DE8802719U1 - Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau - Google Patents
Nachrüstbarer flachdachähnlicher DachaufbauInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen nachrüstbaren flachdachähnlichen
Dachaufbau nach dem Oberbegriff des Atispruches 1,
Flachdächer sind seit jeher sehr beliebt und werden häufig auch bei öffentlichen und gewerblichen Bauvorhaben verwirklicht.
Herkömmliche Flachdächer weisen eine übliche in der Regel aus Beton bestehende Decke auf, die am Außenumfang
des so gebildeten Daches mit einem über die Dachfläche überstehenden Umgreftzungsrand eingefaßt ist. Der gegebenenfalls
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nur gering Überstehende Betonrand, autih Attika genannt«
schirmt von der Seite her die ssusätzliöhen der Oaohieolierung
dienenden Aufbauten und Materialien ab.
tumen- und Folienflachdächern. Ergänzend zu gegebenenfalls mehrmaligen Teerschichten kann auch noch eine Kiesuafschüttung
vorgesehen sein.
dächer saniert werden, wenn festgestellt wird, daß Feuchtigkeit
und Wasser eindringt. Dies aber bedeutet dann gegebenenfalls, daß eine Dachhaut entfernt und gegebenenfalls auch
eine aufgebrachte Kiesschüttung abgetragen werden muß, bevor
mit dem Neuaufbau und der Sanierung des Flachdaches begonnen werden kann. Dabei sind der Zeit- und Bauaufwand
äußerst enorm, was sich auch auf der Kostenseite ganz beachtlich niederschlägt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher, einen nachrüstbaren flachdachähnlichen Dachaufbau zu schafft;),
mit dem vor allem auch in einem Sanierungsfalle in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand eine vollständige Flachdachstanierung
möglich ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst» Vorteilhafte Ausge=
staltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aiügegeben.
-3-
Darch die vorliegende Erfindung wird mit einfachen Mitteln
eine Möglichkeit geschaffen, um ein leck gewordenes Bitumenoder Folienflachdach mit geringem Material-, Zeit- und Kostenaufwand
wasserdicht abzudichten, was sonst selbst bei wiederholter Nachbesserung mit hohem Kostenaufwand nicht
immer möglich wäre.
Dabei wird durch die Erfindung ein solider und langzeitbeständiger
flachdachähnlicher Dachaufbau geschaffen, wobei trotz giebelartiger Anordnung der Abdeckplatten mit geringem
Gefälle der Flachdachcharakter rein äußerlich erhalten bleiben kann. Die auf dem Dach befindliche teure Installierung,
die gegebenenfalls nur teilweise nicht mehr wasserdicht ist, kann zurückbelassen werden, so daß auch ausgedehnte teure Abrißarbeiten
vermieden werden.
Zudem ist der erfindungsgemäße Dachaufbau auch weitgehend Jahreszeit- und witterungsunabhängig montierbar.
Trageinrichtung mit Tragkonsolen, die jeweils an ihrem Fuß
auf dem zu sanierenden Flachdach montierbar sind. Die Tragkonsolen eind höhenverstellbar, um dadurch einen gewünschten
gegebenenfalls mehrmale ansteigenden und wiederum abfallenden giebeldachähnlichen Dachaufbau zu ermöglichen.Durch eine
inegeeamt umlaufende Attika kann die gesamte auch nachträglich
installierte Dachkonstruktion abgedeckt werden, so daß der Flachdachcharakter rein äußerlich erhalten bleibt.
etimmen Neigungswinkel für die Dachkonstruktion geneigt vorgefertigt
sein. Alternativ ist auch möglich, daß die auf den Daohkonsolen aufgelegten Holzpfotten mit einem bestimmten
Neigungewinkel abgehobelt sind.
AIs Dachabdeckplatten dienen asbestfreie, langzeitbeständige
Faserbeton-Wellplatten, die vorzugsweise über selbstbohrende mit einer Gummidichtung versehene Schrauben
auf den Holzpfetten befestigbar sind.
