3/003Supplementary seats, e.g. for doctors to take care of a patient
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Description

Die Erfindung betrifft ein Krankentransportfahrzeug mit in Fahrzeuglängsrichtung nebeneinander und gegenüber dem Fahrzeugboden erhöht angeordneten, durch eine Hecktür bzw. -klappe des Fahrzeuges zugänglichen Bühnen unterschiedlicher Länge zur Aufnahme einer Krankentrage bzw. eines Liege- bzw. Tragsessels sowie mit einem durch eine Seitentür des Fahrzeuges zugänglichen Betreuersitz, welcher neben dem in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges weisenden Kopfende der langen Bühne vor der kurzen Bühne in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges angeordnet ist.
Derartige Krankentransportfahrzecje sind heute weit verbreitet. Da auf der langen Bühne ein auf einer Trage liegender Patient und auf der kurzen Bühne ein auf einem Liege- bzw. Tragsessel sitzender Patient transportiert werden können, wird der Tatsache Rechnung getragen, daß je nach Verletzung bzw. Krankheit ein liegender oder sitzender Transport notwendig oder vorteilhaft sind. Dabei wird, soweit möglich, ein sitzender Transport vorgezogen, weil dies für den Patienten in der Regel angenehmer ist.
Bei Notfalleinsätzen kann es jedoch vorkommen, daß zwei Patienten liegend transportiert werden sollten. Dazu kann zwar gegebenenfalls der Liege- bzw. Tragsessel entsprechend verstellt werden, jedoch läßt sich eine echte Liegestellung, entsprechend einer Trage, in der Regel nicht erreichen, weil der Liege- bzw. Tragsessel nur einen begrenzten Verstellbereich hai: bzw. weil im Fahrzeug kein hinreichender Raum zur Verfügung steht.
Aus der CH-PS 633 175 ist ein geländegängiges Krankentransportfahrzeug bekannt, welches vor allem für den militärischen Einsatz vorgesehen ist. Innerhalb der Krankentransportkabine können an beiden Pahrzeugseiten zwei Tragenbühnen übereinander angeordnet werden, derart/ daß vor den in Fahrtrichtung weisenden Enden der Tragenbühnen noch Platz für die Unterbringung weiterer Einbauten bleibt/ wie z.B. für Schrsnkeinbauten - ein Waschbecken sowie einen &Bgr;&thgr;^?&thgr;\&igr;&thgr;?&ggr;— sitz. In der CH-PS 633 175 wird also ein relativ großes Krankentransportfahrzeug beschrieben/ bei dem die insgesamt vier Tragenbühnen prinzipiell gleiche Konstruktion aufweisen. Da dieses bekannte Fahrzeug in erster Linie für Katastropheneinsätze bzw. militärische Aufgaben bestimmt ist, fehlen besondere Unterbringungsmöglichkeiten für einen Rollstuhl od.dgl., vielmehr ist das Fahrzeug vor allem für den Transport möglichst vieler Schwerverletzter ausgelegt.
Die DE-AS 11 77 283 zeigt ein Krankentransportfahrzeug, dessen in Fahrzeuglängsrichtung angeordnete Tragenbühne einen in Fahrtrichtung weisenden vorderen Abschnitt besitzt, welcher um eine Querachse hochschwenkbar angeordnet und mit: einer umklappbaren Rückenlehne eines in Fahrtrichtung untergebrachten Sitzes verbunden ist. Bei heruntergeklappter Rückenlehne nimmt also das hochschwenkbare Teil der Tragenbühne seine Horizontallage ein, so daß eine Tragenbühne größerer Länge zur Aufnahme von üblichen Tragen zur Verfügung steht. Ein Rollstuhl kann im Fahrzeug, zumindest zwischen den Achsen nicht untergebracht werden. Denn auch bei hochgeklapptem vorderen Tragenbühnenteil steht vor der Tragenbühne kein ausreichender Platz für einen Rollstuhl zur Verfügung, weil dort die Sitzfläche des vor der Schwenkachse des hochklappbaren Tragenbühnenteiles angeordneten Sitzes fest angeordnet ist. Allenfalls wäre die Mitnahme eines Tragsessels od.dgl. auf der Tragenbühne und damit oberhalb der Hinterachse des
Fahrzeuges denkbar. Eine derartige Unterbringung ist jedoch für den transportierten Patienten wenig komfortabel.
Die AT-FS 181 924 zeigt lediglich einen Krankenwagensit&zgr;, welcher gegebenenfalls als Behelfsliege umgebaut werden kann. Hinweise auf die Mitnahme von Patienten auf Rollstühlen sind dieser Druckschrift nicht zu entnehmen.
