DE87887C - - Google Patents
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- DE87887C DE87887C DENDAT87887D DE87887DA DE87887C DE 87887 C DE87887 C DE 87887C DE NDAT87887 D DENDAT87887 D DE NDAT87887D DE 87887D A DE87887D A DE 87887DA DE 87887 C DE87887 C DE 87887C
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- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 2
- 210000002455 dental arch Anatomy 0.000 description 2
- 206010052904 Musculoskeletal stiffness Diseases 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H1/00—Apparatus for passive exercising; Vibrating apparatus; Chiropractic devices, e.g. body impacting devices, external devices for briefly extending or aligning unbroken bones
- A61H1/02—Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising
- A61H1/0214—Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising by rotating cycling movement
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
AUGUST SANDKUHL in ELBERFELD. Finger-Beuge- und Streckvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1895 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beugen und Strecken steifer Fingergelenke bezw.
zum Gelenkigmachen derselben.
. Fig. 1 stellt eine Seitenansicht der Vorrichtung dar. Die Buchstaben α α bedeuten das Gestell mit den Füfsen, an welchem sämmtliche Getriebe angebracht sind, a1 sind zwei Halbrinnen zur Aufnahme des Armes. Vorn an dem Gestell befinden sich an beiden Seiten Getriebe, welche aus den Zahnbögen b und den Zahnrädern c bestehen. Die zwei Zahnbögen sind durch einen Bügel d (Fig. 3) verbunden; an letzterem ist der Hebelarm e mit Handgriff angebracht.
. Fig. 1 stellt eine Seitenansicht der Vorrichtung dar. Die Buchstaben α α bedeuten das Gestell mit den Füfsen, an welchem sämmtliche Getriebe angebracht sind, a1 sind zwei Halbrinnen zur Aufnahme des Armes. Vorn an dem Gestell befinden sich an beiden Seiten Getriebe, welche aus den Zahnbögen b und den Zahnrädern c bestehen. Die zwei Zahnbögen sind durch einen Bügel d (Fig. 3) verbunden; an letzterem ist der Hebelarm e mit Handgriff angebracht.
Auf den Zapfen der Zahnräder c sind an der Innenseite (Fig. 3 und ia) des Gestelles kurze
in Schwalbenschwanzführungen verschiebbare Doppelschenkel f befestigt, welche den Bewegungen
der Räder folgen (s. Fig. 2): Die Bewegung der Zahnbögen b ist durch darin
angebrachte bogenförmige Schlitze auf ein bestimmtes Mafs beschränkt. Eine im Innern
der Theile/ und i ausgefräste Halbrinne dient zur Aufnahme einer leichten Sprungfeder.
g (Fig. 3) ist eine gepolsterte Platte, welche beliebig hoch oder niedrig gestellt werden
kann und durch Schraube m (Fig. 1) festgestellt wird. In der Vorderansicht (Fig. 3) sind die
mit h bezeichneten Theile Fingerhülsen mit Seitengelenkstäben, welche zur Aufnahme der
Finger dienen.
Die Fig. 2 und 2 a veranschaulichen die Bewegungen, welche die Zahnbögen b durch
Vermittelung des Bügels d und des Handgriffes e machen und welcher Art die Beugung
und Streckung der Finger ist. ρ stellt die Hand vor.
Nach der Fig. 3 sind die Fingerhülsen h in dem Verbindungsstab k beweglich angeordnet,
indem die Fingerstäbchen, welche an den Hülsen h befestigt sind, vorn mit Knopf versehen
sind und sich in Oesen des an den Doppelschenkeln / befestigten Querstabes k bewegen.
Die obere der beiden Tüllen ist mit Lederriemen auf die Gestellplatte aufgeschraubt. An
der Platte g sind zwei senkrechte Stäbe, welche durch den Querstab / hindurch gehen. Diese
Platte dient zur Festlegung der Hand. Die t mit i bezeichneten kleinen Kreise sind Röllchen,
welche auf der Aufsenseite der beiden Schenkel/ angeordnet sind; sie rollen bei der
Streckung (Vorwärtsbewegung) über die an jeder Seite des Gestelles angebrachte Nase η
(Fig. 4); dadurch werden die Schenkel/ auseinander geschoben bezw. verlängert; bei der
Beugung (Rückwärtsbewegung) rollen dieselben gegen eine schiefe Ebene o, wodurch sie wieder
zusammengeschoben oder verkürzt werden. Durch diese Verschiebbärkeit wird einerseits
eine ausgiebige Streckung, andererseits eine ausgiebige Beugung der Finger erreicht. Die
Fig. 4 zeigt auch die Form des Gestelles ohne Getriebe. Dieses Gestell besteht aus einer
Platte mit Füfsen. Die Sprungfedern zwischen dem Doppelschenkel / verhindern das Auseinanderfallen
derselben und vermitteln eine gleichmäfsige Verschiebbarkeit.
Durch Abschrauben unnöthiger bezw. Wechseln der Fingerhülsen h läfst sich der Apparat
für einzelne oder alle Finger und für die rechte und linke Hand gebrauchen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Finger-Beuge- und Streckvorrichtung, gekennzeichnet durch die am Gestell α mittels Lederriemen befestigten, aus gelenkig mit einander verbundenen Theilen bestehenden Fingerhülsen h, die an h befestigten Stäbchen r, welche in Bohrungen des die vor Hand mittels des Zahnradgetriebes b c gedrehten/ aus zwei in einander verschieblichen Theilen bestehenden Schenkel f verbindenden Stabes k gleiten, und durch die Führungen ο und η des Gestelles a, auf welchem die an den Schenkeln f sitzenden Rollen laufen, je nachdem die Finger gebeugt oder gestreckt werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87887C true DE87887C (de) |
Family
ID=359827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87887D Active DE87887C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87887C (de) |
-
0
- DE DENDAT87887D patent/DE87887C/de active Active
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