Am seitlichen in der Regel leicht abfallenden Rand und a.m oberen
Querrand quer zur Rippenstruktur der Wellplatten sind Abschlußformteile vorgesehen, die einen Restabschnitt einer
Faserbeton-Wellplatte mit angrenzender vertikaler Abschlußwand umfassen.
An dieser Abschlußwand können umlaufen Attika-Elemente eingehängt
werden, um den flachdachähnlichen Dachaufbau seitlich abzudecken und damit den Flachdachcharakter zu erhalten.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Flachdachkonstruktion
liegt darin begründet, daß zur Anbringung der vorzugsweise aus korrosionsgeschützten Stahlelementen bestehenden Tragkonsolen
in die alte Flachdachabdichtung und -isolierung nur kleine öffnungen geschnitten werden müßen, damit die Tragkonsolen
des neuen Aufbaus direkt am Dach befestigt werden können. Die Isolierungslücke wird sofort wieder mit Polyurethan-Schaum
geschlossen und gegebenenfalls kann an dieser Stelle auch die alte Dachhaut wieder mit einer Klebefolie repariert
werden. Die evtl. vorhandene alte Kieeschüttung muß *abei vom
Dach nicht entfernt werden (außer eine Entfernung der alten Kiesaufschüttung wäre aus statischen G/Ünden angezeigt). Auf
die Stahlkonsolen können dann nacheinander die Holzpfetten, die Dachrinnen und die Faserbeton-Wellplatten aufgelegt und
verschraubt werden, wobei sämtliche Formteile zur Abdichtung einschließlich der Attika maßgerecht vorgefertigt und mittels
selbstbohrender Schrauben befestigbar sind.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend aus den anhand von Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im einzelnen
Figur 1 : eine schematische Querschnittdarstellung durch den erfindungsgemäßen Dachaufbau;
Figur 2 : eine vergrößerte Detaildarstellung in Vertikaischnittdarstellung;
einer Tragkonsole;
Seitenansicht;
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Figur 4a: die perspektivische Darstellung eines negativen Wellgiebelwinkels als rechte Abschlußbegrenzung;
Figur 4b: die perspektivische Darstellung eines negativen Wellgiebelwinkels als linke Abschlufibegrenzung;
Figur 4c: die perspektivische Darstellung eines Attika-Anschlußstückes
quer zur Wellenstruktur der Dachabdeckplatten ;
In Figur 1 und 2 ist in schematischer Vertikalschnittdarstellung der erfindungsgemäße Dachaufbau gezeigt. Dabei ist mit
1 ein zu sanierendes herkömmliches Flachdach und mit 3 die Gebäudeseitenwände bezeichnet, die in der Regel einen zumindest
gering überstehenden Abschlußrand 5 aufweisen, der das herkömmliche Flachdach seitlich einrahmt.
Das gegebenenfalls zu sanierende Flachdach 1 ist auf seiner Oberseite in der Regel mit einer alten Isolierung und einer
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Dachhaut 7 und gegebenenfalls zusätzlich auch mit einer Kiesschüttung
abgedeckt.
Auf diesem Flachdach 1 ist ein von Hause aus wie auch nachrüstbarer
flachdachähnlicher Flachdachaufbau 9 montier bar, der jeweils wechselweise mit leichtem Gefälle angeordnete
Dachplatten 11 aus asbestfreiem Faserbeton umfaßt.
Es empfiehlt sich ein geringes Gefälle vorzugsweise um 3° oder mehr. Möglich sind auch steilere Konstruktionen
mit beispielsweise 4°, 5° oder 6° und mehr, wobei Konstruktionen über 10° weniger empfehlenswert sind,da bei
gegebener Höhe einer noch nachträglich zu erläuternden Attika 13 dann die Länge der einzelnen Dachplatten 11
beschränkt ist, damit diese über die Attika 13 seitlich nicht überstehen.
Zur Montage der Dachplatten 11 werden auf dem Flachdach 1 in mehreren Reihen in Längs- und Querrichtung Tragkonsolen 15
montiert,die vorzugsweise ans korrosionsgeschütztem Stahl bestehen.
