DE8802638U1 - Vorrichtung zur Augenprüfung bzw. -untersuchung - Google Patents

Vorrichtung zur Augenprüfung bzw. -untersuchung

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Description

Cr-M/88036
Friedel W^ader Alfred Eichinger
Kurt-Schumacher-Str. 23 Kaiser Heinrich II.-Str. 7
8400 Regensburg 8403 Bad Abbach
Vorrichtung zur Augenprüfung bzw. -untersuchung
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Augenprüfung bzw. -untersuchung mit einem brillenartig ausgebildeten Gestell, an dem wenigstens ein Instrument zur Bestimmung der Lage des Durchblickpunktes und zur Vermessung der Augenachslage eines Patienten innerhalb einer dem jeweiligen, zu prüfenden Auge zugeordneten öffnung des brillenartigen Gestells angebracht ist.
Eine Vorrichtung der wie oben definierten Art dient insbesondere als Zentriervorrichtung für vergrößernde Cehhilfen.
In der Regel wird eine derartige Vorrichtung zur Augenprüfung bei Patienten angewendet, die an einer Makuladegeneration leiden. Derartige MakuladegeneratAonen treten beispielsweise bei Diabetes, Durchblutungsstörungen, nach operativen Eingriffen im Netzhautbereich u.
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dgl. mehr auf. Die im Zentrum der Netzhaut liegende Makula oder Netzhautgrube hat einen Durchmesser von etwa 1,5 mm. Bedeutungsvoll ist, daß das Auge nur im Netzhautzentrum eine hundertprozentige Sehschärfe besitzt, während bereits an der Makulaoeripherie nur noch 33 % der Sehschärfe vorliegen, welche sodann über den weiteren peripheren Netzhautbereich hinweg immer mehr abnimmt. Wenn nun bei einem Patienten die Makula ausfällt oder gestört ist, so läßt die Sehschärfe dieses Patienten derart stark nach, daß er beispielsweise Zeitungs druck o. dgl. nicht mehr auflösen und infolgedessen nicht mehr lesen kann.
Pur Personen mit einer Makuladegeneration gibt es bereits spezifische Sehhilfen, die speziell für den betreffenden Patienten angefertigt werden.
Zur Ermittlung der patientenspezifischen Augendaten, die für die Herstellung der Brille erforderlich sind, gibt es bereits entsprechende Vorrichtungen, mit deren Hilfe beispielsweise der Optiker oder Augenarzt die genauen Koordinaten der Lage des Durchblickpunktes des zu prüfenden Auges innerhalb der Ebene, die durch die zugeordnete Brillengestellöffnung definiert ist, feststellen kann. Hierbei wird zunächst mit Hilfe eines Pupillometers der Pupillenabstand des betreffenden Patienten ausgemessen, sodann wird ein diesem Pupillenabstand entsprechendes Brillengestell dem Patienten aufgesetzt und die koordinatenmäßige Lage festgestellt, in welcher der Ourchblickpunkt innerhalb der Brillengestellöffnung liegt. Bei derartigen, sog. Meßbrillen werden sodann Plastikscheiben o* dgl, eingesetzt, auf denen der Durchblickpunkt markiert wird.
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Bei diesen bekannten Vorrichtungen zur Augenprüfung bzw. -untersuchung kommen kleiner Keplersehe Fernrohrsysterne zur Anwendung. Ein generelles Problem bei derartigen Keplerschen Teleskopen ist die mangelnde Akzeptanz bei ' 5 vielen Patienten, die versuchen, gewissermaßen schräg durch das Fernrohrsystem hindurchzublicken. Die hierbei auftretende optische Unverträglichkeit ist darauf zurückzuführen, daß ein Patient mit einer Makulaschädigung der Netzhaut bestrebt ist, eben gerade nicht mehr mit diesem geschädigten Netzhautbereich zu sehen, sondern mit einem danebenliegenden Bereich. Hit anderen Worten, der Patient verdreht das betreffende Auge bzw. die optische Augenachse, wodurch es zu einer Winkelabweichung zwischen der optischen Achse des Keplerschen Teleskopes und der optischen Achse <?es betreffenden Auges kommt. Hierdurch treten aber unerwünschte und störende Vignettierungseffekte im Gesichtsfeld auf.
' Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu gründe, eine verbesserte Vorrichtung zur Augenprüfung 20 bzw. -untersuchung, insbesondere für die Anwendung bei * Patienten mit Makuladegenerationen, zu schaffen, dahin-] gehend, daß eine sehr exakte Bestimmung der Lage des Durchblickpunktes sowie eine sehr genaue Vermessung der Augenachslage eines Patienten innerhalb einer dem zu prüfenden Auge zugeordneten Brillengestellöffnung ermöglicht ist, mit dem Ziele, ganz allgemein die Akzeptanz derartiger Vorrichtungen durch Jen wie oben erläuterten s Personenkreis zu verbessern.
Ausgehend von einer Vorrichtung mit der. Merkmalen gemäß
dem Oberbegriff des Schutzanspruchefl 1 wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Instrument zur Bestimmung der Lage des Durchblickpunktes und zur Vermessung der Augenachslage in der Weise innerhalb der
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dem 2U prüfenden Auge zugeordneten Öffnung des Gestelle angeordnet ist, daß das Instrument innerhalb dieser öffnung in drei Preiheitsgraden in meßbarer Weise verstellbar ist (vgl. Anspruch 1).
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung besitzt den wesentlichen Vorteil, daß das Instrument zur Bestimmung der Lage des Durchblickpunktes und zur Vermessung der Augenachslage nicht nur innerhalb der in der zugeordneten Brillengestellöffnung liegenden Ebene nach Höhe und Seite, d. h. entsprechend einem difeae Ebene definierenden x/y-Koordinatensystem, in meßbarer Weise verschoben werden kann, sondern daß zusätzlich eine Verstellung des Instruments in einem dritten Freiheitsgrad insbesondere in Verbindung mit einer Winkelmeßvorrichtung ermöglicht ist. Hierdurch ist es dem Augenarzt oder Optiker gestattet, bei der Anwendung der Vorrichtung bei einem Patienten das Instrument um eine Vertikalachse zu verschwenken und auf einer Gradskala den jeweils einjustierten Schwenkwinkel bezogen auf die Nullstellung abzulesen. Damit stehen sämtliche für eine präzise Brillenanfertigung erforderlichen Neßdaten hinsichtlich Lage des Durchblickpunktes und Augenachslage zur Verfügung, ins besondere auch ein Meßwert bezüglich des patientenspezi fischen Schwenkwinkels, wodurch letztendlich die Anfertigung einer Sehhilfe für den betreffenden Patienten gewahrleistet ist, deren Akzeptanz durch den Patienten wesentlich verbessert ist. Darüber hinaus besitzt die erfindungsgemäBe Vorrichtung die Fähigkeit, reproduzierbare Werte für sämtliche erforderlichen Meßdaten anzugeben- Im übrigen besteht noch die Möglichkeit, das Gestell der Vorrichtung zum Zwecke der Augenprüfung bzw. -untersuchung auf einem Brillengestell zu befestigen.
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das der betreffende Patient tatsächlich auch später trägt. Infolgedessen lassen sich mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie eines Pupillometers die genauen Daten bezüglich Durchblickpunkt, Durchblickwinkel bzw. Augenachslage ermitteln.
