DE8802547U1 - Entwicklungsgerät für Fotomaterial - Google Patents

Entwicklungsgerät für Fotomaterial

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DE8802547U1
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Meteor Siegen Apparatebau Paul Schmeck GmbH
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Meteor Siegen Apparatebau Paul Schmeck GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/08Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
    • G03D3/13Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly
    • G03D3/132Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly fed by roller assembly

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Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Entwicklungsgerät für Fotomaterial, mit einem Tank, mehreren Querwänden zwischen den Seitenwänden des Tanks zur Abtrennung mehrerer Bäder, mit in die Bäder einsetzbaren Rollenentwickler-Einsätzen, mit irehreren Walzensätzen in den Einsätzen zwischen zwei mittels Distanzelementen beabstandeten Seitenwangen, wobei mindestens eine Walze eines in Transportrichtung ersten Walzensatzes jedes Einsatzes an einer die Tankseitenwand überragenden Welle antreibbar ist, um das Fotomaterial durch die Bäder zu transportieren.
Bei derartigen bekannten Entwicklungsgeräten werden die Einsätze in die Tankbäder eingesetzt und dann mit gesonderten Befestigungsmitteln in dem Tank unbeweglich befestigt. Im Falle einer Schwergängigkeit oder Verklemmung der Walzensätze wirken bei diesen bekannten Entwicklungsgeräten dann hohe Antriebskräfte über die Antriebswalze auf die Einsätze, die zu unerwünschten Beschädigungen der Antriebsorgane und der Einsätze führen können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, das Entwicklungsgerät der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß bei Schwergängigkeit und/oder Verklemmung der Walzensitze die Einsätze und ihre Antriebsorgane nicht der Gefahr einer Beschädigung ausgesetzt sind.
Diese Aufgabe wird bei dem Entwicklungsgerät der eingange genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Endabschnitte der Distanzelemente die Seitenwangen der Einsätze überragen, und daß die Einsätze an den Endabschnitten der Distanzelemente in entsprechende Ausformungen der Tankseitenwände vertikal einsetzbar sind.
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß die Einsätze an den Endabschnitten der Distanzelemente von oben in entsprechende Ausformungen der Tankseitenwände eingesetzt sind und nur unter ihrem Eigengewicht in diesen Ausformungen lagern. Beim Auftreten von seltenen, jedoch unverneidlichen Verklemmungen oder Schwergängigkeiten der Walzensätze können sich die Einsätze dann unter dem Einfluß der an den Antriebsorganen wirkenden Antriebskräfte nach oben bewegen, woraufhin das angetriebene Antriebsorgan, z.B. eine Antriebskette, und das abgetriebene Antriebsorgan, z.B. ein Antrjebsritzel auf der Welle der Antriebswalze, ausser Eingriff gelangen. Durch die bewegliche Lagerung der Einsätze gelangen also die Antriebsorgane ausser Eingriff, wodurch die Einwirkung grosser Kräfte auf die Antriebswalze und den betreffenden Einsatz verhindert und dadurch einer lerstörung der Antriebswalze und/oder des Einsatzes wirksam begegnet wird.
Besonders bevorzugt ist auf den die Seitenwangen quer durchdringenden Endabschnitten der Distanzelemente je eine Distanzbuchse angeordnet, die den Zwischenraum zwischen Seitenwangen und Tankseiten-
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wand ausfüllen und eine genaue mittige Positionierung der Einsätze zwischen den beiden Tankseitenwänden ermöglichen.
Gemäß einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im unteren Bereich der Einsätze, bevorzugt an den Seitenwangen, zumindest eine in Transportrichtung verlaufende Distanznocke angeordnet, welche gegen die benachbarte Querwand des Tanks gerichtet ist und ein
jj Verschwenken des betreffenden Einsatzes um die
Endabschnitte der Distanzelemente verhindern soll,
u wenn an den Antriebsorganen durch die Antriebs-
jj kräfte entsprechende Drehmomente auf die Einsätze
ji einwirken. Falls derartige Drehmomente auftreten,
&iacgr; laufen die Distanznocken gegen die benachbarte
p Querwand des Tanks an und verhindern die weitere
Verschwenkbewegung.
