DE880071C - Insbesondere fuer Uhren bestimmtes Deckglas - Google Patents

Insbesondere fuer Uhren bestimmtes Deckglas

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DE880071C
DE880071C DEP4741A DE0004741A DE880071C DE 880071 C DE880071 C DE 880071C DE P4741 A DEP4741 A DE P4741A DE 0004741 A DE0004741 A DE 0004741A DE 880071 C DE880071 C DE 880071C
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DE
Germany
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recesses
cover glass
glass
clocks
watch
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Expired
Application number
DEP4741A
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English (en)
Inventor
Louis Polo
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/30Illumination of dials or hands
    • G04B19/32Illumination of dials or hands by luminescent substances
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B39/00Watch crystals; Fastening or sealing of crystals; Clock glasses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description

  • Insbesondere für Uhren bestimmtes Deckglas Die Erfindung bezieht sich auf ein Deckglas, das insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, für Uhren bestimmt ist, also auch bei andren eine Skala aufweisenden Geräten, wie z. B. Amperemetern, Thermometern u. dgl. Anwendung finden kann.
  • Unter dem Ausdruck Deckglas ist nicht nur ein solcher Gegenstand aus Glas zu verstehen, sondern auch jeder die gleiche Rolle spielende Gegenstand aus durchsichtigem Material.
  • Es ist bekannt, die Uhrzeit oder andere durch Skalen dargestellten Größen im Dunkeln, insbesondere nachts, durch Verwendung von Leuchtzifferblättern in Verbindung mit Leuchtzeigern sichtbar zu machen. Dies geschieht in der Weise, daß man auf das übliche Zifferblatt bzw. auf die Skalen sowie auf den oder die Zeiger eine Leuchtmasse aufträgt, die in der Regel aktiviertes Zinksulfid enthält.
  • Eine derartige Leuchtmasse wird in der Weise hergestellt, daß man das als trockenes Pulver genommene aktivierte Zinksulfid mit Leim oder einem Zement vermischt, worauf die so hergestellte Masse auf Zifferblatt und Zeiger aufgetragen wird.
  • Während die sich meistens in Aushöhlungen der Zeiger eingelegte Masse infolge des sie umgebenden Metalls meistens gut hält, ist dies bei der auf das Zifferblatt lediglich aufgetragenen Masse in der Regel nicht der Fall. Unter dem Einfluß einer raschen Oxydierung, die zugleich die Hygroskopizität der aufgetragenen Masse verhältnismäßig stark erhöht, zerfällt diese letztere und fällt von dem Zifferblatt ab und ganz oder teilweise in das Uhr-oder ähnliche Werk hinein.
  • Es ist ferner bekannt, daß die aktivierte leuchtende Masse ihre Leuchtkraft .der Wirkung der a-Strahlen zu verdanken hat. Nun steht aber der Leim bzw. das- Zement nicht nur den Lichtstrahlen im Wege, sondern auch den sie auslösenden a-Strahlen des Aktivierungsmittels, derart, daß die Leuchtkraft der aus einem Bindemittel und dem pulverförmigen Zinksulfid zusammengesetzten Masse gegenüber derjenigen des reinen, trockenen, pulverigen Produktes- oft weniger als 5o% darstellt Es hat deshalb das Einlegen der Masse von hinten her in vorn durch eine Glasur durchsichtig gehaltene Aushöhlungen eines Zifferblattes zwar das Problem .der Erhaltung der Masse zum Teil gelöst, jedoch noch nicht dasjenige der -Yermeidung von Verlusten in der Leuchtkraft.
  • Uhren, bei welchen reines Zinksulfid in Pulverform angewendet wird, sind zur Zeit auf dem Markt erhältlich, doch handelt es sich um Uhren einer ganz besonderen Gattung, bei welchen ganz andere Gesichtspunkte als Erhaltung oder Leuchtkraft der Masse in Frage gekommen sind.
  • Diese Uhren besitzen ein kleines bereiftes Werk, das mitten. in einem wesentlich größeren Uhrgehäus.e mit Deckglas und durchsichtigem Boden eingespannt ist, wobei die Bereifung aus einer durchsichtigen Masse wie Plexiglas hergestellt ist und somit der Eindruck erweckt wird, als würde das Werk mitten in der Uhr frei schweben.
  • In der Bereifung sind zwölf radiale, mit reinem aktiviertem Zinksulfid gefüllte und außen mit Wachs abgeschlossene Bohrungen vorgesehen. Infolge ihres geringen Durchmessers (etwa o,8, mm) und ihrer verhältnismäßig großen Länge (bis zu 8 mm) war es nicht möglich, zusammengesetzte Leuchtmasse in diese Bohrunigen hineinzubringen, weshalb man zur einfacheren Lösung griff, Pulver hineinzugeben.
  • Eine solche Uhr gehört zur Phantasie und Liebhaberei und liefert noch längst nicht eine allgemeine Lösung des eingangs gestellten Problems, Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, bei einem für Uhren od. dgl. bestimmten Deckglas an der beim Gebrauch desselben vor Berührungen geschützten Seite Aussparungen vorzusehen, in welchen reines, trockenes, leuchtendes Pulver wie aktiviertes Zinksulfid durch einen abdichtenden Verschluß zurückgehalten wird.
  • Die Aussparungen können dabei in Form von Ziffern, Marken od. dgl. profiliert sein. Ein so ausgebildetes Deckglas kann in gewissen Fällen als Ersatz für ein übliches Zifferblatt oder eine Skala dienen oder zusätzlich zu einem normalen Zifferblatt Verwendung finden.
