DE87774C - - Google Patents

Info

Publication number
DE87774C
DE87774C DENDAT87774D DE87774DA DE87774C DE 87774 C DE87774 C DE 87774C DE NDAT87774 D DENDAT87774 D DE NDAT87774D DE 87774D A DE87774D A DE 87774DA DE 87774 C DE87774 C DE 87774C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
funnels
exhaustor
mass
mill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT87774D
Other languages
English (en)
Publication of DE87774C publication Critical patent/DE87774C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/06Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall using revolving drums
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/04Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents by impingement against baffle separators

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen. a,
Ό
Windaufbereitungsapparat.
Patentlrt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1896 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Apparat zum Sortiren zermalmter Erze oder ähnlicher Stoffe, bei welchem durch einen Exhaustor der fein zertheilte Stoff durch einen in Umdrehung begriffenen Trichtersatz hindurchgesaugt wird, so dafs auf ihrem Wege durch denselben die feinen Stofftheilchen je nach ihrer Schwere sich früher oder später aus dem Durchgangsstrom absetzen und demgemäfs in verschiedene darunter befindliche Abtheilungen fallen, aus denen sie auf eine der bekannten Arten entfernt werden.
Fig. ι ist ein Längsschnitt,
Fig. 2 ist eine Endansicht,
Fig. 3 ist ein Schnitt in der Linie 3-3 der Fig- ·)
Fig. 4 ist ein Schnitt durch einzelne Theile.
In dem luftdicht abgeschlossenen Gehäuse A dreht sich auf einer gemeinschaftlichen horizontalen Achse eine Anzahl Trichter C1 C'2 C3 C^C6C6, welche vorteilhaft in ihrer Gröfse nach und nach abnehmen und so in einander hineinragen, dafs zwischen dem engen Ende des einen Trichters und dem weiten Ende des nächsten ein ringförmiger Zwischenraum D bleibt. Durch die Zwischenwände B in dem Gehäuse A ist der unterhalb der Trichter C befindliche Raum in Abtheilungen (E1E'1...) getheilt, in denen sich die aus den Trichterzwischenräumen (D) herausfallende Masse, nach ihrer Schwere oder Feinheit sortirt, sammelt. Der eiste Trichter C1 ist mit einem entgegengesetzten konischen Ring F verbunden, der mit Rippen oder Zwischenwänden so versehen ist, dafs er bei seiner Drehung das Material möglichst günstig in den durchgehenden Luftstrom einführt. Der trichterförmige Ring F ist entweder mit dem zerkleinernden Trichter der Mühle G so verbunden, -dafs er und die Trichter C dessen Drehung mitmachen, oder er wird, wenn die Art der Mühle die directe Ankuppelung nicht gestattet,' auf andere Art gemeinschaftlich mit den Trichtern C gedreht. Der Ring F ist mittels des Flantsches f mög- '·' liehst luftdicht in das Gehäuse A eingepafst. Der Trichter C1 ist mit dem Trichter F durch. Vorsprünge f1 in der Art verbunden, dafs zwichen dem Trichter F und dem Trichter C1 ein Zwischenraum D1 bleibt, durch welchen die in dem Trichter F oder dem Trichter C1 sich niedersetzende Masse in die Abtheilung E1 ausgeleert wird. Die einzelnen Trichter C1 C2 C3... sind in ihren Ueberdeckungen durch die Zwischenstücke c so gegenseitig befestigt, dafs der zwischen ihnen übrigbleibende ringförmige Raum D möglichst beengt wird.
Der letzte Trichter C ist mit seinem äufseren verjüngten Ende möglichst luftdicht in den Exhaustor H eingepafst, so dafs der Sammel-. und Sortirapparat als verbindendes Mittelstück zwischen der Mühle G und dem Exhaustor// wirkt. ·
Um die zermalmte Masse nach der Schwere >. ihrer Bestandteile zu trennen, wird in die; Verbindung zwischen die Mühle G und dem Apparat A eine durchlochte Platte eingeschaltet, so dafs nur Material von bestimmter Feinheit in den Apparat eingeführt werden kann. Die Menge des pulverförniigen Materials strömt mit dem durch den Exhaustor H erzeugten Luftzuge durch den Apparat; die schwersten Theile
desselben setzen sich nieder in den Trichtern FC1 C1 und fallen durch die Zwischenräume D in die Abtheilung 2Γ1, die nächst schwereren setzen sich in den Trichtern C3 C4 ab und fallen in die Abtheilungen J?2, die aus den Trichtern Cs Cü fallen in die Abtheilung ΕΆ u. s. w., wä'hrend die leichtesten in den Exhaustor mit fortgerissen werden, wobei das Rotiren des Trichters C1 etc. ein Festsetzen der Massenthcilchen auf den nur schwach geneigten Trichterwänden verhindert' und ein schnelleres Austreten der Massentheilchen durch die Zwischenräume D bewirkt.
Der Boden A1 des Gehäuses A ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, nach unten verjüngt und der angesammelte Stoff wird entweder von Zeit zu Zeit durch die Schieber e oder fortlaufend durch eine Transportschnecke entfernt, wobei natürlich der Auslafs gegen Lufteintritt abgeschlossen sein mufs.
Ganz analog ist der Vorgang, wenn man das Material nicht nach seiner Schwere, sondern nach seiner Gröfse sortiren will. -

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Windaufbereitungsapparat, dadurch gekennzeichnet, dafs das zerkleinerte Erz unter der Einwirkung eines Luftstromes durch ein System rotirender, theilweise in einander hineinragender Trichter (C) hindurchströmt, welche einen ringförmigen Spalt zwischen sich frei lassen und welche zweckmä'fsig zwischen der Zerkleinerungsvorrichtung (G) und einem Exhaustor (H) angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT87774D Active DE87774C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE87774C true DE87774C (de)

Family

ID=359720

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT87774D Active DE87774C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE87774C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69100883T2 (de) Sichter für pulverförmige Materialien.
US2853191A (en) Method and apparatus for classifying fine grained matter according to size
DE1782130B1 (de) Schleumuehle
DE87774C (de)
DE614663C (de) Vorrichtung zum Entstauben eines Gutes von innerhalb weiter Grenzen verschiedener Korngroesse
DE3626044C2 (de)
DE2949618C2 (de) Windsichter
DE2036891A1 (en) Powder separator - having two sets of rotating vanes
DE864531C (de) Aufbereitungsanlage fuer festes Schuettgut
DE2456140A1 (de) Verfahren und anlage zum klassieren von schuettguetern, insbesondere von zucker
DE1758748C3 (de) Elektrostatischer Freifall-Scheider
DE965744C (de) Sichter mit tangentialer Zufuehrung des gutbeladenen Traegermittels
DE179942C (de)
DE638170C (de) Vorrichtung zum Sichten mit einem das Staubluftgemisch ansaugenden Blaeser
DE4301319A1 (de) Sortiervorrichtung für Feststoffe
AT127934B (de) Vorrichtung zur Aussonderung staubförmigen oder körnigen Gutes aus einem Fördergasstrom.
DE134740C (de)
AT44029B (de) Windsichtverfahren und -vorrichtung.
DE4239611A1 (de) Wirbelschicht-Sichter
DE233957C (de)
DE583950C (de) Fliehkraftreiniger, -sortierer oder -sichter fuer Getreide und andere Stoffe
US644181A (en) Apparatus for separating metal from rock.
DE499272C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Kohlenstaub durch Zerreiben der Kohlenstuecke an Reibflaechen
DE123129C (de)
DE618480C (de) Fliehkraftsichter