Die AT-PS 132 877 betrifft ein Krankentransportfahrzeug, dessen Krankentransportraum so eingerichtet werden kann, daß bis zu drei Patienten auf Tragen liegend transportiert werden können, welche im Fahrzeug jeweils in Fahrzeuglängsrichtung nebeneinander untergebracht sind. Falls eine der seitlich unterbringbaren Tragen nicht benötigt wird, können Personen auf seitlich der mittleren Trage angeordneten Klappsitzen transportiert werden. Ein Hinweis auf die Unterbringung von Rollstühlen od.dgl. ist dieser Druckschrift nicht zu entnehmen.
Die DE-OS 26 17 754 zeigt eine in ein Kraftfahrzeug eingebaute Vorrichtung zum Ein- und Ausladen von Gehbehinderten mit Rollitühlen. Zur Aufnahme des Rollstuhles ist im Fahrzeug eine in Querrichtung durch eine Tür ausfahrbare und außerhalb des Fahrzeuges vertikal verstellbare Plattform vorgesehen. Innerhalb des Kraftfahrzeuges kann sich der Gehbehinderte gegebenenfalls vom Rollstuhl aus auf den Fahrersitz umsetzen, um das Fahrzeug zu führen. Dieser Druckschrift ist jedoch nicht entnehmbar, wie in einem Krankenfahrzeug einerseits Tragenbühnen und andererseits hinreichender Platz für die Aufnahme eines Rollstuhles vorgesehen werden könnte.
In der DE-AS 17 91 283 wird ein Krankentransportfahrzeug beschrieben/ bei dem die Tragenbühnen um eine Querachse schwenkbar angeordnet sind, derart/ daß eine Köpftieflage des transportierten Patienten erreichbar ist. Im Bereich der Kopfenden der Tragenbühnen sind Notsitze für einen mitfahrenden Helfer angeordnet. Im übrigen können im Bewegungsbereich der Bühnen Hebesitze angeordnet sein, auf denen ein mitfahrender Sanitäter sitzen kann, wenn eine der Tragenbühnen nicht benutzt wird und zur Freigabe des vom Hebesitz benötigten Raumes verstellt werden kann.
Aus der DE-AS 12 41 557 ist ein Krankentransportfahrzeug bekannt, bei dem ein in Fahrtrichtung weisender vorderer Abschnitt einer Tragenbühne bei Nichtbenutzung derselben umgelegt werden kann, um einen unter diesem hochklappbaren Tragenbühnenabschnitt angeordneten Sitz benutzen zu können, dessen Rückenlehne nach Hochklappen des vorderen Tragenbühnenabschnittes in die Gebrauchslage verstellt wird.
Die DE-AS 11 63 494 schließlich zeigt ein Krankentransportfahrzeug, welches durch eine Hecktür herausziehbare Abstell- ! platten zur Abstützung der Trage beim Be- und Entladen
besitzt. In Fahrtrichtung vor den eingeschobenen Abstell- .< platten können Sitze angeordnet sein. Bei hinreichend kurzer
i?: Abstellplatte besteht die Möglichkeit, vor derselben zwei
|j Sitze hintereinander anzuordnen. Diese Sitze besitzen jeweils*
umlegbare Sitzlehnen, um hinreichend Raum für die Unterbringung von Krankentragen zu schaffen. Die Sitze können also nur dann benutzt werden, wenn dar jeweilige ftätia liiehfe £tr V- Krankentragen benötigt wird. Die Unterbringung von Rollsfeühlen od.dgl. wird in dieser Druckschrift an keiner Stelle behanaelt.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Krankentransportfahrzeug zu schaffen, welches in besonders einfacher Weise unterschiedlichen Einsatzbedingungen angepaßt werden kann und gegebenenfalls die Möglichkeit bietet, zwei Patienten in echter Liegestellung oder mehrere Patienten sitzend zu befördern.
Diese Aufgabe wird bei einem Krankentransportfahrzeug der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Betreuersitz mit in Vorwärtsrichtung umklappbarer Lehne und gegen die Lenne hochklappbarer Sitzfläche angeordnet ist, wobei die kurze Bühne durch umklappen der Lehne zur Aufnahme einer Krankentrage verlängerbar ist und bei hochgeklappter Sitzfläche an der Seitentür zwischen den Fahrzeugachsen ein Raum zur unterbringung eines Rollstuhles bzw. Tragsessels in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges zur Verfügung steht.