  • Ein großer Vorteil gegenüber der erwähnten Uhr mit bereiftem Werk besteht darin, daß sich ein erfindungsgemäßes Deckglas auf jede gewöhnliche Uhr und auf- jedes beliebige Gerät an Stelle des üblichen Deckglases ohne weiteres aufbringen läßt Die Leuchtkraft ist, wie bereits erklärt, eine stark gesteigerte gegenüber den bisherigen Anstrichen, und es ist das leuchtend,-, Medium infolge seines Abschlusses von. der umgebenden Luft und Feuchtigkeit unbegrenzt haltbar, kann auch unter keinen Umständen in das Werk od. dgl. hineinfallen.
  • In der Zeichnung ist ein für eine Uhr bestimmtes Deckglas gemäß der Erfindung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Fig. i und 2 sind teilweise Querschnitte durch ein mit einem Uhrglas versehenes Uhrgehäuse, zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens verans:chaul ichend Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Armbanduhr mit einem Uhrglas gemäß einem der in Fig. i und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele; Fig.4 ist eine Seitenansicht eines gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel ausgeführten Uhrglases, teils im Schnitt.
  • Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i weist das im Gehäuse i eingespannte Uhrglas :2 an seiner Randzone Aussparungen 3 auf. welche mit reinem, trockenem Zinksulfidpulver 4. gefüllt und mittels eines Verschlusses 5 aus Leim. Lack, Firnis, Zement od. dgl. dicht abgeschlossen sind. Der Verschluß kann durchsichtig oder undurchsichtig sein. Dank diesem Verschluß bleibt das Pulver praktisch ewig haltbar.
  • Die schützende Schicht des. Verschlusses 5 könnte selbstverständlich unmittelbar auf dem Glas angebracht werden; Es ist jedoch, wie in Fig. i ,dargestellt, vorzuziehen, sie in das Glas zu versenken, so daß sie mit der Glasoberfläche fluchtet. Hierbei wird der Vorteil einer Raumersparnis erzielt, da den Zeigern nichts im Wege steht.
  • Die Aussparungen können in der Draufsicht auf das Glas verschiedene Gestalt haben: sie könnten z. B. kreisförmig, rechteckig, länglich, in Gestalt einer Raute, eines Striches oder von Ziffern sein, die nicht mehr auf ein Zifferblatt gedruckt zu werden brauchen.
  • Die gewählte Gestalt kann derart sein, daß sie nur ihren technischen Zweck erfüllt, sie kann aber auch eine Zierde bilden oder mit Ornamenten verbunden sein.
  • Die Uhr der Fig. 3 zeigt in der Draufsicht einfache, lediglich dem Zweck der Ziffernmarke-,dienende kreisförmige Aussparungen 6, die an den vier diametral gegenüberliegenden Stellen 7 gröller als die übrigen Aussparungen sind, wobei die der Ziffer Zwölf zugeordnete Marke durch zwei nebenein.andwerstehende Aussparungen 8 gebildet ist. Bei der hier dargestelltenUhr ist dem mit Ziffernmarken versehenen Uhrglas auch noch ein übliches Zifferblatt zugeordnet, und es sind die Zeiger 9 und io in üblicher Weise mit Leuchtmasse versehen.
  • Die zweite Ausführungsform gemäß Fig. a unterscheidet sich durch die Form und Größe der Aussparunggen.
  • Das hier dargestellte Glas i i ist höher als dasjenige der Fig. i. Sein Rand bildet sozusagen einen ringförmigen Fuß, in welchem längliche, sich senkrecht zur Mittelebene der Uhr erstreckende Aussparungen 12 vorgesehen sind, die zugleich mehr Leuchtprodukt 13 als im ersten Beispiel enthalten und eine kleinere, leichter abzudeckende Abschlußfläche für den versenkten Verschluß 13 aufweisen.
  • Auch hier bildet jede so ausgebildete Kammer gewissermaßen eine kleine, mit reinem Leuchtprodukt gefüllte Flasche, d. 1i. eine Kammer, die mit einem Produkt gefüllt ist, das die grMtmögliche Leuchtkraft und längste Haltbarkeit gewährleistet. Der erzielte Vorteil geht ohne weiteres aus dem Vorbesagten hervor und betrifft nicht nur Leuchtkraft und Haltbarkeit, sondern noch den Umstand, daß eine jede Uhr oder ein jedes ähnliche Gerät ohne besondere Vorbereitung mit einem solchen Glas versehen werden kann.
  • Die dritte Ausführungsform gemäß Fig.4 veranschaulicht -ein besonderes Anwendungsgebiet der Erfindung im Fall besonders dicker Uhrgläser.
  • Das Uhrglas 1.3, das in diesem Fall ein;. rechteckige Gestalt aufweist, ist ringsherum mit sehr tiefen. spitz auslaufenden Aussparungen 16 versehen, die in der Draufsicht wie eine Vielzahl kleiner Punkte aussehen und den Eindruck einer Guillochierung des Glases hervorrufen. Von diesen Aussparungen werden nur einig.., und zwar diejenigen, die den Stundenzeichen entsprechen bzw. diesen gegenüberliegen, mit Leuchtprodukt gefüllt. Im Dunkeln erscheinen sie als helle Punkte, während man sie bei Licht von der übrigen Ornamentierung nicht unterscheiden kann.
  • -Man könnte auch alle Aussparungen mit Leuchtstoff füllen und die Zeitzeichen durch Größenunterschiede voneinander unterscheiden bzw. durch verschiedenartige Profile. In diesem Fall erweckt eine mit diesem Glas versehene Uhr den Eindruck, als sei sie von einem zierlichen Gürtel kleiner glänzender Punkte umbördelt.

