DE87736C - - Google Patents
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- DE87736C DE87736C DENDAT87736D DE87736DA DE87736C DE 87736 C DE87736 C DE 87736C DE NDAT87736 D DENDAT87736 D DE NDAT87736D DE 87736D A DE87736D A DE 87736DA DE 87736 C DE87736 C DE 87736C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B25/00—Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Verdampfkörper ist besonders zur Verdampfung
von Laugen in der Cellulose- und Sodafabrikation bestimmt, kann jedoch auch zur Verdampfung
anderer Flüssigkeiten vortheilhaft verwendet werden.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des ■ Verdampfkörpers,
Fig. 2 einen Schnitt a-b von Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt c-d von Fig. 2,
Fig. 4 die Mündung eines Rohres mit aufgesetzter Kappe in Oberarisicht und Längsschnitt.
Die Einrichtung und Wirkungsweise des Verdampfkörpers ist folgende:
Der Körper besteht aus drei Theilen av a2
und as, welche mit einander verbunden sind.
Die zu verdampfende Flüssigkeit wird mittelst einer Pumpe durch den am mittleren Theil a2
befindlichen und mit einem Rückschlagventil ausgestatteten Stutzen b und die in diesen eingeschraubte
Vertheilungsbrause c (Fig. 2 und 3) eingeführt. In dem unteren Theil aY des Verdampfkörpers
ist zwischen zwei Böden m und η ein Satz von Rohren 0 angebracht, deren Aufsenwandungen
von dem· directen Kesseldampf umstrichen werden, welcher durch den Stutzen d
eintritt. Das sich in dem Räume zwischen den beiden Böden m und η bildende Niederschlagwasser
wird mittelst bekannter Vorrichtungen durch den Stutzen q abgeleitet.
Die aus der Vertheilungsbrause c auf den Boden m gelangende Flüssigkeit läuft an den
Innenwandungen der. Rohre 0 hinunter, wobei ein Theil der Flüssigkeit verdampft wird, während
der übrige Theil allmälig den Raum U1
und a2 anfüllt.
Zur Angabe der Höhe der im Körper befindlichen Flüssigkeit ist aufsen ein Wasserstandglas
h angebracht, bei welchem der im Innern des Körpers herrschende Druck durch ein nach
oben gerichtetes Ansatzrohr g vermittelt wird. Dieses Rohr g soll das Eindringen der beim
Kochen hochschäumenden Flüssigkeit in das Wasserstandglas h und die dadurch verursachte
Täuschung bei der Prüfung verhindern. Durch Schaugläser ee (Fig. 1) ist man ferner im Stande,
das Kochen bezw. Schäumen der Flüssigkeit genau zu beobachten.
Um nun aufser der im unteren Theil ^1 des
Körpers stattfindenden Verdampfung eine weitere Verdampfung der von den sich entwickelnden
Dämpfen mitgerissenen Flüssigkeitstheilchen bezw. eine Ueberhitzung dieser Dämpfe zu erzielen,
ist in dem oberen Theil a& des Verdampfkörpers ein zweiter Satz von Heizröhren
angebracht. Die Rohre ν dieses Systems liegen, wie die im unteren Theil αλ befindlichen, zwischen
zwei Böden 5 und t und sind oben mit lose aufgesetzten Kappen u (Fig. 4) bedeckt,
welche seitliche Oeffhungen w besitzen. Die Rohre ν werden durch den in den Stutzen y
eingeführten Abdampf der Luftpumpenmaschine geheizt, welcher durch den Stutzen χ abgeführt
wird und durch Anordnung einer besonderen Vorrichtung zum Vorwärmen der zu verdampfenden
Flüssigkeit benutzt werden kann.
Die aus dem unteren und mittleren Theil αλ
und a2 hochsteigenden Dämpfe werden in den
oberen Röhren überhitzt, wobei die mitgerissenen Flüssigkeitstheilchen verdampft werden.
Sämmtliche sich entwickelnden Dämpfe entweichen durch die seitlichen Oeffnungen iv der
Kappen u in den oberen Raum des Theiles a3
und werden von hier durch das Rohr \ abgeführt , während der auf dem Boden des
Verdampfkörpers verbleibende Rückstand der Flüssigkeit durch den Stutzen / abgeleitet bezw.
zwecks weiterer Concentrirung in den nächsten Körper befördert wird.
Die Kappen u dienen dazu, hochgehende Schäumungen, wie sie beispielsweise bei allen
Natronlaugen auftreten, theils in die Rohre v, theils auf den oberen Boden s zurückzuwerfen,
wobei in beiden Fällen eine Verdampfung der Schaumtheile stattfindet. Auf diese Weise wird
ein Ueberkochen in den nächsten Verdampfkörper wirksam vermieden.
r und ii sind Manometerrohre, kk die in
bekannter Weise angeordneten Mannlochdeckel.
Zur Verminderung der Schaumbildung kann auch directer Dampf in den mittleren Theil λ2
des Verdampf körpers durch den Stutzen f eingeblasen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Verdampfapparat für Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch zwei derart getrennt angeordnete Heizkörper, dafs nur der im unteren Theile des Apparates angeordnete zur Verdampfung der Flüssigkeit dient, während der andere im oberen Theil des Verdampfapparates befindliche Heizkörper eine Ueberhitzung bezw. Trocknung der entweichenden Dämpfe und Zerstörung mitgerissenen Schaumes bewirkt.;Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87736C true DE87736C (de) |
Family
ID=359684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87736D Active DE87736C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87736C (de) |
-
0
- DE DENDAT87736D patent/DE87736C/de active Active
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