Durch die ümklappbarkeit von Lehne und Sitzfläche des Betreuersitzes vor der kurzen Bühne wird in konstruktiv besonders einfacher Weise die Möglichkeit geschaffen, die kurze Bühne sowohl für Liege- bzw. Tragsessel (bei hochgeklappter Lehne des Betreuersitzes) oder für Tragen (bei umgeklappter Lehne des Betreuersitzes) zu verwenden. Darüber hinaus kann ein sitzender Kranker in besonders komfortabler Weise auf einem Rollstuhl bzw. Trageessel befördert werden, wenn derselbe bei hochgeklappter Sitzfläche des Betreuereitzee auf den dadurch freigegebenen Raum in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges angeordnet wird. Das erfindungegeaiäße Krankentransportfahrzeug zeichnet sich also durch eine große Variabilität bei geringem konstruktiven Aufwand aus.
Ein weiterer Vorteil des ©rfindungegemäßen Krankentransportfahrzeugee liegt darin, daß die erfindungegemäße Fahrzeugeinrichtung auch für relativ kleine Fahrzeuge, insbesondere solche mit geringer Länge, geeignet ist.
Besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind zusätzlich dadurch gekennzeichnet, daß in Vorwärtsrichtung vor der langen Bühne Raum zur Unterbringung eines Rollstuhles bzw. Tragsessels in Fahrzeugquerrichtung vorhanden ist.
Dabei ist zweckmäßigerweise des weiteren vorgesehen, daß in Vorwärtsrichtung vor der langen Bühne ein weiterer Beti-*uersitz mit - zur Freigabe des Raumes für den Rollstuhl bzw. Tragsessel - hochklappbarer Sitzfläche in Rückwärtsrichtung des Fahrzeuges angeordnet ist. Dieser Sitz kann an einer die Fahrerkabine und den Krankentransportraum des Fahrzeuges voneinander abtrennenden Querwand angeordnet sein.
Aufgrund der Möglichkeit, den Rollstuhl bzw. den Tragensessel in zwei unterschiedlichen Anordnungen vor den Bühnen anordnen zu können sowie durch den zusätzlichen Betreuersitz wird die Variabilität des erfindungsgemäßen Krankentransportfahrzeuges noch weiter gesteigert. Gegebenenfalls können zwei auf Tragen liegende Patienten befördert werden, während der Betreuer entweder auf dem weiteren Betreuersitz oder dem in Fahrzeugquerrichtung angeordneten Rollstuhl bzw. Tragensessel sitzt. Dabei kann der Betreuer beide Patienten gut beobachten.
Andererseits kann der Betreuer den weiteren Betreuersitz auch dazu einnehmen, einen sitzend transportierten Patienten zu beobachten, welcher auf seinem Rollstuhl bzw. Tragsbrssel auf dem durch Hochklappen der Sitzfläche des ersten Betreuersitzes freigegebenen Platz transportiert wird.
Notfalls können auch ein sitzender Patient in Fahrtrichtung vor der kurzen Bühne, ein sitzender Patient mit Liege- bzw. Tragsessel auf der kurzen Bühne sowie ein auf einer Trage liegender Patient auf der langen Bühne befördert werden, wobei alle Patienten vom Betreuer auf dem weiteren Betreuersitz beobachtet werden können.
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Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfindung auf die Unteransprüche sowie die nachfolgende Beschreibung einer besonders bevorzugten Ausführungsform anhand der Zeichnung verwiesen.
Dabei zeigen die Figuren 1 bis 6 die Variabilität des erfindungsgemäßen Krankenfahrzeuges anhand von Seitenansichten sowie Draufsichten, wobei jeweils unterschiedliche Anordnungen der Tragen, Liege- bzw. Tragsessel und Rollstühle od.dgl. dargestellt sind.
Für das erfindungsgemäße Krankentransportfahrzeug genügt als Basisfahrzeug ein Kleinbus, Kleintransporter, Kombinationsfahrzeug od.dgl. mit vergleichsweise kurzem Radstand. Bei dem dargestellten Fahrzeug ist der Radstand kürzer als 250 on.
Fahrerkabine 9 und Krankentransportraum 10 des Fahrzeuges Bind voneinander durch eine Quer- bzw. Zwischenwand 11 abgetrennt. Der Krankentransportraum 10 besitzt eine Seitentür 4 sowie eine Hecktür bzw. Heckklappe 12.
