DE877179C - Verfahren und Anordnung zur elektrischen Widerstandserhitzung von Stahlstaeben, verbunden mit deren Ausrichtung - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur elektrischen Widerstandserhitzung von Stahlstaeben, verbunden mit deren AusrichtungInfo
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- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D8/00—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment
- C21D8/06—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
- B65D45/02—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
- B65D45/28—Elongated members, e.g. leaf springs, located substantially at right angles to closure axis and acting between the face of the closure and abutments on container
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Description
- Verfahren und Anordnung zur elektrischen Widerstands erhitzung von Stahlstäben, verbunden mit deren Ausrichtung Es ist bekannt, daß Stäbe aus Stahl auf elektrischem Wege dadurch Widerstandserhitzung auf jede benötigte Temperatur gebracht werden können.
- Dies ist entweder auf induktivem Wege oder durch unmittelbare elektrischeWiderstandseflitzung des Stabes selbst möglich. In ersterem Falle ist der Wirkungsgrad schleohter, und die Anlagekosten sind höher.
- Im zweiten Falle liegen diese Verhältnisse wohl wesentlich, günstiger, aber der Stromübergang auf den Stab mittels wassergekühlter Klemmen an seinen beiden Enden bringt es mit sich, daß dort eine gleich hohe Temperatur wie am übrigen Stabteil nicht zu erzielen ist. Die unmittelbare elektrische Widerstandserhitzung konnte Idaher bisher trotz ihrer großen sonstigen Vorteile in allen jenen Fällen nicht angewandt werden, in welchen es auf mäßiigkeit über die ganze Stablänge, einschließlich der Enden, ankommt. Beim Anlassen von hochwertigem Stabstahl z. B. sind die Enden des Stabes ohne Temperaturangleichuneg an den übrigen Stab im allgemeinen unbrauchbar und deren Beseitigung ist in der Regel nicht tragbar. Es gibt aber auch Ausnahmen: bei hochwertigem vergüteten Betonstahl z. B. kann ein Temperaturabfall und damit ein Festigkeitsanstieg in den Stabenden toleriert werden.
- Gegenstand dieser Erfindung ist nun die unmittelbare elektrische Widerstandserhitzung von Stabstahl. Sie wird betriebsmäßig angewandt mit dem Ziel, içhn in jeder vorkommenden Länge durch Anspannen auszurichten, ihn in diesem ausgespannten Zustand durch Erhitzen zu entspannen bzw. andie Einhaltung einer größeren Temperaturgleicl,- zulassen und so gerade bleibende Stäube zu erhalten.
- Auf diese Weise ist es möglich, Stabstahl auch in sehr großen Längen, z.B. in ganzen Walzadern oder in großen Walzaderteilen, mit bleibender Wirkung auszurichten und gleichzeitig z. B. anzulassen. Da dieser Vorgang im wesentlichen ohne Inanspruchnahme eines Streckvorganges erfolgt, so tritt auch keine Beeinträchtigung der Toleranzhaltiglçeit des Stahlstabes ein. Wird nach diesem Verfahren z.B. in ganzen Walzaderlängen oder auch Betonstahl in Stablängen gerichtet und angelassen, so spielt ein Festigkeitsanstieg in den Stabenden keine Rolle, sie werden abgeschnitten bzw. sie sind auch so noch verwendungsfähig.
- Es ist weiterhin Gegenstand dieser Erfindung, daß die unmittelbare elektrische Widerstandserhitzung aber auch in allen jenen Fällen angewandt wird, welche eine große Gleichmäßigkeit der erzielten Temperatur über die ganze Stablänge einschließlich der Stellten zwischen den Klemmbacken, also der Stabenden, voraussetzen. Erreicht wird dies dadurch, daß diese Stellen an den beiden Stabenden je eine zusätzliche Erhitzung erfahren. Dies ist entweder durch zusätzliche Anordnung eines Kraftfeldes (induktiv, durch Führung des Stromes um die Klemmstellen) oder unmittelbarer efektrischer Widerstandserhitzung möglich. In letzterem Falle wird durch je einen zweiten Stromlçreis, neben dem im Stab selbst vorhandenen, noch ein zusätzlicher Stromdurchgang an jedem Stabende quer bzw. senkrecht zur Stabachse angewandt.
- Durch diese zusätzlich auf Klemmenbreite bzw.
- -länge erfolgende und einregelbare Erhitzung der Stabenden wird dort die Temperatur an jene des übrigen Stabes angeglichen. Die Klemmen selbst sind so groß ausgebildet, daß sie als Einspannbacken für Vornahme des Richtvorganges vor, während oder nach Erhitzung des in der Regel, z. B. nach einem Abschrecken, nie ausreichend geraden Stabes dienen können. Diese Temperaturangleichung der Stabenden kann entweder vor, gleichzeitig mit oder im Anschluß an die Erhitzung des Stabes durchgeführt werden.
