DE8803475U1 - Gehrungslehre - Google Patents

Gehrungslehre

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/56Gauges for measuring angles or tapers, e.g. conical calipers

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Description

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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Oehrungslehre mit den Im Oberbegriff dee Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
Mit einer bekannten Oehrungslehre (DE-PS 236 461) Ist es möglich. Holzleisten gleicher oder unterschiedlicher Breite so auf Qehrung zu schneiden, daß sich Ihre Bchnlttflftchen vollständig decken. Dazu Ist es bei unterschiedlich breiten Leisten notwendig, zunächst den Schnlttwlnkel zwischen den Längsachsen der Leisten und der Gehrungeebene zu berechnen und dann die Gehrungelehre mittels einer Skala, auf der Winkelgrade angegeben sind, gegenüber der Slgeblattebene zu verstellen. Dieser Gehrungslehre haftet somit der Nachteil an. daß der Gehrungsschnltt Infolge falscher Winkelberechnung und/oder falscher Einstellung der Skala nicht zuverlässig genau gelingt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Gehrungelehre zu schaffen, bei welcher die Berechnung des Schnlttwlnkels entfallen und die Gehrungeebene genauer eingestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Im Anspruch 1 angegebenen kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Besondere Aueführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erflndungsgemaße Gehrungslehre hat den Vorteil, daß sie sich sowohl von einem Gewerbetreibenden als auch von einem Laien verwenden laßt, dem die Winkelberechnung bei unterschiedlich breiten Leisten nicht vertraut 1st. Der Gewerbetreibende kann die erflndungsgemaße Gehrungelehre z.B. auf einem parallel verschiebbaren Sägetisch festspannen und der Laie an die !lichtleiste einen Winkel anlegen, um die Gehrungeebene auf die zu verbindenden Leisten zu übertragen.
Durch die Erfindung Ist es möglich unterschiedlich breite Leisten auf Gehrung zu schneiden, ohne daß es einer Winkelberechnung bedarf Dabei wird das Lot auf die Gehrungsebene durch die !lichtleiste dargestellt, die zwischen den AnfetflagTlftchen In Bezug aur die unterschiedlichen Breiten der Leisten verstellbar Ist. Nach dem Erzeugen des GehftiiiiSienftlttes lleteft die beiden smnlttftteten der Leisten nebeneinander In einer Ebene, wlftientf sie Bern sc&ftd der Technik deckungsgleich in der Gehrungsebene liegen.
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Die Erfindung WbTd an Hand eines AusftHiruttgsbetspleles und der Zeichnung im folgenden naher erläutert. Es zeigt
Flg. 1 die Gehrungslehre In axlonometrlscher Darstellung und
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eine zwelschenkllge Richtleiste
tung und Befestigungemitteln.
mit einer Fixierelnrlch-
Flg.
Die in flg. 1 dargestellte Gehrungelehre weist eine Richtplatte 1 auf, die durch zwei Anlageflftchen 2,3 begrenzt 1st, die im rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Die Anlageflichen 2,3 werden In zweckmäßiger aber nleht notwendiger Weite durch zwei L-förralge Anschlagschiene!* 4,6 gebildet, die an der Richtplatte 1 in geeigneter Welse befestigt sind. Die Dicke der Anschlagschienen 4,6 sorgt für einen Abstand der Anschlagfl&chen 2,3 gegenüber den Stirnflächen der Richtplatte 1. so daß es möglich 1st, die Schwenkachse 6 einer Rlchtlelste 7 genau In die gedachte Schnittkante der durch die Anschlagschlenen 4,6 gebildeten Anlageflftchen 2,3 zu legen. Derselbe Effekt könnte auch dadurch efsieit werden, daß die Stirnii&chs» dsr StvhtpistSC 1 im Bereich der gedachten Schnittkante der Anlageflftchen 2,3 eine Ausnehmung oder einen Absatz aufweisen, so daß die Anlageflftchen 2,3 unmittelbar auch von den Stirnflächen der Richtplatte 1 gebildet werden können.
Auf der einen Oberfläche der Richtplatte 1 1st ein Raster 8 aufgetragen oder eingeritzt, dessen Linien parallel zu den Anlageflftchen 2,3 verlaufen und untereinander z.B. den Abstand von 1 cm aufweisen. Auf der anderen Oberfläche kann ebenfalls ein Raster aufgetragen oder eingeritzt sein, dessen Linien einen Abstand von 1 inch oder einer anderen Maßeinheit aufweisen. Es ist aber auch möglich, das Raster 8 nicht In die Richtplatte l einzuritzen oder darauf aufzutragen, sondern eine Folie. z.B. aus Kunststoff, auf die Richtplatte4 aufzulegen, die dann gegen eine Folie mit einem Raster 8 eines anderen Maßsystems ausgetauscht werden kann. Selbstverständlich kann die Folie auch mit der Richtplatte 1 fest verbunden sein, z.B. durch Kleben.
