DE877403C - Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von mit Schwaechungslinien versehenen Papierschlaeuchen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von mit Schwaechungslinien versehenen Papierschlaeuchen

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Publication number
DE877403C
DE877403C DEW470D DEW0000470D DE877403C DE 877403 C DE877403 C DE 877403C DE W470 D DEW470 D DE W470D DE W0000470 D DEW0000470 D DE W0000470D DE 877403 C DE877403 C DE 877403C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
tear
edges
lines
weakening lines
Prior art date
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Expired
Application number
DEW470D
Other languages
English (en)
Inventor
Xaver Dambacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B70/14Cutting, e.g. perforating, punching, slitting or trimming

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von mit Schwächungslinien versehenen Papierschläuchen Bei der maschinellen Herstellung von Papiersäcken werden zunächst aus Papierbahnen ein- oder mehrlagige Papierschläuche gebildet. Von diesen werden dann die Längen für die einzelnen Papiersäcke abgetrennt. Bei verschiedenen Maschinen, insbesondere bei solchen, die mehrlagige Papiersäcke mit gestaffelten Rändern der einzelnen Papierlagen herstellen, werden zur Vorbereitung des Trennens die Papierbahnen über die ganze Breite mit Sch«7ä!chungslinien versehen. Nach der Herstellung des Schlauches werden dann die einzelnen Stücke längs dieser Sch-,vächungslini.en mittels Reißwalzen oder ähnlicher Einrichtungen abgerissen.
  • Bei diesem Abreißvorgang mittels Reißwalzen treten in der Praxis größere Schwierigkeiten auf, insbesondere kommt es häufig vor, daß die Papierbahnen an den Schwächungslinien zu früh ab- oder einreißen, z. B. infolge zu starker Beanspruchung an den Schlauchkanten bei der Bildung des Schlauches über einem Formatblech. Führt man, um dem abzuhelfen, die Schwächung an den Schlauchkanten. weniger stark durch, so reißen die Schlauchstücke häufig neben den Schwächungslinien ab.
  • Es sind Trennvorrichtungen für Papiersackmaschinen bekannt, bei denen die einzelnen Stücke vom Schlauch durch Messer abgeschnitten werden. Dabei werden auch unterteilte Schneidvorrichtungen verwandt, beispielsweise je ein besonderes Messer für Ober- und Unterteil des Schlauches oder auch besondere Messer für die seitlichen und den mittleren Teil des Trennschnittes sowie zusammenwirkende Längs- und Querschneidemesser. Bei Maschinen mit Trennvorrichtungen, welche die Schlauchstücke nach Schwächungslinnen abreißen, liegen, jedoch ganz andere Verhältnisse vor als bei Maschinen mit Schneidmessern. Gerade die Schwächung der Schläuche durch Perforierung führt zu Schwierigkeiten, die bei Schneidvorrichtungen nicht auftreten. Dafür sind "#,breißvorrichtungen andererseits einfacher und vielseitiger anwendbar. Insbesondere ist eine gestaffelte Abtrennung mehrlagiger Papierschläuche nur mit Reißvorrichtung möglich.
  • Bei einer bekannten Maschine zur Herstellung von Flachbeuteln mit umgelegten Schließklappen aus einem Schlauch besteht die Abreißvorrichtung aus mehreren Walzenpaaren mit gestaffelter Umfangsgeschwindigkeit. Diese Walzenpaare führen verschiedene Trennvorgänge aus; jede einzelne Trennung erfolgt dabei in ganzer Breite plötzlich, so daß die oben dargelegten'Schwieriglceit@en hier bei jedem einzelnen Trennvorgang auftreten können.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trennen von mit Schwächungslinien versehenen Papierschläuchen, wobei diese Schwierigkeiten vermieden werden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das Abreißen des Schlauchstückes längs der Schwächungslinien nicht schlagartig auf der ganzenBreite erfolgt, sondern von einer oder von beiden Schlauchkanten her zur Mitte fortschreitend eingeleitet wird. Zu diesem Zweck ist bei der Erfindung die Zugspannung zum Abreißen an einer oder an beiden Seitenkanten der Schlauchbahn stärker, oder sie setzt eher ein als in der Schlauchmitte. Infolgedessen beginnt das Abreißen an. der Kante. Hierdurch ist es- möglich, denGrad der Schwächung an den Schwächungslinien der jeweiligen Belastung anzupassen, welche bei der Formung des Schlauches über dem Formatblech auftritt, ohne daß man befürchten muß, daß dann. der Schlauch wegen zu starker Schwäichung vorher abreißt oder wegen zu geringer Schwächung @ neben der Schwächungslinie abgerissen wird.
  • In der Zeichnung ist eine Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung schematisch in Fig. i in Ansicht und in Fig. 2 in Aufsicht dargestellt; für die Erfindung unwesentliche Teile sind dabei fortgelassen.
  • Von den Papierrollen i und 2 werden die Papierbahnen zur Herstellung mehrwandiger Schläuche durch das Zugwalzenpaar 3 und 4 nach den strichpunktierten Linien 5 in die Maschine hineingezogen. Es sind der Einfachheit halber nur zwei Bahnen gezeichnet; es können natürlich auch mehr Papierlagen verarbeitet werden. Die Papierbahnen laufen um Leitwalzen 6 und 7 und werden dann gemeinsam den Walzen 8 und g zugeführt, welche die Schwächungslinien anbringen. Daraufhin laufen die Papierbahnen Über Walzten zo, 1i, 12, 13 zu der Sammelwalze 14. Über diese Walzen. sind die Bahnen so geführt, daß die Schwächungslinien in den einzelnen Bahnen sich gegeneinander verschieben, so daß beim Zusammenlauf der Bahnen auf der Walze 14 diese Linien gegeneinander versetzt sind. Infolgedessen ist das Ende des nachher abgerissenen Schlauchstückes gestaffelt. Die Sammelwalze 14 dient gleichzeitig als Gegenwalze für die übertragung des Längskleisterstreifens durch das Kleisterrad i5. Von der Sammelwalze i4 werden die Papierbahnen gemeinsam um ein Formatblech 16 herum zu einem Schlauch zusammengelegt (23 in Fig. 2). Die Zugwalzen 3 und ¢ schieben. das vordere Ende des fertiggeklebten Schlauches in die Zerreißvorrichtung: Diese besteht aus zwei Teilen: .Ein Segment 17 an jeder Schlauchseite setzt sich für einen kurzen Augenblick auf die unterhalb angeordnete Walze i8, wird mit größerer Geschwindigkeit angetrieben als die Zugwalzen 3 und 4 und reißt dadurch den Schlauch an den beiden Kanten ab. Statt dieser Reißvorrichtung mit Segment könnten auch rotierende Daumen vorgesehen. sein, welche die Seitenkanten des Schlauches aus seiner Ebene herausdrücken und dabei so stark spannen, daß die Kanten an den Schwächungslinien einreißen. Nach dem Einreißen der Kanten wird der Schlauch von der zweiten Reißwalze ig erfaßt, welche mit einem Segment 2o den Schlauch gegen eine Gegenwalze 21 klemmt. Auch diese Walzen ig und .:2i laufen schneller als die Zugwalzen 3 und 4, wenn, auch etwas langsamer als die Segmente i7. und reißen. dadurch den Schlauch in dem noch nicht abgetrennten Teil vollsbähdig ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Trennen von mit Schwächung slinien versehenen Papierschläuchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugspannung zum Abreißen an einer oder an beiden Seitenkanten des Schlauches stärker ist oder eher einsetzt als in der Schlauchmitte und; dadurch das Abreißen des Schlauches längs,derSchwächungslinien von einer oder von beiden Kanten des Schlauches aus einleitet.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Hauptreißvorrichtung (ig, 2o, 21) zum Ein-reißen der Schlauchkanten besondere rotierende- Zugorgane (i7, 18) mit gegenüber den Hauptzerreißwalzen erhöhter Geschwindigkeit angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung zur. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten des Schlauches mittels gesteuerter Daumen aus der Schlauchebene herausgedrückt und, bis zum Einreißen an den Schlauchkanten gespannt werden.: Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 225 288.
DEW470D 1942-10-25 1942-10-25 Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von mit Schwaechungslinien versehenen Papierschlaeuchen Expired DE877403C (de)