Claims (1)

  1. PATE NTANSPPI!CIIE: i. Insbesondere für Uhren hestiinmtes Deckglas, gekennzeichnet durch an der heim Gebrauch desselben vor Berührungen geschützten Seite vorgesehene Aussparungen (3 bzw. 12 bzw. 16) in «-elchen reines, trockenes, leuchtendes Pulver (.I bzw. i3), wie aktiviertes Zinksulfid, durch einen abdichtenden Verschluß (5 bzw. 14) zurückgehalten ist. Deckglas- nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen die Gestalt üblicher Ziffern, Marken od. dgl. aufweisen. 3. Deckglas nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (5 bzw. 14) mit der Oberfläche des Glases (2 bzw. i i) fluchtet. d. Deckglas nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine Randzone als ringförmiger Fuß profiliert ist (Fier. 2), in welchem sich die das Pulver (i3) enthaltenden Aussparungen (i2) senkrecht zur Glasebene in die Höhe erstrecken. 5. Deckglas nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es, vorzugsweise in seiner Randzone, mit dicht nebeneinanderliegenden langen und dünnen Aussparungen (i6) versehen ist, die mindestens zum Teil mit leuchtendem Pulver ausgefüllt sind.
DEP4741A 1949-12-14 1950-12-09 Insbesondere fuer Uhren bestimmtes Deckglas Expired DE880071C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR880071X 1949-12-14

Publications (1)

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ID=9362532

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DEP4741A Expired DE880071C (de) 1949-12-14 1950-12-09 Insbesondere fuer Uhren bestimmtes Deckglas

Country Status (1)

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DE (1) DE880071C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3552061B1 (de) * 2017-02-02 2024-03-06 Realization Desal AG Uhrglas mit lumineszierendem element

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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