An der gedachten Schnittkante der beiden Anlageflächen 2.3 1st eine !lichtleiste 7 schwenkbar befestigt. Die Schwenkachse 6 dere Rlchtleiste 7 1st senkrecht zur Ebene der Richtplatte 1 ausgerichtet und zugleich der Ursprung des das Raster 8 bildenden Koordinatensystems. Die Richtlelcte 7 1st transparent, so daß durch sie hindurch das Raster &bgr; betrachtbar 1st und ihre die Schwenkachse 6 schneidende Längsachse 9 ist auf oder in Ihr dargestellt.
Mi/ttels einer Fixiereinrichtung, die an dem freien finde der Rlchtlelete 7 angeordnet 1st und die eine Schraube IO und eine Anpreßplatte 11 aufweist (Fig.2). kann die Rlchtlelste 7 gegenüber der Richtplatte 1 den Erfordernlesen entsprechend festgelegt werde*.
Die In Flg. 2 dargestellte Rlchtleiste 7 weist zwei Schenkel 12,13 auf, von denen der eine fiber der alt dem Raster &bgr; versehenen oberfläche der Richtplatte 1 und von denen der andere an der Unterseite der Richtplatte l angeordnet 1st. Der untere Schenkel 13 Weist nur schemätiöch dargestellte Befestigungsmittel 14 auf, mittels welcher die Rlchtlelste 7 z.B. auf einen
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parallel verschiebbaren Sägetisch befestlgbar let. Selbstverständlich let es auch möglich das Sageblatt eu verschieben ttatt den Sägetisch. Die beiden Schenkel 12,Id sind untereinander tn Ihren einen finden über die Schwenkachse 6 verbunden und an Ihren inderen finden durch einen steg 16, In dem auch die Schraube 10 d«r PlÄieretnrlehtung In einer Qewlndeböhrung drehbar gelagert 1st.
Wenn auf beiden Oberflächen der Richtplatte 1 Raster &bgr; unterschiedlicher Maßsysteme aufgetragen sind, 1st es zweckmäßig In beiden Schenkeln 12,13 der Richtleiste 1 Löcher oder Schlitze vorzusehen, die zur Aufnahme der Befestigungsmittel 14 geeignet sind. Die Richtleiste 7 muß dann nicht transparent sein, wenn entweder sich eine ihrer Längskanten mit der Schwenkachse &bgr; schneidet, oder wenn In Ihr die Längsachse 9 bezeichnende Schlitze angeordnet sind. Dabei können die Schlitze auch der Aufnahme der BefestlgungsmltteFdlenen.
Zur Vorbereitung des Gehrungeschnittes wird die Längsachse 9 oder die Langekante der Rlchtlelste 7 auf der Richtplatte 1 bis zu dem Punkt verschwenkt und mit diesem zur Deckung gebracht, der durch die beiden Breiten der zu bearbeitenden · Leisten in dem Raster 8 festgelegt 1st. Mittels der Fixiereinrichtung wird die Rlchtlelste 7 an der Richtplatte 1 festgelegt. Dadurch 1st der Schnittwinkel zwischen den Längsachsen der Leisten und der Gehrungeebene ohne Berechnung bestimmt. Dann werden die Leisten an die Anlageflächen 2,3 angelegt und gegebenenfalls an der Richtplatte 1 fixiert. Entweder wird nun ein Winkel an die Rlchtlelste 7 angelegt und die Schnittebene auf die unterschiedlich breiten Leisten Qbertragen oder, wenn die Rlchtlelste 7 auf einem Sägetisch befestigt 1st, dieser auf das Säge- oder Präswerkzeug hlneubewegt. Selbstverständlich wurde in diesem Fall die Richtplatte 1 unter der Rlchtielste 7 verschwenkt und die Längsachse 9 der RlchtleUte 7 senkrecht zur Bewegungsrichtung des Sägetisches ausgerichtet.
Das Raster 8 aber auch die Richtplatte 1 sind vereichtbare Bestandteile der erflndungegemäfien Gehrungslehre. Die Richtleiste 7 kann nämlich auch dadurch In die richtige Position gebracht werden, daß an die einander zugewandten Seiten der Anlageflächen 2,3 die zu bearbeitenden Leisten angelegt werden und die Richtleiste 7 unter oder aber den Leisten bis zu der Stellung verschwenkt wird. In der sich die Längsachse 9 oder eine Längskante der Richtleiste 7 mit den eich berührenden Kanten der Leisten deckt. Dazu bedarf es to&U keine* Rasters &bgr;, übst «ten die Staulatte i Ut flicht uabediafit erföfdertich, wenn dl« Gehruagslehre zum Einrichten der ftfchtlelete 7 auf eine ebene Unterlage geÜa&ief wird öder die einander cuge- M Anwandten Selten der Anlageflächen 2,3 so ausgebildet sind, daß darauf did zu bearbeitenden Leisten aufgelegt werden können.