Priority Applications (1)

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DEW470D DE877403C (de) 1942-10-25 1942-10-25 Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von mit Schwaechungslinien versehenen Papierschlaeuchen

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DEW470D DE877403C (de) 1942-10-25 1942-10-25 Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von mit Schwaechungslinien versehenen Papierschlaeuchen

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DE877403C true DE877403C (de) 1953-05-21

Family

ID=7590824

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW470D Expired DE877403C (de) 1942-10-25 1942-10-25 Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von mit Schwaechungslinien versehenen Papierschlaeuchen

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DE (1) DE877403C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100445B (de) * 1959-05-05 1961-02-23 Carl Honsel Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Abschnitte von einem mehrwandigen Papierschlauchzum Herstellen von Papiersaecken mit gestaffelten Bodenenden und glatt geschnittenen Fuellenden
DE1105698B (de) * 1959-04-11 1961-04-27 Gartemann & Hollmann Export Un Schneidvorrichtung zum Trennen eines fortlaufend gefuehrten Schlauches aus Papier ineinzelne Schlauchabschnitte
DE1119644B (de) * 1953-05-12 1961-12-14 St Regis Paper Co Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von flachen Ventilsack- oder Ventilbeutel-Schlauchstuecken

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2225288A (en) * 1937-07-21 1940-12-17 Doebeckmun Company Method of manufacturing bags

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DE1105698B (de) * 1959-04-11 1961-04-27 Gartemann & Hollmann Export Un Schneidvorrichtung zum Trennen eines fortlaufend gefuehrten Schlauches aus Papier ineinzelne Schlauchabschnitte
DE1100445B (de) * 1959-05-05 1961-02-23 Carl Honsel Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Abschnitte von einem mehrwandigen Papierschlauchzum Herstellen von Papiersaecken mit gestaffelten Bodenenden und glatt geschnittenen Fuellenden

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