DE8802719U1 - Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau - Google Patents

Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau

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DE8802719U1 DE8802719U DE8802719U DE8802719U1 DE 8802719 U1 DE8802719 U1 DE 8802719U1 DE 8802719 U DE8802719 U DE 8802719U DE 8802719 U DE8802719 U DE 8802719U DE 8802719 U1 DE8802719 U1 DE 8802719U1
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Faserbetonwerk Kolbermoor & Co Kg 8201 Rohrdorf De GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/0404Drainage on the roof surface
    • E04D13/0481Drainage guiding provisions, e.g. deflectors or stimulation by inclined surfaces
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation

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Description

Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau
Die Erfindung betrifft einen nachrüstbaren flachdachähnlichen Dachaufbau nach dem Oberbegriff des Atispruches 1,
Flachdächer sind seit jeher sehr beliebt und werden häufig auch bei öffentlichen und gewerblichen Bauvorhaben verwirklicht. Herkömmliche Flachdächer weisen eine übliche in der Regel aus Beton bestehende Decke auf, die am Außenumfang des so gebildeten Daches mit einem über die Dachfläche überstehenden Umgreftzungsrand eingefaßt ist. Der gegebenenfalls
-2-
Hypobank RosenheCm(BLZ70020001) Kto.-Nr.'62iei82886':·· : PoHScMftkamt München (BLZ 70010080) Kto.-Nr. 327284407
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-2-
nur gering Überstehende Betonrand, autih Attika genannt« schirmt von der Seite her die ssusätzliöhen der Oaohieolierung dienenden Aufbauten und Materialien ab.
Herkömmliche Flachdächer bestehen nämlich häufig aus Bi
tumen- und Folienflachdächern. Ergänzend zu gegebenenfalls mehrmaligen Teerschichten kann auch noch eine Kiesuafschüttung vorgesehen sein.
Häufig bereits aber nach 10 Jahren müssen derartige Flach
dächer saniert werden, wenn festgestellt wird, daß Feuchtigkeit und Wasser eindringt. Dies aber bedeutet dann gegebenenfalls, daß eine Dachhaut entfernt und gegebenenfalls auch eine aufgebrachte Kiesschüttung abgetragen werden muß, bevor mit dem Neuaufbau und der Sanierung des Flachdaches begonnen werden kann. Dabei sind der Zeit- und Bauaufwand äußerst enorm, was sich auch auf der Kostenseite ganz beachtlich niederschlägt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher, einen nachrüstbaren flachdachähnlichen Dachaufbau zu schafft;), mit dem vor allem auch in einem Sanierungsfalle in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand eine vollständige Flachdachstanierung möglich ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst» Vorteilhafte Ausge= staltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aiügegeben.
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Darch die vorliegende Erfindung wird mit einfachen Mitteln eine Möglichkeit geschaffen, um ein leck gewordenes Bitumenoder Folienflachdach mit geringem Material-, Zeit- und Kostenaufwand wasserdicht abzudichten, was sonst selbst bei wiederholter Nachbesserung mit hohem Kostenaufwand nicht immer möglich wäre.
Dabei wird durch die Erfindung ein solider und langzeitbeständiger flachdachähnlicher Dachaufbau geschaffen, wobei trotz giebelartiger Anordnung der Abdeckplatten mit geringem Gefälle der Flachdachcharakter rein äußerlich erhalten bleiben kann. Die auf dem Dach befindliche teure Installierung, die gegebenenfalls nur teilweise nicht mehr wasserdicht ist, kann zurückbelassen werden, so daß auch ausgedehnte teure Abrißarbeiten vermieden werden.
Zudem ist der erfindungsgemäße Dachaufbau auch weitgehend Jahreszeit- und witterungsunabhängig montierbar.
Der erfindungsgemäße Dachaufbau umfaßt eine Dachplatten-
Trageinrichtung mit Tragkonsolen, die jeweils an ihrem Fuß auf dem zu sanierenden Flachdach montierbar sind. Die Tragkonsolen eind höhenverstellbar, um dadurch einen gewünschten gegebenenfalls mehrmale ansteigenden und wiederum abfallenden giebeldachähnlichen Dachaufbau zu ermöglichen.Durch eine inegeeamt umlaufende Attika kann die gesamte auch nachträglich installierte Dachkonstruktion abgedeckt werden, so daß der Flachdachcharakter rein äußerlich erhalten bleibt.