Claims (18)

arflche
1. Gehrungslehre mit zwei Anlageflächen (2,3) die zwischen sich einen rechten Winkel einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schnittlinie der beiden Anlageflächen (2,3) eine Richtleiste (7) schwenkbar gelagert ist, wobei die Schwenkachse (6) mit der Schnittlinie zusammenfällt, und daß die Richtleiste (7) mittels einer Fixiereinrichtung relativ zu den beiden Anlageflächen (2,3) wahlweise festlegbar ist.
2. Gehrungslehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen (2,3) durch Anlageschienen (4,5) gebildet sind.
3. Gehrungsleltre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen (2,3) durch die Stirnflächen einer Richtplatte (1) gebildet sind.
4. Gehrungslehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen (2,3) durch mit einer Richtplatte (1) verbundene Anlageschienen(4,5) gebildet sind.
5. Gehrungslehre nach Anspruch 3 oder 4 mit einem Raster, dadurch gekennzeichnet, daß das Raster (8) auf der einen Oberfläche der Richtplatte (1) aufgetragen ist.
6. Gehrungslehre na.h Anspruch 3 oder 4 mit zwei Raster, dadurch gekennzeichnet, daß die Raster (8) auf beiden Oberflächen der Richtplatte (1) aufgetragen sind.
7. Gehrungslehre nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennezichnet, daß das Raster (8) durch Linien dargestellt ist.
8. Gehrungslehre nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Raster (8) durch Punkte dargestellt ist.
9. Gehrungslehre nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Raster (8) auf einer Folie dargestellt ist, die auf die Oberfläche der Richtplatte (1) aufgelegt oder aufgeklebt 1st.
10.Gehrungslehre nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Raster (8) in die Oberfläche der Richtplatte (1) eingeritzt 1st.
11.Gehrungslehre nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtplatte (1) aus Holz, Metall oder Kunststoff besteht.
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12. Gehrungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtleiste (7) einen einzigen Schenkel (12) aufweist.
13. Gehrungslehre nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtleiste (7) zwei Schenkel (12.18) aufweist, von denen der eine sich entlang der einen und der andere sich entlang der anderein Oberfläche der Richtplatte (1) erstreckt.
14. Gehrungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 13. dadurch gekennzeichnet, daß dia Richtleiste (7) transparent ist und ihre Längsachse (9) in oder auf ihr dargestellt iss.
15. Gehrungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtleiste (7) übt* ihre gesamte Länge einen oder mehrere Schlitze aufweist, deren Achse die Schwenkachse (6) dtr Blendleiste (7) schneidet.
16. Gehrungslehre nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixlereinrichtung eine am freien Ende der Richtleiste (7) befestigte Schraube (10) aufweist, die an ihrem Ende eine Anpresisplatte (11) hält, die in Haltestellung an der Richtplatte (l) anliegend angepreßt ist.
17. Gehrungslehre nach Anspruch 1.6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Schraube (10) parallel zur Ebene der Richtplatte (1) ausgerichtet ist: und daß die Anpreßplatte (11) an einer Stirnfläche der Richtplatte (1) anliegt.
18. Gehrungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtleiste (7) Befestigungsmittel (14) aufweist, mittels derer si» auf einer Unterlage befestigfbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5566603A (en) * 1993-05-04 1996-10-22 Moeres; Reiner Double-sided miter box for machine tools in particular panel saws

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5566603A (en) * 1993-05-04 1996-10-22 Moeres; Reiner Double-sided miter box for machine tools in particular panel saws

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