DE877796C - Regelbarer magnetischer Nebenschluss zum Triebfluss des Stromeisens fuer Ferrariszaehler - Google Patents
Regelbarer magnetischer Nebenschluss zum Triebfluss des Stromeisens fuer FerrariszaehlerInfo
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- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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- G01R11/21—Compensating for errors caused by damping effects of the current, e.g. adjustment in the overload range
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Description
- Regelbarer magnetischer Nebenschluß zum Triebfluß des Stromeisens für Ferrariszähler Zusatz zum Patent 732Sll Die. Erfindung betrifft einen regelbaren magnet tischen Nebenschluß zum Triebfluß des Stromeisens für Ferrariszähler mit einem dauernd in seinem ganzen Querschnitt vom NebenschluRfluß durchsetzten nicht regelbaren Hauptnebenschluß und einem zum Hauptnelbenschluß parallel geschalteten regelbaren Hilfsnebenschluß. Bei einer bekannten .Nusführungsform eines solchen Haupt-und Hilfsnebenschlusses liegt der Hilfsnebenschluß. dicht an dem Hauptnebenschluß an und übergreift je nach seiner Einstellung mehr oder weniger weit Schlitze des Hauptuebenschlusses.
- I)iese bekannte Nebenschlußform leidet an dem Mangelt daß bei der Regelung des Nebenschlusses nicht, wie erwünscht, im wesentlichen nur der im höheren Lastbereich liegende Teil der Fehlerkurve des Zählers verschoben wird, sondern daß sich die Verlagerung der Fehlerkurve auch auf den Bereich kleiner Lasten erstreckt. Die Eichung des Zählers wird dadurch erschwert, und meistens wird es überhaupt nicht möglich sein, den Zähler auf eine gestreckte Fehlerkurve einzustellen Bei dem magnetischen. Nebenschluß nach dem Patent 732 8II 1 werden diese Mängel vermieden.
- Er hat einen. Hauptnebenschlußpfad. und einen magnetisch zu diesem parallel geschalteten regel- baren Hilfsnebenschlußpfad zur Beeinflussung der Fehlerkurve. Der Hilfsnebenschluß oder Teile desselben sind, unter Belassung von Luftspalten zwischen Hilfs- und Hauptnebenschluß, derart beweglich angeordnet, daß durch Lagenänderung des Hilfsnebenschlusses die Tiefe oder die Breite der Luftspalte oder beides einstellbar ist.
- Erfindungsgemäß erhält man dadurch eine besonders einfache und wirksame Ausführungsform des Hilfsnebenschlnsses, daß man dem beweglichen Teil des Hilfsnebenschlusses etwa die Form einer Hysteresisschleife gibt und ihn schwenkbar etwa im Schwerpunkt der Schleife lagert.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Fig. I zeigt einen Ausschnitt aus dem l''riebeisen eines Wechselstromzählers; Fig. 2 stellt den Rückschlußbugel des Spannungsmagneten dieses Systems von unten gesehen dar.
- I sind die Schenkel des Stromeisens, zwischen denen der magnetische Nebenschlußteil NN liegt, der in seinem mittleren Bereich M geschwächt ist.
- Zwischen dem Nebenschlußteil NN und dem Schenkel 1 sind Zwischenlagen 2 aus magnetisch schlecht leitendem Material angebracht. 3 ist der Spannungsmagnet mit dem Rückschlußbügel 4> der mit seiner Zunge 5 den Zähleranker 6 umgreift.
- An der Zunge 5 ist bei 7 drehbar ein Regelteil 8 gelagert, der etwa die Form einer Hysteresisschleife hat. Er ist mit einem Fortsatz 9 versehen, an dem ein zur Verstellung des Teils dienendes Werkzeug angreifen kann. Sein kleiner Durchmesser d entspricht etwa der Breite b der Zunge 5, sein großer Durchmesser D ist etwa gleich der Länge des geschwächten mittleren Teils M des Nebenschlusses NN. Der kleine Durchmesser ist durch entsprechende Kurvenführung des Randes allmählich in den großen Durchmesser übergeführt.