Die erwähnten Tragkonsolen können bereits mit einem vorbe-
etimmen Neigungswinkel für die Dachkonstruktion geneigt vorgefertigt sein. Alternativ ist auch möglich, daß die auf den Daohkonsolen aufgelegten Holzpfotten mit einem bestimmten Neigungewinkel abgehobelt sind.
AIs Dachabdeckplatten dienen asbestfreie, langzeitbeständige Faserbeton-Wellplatten, die vorzugsweise über selbstbohrende mit einer Gummidichtung versehene Schrauben auf den Holzpfetten befestigbar sind.
Am seitlichen in der Regel leicht abfallenden Rand und a.m oberen Querrand quer zur Rippenstruktur der Wellplatten sind Abschlußformteile vorgesehen, die einen Restabschnitt einer Faserbeton-Wellplatte mit angrenzender vertikaler Abschlußwand umfassen.
An dieser Abschlußwand können umlaufen Attika-Elemente eingehängt werden, um den flachdachähnlichen Dachaufbau seitlich abzudecken und damit den Flachdachcharakter zu erhalten.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Flachdachkonstruktion liegt darin begründet, daß zur Anbringung der vorzugsweise aus korrosionsgeschützten Stahlelementen bestehenden Tragkonsolen in die alte Flachdachabdichtung und -isolierung nur kleine öffnungen geschnitten werden müßen, damit die Tragkonsolen des neuen Aufbaus direkt am Dach befestigt werden können. Die Isolierungslücke wird sofort wieder mit Polyurethan-Schaum geschlossen und gegebenenfalls kann an dieser Stelle auch die alte Dachhaut wieder mit einer Klebefolie repariert werden. Die evtl. vorhandene alte Kieeschüttung muß *abei vom Dach nicht entfernt werden (außer eine Entfernung der alten Kiesaufschüttung wäre aus statischen G/Ünden angezeigt). Auf die Stahlkonsolen können dann nacheinander die Holzpfetten, die Dachrinnen und die Faserbeton-Wellplatten aufgelegt und verschraubt werden, wobei sämtliche Formteile zur Abdichtung einschließlich der Attika maßgerecht vorgefertigt und mittels selbstbohrender Schrauben befestigbar sind.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend aus den anhand von Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im einzelnen
Figur 1 : eine schematische Querschnittdarstellung durch den erfindungsgemäßen Dachaufbau;
Figur 2 : eine vergrößerte Detaildarstellung in Vertikaischnittdarstellung;
Figur 3a: ein oberes in der Höhe verstellbares Auflager
einer Tragkonsole;
Figur 3b: den unteren Fuß der Tragkonsole ebenfalls in
Seitenansicht;
15
Figur 4a: die perspektivische Darstellung eines negativen Wellgiebelwinkels als rechte Abschlußbegrenzung;
Figur 4b: die perspektivische Darstellung eines negativen Wellgiebelwinkels als linke Abschlufibegrenzung;
Figur 4c: die perspektivische Darstellung eines Attika-Anschlußstückes quer zur Wellenstruktur der Dachabdeckplatten ;
In Figur 1 und 2 ist in schematischer Vertikalschnittdarstellung der erfindungsgemäße Dachaufbau gezeigt. Dabei ist mit 1 ein zu sanierendes herkömmliches Flachdach und mit 3 die Gebäudeseitenwände bezeichnet, die in der Regel einen zumindest gering überstehenden Abschlußrand 5 aufweisen, der das herkömmliche Flachdach seitlich einrahmt.
Das gegebenenfalls zu sanierende Flachdach 1 ist auf seiner Oberseite in der Regel mit einer alten Isolierung und einer
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Dachhaut 7 und gegebenenfalls zusätzlich auch mit einer Kiesschüttung abgedeckt.
Auf diesem Flachdach 1 ist ein von Hause aus wie auch nachrüstbarer flachdachähnlicher Flachdachaufbau 9 montier bar, der jeweils wechselweise mit leichtem Gefälle angeordnete Dachplatten 11 aus asbestfreiem Faserbeton umfaßt.