- Zur Durchführung des Richtvorganges ist die Klemmbackenvorrichtung an einem oder an bei den Stabenden beweglich und z. B. durch Motor kraft verschiebbar in Richtung Stab ach se angeordnet, so daß ein bloßes Spannen des zu erhtzenden oder schon erhitzten Stabes genügt, um ohne großen Kraftaufwand seine bleibende Ausrichtung zu ge wåhrleisten, und zwar selbst dann, wenn er ursprünglich den Zustand gehärtet aufweist. Da außerdem das Erhitzen des Walzstabes in beliebiger Länge sowie in wenigen Sekunden bei einem thermischen Wirkungsgrad von praktisch IooO/o erfolgen kann, so bietet dieses Verfahren große wirtschaftliche Vorteile, zumal auch die Investitionskosten verhältnismäßig sehr niedrig sind.
Claims (2)
- PATENIANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Ausrichtung und gleichmäßigen Erhitzung von Stäben im Falle hoher Ansprüche an deren Gleichmäßigkeit einschieß lich ihrer Enden, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung durch elektrische Ströme unmittelbar im Stab erfolgt, indem der zwischen Klemmbacken eingespannte Stab mit Strom in Längsrichtung beschickt wird und im Bedarfsfalle die zwischen den wassergekühlten Ktemmbacl;en befindlichen Stabenden vor, während oder nach der Erhitzung des übrigen Stabes zusätze ich durch direkte elektrische Widerstands erhitzung auf die Temperatur des übrigen Stabteils gebracht werden und der Stab vor, während oder nach der Erhitzung durch die in Achsrichtung beweglichen I(lemmbacl;en gespannt bzw. ausgestreckt wird.
- 2. Anordnung zum Verfahren nach Anaspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbaclcen kräftig ausgeführt und in Achsrichtung des Stabes beispielsweise d.urchMotor kraft antreibbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST2851A DE877179C (de) | 1950-12-06 | 1950-12-06 | Verfahren und Anordnung zur elektrischen Widerstandserhitzung von Stahlstaeben, verbunden mit deren Ausrichtung |
| DEST4025A DE909580C (de) | 1950-12-06 | 1951-05-08 | Verfahren zur Herstellung von verguetetem Betonstahl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST2851A DE877179C (de) | 1950-12-06 | 1950-12-06 | Verfahren und Anordnung zur elektrischen Widerstandserhitzung von Stahlstaeben, verbunden mit deren Ausrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE877179C true DE877179C (de) | 1953-05-21 |
Family
ID=7452949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST2851A Expired DE877179C (de) | 1950-12-06 | 1950-12-06 | Verfahren und Anordnung zur elektrischen Widerstandserhitzung von Stahlstaeben, verbunden mit deren Ausrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE877179C (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005212B (de) * | 1954-05-11 | 1957-03-28 | Bochumer Ver Fuer Gussstahlfab | Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabfoermigen Koerpern aus Stahl, z. B. von Knueppeln oder aehnlichem Halbzeug |
| DE1016285B (de) * | 1955-04-16 | 1957-09-26 | Bochumer Ver Fuer Gussstahlfab | Verfahren zur Herstellung von Stahl mit einem durch die Erhitzungsart verbesserten Gefuege |
| DE969112C (de) * | 1952-08-21 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Verfahren zum Erhitzen von zu haertenden thermisch ungleichfoermigen, aber elektrisch gleichfoermigen Koerpern |
| DE1046801B (de) * | 1957-11-08 | 1958-12-18 | Bochumer Ver Fuer Gussstahlfab | Vorrichtung zum raschen Widerstandserhitzen von stabfoermigen Werkstuecken wechselnder Laenge, insbesondere von Knueppeln und aehnlichem Halbzeug aus Stahl |
| DE1095419B (de) * | 1955-09-20 | 1960-12-22 | Wilhelm Stich Dr Ing | Vorrichtung zur elektrischen Widerstands-Waermebehandlung von Stahlstaeben |
| DE3012191A1 (de) * | 1979-04-02 | 1980-10-23 | Licencia Talalmanyokat | Verfahren und einrichtung zur herstellung von warmverformten federn |
| FR2495639A1 (fr) * | 1980-12-10 | 1982-06-11 | Lasalle Steel Co | Procede ameliore de traitement thermique des aciers utilisant un chauffage electrique direct par resistance et produits en acier obtenus par ce procede |
| EP2883967A1 (de) * | 2013-12-10 | 2015-06-17 | Muhr und Bender KG | Verfahren und Vorrichtung zur Nachbehandlung eines gehärteten metallischen Formteils mittels elektrischer Widerstandserwärmung |
-
1950
- 1950-12-06 DE DEST2851A patent/DE877179C/de not_active Expired
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969112C (de) * | 1952-08-21 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Verfahren zum Erhitzen von zu haertenden thermisch ungleichfoermigen, aber elektrisch gleichfoermigen Koerpern |
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| US10260118B2 (en) | 2013-12-10 | 2019-04-16 | Muhr Und Bender Kg | Post-treating a hardened metal formed part |
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