DE876459C - Abstandhalter fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe - Google Patents

Abstandhalter fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe

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DE876459C
DE876459C DED3344D DED0003344D DE876459C DE 876459 C DE876459 C DE 876459C DE D3344 D DED3344 D DE D3344D DE D0003344 D DED0003344 D DE D0003344D DE 876459 C DE876459 C DE 876459C
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DE
Germany
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spacer
concrete
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reinforced concrete
spacers
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DED3344D
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English (en)
Inventor
Hubert Dr-Ing Ruesch
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Walter Bau AG
Original Assignee
Dyckerhoff and Widmann AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/20Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups of material other than metal or with only additional metal parts, e.g. concrete or plastics spacers with metal binding wires
    • E04C5/203Circular and spherical spacers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Abstandhalter für Stahlbeton-Bewehrungsstäbe Die Erfindung bezieht sich auf einen auf die Bewehrungsstäbe von Stahlbeton aufschiebbaren oder seitlich anzusetzenden Abstandhalter zur Abstützung der Stäbe gegenüber der Schalung.
  • Bei Bauwerken aus Stahlbeton ist es von besonderer Wichtigkeit, die Bewehrungsstäbe in einem vorgeschriebenen Abstand von der Schalung festzulegen. Wind der vorgeschriebene Abstand unterschritten, so entsteht eine ungenügende Betonüberdeckung, so daß die Bewehrung, besonders bei der Witterung ausgesetzen Bauten:, keinen genügenden Rostschutz hat. Die Folge davon ist, daß nach kürzerer oder längerer Zeit die Stäbe zu rosten beginnen und der Beton abplatzt. Ausbesserungen sind sehr schwierig, da eine nachträglich angeputzte Betondeckschicht nicht mehr den notwendigen Verband mit dem alten Beton besitzt und deshalb immer wieder abplatzt. Eine ungenügende Betonüberdeckung führt deshalb meist zu einer dauernden Schädigung :des Bauwerks. Ist dagegen die Betonüberdeckung größer als vorgesehen, so weist das Bauwerk nicht die ihm zugedachte statische Festigkeit auf.
  • Die Wichtigkeit der Einhaltung der vorgeschriebenen Betonüberdeckungen wurde schon in den Anfängen des Stahlbetonbaues erkannt. Man hat versucht, diese Aufgabe mit den verschiedensten Mitteln zu lösen.
  • So wurde. bei einem bekannten, auf die Bewehrung aufschiebbaren Abstandhalter ein sternförmiges dünnes Blech verwendet, bei dem Teile des Bleches rechtwinklig umgebogen sind. Dieser Abstandhalter setzt den bei der Montage der Bewehrung und beim Einbringen und Stampfen des Betons auftretenden Kräften einen ungenügenden Widerstand entgegen. Das Blech verbiegt sich leicht und nimmt eine schräge Lage ein, so daß ;der angestrebte Zweck nicht erreicht wird. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß .diese Abstandhalter unmittelbar auf der Schalung aufliegen und nachdem Ausschalen sichtbar -werden. Die Blechteile beginnen nach kurzer Zeit an .der Sichtfläche zu rosten, -wodurch Absprengungen oder Verfärbungen entstehen.
  • Ein anderer bekannter Abstandhalter besteht ebenfalls. aus einem sternförmigen Blech, in dessen Mitte eine sternförmige Öffnung vorgesehen ist, deren Zungen abwechselnd seitlich herausgebogen sind. Auch,dieser Abstandhalter -weist die gleichen Nachteile wie der obenerwähnte auf.
  • Es ist ferner zur Festlegung des Abstandes zwischen den einzelnen Bewehrungsstäben ein starres Eisengerüst bekannt, das zur Aufnahme von mehreren Stäben mit Aussparungen versehen ist. Diesem Eisengerüst liegt die Lösung einer anderen Aufgabe als dem Gegenstand der Erfindung zugrunde. Es soll, den Abstand zwischen den einzelnen Bewehrungsistäben festlegen, während der Abstandhalter nach der Erfindung den Bewehrungsstab gegenüber der Schalung abstützen soll.
  • Man hat ferner Plättchen oder Leisten aus Beton hergestellt und unter die Bewehrung gelegt. Solche Betonstücke werden jedoch beim Stochern, Stampfen oder beim Einbringen des. Betons leicht verschoben, so daß dann die Bewehrungen herabfallen. Man hat sich vielfach auch damit geholfen, kleine Drähte in die genannten Mörtelstücke einzubetonneren, so daß diese an die Bewehrungsstäbe festgebunden werden können. In der Praxis hat sich aber gezeigt, daß auch diese Maßnahme nicht ausreicht, weil die dünnen Betonunterlagen von ungefähr 1,5 cm Dicke unter- dem Gewicht der Bewehrung oder auch beim Stochern zerbrechen; so daß die Stäbe wiederum auf der Schalung liegen. Außerdem zeichnen sich die flach auf die Schalung gelegten Unterlagen nach .dem Ausschalen auf den Sichtflächen des Betons deutlich ab und führen zu Fleckenbildungen. Dies wind noch dadurch begünstigt, daß infolge der eckigen Form dieser Unterlagen die einspringenden Ecken zwischen Schalung und Unterlage nicht mit Beton volllaufen. Solche undichten Stellen ergeben natürlich gleichfalls Anigriffsstellen für den Rost.