Es empfiehlt sich ein geringes Gefälle vorzugsweise um 3° oder mehr. Möglich sind auch steilere Konstruktionen mit beispielsweise 4°, 5° oder 6° und mehr, wobei Konstruktionen über 10° weniger empfehlenswert sind,da bei gegebener Höhe einer noch nachträglich zu erläuternden Attika 13 dann die Länge der einzelnen Dachplatten 11 beschränkt ist, damit diese über die Attika 13 seitlich nicht überstehen.
Zur Montage der Dachplatten 11 werden auf dem Flachdach 1 in mehreren Reihen in Längs- und Querrichtung Tragkonsolen 15 montiert,die vorzugsweise ans korrosionsgeschütztem Stahl bestehen.
Die in den Figur 3a und 3b gezeigten Tragkonsolen 15 bestehen aus einem unteren Fuß 17, der mittels Schrauben auf dem zu sanietenden Flachdach 1 angebracht wird. Dazu muß gegebenenfalls die alte Flachdachabdichtung und -isolierung aufgeschnitten werden, um in den so gebildeten Offnungen den Fuß 17 zu montieren. Die alte Isolierungelücke kann dann sofort wieder mit PU-Schaum geschlossen werden, wobei an dieser Stelle gegebenenfalls die alte Dachhaut wieder mit: einer Klebefolie repariert werden kann. Eine gegebenenfalls vorhandene Kiesschüttung muß nur im Serelch des Fußes zu-' nächst leicht zur Seite geschoben werden, um den Fuß ober Schrauben im Flachdach 1 festzudöbeln.
Im Fuß 17 ist durch Verdrehen über pin Gewinde höhenverstellbar ein oberes tKörmiges Auflager 19 in der Höhe einstell-
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bar.
Das obere U-förmige Auflager 19 kann bereits in einem vorgewählten Winkel von beispielsweise>3° angeschweißt sein, wo-
OS durch das Neigungsgefälle der Dachplatten festgelegt ist. Durch
jeweiliges Verdrehen um 360° kann dann eine Anhebung oder Absenkung um einen Gewindegang erfolgen. Dadurch kann eine Feinjustierung pro Gewindegang, wobei die hierdurch bewirkte Feinhöheneinstellung voll ausreichend ist.
Möglich ist aber auch, daß das obere U-förmige Auflager 19 horizontal an dessen Gewindebolzen angeschweißt ist, wobei dann die zwischen dem U-förmigen Schenkel des Auflagers 19 eingelegten Holzpfetten 23 bevorzugt entsprechend dem Neigungswinkel der Dachplatten 11 aogehobelt werden. Dadurch wird gewährleistet, daß die Dachplatten möglichst vollflächig an den Holzpfetten 23 aufliegen. Bei dem in Figur 3a und 3b gezeigten Ausführungsformen können jedoch im Querschnitt voll quadratische oder rechteckförmige Holzpfetten verwandt werden, da durch die winklig angeschweißten Auflager 19 eine vollflächige Auflage der Dachplatten auf den rechteckförmigen Holzpfetten 23 gewährleistet ist, die eine Neigung >3° besitzen.
Durch Einbringung von zwei Holzschrauben quer durch Bohrungen 26 in den U-förmigen Schenkel des entsprechenden Auflagers 19 können die Holzpfetten 23 fest gesichert werden, die jeweils über mehrere in einer Linie ausgerichtet befestigten Tragkonsolen IS aufgelegt werden* Die Holzpfetten 23 werden dabei quer zum Gefälle verlaufend an den Tragkonsolen 15 angebracht.
Die aus asbestfreien Faserbeton-Wellplatten bestehenden Dachplatten 11 werden bevorzugt durch selbstbohrende Schrauben an den Holzpfetten 23 befestigt. Unter dem Schraubenkopf ist
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noch eine Gummidichtung bei dein selbstbohrenden Schrauben aufgesetzt sein, worüber die entsprechenden Bohrungen in den Dachplatten 11 vor Regenwasser abgedichtet wird.