Hierbei wird der Bezug zur vom Patienten zu tragenden Brille durch die Oberkante des Gestells der Vorrichtung hergestellt, mit anderen Worten, der Augenarzt oder Optiker kann die Brille an ein ansich bekanntes Koordinatensystem anlegen und sehr genau bestimmen, wie die Einstellung des Tubuszentrums einerseits und die Winkelverschwenkung der Tubusachse andererseits vorgenommen werden muß. Die hierdurch gewonnenen Informationen über die Meßdaten werden sodann an die Brillenhersteller geleitet, die neben der genauen Lage des jeweiligen Tubus zur Aufnahme des Keplerschen Teleskops innerhalb der x/y-Ebene auch die Gewindebohrung zum Einschrauben des Keplerschen Teleskops dem gemessenen Schwenkwinkel entsprechend einbringen können, so daß letztendlich der Patient optimale Bedingungen vorfindet.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung, ihrer weiteren Merkmale und Vorteile dient die beigefügte Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Hierbei sind gleiche Teile und Elemente durchgehend mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Dabei zeigt:
Fig. 1 ein brillenartig ausgebildetes Gestell in einer Ansicht seiner Frontseite, die in der Praxis dem Gesicht des Patienten zugewendet ist;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines tubusförmig ausgebildeten Instruments zur Bestimmung der Lage des Durchblickpunktes und zur Vermessung der Augenachslage;
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf ein ringförmiges Halterungselement für den in Fig. 2 dargestellten Tubus;
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht des in ein ringförmiges Halterungselement verschwenkbar eingesetzten Tubus, wobei das Halterungselement mit einer Winkelmeßskala versehen ist;
Fig * 5 eine schematische Frontansicht eines ringförmigen Halterungselementes mit darin eingesetztem Tubus, und zwar auf der dem Gesicht des Patienten zugewendeten Seite, wobei dieses System noch nicht in ein Gestell eingefügt ist;
Fig. 6 eine schematische Frontansicht einer Blende zum Verschließen der jeweils nicht benötigten Öffnung des brillenartigen Gestells der Vorrichtung;
Fig. 7 eine Detailansicht des Gestells gemäß Fig. 1.·
Aus der Fig* 1 ist ein brillenartig ausgebildetes Gestell 1 mit zwei Öffnungen 2 ersichtlich, welche jeweils von einer Randfassung 4 umgeben sind, wobei diese Randfassungen durch eine Brücke 18 miteinander verbunden sind.
An jeweils einer der Randfassungen 4 sind Einrichtungen zum Haltern eines weiter unten noch zu erläuternden
Wie aus der Fig. 1, rechte Hälfte, zu ersehen ist, ist das Halterungselement 10 seinerseits innerhalb der Öffnung 2 des Gestells 1 eingesetzt, wobei das Halterungselement in dieser Anordnung von Einrichtungen zum Haltern und zum Verstellen des Tubus 9 getragen ist. Diese Einrichtungen zum Haltern und Verstellen in der in der Öffnung 2 liegenden Ebene nach Höhe und Seite bestehen gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel einerseits aus zwei Trieb- bzw. Stellschrauben 5 und 6, die mit einem gegenseitigen Winkelabstand von 90° im oberen Bereich jeweils einer Randfassung 4 angeordnet und durch diese Randfassung hindurchgeführt sind, ü."'d zwar derart, daß diese Trieb- bzw. Stellschrauben 5 und 6 mit ihren entsprechenden in der Öffnung 2 mündenden freien Enden den Außenumfang des dort eingebrachten ringförmigen Halterungselementes berühren. Andererseits ist zur Ergänzung einer Dreipunkt-Lagerung des Halterung&elementes 10 noch ein federndes Lagerungselement 7' vorgesehen, das in einem dem oberen Bereich der Randfassung 4 gegenüberliegenden, unteren Bereich mit eine« Winkelabstand von ca. 135° gegenüber jeweils ei-^r \t beiden Trieb- bzw. Stellschrauben 5 und 6 angeordnet ist. Anstelle eines derartigen federnden Lagerungselementes 7· könnte aber auch noch eine dritte Trieb- bzw.
Instruments 3 und zum Verstellen dieses Instrumente innerhalb einer öffnung 2 relativ zu der das Instrument # # mit Abstand timgebenden Randfassung 4 vorgesehen. Zum ·'* * Zwecke der Lagerung des in der Form eines Tubus 9 ausqebildeten Instrumentes 3 (vgl. Fig. 2) innerhalb einer Öffnung 2 des Gestelles 1 ist ein ringförmiges Halterungselement 10 (vgl. Fig. 3) vorgesehen, wobei das dem Z.U prüfenden Auge zugekehrte, freie Ende des Tubus 9 in diesem ringförmigen Halterungselement 10 gehaltert ist.
Stellschraube vorgesehen sein, entsprechend den Schrauben 5 und 6.
