DE8803325U1 - Bolzenschweißpistole - Google Patents

Bolzenschweißpistole

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DE8803325U1
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stud welding
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stud
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Bolzenschweisstechnik Heinz Soyer 8031 Woerthsee De GmbH
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Bolzenschweisstechnik Heinz Soyer 8031 Woerthsee De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/20Stud welding
    • B23K9/201Stud welding of the extremity of a small piece on a great or large basis
    • B23K9/202Stud welding of the extremity of a small piece on a great or large basis by means of portable equipment, e.g. stud welding gun

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Description

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Anwaltsakte: So-1532 Bolzenschweißpistole
Die Erfindung betrifft eine Bolzenschweißpistole zum Kontaktschweißen von Bolzen u.a. nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die bisher im Einsatz befindlichen Bolzenschweißpistolen zum Kontaktschweißen von Bolzen und ahnlichen Teilen weisen im allgemeinen verhältnismäßig große Abmessungen auf, welche in Richtung der Langs-Mittenachse einer solchen
Pistole in der Größenordnung von etwa 20cm und mehr liegen.
Ganz davon abgesehen, daß derart große Bolzenschweißpistolen allein schon aufgrund ihrer Große und d^s dadurch bedingten Gewichts verhältnismäßig schwer sind, sind sie aus naheliegenden Gründen dann nicht verwendbar und einsetzbar, wenn der zur Verfugung stehende Raum sehr beschränkt ist, wie es beispielsweise im Motorraumbereich von Kraftfahrzeugen, in SchaltschrSnken u.8. der F^lI ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Bolzenschweißpistole zum Kontaktschweißen von Bolzen u.8. zu schaffen, welche auch in engen, begrenzten Räumen, wie beispielsweise Im Motorraumbereich von Kraftfahrzeugen, im Schaltschrankbau u.a. mit Erfolg eingesetzt und verwendet werden können. Gemäß der Erfindung ist dies bei einer BoI-zenschwelßplstole zum Kontaktschweißen von Bolzen u.a. nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Bolzenschweißpletole sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bolzenschweißpistole zum Kontaktschweißen sind eine Bolzenhalteraufnahme, ein Kolben sowie ein Federaufnähme- und -fuhrungsteil als eine Einheit ausgebildet, und zwar in Form eines sehr kurzen, im wesentlichen achssymmetrischen Teils, das in seinem mittleren, den Kolben darstellenden Bereich vorzugsweise den größten Durchmesser aufweist. In diesem mittleren Bereich des im wesentliehen achssymmetrischen Teils ist vorzugsweise ein Schlitz ausgebildet, in welchen als Drehsicherung ein Ansatz eingreift, welcher ins Innere eines bei der »rfindungsgemäßen Bolzenrchweißpistole einteilig ausgeführten Kunststoffgehäuses vorsteht.
Ferner ist das vorstehend erwähnte einteilige Kunststoffgehäuse an seinem vorderen, den Bolzenhalter-Aufnahmeteil umgebenden Ende durch einen im Gehäuse selbst gesicherten Metallring abgeschlossen, welcher zur genauen und zentrisehen Führung des im wesentlichen achssymmetrischen Teils bzw. dessen in dieser Richtung vorstehenden Bolzenhalter-Aufnahmeteils dient.
darüber hinaus ist das andere, dem Federaufnahmeteil gegenCberliegende, hintere Ende des einteiligen Kunststoffgehäuses durch eine Kappe abgeschlossen, welche in diesem hinteren Teil des Gehäuses drehbar gehaltert ist, so das? durch ein Verdrehen dieser Kappe der Federdruck der Druckfeder entsprechend eingestellt werden kann. 30
Ferner 1st am vorderen Gehäuseteil Ober eine mit einem Masseanschluß versehene Abdeckplatte aus Metall noch ein Stützrohr befestigt, voxzugswelse aufgeschraubt, da» In seiner Länge ao bemessen ist, daß sein freies, der Bolzenschweißpistole aogewandtes Ende genau mit dem vorderen Ende eines In den Aufnahmeteil des Im wesentlichen achseymmetrisehen Drehteils eingesetzter. Bolzenhaltere /luch-
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Aufgiund dieser Auebildung und Bemessung insbesondere des im wesentlichen aehssymmetrieehen Drehteils und des diesee Drehteil aufnehmenden Gehäuses der Bolzenschweißpistole liegt deren Oeeamtabmeesung in der axialen Längsrichtung der Pistole in etwe in der Größenordnung des Stützrohrs . Des bedeutet, die Länge des Stützrohrs einschließlich der Dicke der ihm zugeordneten Abdeckplatte und die Abmessung des das im wesentlichen achssymmetriscne Dfenteil und die Druokfsdsr suf rishmsridsn Qshs'jsss liegen ziemlich geneu in der Größenordnung von 1:1.
Oder anders ausgedrückt, die erfindunggemäße Bolzenschweißpistole hat in axialer Richtung eine Länge in der Größenordnung von etwa 80mm. Das wiederum bedeutet, deß die Abmessungen der erfindungsgemäßen Bolzenschweißpistole etwa auf ein Drittel der Abmessungen der bisher zur Verfügung stehenden Bolzenschweißpistolen verkleinert worden ist.
Wie umfangreiche Schweißversuche der Anmelderin gezeigt haben, sind die mit der erfindungsgemäßen Bolzenschweißpistole beim Kontaktschweißen erzielten Ergebnisse für Bolzen bis zu einem Durchmesser von 6mm in der Schweißqualität nicht nur mit den bisher mit den üblichen Bolzenschweißpistolen erzielten Ergebnissen vergleichbar, sondern auch von diesen nicht unterscheidbar.