Jeweils vom unteren Rand der mit geringer Neigung abfallen
den Dachplatte 11 bzw. mehrerer nebeneinander angeordneter oder wechselweise aufeinander zu mit leichter Neigung abfallenden Dachplatten 11 ist ferner noch eine in der Regel parallel zu den Holzpfetten 23 verlaufende Dachrinne 27 aus rostfreiem Material, vorzugsweise eine verzinkte Dachrinne 27 montierbar. Die Dachrinne 27 weist parallel zu ihr verlaufende seitliche obere Flanschseitenabschnitte 29 auf, die jeweils unterhalb der benachbart liegenden Dachplatten 11 aber oberhalb einer nächsten benachbarten Holzpfette 23 zu liegen kommen also dort sandwichartig zwischen Holzpfette 23 und Unterseite einer Dachplatte 11 über die dort hindurch eingedrehten Schrauben befestigt sind. Die Dachrinne 27 kann dsibei in einer Richtung mit zunehmend tiefer werdendem eingeprägten Gefälle gestaltet sein, so daß das Regenwasser zu einem in den Zeichnungen nicht näher dargestellten Abfluß woiterfließen kann.
Sowohl am linken als auch am rechten giebelähnlichen Außenrand wird ein in Figur 4a bzw. 4b dargestellter negativer WeIlgiebelwinkel 31 angeordnet, dessen wellplattenförmiger Teil 31' zumindest einen Teil der benachbarten wellplattenförmigen Dachplatte 11 überdeckt und der mit einem vertikalen Abschlufirand 33 versehen ist. Auch hierbei handelt es sich um ein vorgefertigtes einstückiges Formteil.
An der oberen auslaufenden Giebelseite ist ebenfalls ein vorgefertigtes Formteil angebracht, nämlich ein sogenanntes Attika-Anschlußstück 35. Auch hier handelt es sich um ein vorgefertigtes aus Faserbeton bestehendes Formteil mit ver-
tikalem Abschlußrand 33. Das von dem Abschlußrand 33 weggehende wellenplattenförmige Dachplattenanschlußstück 35' weist hier quer verlaufende Rippenstruktur auf. Die Dachplatten 11 insgesamt wie auch die in den Figuren 4a bis 4c gezeigten
Wellgiebelwinkel 31 bzw. das Attika-Anschlußstück 35 werden
jeweils in einem bestimmten Bereich einer benachbarten Dachplatte überlappend angeordnet, wobei im Überlappungsbereich auch zusätzlich noch zwischen den Flächen der überlappenden Dachplatten Dichtelemente beispielsweise in der Form von Dichtbändern eingelegt werden können. Vor allem bei den in der Regel ebenen Flanschseiten abschnitten 29 an der Dachrinne 27 können an der Unterseite eben auslaufende Gummielemente, beispielsweise Schaumgummielemente aufgelegt werden, die an ihrer Oberseite mit einer an die in Querrichtung verlaufenden
Rippenstruktur der Dachplatten angepaßte Wellenform versehen
sind. Dadurch wird auch hier auf der Unterseite der Dachplatten eine optimale Abdichtung zur Dachrinne hin gewährleistet.
Schließlich kann in der Dachrinne auch noch eine elek
trische Heizung vorgesehen sein, um im Winter sicherzustellen, daß ein völliges Zufrieren der Dachrinne 27 verhindert werden kann,
Der gesamte vorstehend erläuterte Dachaufbau wird durch um
laufende Attika-Elemente 13 seitlich verkleidet, so daß der Flachdachcharakter erhalten bleibt. Auch die Attika-Elemente 13 bestehen aus asbestfreien* Faserbeton und stellen vorgefertigte Formteile dar. An den Ecken des Hauses können vor- gefertigte Attika-Eekelemente eingehängt werden, die in den
Zeichnungen nicht näher dargestellt sind.
Die insbesondere in Figur 2 im Querschnitt gezeigten Attika-Elemente 13 weisen an ihrem oberen CJmlaufrand eine Abwinklung
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-10-
41 auf, mit der die einzelnen Attika-Blemente 13 umlaufend eingehängt werden können. Auen die Attika-Blem«inte 13 sind jeweils mit einem Uberlappungsbereich 37 versehen, damit eine überlappende Umgrenzung hergestellt werden kann. An den Ecken sind als Attika-Eckstücke vorbereitete Formteile vorgesehen.