Aus der Fig. 1 ist ferner ersichtlich, daß das Lagerungselement 7* zur unteren Lagerung des Halterungseleroentes 10 durch einen Stift mit einem dem Halterungselement 10 zugewendeten Kopf 7" gebildet ist. Eine den Stift 71 umgebende Feder 11 mit Vorspannung ist einer seits gegen die Unterseite des Kopfes 7" und andererseits gegen den Innenumfang der Randfassung 4 abge- stützt. Vorzugsweise weist die Randfassung 4 in ihrem dem Stift 7* zugeordneten Bereich eine nach unten gerichtete Ausnehmung 22 auf, an welche sich eine durch die Randfassung 4 durchgehende Bohrung 23 anschließt, durch welche der Stift 7* hindurchgeführt ist. Außerdem trägt der Kopf 7" ein quer ausgerichtetes Abstützelement 7"', auf welchem das ringförmige Halterungselement 10 in verschiebbarer Weise gelagert ist, wobei das Halterungselement 10 an seinem unteren Rand hierzu eine entsprechende Nut (26) aufweist, welche in Fig. 4 darge- stellt ist.
Während bei der in Flg. 1 gezeigten Anordnung der Tubus 9 noch nicht in das ringförmige Halterungselement 10 eingesetzt ist, ist aus den Fig. 4 und S der zusammengebaute Zustand von Halterungselement 10 und Tubus 9 in einer gegenüber der Fig. 1 vergrößerten Darstellung ersichtlich.
Wie die Fig. 5 zeigt, ist ein den zu untersuchenden Auge zugewendetes Ende des Tubus 9 innerhalb des ringförmigen Halterungeelementes 10 mittels einet Zweipunkt-Lagerung 24 und 25 schwenkbar gelagert, wobei durch diese Zweipunkt-Lagerung eine vertikale Schwenkachse 27 definiert ist« welche durch die in der Öffnung 2 des Gestells 1
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liegende Ebene verläuft. Hierbei ist eine Einrichtung zur Verschwenkung des Tubus 9 um die Vertikalachse 27 vorgesehen, wobei diese Einrichtung i w. durch eine Stell- bzw. Triebschraube 12 gebildet ist, die an dem ringförmigen Halterungselement 10 angeordnet und in Richtung auf den Umfang des Tubus 9 verstellbar ist, während an einem der Anordnung der Stell- bzw. Triebschraube 12 diametral gegenüberliegenden Umfangsbereich des Halterungselementes 10 eine Feder 13 mit Vorspannung befestigt ist, deren freies Ende 28 auf den Umfang des Tubus 9 zur Anlage gelangt. Dieser Sachverhalt ist weiterhin genauer aus der Fig. 4 ersichtlich, welche eine Ansicht auf die Unterseite des Tubus 9 mit Halterungselement 10 beinhaltet. Hierin ist auch dargestellt, daß das ringförmige Halterungselement 10 zur genauen Bestimmung des jeweils eingestellten Schwenkwinkels des Tubus 9 eine Winkelmeßskala 14 entsprechend einem vorgegebenen, maximalen Schwenkbereich aufweist, wobei der Tubus 9 mit einer der Winkelmeßskala 14 zugeordneten
Strichmarkierung 15 versehen ist.
Die Fig. 5 zeigt ferner, daß der Tubus 9 an seinem im Bereich des Halterungselementes 10 befindlichen Ende ein Glas 16 mit einem Fadenkreuz 17 trägt. In der Fig. 6 ist noch eine Blende 19 dargestellt, die entsprechen* dem ringförmigen Halterungselement 10 ausgebildet ist. Diese Blende 19 ist im Bedarfsfalle in die andere Öffnung 2 des Gestelles 1 in lösbarer Weise einsetzbar, um die Durchsicht durch diese Öffnung zu verschließen, wobei lediglich in der einen Öffnung des Gestells 1 das In strument 3 zur Bestimmung der Lage des Durchblickpunktes und zur Vermessung der Augenachslage untergebracht ist.
Schließlich ist aus der Fig. 7 noch ersichtlich, daß das Gestell 1 eine seine beiden Öffnungen 2 verbindende
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Brücke 18 aufweist, an der Einrichtungen 20 und 21 zuiit lösbaren Befestigen des Gestells 1 an einem normalen Brillengestell angeordnet sind.
