DE8802874U1 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents

Heuwerbungsmaschine

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DE8802874U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D80/00Parts or details of, or accessories for, haymakers
    • A01D80/02Tines; Attachment of tines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Neuerung betrifft eine Heuwerbungsmaschine mit einem fahrbaren Gestell, an dem mehrere um ihre Längsachse verschwenkbare Tragarme angeordnet sind, deren jeder mit mindestens einem im wesentlichen zylindrischen Zinken versehen ist, wobei der das Heu berührende Zinkenteil derart abgebogen ist, daß er mit der Längsachse des nicht abgebogenen Zinkenteils einen Winkel von etwa 60-90° einschließt.
Derartige Heuwerbungsmaschinen, 1Ue auch als Kreiselschwader oder Kreiselheuer bekannt sind, werden üblicherweise von einem Traktor gezogen, wobei sie von dessen Zapfwelle angetrieben werden. Die an den Tragarmen angeordneten Zinken sind meistens elastisch befestigte Doppelfederzinken, die in das Erntegut eingeführt werden und dieses im Falle eines Kreiselschwaders portionsweise gegen einen Schwadformer führen, wodurch ein lockerer Schwad entsteht. Aufgrund der um ihre Längsachse verschwenkbaren sich um eine vertikale Achse drehenden Tragarme werden die Zinken anschliessend aus dem Erntegut ausgefahren, um anschließend entlang ihrer kieisförmigen Umlaufbahn wieder abgesenkt zu werden.
Dabei ist wichtig, daß die federnd gelagerten Zinken, mit denen das Heu, d.h. Putter bearbeitet wird, dem Verlauf der Bodenoberfläche möglichst gut folgen nüssen. Andernfalls kann durch Bodenunebenheiten das Zinkenende mit der
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Bodenoberflache in Berührung treten und dabei entweder selbst beschädigt werden öder aber die Grasnarbe beschädigen.
Um eine derartige Beschädigung der Grasnarbe zu vermeiden, ist es bekannt den mit dem Heu in Berührung kommenden, d.h. dem Tragarm abgewandten Zinkenteil abzukröpfen, so daß dieser abgebogene Zinkenteil einen Winkel von etwa 90° mit der Achse des nicht abgebogenen Zinkenteils einschließt. Dadurch wird erreicht, daß im Falle einer Bodenberührung nicht mehr das scharfkantige Ende des im allgemeinen zylindrischen, gerade abgeschnittenen Zinkens den Boden berührt, sondern die abgerundete Außenseite an der Verbindungsstelle zwischen dem abgebogenen Zinkenteil mit dem nicht abgebogenen Zinkenteil.
Bei einer derartigen Zinkenausgestaltung hat sich noch als Nachteil herausgestellt, daß oftmals Futterreste an dem abgebogenen Zinkenteil hängenbleiben und durch dessen heftige Rotationsbewegung nicht dem abzulegenden Schwad zugeführt werden, sondern aus der Schwädbahn fortgeschleudert werden.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Heuwerbungsmaschine derart auszugestalten, daß Störungen
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durch hängenbleibende« Futter an den abgebogenen Zinkenteilen mit Sicherheit vermieden wird.
Ausgehend von einer Heuwerbungsmaschine der eingangs näher genannten Art wird zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen, daß das Ende des abgebogenen Zinkenteils Kegelstumpfform aufweist.
Vorteilhafterweise schließt die Mantelfläche der Kegelstumpfform mit der Längsachse des abgebogenen Zinkenteils einen Winkel zwischen 10° und 40° ein.
Aufgrund der neuerungsgemäßen Ausgestaltung des abgebogenen Zinkenteils, der nunmehr konisch zu seiner Längsachse zuläuft, gleitet das von ihm aufgenommene Putter von diesem Zinkenteil ab sowie dieser aus dem zu bearbeitenden Futter ausfährt.
Im folgenden wird die Neuerung anhand der Zeichnung näher erläutert, in der ein Teil eines Zinkens einer Heuwerbungsmaschine dargestellt ist.
In der einzigen Figur ist mit 1 der nicht abgebogene Zinkenteil eines Zinkens einer Heawerbungsmaschxne bezeich~
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net, dessen dem nicht dargestellten Tragarm abgewandtes und mit dem Heu in Berührung kommendes Ende 2 derart abgebogen ist, daß es einen Winkel von etwa 90° mit der Längsachse des nicht abgebogenen Zinkenteils 1 einschließt. Das Ende 3 des abgebogenen Zinkenteils 2 weist nun neuerungsgemäß eine Kegelstumpfform auf, wobei der Mantel 4 dieser Kegelstumpfform vorteilhafterweise einen Winkel zwischen 10° und 40° mit der Längsachse des abgebogenen Zinkenteils 2 einschließt.
Ein derartig ausgestalteter Zinken für eine Heuwerbungsmaschine sticht beim Absenken besser in das zu bearbeitende Futter, d.h. das Heu, ein, gleitet problemlos beim Anheben aus dem Heu heraus und stellt sicher, daß keinerlei Heureste an dem Ende 3 des abgebogenen Zinkenteils 2 mehr haften bleiben.

Claims (2)

Haft ■ Berngruber · Czybüika Patentanwälte 12036 Klöckner-Humboldt-Deutz AG Deutz-Mülheimer-Str. 111 Köln 80 Heuwerbungsmaschine Schutzansprüche
1. Heuwerbunasmaschine mit einem fahrbaren Gestell, an dem mehrere um ihre Längsachse verschwenkbare Tragarme angeordnet sind, deren jeder mit mindestens einem im wesentlichen zylindrischen Zinken versehen ist, wobei der das Heu berührende Zinkenteil derart abgebogen ist, daß es mit der Längsachse des nicht abgebogenen Zinkenteils einen Winkel von etwa 60-SC einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (3) das abgebogenen Zinkenteils (2) Kegelstumpfform aufweist.
2. Heuworbungemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche (4) der Kegelstumpfform einen Winkel zwischen 10° und 40° mit der Längsachse des abgebogenen Zinkenteils einschließt.
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