Durch die Hecktür bzw. -klappe 12 sind eine kurze Bühne 2 sowie eine lange Bühne 7 für Liege- bzw. Tragsessel 6 und Tragen 3 zugänglich. Die Bühnen 2 und 7 sind in üblicher Weise gegenüber dem Fahrzeugboden erhöht angeordnet. Der unter den Bühnen 2 und 7 verbleibende Raum dient zur Aufnahme von mitzuführenden Geräten bzw. als Motorraum.
Unmittelbar vor der auf gleicher Seite wie die Seitentür 4 angeordneten kurzen Bühne 2 ist ein erster Betreuersitz 1 in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges angeordnet. Der Betreuer* sitz 1 besitzt eine nach vorn klappbare Lehne 1' sowie eine gegen die Lehne 1' hochklappbare Sitzfläche 1".
Im heruntergeklappten Zustand der Lehne 1' bildet ein dieselbe halterndes Bühnen- bzw. Plattformteil 2' eine ebene Verlängerung der kurzen Bühne 2, derart, daß auch auf die Bühne 2, in gleicher Weise wie auf die lange Bühne durch die Hecktür bzw. -klappe 12 hindurch eine Trage 3 aufgeschoben werden kann.
Bei hochgeklappter Lehne 1· reicht der Platz auf der kurzen Bühne 2 für die Mitnahme eines Liege- bzw. Tragb<-ssels 6 bzw. für einen darauf transportierten Patienten.
Wird die Sitzfläche 1" gegen die Lehne 11 hochgeklappt, so wird neben der Seitentür 4 Raum 51 für einen durch die Seitentür 4 in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges einsetzbaren Rollstuhl bzw. Tragsessel 6 geschaffen.
Vor der langen Bühne 7 ist an der Querwand 11 ein weiterer Betreuersitz 8 mit hochklappbarer Sitzfläche 81 angeordnet. Im hochgeklappten Zustand der Sitzfläche 8' wird vor der langen Bühne 7 ein hinreichender Raum 5" zur Unterbringung eines Rollstuhles bzw. Tragsrssels 6 in Fahrzeugquerrichtung freigegeben.
Die Figuren 1 und 2 zeigen nun, wie das erfindungsgemäfle Krankentransportfahrzeug für den Transport von zwei liegenden Patienten eingerichtet wird. Die eine ständig mitgeführte Trage 3 befindet sich auf der langen Bühne 7. Fine weitere Trage 3 liegt mit ihrem in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges vorderen Teil auf dem bei heruntergeklappter Lehne 1' den Betreuersitzes 1 horizontalen Bühnen- bzw. Plattformteil 2*, welches auf seiner Oberseite als Tragenlagerung ausgebildet ist.
Der Betreuer sitzt auf einem Rollstuhl bzw. Tragsessel 6, welcher nach Hochklappen der Sitzfläche 8' des weiteren Betreuersitzes 8 in Fahrzeugquerrichtung im Raum 5" vor der langen Bühne 7 angeordnet werden kann.
Falls der Rollstuhl bzw. Tragsessel 6 nicht mitgeführt werden sollte, kann der Betreuer gegebenenfalls auch auf dem weiteren Betreuersitz 8 mitfahren.
Im Falle der Figuren 3 und 4 sind die Lehne 1' sowie die Sitzfläche 1" des Betreuersitzes 1 in Sitzstellung hoch- bzw. heruntergeklappt. Die gegebenenfalls bei herabgeklappter Lehne 1 ' auf der Bühne 2 zum Transport eiJies liegenden Patienten mitführbare Trage 3 wird dazu zusammengelegt. Im Raum 5" vor der langen Bühne 7 ist wiederum ein Rollstuhl bzw, Tragsessel 6 in Fahrzeugquerrichtung untergebracht. Aufgrund dieser Anordnung ist der Krankentransportraum 10 mit zwei bequemen Sitzen ausgerüstet, wobei jeweils einer für den Betreuer verwendet werden kann.
Im Falle der Figuren 5 und 6 ist die Sitzfläche \" des Betreuersitzes 1 gegen die Lehne 1* hochgeklappt. Damit ist der Raum 5* neben der Seitentür 4 für einen Rollstuhl bzw. Tragsessel 6 verfügbar, welcher in diesem Falle vor der kurzen Bühne 2 in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges befestigt werden kann. Aufgrund dieser Anordnung bietet der Rollstuhl bzw. Tragsessel 6, mit dem der Patient von Wohnungen aus in das Fahrzeug getragen werden kann, eine für einen sitzenden Patienten ideale Position. Denn der Patient sitzt in Fahrtrichtung zwischen den Achsen des Fahrzeuges. Die Trage 3 auf der langen Bühne 7 kann gegebenenfalls mit einem liegend zu transportierenden Patienten belegt werden. Der Betreuer fährt auf dem weiteren Betreuersitz 8 mit und kann von dort beide Patienten gut beobachten.