Besonders bevorzugt sind unmittelbar über den Distanznocken der Einsätze an den Querwänden des Tanks Gegennocken angeordnet, welche die Distanznocken ein vorgegebenes Maß überragen. Die Gegennocken verlangen, daß die Einsätze beim Absenken in das Bad leicht aus der Vertikalen verschwenkt werden, damit die Distanznocven dann die nur an einer begrenzenden Querwand des betreffenden Bades angeordneten Gegenftocken untergreifen können. Durch geeignete Formgebung des Gegennockens wird sichergestellt, daß die Einsätze zwar ausreichende Bewegungsfreiheit besitzen, daß jedoch öir Kv. ■ wärtsbewegung des Einsatzes z.B. durch einen sich nach oben hin keilförmig verbreiternden Gegennocken erschwert wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt in Transportrichtung durch das Entwicklungsgerät;
Fig. 2 einen Querschnitt längs de*· Linie II-II durch das Entwicklungsgerät der Fig. 1;
Fig. 3 eine Aufsicht auf das Entwicklungsgerät; Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt A der Fig. 1 ;
Fig. 5 eine vergrösserte Ansicht des Ausschnitts B der Fig. 2.
Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Entwicklungsgerät besteht aus einem Tank 2 mit rechteckförmigem Querschnitt/ der aus einem Boden 3, zwei parallelen Seitenwinden 4 und zwei die Seitenwände 4 verbindenden Stirnwänden 6 besteht. Zwischen den Seitenwänden 4 sind in vorgegebenem Abstand Querwände 8 eingesetzt, welche in dem Tank 2 mehrere Bäder 9 abtrennen, in denen die verschiedenen Flüssigkeiten zum Entwickeln und anschliessenden Fixieren fotografischer Materialien eingefüllt werden.
In jedes Bad 9 ist ein Rollenentwiokler-Eineatz 20 einsetzbar. Jeder Rollenentwickler-Eineatz 20 be-
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sitzt zwei Seitenwangen 22, die mittels mehrerer Distanzelemente 24 parallel zueinander in einem Abstand gehalten werden, der geringfügig kleiner ist, als der Abstand der beiden Tankseitenwände 4. Zwischen den beiden Seitenwangen 22 sind mehrere Walzensätze 30 angeordnet, die in den Seitenwangen 22 drehbar gelagert sind und dazu dienen, das Fotomaterial durch die Bäder hindurchzutransport!eren. Mindestens eine Walze eines in Transportrichtung ersten Walzensatzes besitzt eine Welle 32, welche eine Tankseitenwand 4 überragt und ausserhalb der Tankseitenwand ein Antriebsorgan, z.B. ein Antriebsritzel 34 trägt, welches z.B. von einer Antriebskette 36 in eine Drehbewegung gesetzt wird, wenn Fotomaterial durch die Bäder befördert werden soll. Ein Einführschacht 38 sowie mehrere Leitbleche 39 legen vor dem ersten Walzensatz 30 und zwischen allen nachfolgenden Walzensätzen 30 den Transportweg fest, den das Fotomaterial durch die Bäder zurücklegen soll.
Wie insbesondere den Fig. 2 und 3 entnehmbar ist, überragen die Endabschnitte 26 der im Bereich der Oberkante der Seitenwangen 22 angeordneten Distanz* elemente 24 die beiden Seitenwangen 22 um eine vorgegebene Länge und bildes Aufhängezapfen, an denen die Einsätze 20 in entsprechende Ausformungen 10 der Tankseitenwände 4 vertikal einsetzbar sind. Ist der Einsatz 20 in das entsprechende Bad 9 eingesetzt, so liegen die Endabschnitte 26 in den Aueformungen 10 der Tankseitenwände 4 auf der horizontalen Basis 11 dieser Aueformungen 10 auf, und in dieser Stellung hängt der Einsatz 20 an den oberen
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Distanzelementen 24 in dem entsprechenden Bad 9, der Einsatz ist gegen sein Eigengewicht wieder aus den Ausnehmungen 10 heraushebbar.