Die in den Figur 3a und 3b gezeigten Tragkonsolen 15 bestehen aus einem unteren Fuß 17, der mittels Schrauben auf dem
zu sanietenden Flachdach 1 angebracht wird. Dazu muß
gegebenenfalls die alte Flachdachabdichtung und -isolierung aufgeschnitten werden, um in den so gebildeten Offnungen den
Fuß 17 zu montieren. Die alte Isolierungelücke kann dann sofort wieder mit PU-Schaum geschlossen werden, wobei an
dieser Stelle gegebenenfalls die alte Dachhaut wieder mit: einer Klebefolie repariert werden kann. Eine gegebenenfalls vorhandene
Kiesschüttung muß nur im Serelch des Fußes zu-' nächst leicht zur Seite geschoben werden, um den Fuß ober
Schrauben im Flachdach 1 festzudöbeln.
Im Fuß 17 ist durch Verdrehen über pin Gewinde höhenverstellbar
ein oberes tKörmiges Auflager 19 in der Höhe einstell-
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bar.
Das obere U-förmige Auflager 19 kann bereits in einem vorgewählten
Winkel von beispielsweise>3° angeschweißt sein, wo-
jeweiliges Verdrehen um 360° kann dann eine Anhebung oder
Absenkung um einen Gewindegang erfolgen. Dadurch kann eine Feinjustierung pro Gewindegang, wobei die hierdurch bewirkte
Feinhöheneinstellung voll ausreichend ist.
Möglich ist aber auch, daß das obere U-förmige Auflager 19 horizontal an dessen Gewindebolzen angeschweißt ist, wobei
dann die zwischen dem U-förmigen Schenkel des Auflagers 19 eingelegten Holzpfetten 23 bevorzugt entsprechend dem Neigungswinkel
der Dachplatten 11 aogehobelt werden. Dadurch wird gewährleistet, daß die Dachplatten möglichst vollflächig
an den Holzpfetten 23 aufliegen. Bei dem in Figur 3a und 3b gezeigten Ausführungsformen können jedoch im Querschnitt
voll quadratische oder rechteckförmige Holzpfetten verwandt werden, da durch die winklig angeschweißten Auflager 19 eine
vollflächige Auflage der Dachplatten auf den rechteckförmigen Holzpfetten 23 gewährleistet ist, die eine Neigung
>3° besitzen.
Durch Einbringung von zwei Holzschrauben quer durch Bohrungen 26 in den U-förmigen Schenkel des entsprechenden
Auflagers 19 können die Holzpfetten 23 fest gesichert werden, die jeweils über mehrere in einer Linie ausgerichtet
befestigten Tragkonsolen IS aufgelegt werden* Die
Holzpfetten 23 werden dabei quer zum Gefälle verlaufend an den Tragkonsolen 15 angebracht.
Die aus asbestfreien Faserbeton-Wellplatten bestehenden Dachplatten
11 werden bevorzugt durch selbstbohrende Schrauben an den Holzpfetten 23 befestigt. Unter dem Schraubenkopf ist
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noch eine Gummidichtung bei dein selbstbohrenden Schrauben
aufgesetzt sein, worüber die entsprechenden Bohrungen in den Dachplatten 11 vor Regenwasser abgedichtet wird.
den Dachplatte 11 bzw. mehrerer nebeneinander angeordneter oder wechselweise aufeinander zu mit leichter Neigung abfallenden
Dachplatten 11 ist ferner noch eine in der Regel parallel zu den Holzpfetten 23 verlaufende Dachrinne 27 aus
rostfreiem Material, vorzugsweise eine verzinkte Dachrinne 27 montierbar. Die Dachrinne 27 weist parallel zu ihr verlaufende
seitliche obere Flanschseitenabschnitte 29 auf, die jeweils unterhalb der benachbart liegenden Dachplatten 11
aber oberhalb einer nächsten benachbarten Holzpfette 23 zu liegen kommen also dort sandwichartig zwischen Holzpfette
23 und Unterseite einer Dachplatte 11 über die dort hindurch eingedrehten Schrauben befestigt sind. Die Dachrinne 27 kann
dsibei in einer Richtung mit zunehmend tiefer werdendem eingeprägten
Gefälle gestaltet sein, so daß das Regenwasser zu einem in den Zeichnungen nicht näher dargestellten Abfluß
woiterfließen kann.