Zur zusätzlichen Verankerung kann beispielsweise an einer am nächsten liegenden Pfette 23 ein über zwei Holzstücke vorbereiteter T-Stück' angeschraubt werden, der mil; seinem oberen Querbalken horizontal oder vertikal an der Innenseite des vertikalen äußeren Wandstückes des Attika-Elementes 13 anliegt. Durch zusätzliche vorzugsweise selbstbohreuide Schrauben kann dann von außen her durch Sindrehen durch die vertikale Begrenzungswand in den dahinterlieigenden Querträger eines T-förmigen Holzabstützelementes eine sichere zusätzliche Verankerung der einzelnen Attika-Elemente erzielt werden.
An den jeweils giebeldachähnlichen Seiten, also links und rechts
zum Gefälle der Dachplatten 11 kann an dem dort, vorgesehenen, mit dem Gefälle der Dachplatten geneigten Abschlußrand 33 der Wellgiebelwinkel 31 jeweils zunächst noch eine Zwischenabstützung angebracht werden, deren obere Abschluß kante zum einem horizontal verläuft und zum anderen in einer Höhe zu liegen kommt, die der Hrhe der Abschlußkante des Attika-Abschlußstückes 35 quer zur Rippenstruktur der Dachplatten 11 entspricht. Darüber können dann die einseiften Attika-Slemente umlaufend in richtiger Hohe so eingehängt werden, daß der gesamte anhand der Figuren erläuterte nachträglücn montierte Dachauflmu seitlich verkleidet ist.
Aus dem geschilderten Aufbau wird ersichtlich, daß vorori: problemlos die richtige Höheneinstellung für die mitt gleichem Ge-
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fälle zu montierenden Dachplatten vorgenommen werden kann und daß je nach Bedarf beliebig viele Tragkonsolen 15 an entsprechenden Stellen ohne großen Aufwand montiert werden können. Schließlich bestehen auch keine Raum- und Platzproblerne, da sogar unterhalb des nachträglich montierten Flachdach-Aufbaus genügend Raum verbleibt, in dem beispielsweise auch eine alte Kiesschüttung zuruckbelassen werden kann. Weitere Vorteile bestehen auch durch die dadurch bedingte Hinterlüftung der Dachkonstruktion.

Claims (17)

Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau Ansprüche:
1. Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau, insbesondere zur Flachdachsanierung, bestehend aus großflächigen Dachplatten (11), die auf einem Flachdach (1) vorzugsweise mit leichtem Gefälle anbringbar und gegenüber dem Flachdach (1) mit einer Dachplatten-Trageinrichtung abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachplatten-Trageinrichtung aus mehreren Tragkonsolen (15) besteht, die jeweils mit ihrem Fuß (17) auf dem Flachdach (1) feet montierbar sind, und die jeweils mit einem oberen höhen verstellbaren Auflager (19) zumindest zur mittelbaren Halterung der Dachplatten (11) versehen sind, wobei die Dachplatten (11) auf Holzpfetten (23) aufliegen und daran gehalten sind, die wiederum auf jeweils zumindest zwei Auflager (19) abgestützt sind, wobei die Dachplatten (11) aus
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HyfiMank Roeenhelm(BLZ70020001) &Kgr;&idiagr;&ogr;.-&Ngr;&Ggr;.·&bgr;2&iacgr;&sgr;&idiagr;&thgr;2&bgr;&bgr;&bgr; <;'' Polfecheckamt München (BLZ 70010080) KtO.-Nr. 327284-807
asbestfreien Faserbeton-Platten bestehen.
2. Dachaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonsolen (15) zur Höheneinstellung mit einem Gewindestab versehen sind, über welches das Auflager (19)
relativ zum darunter befindlichen Fuß (17) höhenverstellbar sind.
3. Dachaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenverstellbaren Tragkonsolen (15) über _e in Gewinde in der Höhe fixierbar sind.
4. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (19) in Queransicht U-förmig gestaltet ist und zwischen den seitlichen Schenkeln die quer hindurchlaufendun Holzpfetten (23) aufnimmt.
5. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche der quer zum Gefälle der Dachplatten (11) verlaufenden Holzpfetten (23) entsprechend dem Neigungsgefälle der Dachplatten (11) abgehobelt sind.
6. Dacheufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (19) der Tragkonsolen (IS) mit einem vorgewählten Neigungswinkel entsprechend dem Gefälle der Dachplatten (11) versehen 1st.
7. Dachaufbau nach eine.n der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachplatten (11) mittels sei but bohrenden Schrauben mit einer Gummiringdichtung unter dem Schraubenkopf an den Holzpfetten (2.°) befestigt sind.
8. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am in Neigungsriohtung unteren Ende der auelaufenden Dachplatten (11) bzw. zweier gegenüberliegend und aufeinander zu mit Gefälle verlaufenden Dach- platten eine quer zur Neigung der Dachplatten (11) verlaufende Dachrinne (27) für Regenwasser angeordnet ist, die jeweils in Richtung auf die angrenzenden Dachplatten (11) zu mit einem quer wegragenden Fianschseitenaöschniit (29) versehen ist, der unter die angrenzenden Dachplatten (11) ragt und sandwichartig zwischen einer nächsten parallel verlaufenden Holzpfette (23) und der darauf abgestützten Dachplatte (11) liegt und darüber abgestützt ist.
9. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachrinne (27) in der Längsrichtung mit zunehmendem Gefälle geformt ist.
10. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem seitlichen Uberdeckungsbereich der Dachplatten (11) als Abdichtung ein Schaumdichtstreifen vorgesehen ist.
11. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der durch die Dachplatten (11) gebildeten Dachflächen bzw. Dachflächenabschnitte
Abschlußformteile (31, 35) vorgesehen sind, die jeweils ein
der Dachplattenstruktur entsprechendes Dachplatten-Anschlußscück (31',351J umfassen,an welchem in Längsrichtung links bzw. rechts liegend bzw. in Querrichtung der Rippenstruktur der Dächplatten (11) ein vertikaler Äbschiufirand (33) ausgebildet ist.
12. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur seitlichen Abdeckung eine umlaufende ., aus mehreren einzelnen Attika-Elementen (13) gebildete
Attika vorgesehen ist, die mittelbar über die Tragkonsolen
(15) gehalten und abgestützt ist.
13. Dach aufbau nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Attika-Elemente (13) an ihrem oberen Abschlußrand zur Rückseite hin mit einer nach unten gerichteten Abwinkiüng (41) versehen sind, über welche die einzelnen Attika-Elemente (13) an den Abschlußrändern (33) der die unmittelbare Begrenzung der Dachfläche bildenden Formteile (31, 35) einhängbar sind.
14. Dachaufbau nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Attika-Elemente (13) aus geraden Längs- und aus Eckelementen bestehen.
15. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Attika-Elemente (13) in Längsrichtung in einem Teillängenbereich überlappend angeordnet sind.
16. Dachaufbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den ebenen Flanschseitenabschnitten (29) der Dachrinne (27) und der darüber befindlichen mit Querrippenstruktur versehenen Dachplatten (11) eine Gummidichtung vorgesehen ist, die nach unten hin eben und nach oben hin an die quer verlaufende Rippenstruktur angepaßt ist.
17. Dachaufbau nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummidichtung aus Schaumgummi besteht.
DE8802719U 1988-03-01 1988-03-01 Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau Expired DE8802719U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19610450B4 (de) * 1996-03-16 2005-12-22 Siebau Siegener Stahlbauten Gmbh Verfahren zum Sanieren des Flachdaches einer Stahlbetonfertiggarage mit rechtwinkligem Grundriß und Bauelementensatz für die Durchführung des Verfahrens
DE102006053573A1 (de) * 2006-11-14 2008-05-15 Rwth Aachen Leichtes, begehbares, wärmeaktives Dachelement
AT17101U1 (de) * 2019-11-26 2021-05-15 Glorit Bausysteme Gmbh Hinterlüftete Flachdachkonstruktion

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DE102006053573A1 (de) * 2006-11-14 2008-05-15 Rwth Aachen Leichtes, begehbares, wärmeaktives Dachelement
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