Wie den Fig. 2 bis 5 weiter entnehmbar, ist auf den Endabschnitten 26 der beiden oberen Distanzelemente 24 je eine Distanzbuchse 28 aufgeschoben, welche den gewünschten Abstand der Seitenwangen 22 von den Tankseitenwänden 4 herstellt. Ferner sind im unteren Bereich der Einsätze 20, und zwar an den Seitenwangen 22, Distanznocken 23 angeordnet, we2 ehe gegen die Querwände 8 des Tanks 2 gerichtet sind. Diese Distanznocken 23 verhindern ein Verschwenken des Einsatzes 20, wenn z.B. die Walzensätze aus irgendeinem Grunde schwergängig oder gar verklemmt sind, wodurch ein erhöhtes Antriebsmo. ent über das Antriebsritzel 34 auf die angetriebene Walze und den gesamten Einsatz 20 ausgeübt wird. Statt der unerwünschten Schwenkbewegung des Einsatzes wird bei einer derartigen Störsituation dann der Einsatz zwangsweise eine vertikale Aufwärtsbewegung in den Ausformungen 10 durchführen, bis das Antrieberitzel 34 und die Antriebskette 36 ausser Eingriff gelangen. Der Einsatz ist dann vor einer Beschädigung sicher, zu hohe Antriebskräfte auf die Walzenpaare sowie ein Verkanten des Einsatzes 20 in dem Tank 2 werden zuverlässig verhindert. Um diese Wirkung zu erzielen, sind die Distanznocken 23 nur an der Kante der Seitenwangen 22 notwendig, welche bei einer drohenden Schwenkbewegung des Einsatzes gegen die Querwand 8 anlaufen würde. Unmittelbar über den Distanznocken 23 sind an der benachbarten Querwand &bgr; dee Tanke 2 Gegennocken 9 angeordnet/ welche die Distanznocken horizontal ge-
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ringfügig überragen und sich nach oben hin keilförmig gegen die Seitenwangen 22 hin verbreitern. Die Einsätze 20 sind dann bei dem Einsetzen leicht entgegen den Gegennocken auszulenken, damit die Distanznocken 23 an den Gegennocken 9 vorbei nach unten gleiten können, bis sie in der Endposition des Ein-
; satzes 20 die Gegennocken 9 leicht untergreifen.
Die keilförmige Gestalt der Gegennocken 9 soll die Aufwärtsberwegung des Einsatzes 20 bremsen urtd führen, wenn bei einer Blockierung der Walzensätze hohe Kräfte auf den Einsatz 20 wirken.
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Claims (7)

METEOR-SIEGEN Apparatebau Paul Schmeck GmbH Frankfurter Straße 27, 5900 Siegen Entwicklungsgerät für Fotomaterial Ansprüche
1. Entwicklungsgerät für Fotomaterial, mit einem Tank,
mehreren Querwänden zwischen den Seitenwänden des Tanks zur Abtrennung mehrerer Bäder, mit in die Bäder einsetzbaren Rollenentwickler-Einsätzen,
mit mehreren Walzensätzen in den Einsätzen zwischen zwei mittels Distanzelementen beabstandeten Seitenwangen,
wobei mindestens eine Walze eines in Transportrichtung ersten Walzensatzes jedes Einsatzes an einer die Tankseitenwand überragenden Welle antreibbar ist, um das Fotomaterial durch die Bäder zu transportieren,
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Telefon Telecopierer Telex Ditex-P
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dadurch gekennzeichnet,
daß die Endabschnitte (26) der Distanzelemente (24) die Seitenwangen (22) der Einsätze (20) überragen, und daß die Einsätze (20) an den Endabschnitten (26) der Distanzelemente (24) in entsprechende Ausformungen (10) der Tankseitenwände (4) vertikal einsetzbar sind.
2. Entwicklungsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß auf den Endabschnitten (26) der Distanzelemente (24) je eine Distanzbuchse (28) angeordnet ist.
3. Entwicklungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich der Einsätze (20) in Transportrichtung verlaufende Distanznocken (23) angeformt sind, welche gegen die Querwände (8) des Tanks (2) gerichtet sind.
4. Entwicklungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanznocken (23) an den Seitenwangen (22) der Einsätze (20) angeformt sind.
5. Entwicklungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, d&ä unmittelbar über den Distanznocken (23) der Einsätze (20) an den Querwänden (8) des Tanks (2) Gegennocken (9) angeordnet sind, welche die Distanznorken (23) geringfügig überragen.
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6. Entwlcklungegerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß eich die Gegennoeken (9) nach oben hin keilförmig gegen die Seitenwangen (22) der Einsätze (20) verbreitern.
7. Entwicklungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder die Tankseitenwand (4) überragenden Welle (32) ein Antriebsritzel (34) sitzt, das von einer Antriebskette (36) antreibhar ist.
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