- Dadurch, daß der regelbare Hilfsnebetschluß nicht satt an dem Hauptnebenschluß anliegt, sondern durch Luftspalte davon getrennt ist, wird erzielt, daß im Bereich der kleinen Lasten, in dem der Hauptnebenschluß noch nicht gesättigt ist, die Kraftlinien praktisch ausschließlich durch den Hauptnebenschluß gehen, da sie hier einen Weg geringeren Widerstandes vorfinden, als wenn sie über die Luftspalte den Hilfsnebenschluß durchsetzen. Für den Bereich der kleinen Lasten ist es deshalb praktisch ohne Einfluß, wie der Hilfsnebenschluß eingestellt ist. Im Bereich der grö8eren Lasten, in dem sich der Hauptnebenschluß mehr und mehr sättigt und seinen magnetischen Widerstand vergrößert, nimmt ein immer größer werdender Teil des Nebenschlusses seinen Weg über die Luftspalte durch den Hilfsnebenschluß. In diesem Belastungsbereich kommt es also sehr wesentlich darauf an, welche Stellung der Hilfsnebenr schluß einnimmt, weil sich bei den verschiedenen Stellungen verschiedene magnetische Widerstände für den durch den Hilfsnebenschluß gehenden Fluß anteil ergeben. Man kann nun leicht dadurch, daß man diesen magnetischen Widerstand größer oder kleiner macht, den Nebenschlußfluß im oberen Lastbereich verstärken oder schwächen und dadurch in diesem Lastbereich die Fehlerkurve des Zählers senken oder heben. Bei dem bekannten Nebenschluß mit dicht aufsitzendem, regelbarem Teil ist eine solche Wirkungsweise nicht möglich, da schon im Bereich der kleinen Lasten ein wesentlicher Teil des Nebenschlußflusses in den regelbaren Hilfsnebenschluß übertritt, mit der Folge, daß sich die Verstellung dieses Hilfsnebenschlusses auch auf den Bereich kleiner Zählerlasten auswirkt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Regelbarer magnetischer Nebenschluß für den Hauptstrommagneten eines Induktionszählers unter Verwendung eines Hauptndenschlußpfades und eines regelbaren Hilfsnebenr schlußpfades, der ganz oder in Teilen, unter Belassung von Luftspalten zwischen Hilfs- und Hauptnebenschluß, derart beweglich angeordnet ist, daß durch Lagenänderung des Hilfsnebenschlusses die Tiefe oder die Breite der Luftspalte oder beide einstellbar sind, nach Patent 7328II, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (8) des Hilfsnebenschlusses die Form einer Hysteresisschleife hat, die etwa in ihrem Schwerpunkt (bei 7) drehbar gelagert ist.
- 2. Nebenschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsnebenschluß (8) am Rückschlußbügel (4) des Spannungsmagneten gelagert ist und in eine Einbuchtung des Hauptnebenschlusses (NN) greift.
- 3. Nebenschluß nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Durchmesser (d) des schwenkbaren Hilfsnebenr schlusses (8) etwa gleich der Breite der Zunge (5) des Rückschlußbügels (4), der größte Durchmesser (D) etwa gleich der Länge des mittleren, geschwächten Teils (M) des Hauptnebenschlusses (NN) ist und daß der kleine Durchmesser (d) durch entsprechende Kurvenform des Randes allmählich in den größeren Durchmesser (D) übergeführt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE877796C true DE877796C (de) | 1953-05-26 |
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ID=7470445
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES3984D Expired DE877796C (de) | 1937-10-07 | 1937-10-07 | Regelbarer magnetischer Nebenschluss zum Triebfluss des Stromeisens fuer Ferrariszaehler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE877796C (de) |
-
1937
- 1937-10-07 DE DES3984D patent/DE877796C/de not_active Expired
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