Aus den Figuren 5 und 6 kann des weiteren noch entnommen werden, daß die Breiten von Lehne 11 und Sitzfläche 1" des Betreuersit?tfs 1 auf die Abmessungen üblicher Tragsessel abgestimmt sind. Die Lehnen- und Sitzbreite ist derart bemessen, daß seitliche Tragholme 6' des Rollstuhles bzw. Tragsessels 6 in einen Raum seitlich der Lehne sowie der Sitzfläche 11 und 1" hineinragen können. Damit läßt sich der Rollstuhl bzw. Tragsessel 6 relativ weit in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten schieben und dementsprechend auch in beengten Innenräumen in der in den Figuren 5 und 6 dargestellten Weise mitführen.

Claims (5)

Ansprüche
1. Krankentransportfahrzeug mit in Fahrzeuglängsrichtung nebeneinander und gegenüber dem Fahrzeugboden erhöht angeordneten, durch eine Hecktür bzw. -klappe des Fahrzeuges zugänglichen Bühnen unterschiedlicher Länge zur Aufnahme einer Krankentrage bzw. eines Liege- bzw. Tragsessels sowie mit einem durch eine Seitentür des Fahrzeuges zugänglichen Betreuersitz, welcher neben dem in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges weisenden Kopfende der langen Bühne vor der kurzen Bühne in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betreuersitz (1) mit in Vorwärtsrichtung umklappbarer Lehne (1') und gegen die Lehne (1·) hochklappbarer Sitzfläche (1") angeordnet ist/ wobei
ROTBRMUND
S»ib«re«tr. 23/2S, 7000 Stuttgart SO
&Tgr;·&Igr;·&iacgr;&bgr;&eegr; (0711)367261
Telax 72S447Soaro
1#»*&phgr;&ngr;&phgr;&tgr;.&igr;, 8.600 Minthfnae · fen 1089) 12421« &Tgr;««« SäÄ72p*t'mf ■a» &Idigr;&Ogr;&bgr;&iacgr;> S9VA7S «Jr. 11+111)5 , J ,,
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D«ut»ch· senk ag 21991s (blz &bgr;&ogr;&ogr;&tgr;&ogr;&ogr;&tgr;&ogr;»
L»n«)t*elrok·»··Stuttgart20&bgr;06&Igr;&bgr;(BLZ&bgr;&Ogr;&Ogr;&bgr;&Ogr;&Iacgr;&Ogr;&Iacgr;) Cann«tatt«r Volkibnnk SOO 429006 (BLZ 60090400) Pottglroimt Stt*tg«rt 407 34-706 (BLZ 600100 70)
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die kurze Bühne (2) durch Umklappen der Lehne (11) zur Aufnahme einer Krankentrage (3) verlängerbar ist und bei hochgeklappter Sitzfläche (1") an der Seitentür (4) zwischen den Fahrzeugachsen ein Raum (51) zur Unterbringung eines Rollstuhles bzw. Tragsessels (6) in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges zur Verfügung steht.
2. Krankentransportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Vorwärtsrichtung vor der l&,<.gen Bühne (7) Raum (5") zur Unterbringung eines Rollstuhles bzw. Tragsessels (6) in Fahrzeugquerrichtung vorhanden ist.
3. Krankentransportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß in Vorwärtsrichtung vor der langen Bühne (7) ein weiterer Betreuersitz (8) mit - zur Freigabe des Raumes (5") für den Rollstuhl bzw. Tragsessel (6) - hochklappbarer Sitzfläche (8') in Rückwärtsrichtung des Fahrzeuges angeordnet ist.
4. Krankentransportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklehne (1') des vor der kurzen Bühne (2) angeordneten Betreuersitzes (1) an einem um eine Querachse in Bühnenebene schwenkbaren Bühnen- b.;w. Plattformteil (21) angeordnet ist.
5. Krankentransportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Betreuereitz (8) an einer Fahrerkabine (9) und Kr&nkentransportraum (10) des Fahrzeuges voneinander abtrennenden Querwand (11) angeordnet ist.
DE8803742U 1987-07-06 1988-03-19 Krankentransportfahrzeug Expired DE8803742U1 (de)

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