Eine Verstellung des Instruments 3 bzw. des dieses bildenden Tubus 9 innerhalb der Öffnung 2 in drei Freiheitsgraden relativ zu der den Tubus 9 mit Halterungselement 10 mit Abstand umgebenden Randfassung 4 ist also dadurch gewährleistet, daß infolge Betätigung der beiden Trieb- bzw. Stellschrauben 5 und 6 sowie mit Hilfe des federnden Lagerungselementes 7' eine Verschiebung des Halterungselementes 10 innerhalb der durch die Öffnung 2 gebildeten Ebene nach Höhe und Seite (x/y-Ebene) erfolgen kann. Zusätzlich ist mit Hilfe der Stell- bzw. Triebschraube 12 und der Feder 13 eine Verschwenkung des Tubus 9 um die Vertikalachse 27 gewährleistet, d. h. also eine Verstellung des Instruments 3 auch in einem dritten Freiheitsgrad, so daß mit Hilfe der dargestellten Vorrichtung sämtliche erforderlichen Daten erfaßt werden können, welche für die Anfertigung einer patientenspezifischen Sehhilfe erforderlich sind, wie eingangs erläutert.
Es ist noch darauf hinzuweisen, daß das dem Halterungselement 10 abgewendete freie Ende des Tubus 9 in der Weise ausgebildet ist, daß ein Keplersches Teleskop in dieses Ende einsetzbar bzw. einschiebbar ist. Zu diesem Zweck ist vorzugsweise in dem Tubus 9 ein Innengewinde zum Einschrauben des Keplerschen Teleskops vorgesehen.
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12 Stell- bzw. Triebschraube
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14 Winkelmeßskala
15 Strichmarkierung
16 Glas
17 Fadenkreuz
18 Brücke
19 Blende
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22 Ausnehmung
23 Bohrung
24 Zweipunkt-Lagerung
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Claims (18)

1. Vorrichtung zur Augenprüfung bzw. -untersuchung mit einem brillenartig ausgebildeten Gestell, an dem wenigstens ein Instrument zur Bestimmung der Lage des Durchblickpunktes und zur Vermessung der Augenachslage eines Patienten innerhalb einer dem jeweiligen zu prüfenden Auge zugeordneten Öffnung des brillenartigen Gestells angebracht ist.
dadurch gekennzeichnet,
drß das Instrument (3) zur Bestimmung der Lage des Durchblickpunktes und zur Vermessung der Augenachslage in der Weise innerhalb der Öffnung (2) des Gestells (1) angeordnet ist, daß das Instrument (3) innerhalb dieser Öffnung (2) in drei Freiheitsgraden in meßbarer Weise verstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, '
daß jede öffnung (2) des Gestells (1) eine Randfassung (4) aufweist, an der Einrichtungen (5, 6, 7, 8) zum Haltern des Instruments (3) und zum Verstellen des Instruments (3) innerhalb der Öffnung (2) in drei Freiheitsgraden relativ zu
der das Instrument (3) mit Abstand umgebenden Randfassung (4) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Instrument (3) in der Form eines Tubuss (9) ausgebildet ist, dessen eines freie, dem zu prüfenden Auge zugekehrtes Ende in einem i w.. ringförmigen Halterungselement (10) gehalterit ist, das seierseits innerhalb der Öffnung (2) des Gestells (1) eingesetzt und dort von Einrichtungen <5, 6, 7) zum Haltern und zuai Verstellen des Instruments (3) getragen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das ringförmige Halterungselement (10) in lösbarer Weise innerhalb der öffnung (2) des Gestelle (1) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtungen zum Haltern und zum Verstellen des Instruments (3) in einer in der zugeordneten öffnung (2) liegenden Ebene nach Höhe und Seite - entsprechend einem diese Eben· definierenden x/y-Koordinatensystem - i w.