Das bedeutet, die bei der erfindungsgemaßen Bolzenschweißpistole erzielte Verkleinerung auf beinahe ein Drittel der bisher beim Kontaktschweißen verwendeten Söisenschweißpistolen 1st erreicht worden, ohne daß sich diese Verkleinerung in Irgendeiner Welse nachteilig auf das
Schweißergebnis auswirkt.
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-&Ogr;&Igr; Eine bevorzugte Ausführungsform einer ßölzenschweißpisto-Ie gemäß der Erfindung ist in Form einer Sehnittensieht in der einzigen Figur schematisch dargestellt.
Hierbei sind in der schematised wiedergegebenen Bolzenschweißpistole nur die im Hinblick auf die Erfindung wesentlichen Teile schematisiert angegeben. So sind beispielsweise in einem in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneten einteiligen Gehäuse, in dessen Griffteil 11 eine Bohrung 16 für einen nicht näher dargestellten Auslöser und eine dazu senkrechte Bohrung 17 zur Unterbringung und Halterung eines ebenfalls nicht näher dargestellten Speise- und Versorgungskabels angedeutet.
Das einteilige Gehäuse 10 1st aus einem hitzebeständigen Kunststoffmaterial hergestellt, wobei statt des sonst üblicherweise verwendeten Kunststoffmaterials PVC vorzugsweise das hitzebeständigere Kunststoffmaterial Delrin (eingetragenes Warenzeichen) verwendet ist.
Wie aus der Figur zu ersehen, ist im oberen Teil des Gehäuses 10 am Ende der in der Figur senkrecht verlaufenden Bohrung 17 zur Aufnahme des Speise- und Versorgungskabels ein im wesentlichen achssymmetrisches Teil 20 untergebracht, dessen Achse &thgr; genau senkrecht zu der nicht nSher angegebenen Achse der Bohrung 17 verläuft.
Dieses im wesentlichen achssymmetrische Teil 20 1st vorzugsweise als ein aus Messing hergestelltes Drehteil ausgebildet, das an seinem in det Figur linken Ende einen Bolzenhalter-Aufnahmeteil 21, in de« anschließenden Bereich einen Kolbenteil 22 und an de» in der Figur rechten Ende einen Aufnahne- und FOhrungsteil 23 zur Aufnahme und Führung eines sehraubenf6rnigen Druckfeder 3 tmfaSt, so daß die erwihnten drei Teile 21 bis 23 in den i« wesentlichen aehssyeeetrisehen Drehteil 20 zu einer Einheit zusammengefaßt sind.
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In dem oberen Teil des Gehäuses IO steUt in dessen Inneres ein echematisch angedeuteter, im Querschnitt etwa quadratischer Ansatz 14 vor, welcher in einen in der Figur angedeuteten Schlitz 25 in diesem Bereich des im wesentliehen achssymmetrischen Drehteils eingreift, so daß dadurch das in das Gehäuse eingeführte, im wesentlichen achssymmetrische Drehteil 20 verdrehsicher in dem gehalten ist.
Das Drehteil ist am vorderen Teil 12 des Gehäuses 10 in rjtaean durch sifisr! Rin° 3 "shsltsrt- welcher seinerseits durch eine Sicherung 31 in dem Gehäuse befestigt ist. Der Ring 3 dient zur achssymmetrischen Führung des im wesentlichen achssymmetrischen Drehteils 20, das in diesem Bereich den Kolben 22 und den Bolzenhalter-Aufnahmeteil 21 umfaßt.
Der Aufnahme- und Führungsteil 23 des im wesentlichen achssymmetrischen Drehteils 20 nimmt die schraubenförmige Druckfeder 3 auf, deren Druckkraft durch Verdrehen einer im Querschnitt u-förmigen Kappe 15 einstellbar ist, welche an der Außenseite der parallel zur Achse 8 verlaufenden Seitenteile der Kappe 15 mit einem Außengewinde versehen ist, das In ein entsprechendes, im hinteren Gehä«>seteil 13 vorgesehenes Innengewinde eingreift, so daß die Kappe 15 in Richtung der Mittenachse 8 in der Figur nach links in das Gehäuse 10 hinein und in der Figur nach rechts aus dem Gehäuse heraus verdrehbar ist. Hierdurch kann dann die gewünschte oder geforderte Druckkraft der
Feder 4 eingestellt werden.
Xn dem in wesentlichen aehssymmetrisehen Drehteil 28 ist in der Figur noch eine Bohrung 24 angedeutet, in welcher das nicht näher dargestellte Stromzufuhrungskabel anbringbar 1st.
Ferner 1st an vorderen Ende 12 des Gehäuses 10 der BoI-
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zenschweißplstole noch eine Abdeckplatt· 7 vorgesehen, welche mit einem nicht näher dargestellten Masseanschluß versehen ist. "«t Abdeckplatte 7 besteht aus Metall. Vor der Abdeckplatte ist noch ein Stützrohr 6 dargestellt, das lusammen mit der Abdeckplatte 7 beispielsweise mit» tels Schrauben an dem GehHusekürper 10 befestigt ist« was durch zwei gestrichelte Linien 6' angedeutet ist.
Somit ist durch die Erfindung eine ausgesprochen handliehe Bolzenschweißpistole zum Kontaktschweißen geschaffen,
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V'iise in eng begrenzten Räumen, so beispielsweise, wie bereits mehrfach erwähnt, im Motorreumbereich von Kraftfahrzeugen, beim Schaltschrankbau, u.a. einsetzbar 1st.
Da in der Figur nur die wesentlichen Teile der erfindungsgemäßen Bolzenschweißpistole schematisch angedeutet sind, reicht es in diesem Fall aus, lediglich darauf hinzuweisen, daß von links in den in dem Aufnahmeteil 21 des Im wesentlichen achssymmetrischen Drehteils 20 eingesetzten, handelsüblichen Bolzenhalters 5 ein Bolzen einzuführen ist,und dieser dann soweit in die Bolzenschweißpistole hineinzuschieben ist, bis die vordere, in e'er Figur linke, plane Auflagefläche 61 des Stützrohrs 6 auf dem Grundmetall aufsitzt, so daß dann ein Schweißvorgang ausgelöst und durchgeführt werden kann.
Ende der Beshrelbung
30