Sowohl am linken als auch am rechten giebelähnlichen Außenrand wird ein in Figur 4a bzw. 4b dargestellter negativer WeIlgiebelwinkel
31 angeordnet, dessen wellplattenförmiger Teil 31' zumindest einen Teil der benachbarten wellplattenförmigen
Dachplatte 11 überdeckt und der mit einem vertikalen Abschlufirand
33 versehen ist. Auch hierbei handelt es sich um ein vorgefertigtes einstückiges Formteil.
An der oberen auslaufenden Giebelseite ist ebenfalls ein vorgefertigtes
Formteil angebracht, nämlich ein sogenanntes Attika-Anschlußstück 35. Auch hier handelt es sich um ein
vorgefertigtes aus Faserbeton bestehendes Formteil mit ver-
tikalem Abschlußrand 33. Das von dem Abschlußrand 33 weggehende
wellenplattenförmige Dachplattenanschlußstück 35' weist
hier quer verlaufende Rippenstruktur auf. Die Dachplatten 11 insgesamt wie auch die in den Figuren 4a bis 4c gezeigten
jeweils in einem bestimmten Bereich einer benachbarten Dachplatte überlappend angeordnet, wobei im Überlappungsbereich
auch zusätzlich noch zwischen den Flächen der überlappenden Dachplatten Dichtelemente beispielsweise in der Form von Dichtbändern
eingelegt werden können. Vor allem bei den in der Regel ebenen Flanschseiten abschnitten 29 an der Dachrinne
27 können an der Unterseite eben auslaufende Gummielemente, beispielsweise Schaumgummielemente aufgelegt werden, die an
ihrer Oberseite mit einer an die in Querrichtung verlaufenden
sind. Dadurch wird auch hier auf der Unterseite der Dachplatten eine optimale Abdichtung zur Dachrinne hin gewährleistet.
trische Heizung vorgesehen sein, um im Winter sicherzustellen, daß ein völliges Zufrieren der Dachrinne 27
verhindert werden kann,
laufende Attika-Elemente 13 seitlich verkleidet, so daß der Flachdachcharakter erhalten bleibt. Auch die Attika-Elemente
13 bestehen aus asbestfreien* Faserbeton und stellen vorgefertigte Formteile dar. An den Ecken des Hauses können vor-
gefertigte Attika-Eekelemente eingehängt werden, die in den
Die insbesondere in Figur 2 im Querschnitt gezeigten Attika-Elemente
13 weisen an ihrem oberen CJmlaufrand eine Abwinklung
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-10-
41 auf, mit der die einzelnen Attika-Blemente 13 umlaufend
eingehängt werden können. Auen die Attika-Blem«inte 13 sind
jeweils mit einem Uberlappungsbereich 37 versehen, damit eine überlappende Umgrenzung hergestellt werden kann. An
den Ecken sind als Attika-Eckstücke vorbereitete Formteile vorgesehen.
Zur zusätzlichen Verankerung kann beispielsweise an einer am nächsten liegenden Pfette 23 ein über zwei Holzstücke vorbereiteter
T-Stück' angeschraubt werden, der mil; seinem oberen Querbalken horizontal oder vertikal an der Innenseite des vertikalen äußeren Wandstückes des Attika-Elementes
13 anliegt. Durch zusätzliche vorzugsweise selbstbohreuide Schrauben kann dann von außen her durch Sindrehen durch
die vertikale Begrenzungswand in den dahinterlieigenden Querträger eines T-förmigen Holzabstützelementes eine sichere
zusätzliche Verankerung der einzelnen Attika-Elemente erzielt werden.
zum Gefälle der Dachplatten 11 kann an dem dort, vorgesehenen,
mit dem Gefälle der Dachplatten geneigten Abschlußrand 33
der Wellgiebelwinkel 31 jeweils zunächst noch eine Zwischenabstützung angebracht werden, deren obere Abschluß kante
zum einem horizontal verläuft und zum anderen in einer Höhe zu liegen kommt, die der Hrhe der Abschlußkante des
Attika-Abschlußstückes 35 quer zur Rippenstruktur der Dachplatten 11 entspricht. Darüber können dann die einseiften Attika-Slemente
umlaufend in richtiger Hohe so eingehängt werden, daß der gesamte anhand der Figuren erläuterte nachträglücn
montierte Dachauflmu seitlich verkleidet ist.