eine Anzahl von Trieb- bzw. Stellschrauben (5, 6, 7) gebildet sind/ die durch die Randfassung (4) der öffnung (2) hindurchgeführt sind und mit ihren entsprechenden freien Enden in der Öffnung (2) den Außenumfang des ringförmigen Halterungselementes (10) für das Instrument (3) berühren.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß drei Trieb- bzw. Stellschrauben (5, 6 und 7) vorgesehen sind, die zur Dreipunkt-Lagerung des ringförmigen Halterungselements (10) innerhalb der Öffnung (2) mit gegenseitigen Winkeiabständen in der Randfassung (4) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach. Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß lediglich zwei Trieb- bzw. Stellschrauben (5, 6) vorgesehen sind, während die dritte Trieb- bzw. Stellschraube durch ein federndes Lagerungselement (71) ersetzt ist»
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils zwei Trieb- bzw. Stellschrauben (5, 6) mit einem gegenseitigen Winkelabstand von 90&sgr; im oberen Bereich der Randfassung (4) angeordnet
sind, während die dritte Trieb- bzw. Stellschraube (7) oder das federnde Lagerungselement (7·) in öinem gegenüberliegenden, unteren Bereich der Randfassung (4) mit einem Winkelabstand von 135° gegenüber jeweils einer der beiden erstgenannten Triebschrauben (5, 6) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das federnde Lagerungselement (7*) durch einen Stift mit einem dem Halterungselement (10) zugewendeten Kopf (7") gebildet ist, wobei eine Feder (11) vorgesehen ist, die den Stift (71) umgibt und einerseits gegen den Kopf (7") sibgestützt ist, andererseits aber gegen den Innenumfang der Randfassung (4) der Öffnung (2) abgestützt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopf (7") des Stiftes (71) ein quer ausgerichtetes Abstützelement (7"') für das Halterungselement (10) aufweist*
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 - 10,
dadurch gekennzeichnet, '
daß die Einrichtung zur Verstellung des Instruments (3) in einem dritten Freiheitsgrad dadurch gebildet ist, daß das freie Ende des Instrumente (3) innerhalb des ringförmigen Halterungseiements (10) mittels einer Zweipunkt-Lagerung (24, 25) schwenkbar gelagert ist, derart, daß eine Verschwenkung des Instruments (3) um eine durch die in der Öffnung (2) liegende Ebene verlaufende Vertikalachse ermöglicht ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Verschwenkung des Instrumentß (3) i. w. durch eine Stell- bzw. Triebschraube (12) gebildet ist, die an uem ringförmigen Halterungselement (10) angeordnet und in Richtung auf den Umfang des Tubus (9) verstellbar ist, während an einem der Anordnung der Stell- oder Triebschraube (12) diametral gegenüberliegenden Umfangsbereich des Halterungselementes (10) eine Feder (13) mit Vorspannung befestigt ist, deren freies Ende auf den Umfang des Tubus (9) zur Anlage gelangt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vertikale Schwenkachse, die in dem ringförmigen Halterungselement (10) für den Tubus (9) ausgebildet iat. in der Null-LaoA koAitiel mit dem federnden Lagerungselement (7') auegerichtet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 - 13, an der eine Winkelmeßskala (14) entsprechend dem vorgegebenen, maximalen Schwenkbereich zur genauen Bestimmung des jeweils eingestellten Schwenkwinkels des Tubus (9) sowie eine der Winkelmeßskala (14) zugeordnete Strichmarkierung (15) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,.
daß die Winkelmeßskala (14) am ringförmigen Halterungselement (10) und die Strichmarkierung (15) am Tubus angebracht sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tubus (9) an seinem im Bereich des ringformigen Halterungselementes (10) befindlichen Ende ein Glas (16) mit einem Fadenkreuz ,w) tragt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Halterungselement (10) abgewendete, freie Ende des Tubus (9) in der Weise ausgebildet ist, daß ein Keplersches Teleskop in dieses Ende einsetzbar bzw. einschiebbar ist und vorzugsweise mit einem in dem Tubus vorgesehenen Innengewinde verschraubbar ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 - 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich eine Blende (19) vorgesehen ist, die entsprechend dem ringförmigen Halterungselement (10) ausgebildet ist und in die zweite Öffnung (2) des Gestells (1) zum Zwecke des Verschließens dieser Öffnung in lösbarer Weise einsetzbar ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet/
daß das Gestell (1) eine »eine beiden Öffnungen (2) verbindende Brücke (18) aufweist, an der Einrichtungen (20, 21) zum lösbaren Befestigen des Gestelle (1) an einem normalen Brillengestell angeordnet sind.
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