Claims (4)

DIPL -IMG A &ngr; KIR<?CHf?AJjlÜI ' · ' · ' ' * *» &idigr; D8034 UIfL. INfa^^V^Km&UMR^yifl HERMAHN EHLER^STR. «I. TELEFON: (089) 841 Io -6 Anwaltsakte: So-1562 Bolzenschweißtechnik Heinz Soyer GmbH 8031 Worthsee/Etterschlag P Ansprüche
1. BolzenschweiBplstole zum Kontaktschweißen von Bolzen u.a., mit einer Bolzenhalteraufnahme, einem Kolben, einem FOhrungs- und Aufnahmeteil für eine Druckfeder sowie einem
Teil zu» Einstellen des Federdrucks der Druckfeder, welche
Teile in einem Kunststoffgehiuse untergebracht sind, an dessen die Bolzerhalteraufnahme umgebenden, vorderen Gehäuseteil ein Stützrohr angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzenhalteraufnahme (21), der KoI- ben (22) sowie der Federaufnahme- und Führungsteil (23) als eine Einheit in Form eines sehr kurzen, mit Abstufungen versehenen, im wesentlichen achssymmetrischen Teils (20) ausgebildet sind, welches (20) verdrehsicher in dem einteiligen Kunststoffgehiuse (10) geheitert ist, das an seinem vorderen Ende (22) durch einen im Gehäuse (10) gesicherten (31) Metallring (3) zu/ genauen Führung des im wesentlichen achssymmetrIschen Teils (20) und an dem dem Federaufnahmeteil (23) gegenüberliegenden, hinteren Ende (13) durch eine Im Gehäuse (10) drehbar gehalterte Kappe (19) zum Einstellen des Federdrucks der Druckfeder (4) abgeschlossen ist, und
das das StOtzrohr (6), das über eine mit Masseanschluß versehene Abdeckplatte (?) aus Metall am Cahäusevordertell (12) befestigt 1st, und der Toll d·· Gthllu··· (10), in welchtfli ill· funktionswiohtigen Ttllt dar Bolztntchwtißpi-
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stole untergebracht sind, in Richtung deren gemeinsamen Langsachse (8) ein Großenverhaltnis in etwa von 1 : 1 aufweisen.
2. Bolzenschweißpistole nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere, den Kolben (22) darstellende Bereich des im wesentlichen achssymmetrischen Teils (20) den größten Durchmesser aufweist und in seinem oberen Teil, welcher einer Bohrung zur Befestigung eines Stromzufuhrkabels gegenüberliegt, einen Schlitz (25) ausweist, in welchen ein ins Innere des Gehäuses (10) vorstehender Ansatz (14) als Drehsicherung eingreift.
3. BolzenschweiBpistole nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im wesentlichen achssymmetrische Teil (20) vorzugsweise ein Messing-Drehteil (20) ist.
4. Bolzenschweißpistole nach einem der Ansprüche 1 oder 2, 2ü dadurch gekennzeichnet, daß das einteilige Gehäuse (10 bis 14) und die Kappe (15) aus einem hitzebeständigen Kunststoff, vorzugsweise aus Delrin (eingetragenes Warenzeichen) hergestellt sind.
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