Aus dem geschilderten Aufbau wird ersichtlich, daß vorori: problemlos die richtige Höheneinstellung für die mitt gleichem Ge-
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fälle zu montierenden Dachplatten vorgenommen werden kann
und daß je nach Bedarf beliebig viele Tragkonsolen 15 an entsprechenden Stellen ohne großen Aufwand montiert werden
können. Schließlich bestehen auch keine Raum- und Platzproblerne, da sogar unterhalb des nachträglich montierten Flachdach-Aufbaus
genügend Raum verbleibt, in dem beispielsweise auch eine alte Kiesschüttung zuruckbelassen werden kann.
Weitere Vorteile bestehen auch durch die dadurch bedingte Hinterlüftung der Dachkonstruktion.
Claims (17)
1. Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau, insbesondere zur Flachdachsanierung, bestehend aus großflächigen
Dachplatten (11), die auf einem Flachdach (1) vorzugsweise mit leichtem Gefälle anbringbar und gegenüber
dem Flachdach (1) mit einer Dachplatten-Trageinrichtung abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dachplatten-Trageinrichtung aus mehreren Tragkonsolen (15) besteht, die jeweils mit ihrem Fuß (17) auf dem Flachdach
(1) feet montierbar sind, und die jeweils mit einem oberen höhen verstellbaren Auflager (19) zumindest zur mittelbaren
Halterung der Dachplatten (11) versehen sind, wobei die Dachplatten (11) auf Holzpfetten (23) aufliegen und daran
gehalten sind, die wiederum auf jeweils zumindest zwei Auflager (19) abgestützt sind, wobei die Dachplatten (11) aus
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HyfiMank Roeenhelm(BLZ70020001) &Kgr;&idiagr;&ogr;.-&Ngr;&Ggr;.·&bgr;2&iacgr;&sgr;&idiagr;&thgr;2&bgr;&bgr;&bgr; <;'· '' Polfecheckamt München (BLZ 70010080) KtO.-Nr. 327284-807
asbestfreien Faserbeton-Platten bestehen.
2. Dachaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonsolen (15) zur Höheneinstellung mit einem
Gewindestab versehen sind, über welches das Auflager (19)
relativ zum darunter befindlichen Fuß (17) höhenverstellbar sind.
3. Dachaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die höhenverstellbaren Tragkonsolen (15) über _e in Gewinde in der Höhe fixierbar sind.
4. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (19) in Queransicht U-förmig
gestaltet ist und zwischen den seitlichen Schenkeln die quer hindurchlaufendun Holzpfetten (23) aufnimmt.
5. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auflagefläche der quer zum Gefälle der Dachplatten (11) verlaufenden Holzpfetten (23) entsprechend
dem Neigungsgefälle der Dachplatten (11) abgehobelt sind.
6. Dacheufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Auflager (19) der Tragkonsolen (IS) mit einem vorgewählten Neigungswinkel entsprechend dem Gefälle
der Dachplatten (11) versehen 1st.
7. Dachaufbau nach eine.n der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dachplatten (11) mittels sei but bohrenden
Schrauben mit einer Gummiringdichtung unter dem Schraubenkopf an den Holzpfetten (2.°) befestigt sind.
8. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am in Neigungsriohtung unteren Ende
der auelaufenden Dachplatten (11) bzw. zweier gegenüberliegend und aufeinander zu mit Gefälle verlaufenden Dach-
platten eine quer zur Neigung der Dachplatten (11) verlaufende Dachrinne (27) für Regenwasser angeordnet ist, die
jeweils in Richtung auf die angrenzenden Dachplatten (11) zu mit einem quer wegragenden Fianschseitenaöschniit (29)
versehen ist, der unter die angrenzenden Dachplatten (11) ragt und sandwichartig zwischen einer nächsten parallel
verlaufenden Holzpfette (23) und der darauf abgestützten Dachplatte (11) liegt und darüber abgestützt ist.
9. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachrinne (27) in der Längsrichtung
mit zunehmendem Gefälle geformt ist.
10. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem seitlichen Uberdeckungsbereich der Dachplatten
(11) als Abdichtung ein Schaumdichtstreifen vorgesehen ist.
11. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der durch die Dachplatten
(11) gebildeten Dachflächen bzw. Dachflächenabschnitte
Abschlußformteile (31, 35) vorgesehen sind, die jeweils ein
der Dachplattenstruktur entsprechendes Dachplatten-Anschlußscück (31',351J umfassen,an welchem in Längsrichtung links
bzw. rechts liegend bzw. in Querrichtung der Rippenstruktur der Dächplatten (11) ein vertikaler Äbschiufirand (33) ausgebildet
ist.
12. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß zur seitlichen Abdeckung eine umlaufende ., aus mehreren einzelnen Attika-Elementen (13) gebildete
Attika vorgesehen ist, die mittelbar über die Tragkonsolen
(15) gehalten und abgestützt ist.
13. Dach aufbau nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Attika-Elemente (13) an ihrem oberen Abschlußrand
zur Rückseite hin mit einer nach unten gerichteten Abwinkiüng (41) versehen sind, über welche die einzelnen
Attika-Elemente (13) an den Abschlußrändern (33) der die unmittelbare Begrenzung der Dachfläche bildenden Formteile
(31, 35) einhängbar sind.
14. Dachaufbau nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Attika-Elemente (13) aus geraden Längs- und aus Eckelementen bestehen.
15. Dachaufbau nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Attika-Elemente (13) in Längsrichtung
in einem Teillängenbereich überlappend angeordnet sind.
16. Dachaufbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den ebenen Flanschseitenabschnitten (29) der Dachrinne (27) und der darüber befindlichen mit Querrippenstruktur
versehenen Dachplatten (11) eine Gummidichtung vorgesehen ist, die nach unten hin eben und nach oben
hin an die quer verlaufende Rippenstruktur angepaßt ist.
17. Dachaufbau nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummidichtung aus Schaumgummi besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802719U DE8802719U1 (de) | 1988-03-01 | 1988-03-01 | Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau |
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| DE8802719U DE8802719U1 (de) | 1988-03-01 | 1988-03-01 | Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802719U1 true DE8802719U1 (de) | 1988-05-05 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802719U Expired DE8802719U1 (de) | 1988-03-01 | 1988-03-01 | Nachrüstbarer flachdachähnlicher Dachaufbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802719U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19610450B4 (de) * | 1996-03-16 | 2005-12-22 | Siebau Siegener Stahlbauten Gmbh | Verfahren zum Sanieren des Flachdaches einer Stahlbetonfertiggarage mit rechtwinkligem Grundriß und Bauelementensatz für die Durchführung des Verfahrens |
| DE102006053573A1 (de) * | 2006-11-14 | 2008-05-15 | Rwth Aachen | Leichtes, begehbares, wärmeaktives Dachelement |
| AT17101U1 (de) * | 2019-11-26 | 2021-05-15 | Glorit Bausysteme Gmbh | Hinterlüftete Flachdachkonstruktion |
-
1988
- 1988-03-01 DE DE8802719U patent/DE8802719U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19610450B4 (de) * | 1996-03-16 | 2005-12-22 | Siebau Siegener Stahlbauten Gmbh | Verfahren zum Sanieren des Flachdaches einer Stahlbetonfertiggarage mit rechtwinkligem Grundriß und Bauelementensatz für die Durchführung des Verfahrens |
| DE102006053573A1 (de) * | 2006-11-14 | 2008-05-15 | Rwth Aachen | Leichtes, begehbares, wärmeaktives Dachelement |
| AT17101U1 (de) * | 2019-11-26 | 2021-05-15 | Glorit Bausysteme Gmbh | Hinterlüftete Flachdachkonstruktion |
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