  • Vielfach wurden auch. an Stelle von Betonunterlagen ähnlich geformte- Unterlegstücke aus. Holz verwendet. Diese sind aber mängelhaft; weil außer den erwähnten Nachteilender zu ihrer Herstellung verwendete Werkstoff nicht feuchtigkeitsbeständig ist..
  • In. manchen Fällen hat man auch einfach Rundstahl von entsprechender Dicke unter die Bewehrungen gelegt. Die nach dem Ausschalen an der Oberfläche liegenden Rundstäbe fangen aber an, zu rosten und führen -wiederum -zu- Absprengungen. Dies- ,gilt auch für die sogenannten Frösche, das sind aus dünnem Rundstahl gebogene Sättel, welche sich nur auf ein kurzes Stück auf die Schalung ab= stützen. Vor längerer Zeit wurde auch einmal erwogen, aus Blech ausgeschnittene und auf einer Schraubenlinie auseinandergezogene Abstandhalter zu verwenden, welche in der Mitte eine kreisrunde Öffnung besitzen. Diese Abstandhalter können auf Grund der einer Schraubenlinie folgenden Form auf den Bew ehrungsstab aufgezogen werden. In der Praxis konnten sie sich jedoch nicht einführen, da diese Blechstücke umklappen sobald sie Last erhalten, so daß der geforderte Abstand nicht eingehalten wurde.
  • An einen Abstandhalter, der die Mängel der bisher bekanntgewordenen Abstandhalter vermeidet und darüber hinaus in vollem Maß den praktischen Bedürfnissen entspricht, müssen folgende Anforderungen gestellt werden a) er muß so beschaffen sein, daß er bei gleicher Form den vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten der Praxis gerecht wird; b) seine Form muß so sein, daß er an dem Bewehrungsstab auf einfache Weise befestigt -erden kann; c) wenn unter den bei der Betonierung auftretenden, Kräften Verschiebungen der Bewehrungsstäbe auftreten, darf sich der vorgeschriebene Abstand von der Schalung nicht ändern; .d) die Form des Abstandhalters muß so gewählt sein, daß er trotz der beim Baubetrieb unvermeidlichen rauhen Beanspruchungen nicht zerstört wird; e) die Form des Abstandhalters soll so beschaffen sein, daß er bei der Betonierung allseitig gut und dicht in den Beton eingebettet wird; f) der Abstandhalter muß aus einem Werkstoff bestehen, der keinen Fremdkörper in der Stahlbetonkon@struktion bildet und nach der Ausschalung wenig in Erscheinung tritt.
  • Allen diesen Anforderungen trägt die Erfindung dadurch Rechnung, daß der Abstandhalter aus Beton oder einem ähnlichen Werkstoff besteht, kugelige oder flachkugelige Form hat und mit einer Bohrung zur Aufnahmedes Bewehrungsstabes versehen ist.
  • Die Verbindung des Abstandhalters mit der Be--vehrung kann erfindungsgemäß in verschiedenen Arten und Weisen vorgenommen werden. So ist es z. B. möglich, die einzelnen Abstandhalter, die mit der erwähnten Bohrung versehen sind; von deri Enden des; Bewehrungsstabes her auf diesen aufzuschieben. Als besonders zweckmäßig hat es sich jedoch erwiesen, die Abstandhalter durch Aufsetzen von der Seite her in . den jeweils gewünschten Abständen auf den Bewehrungsstab aufzubringen. Zu diesem Zweck erhält jeder Abstandhalter eine vorteilhaft radial verlaufende, schlitzförmige Ausnehmung, die in ,die bereits erwähnte, den- Bewehrungsstab aufnehmende Bohrung übergeht, wobei die Ausnehmung im Bereich der Randzone eine den Durchmesser des Bewehrungsstabes übersteigende lichte Weite hat. Es kann auch eine in die die Stäbe aufnehmende Bohrung einmündende, spiralig nach außen frei auslaufende Nut vorgesehen -werden. In. diesem Fall erfolgt das Aufbringen des Abstandhalters auf den Bewehrungsstab mit einer drehenden Bewegung.
  • Der erfindungsgemäße Abstandhalter löst ein Problem; .das für den gesamten Stahlbetonbau von weitträgender Bedeutung ist, und zwar mit äußerst einfachen und den Bedürfnissen der Praxis Rechnung tragenden Mitteln. Die Vorteile, die mit der Verwendung von Abstandhaltern nach der Erfindung erzielt werden, treten besonders augenfällig in Erscheinung bei Bauten, die nachträglich eine Oberflächenbehandlung durch Spitzen oder Stocken erhalten. Bei dieser Arbeitsweise «-erden bekanntlich i bis 3 cm der Betondeckschicht nachträglich entfernt. Wenn die notwendige Betondeckung nicht genügend sichergestellt ist, wird bei diesem Arbeitsvorgang die Bewehrung freigelegt. Die dann entstehenden Schäden können wirksam überhaupt nicht mehr beseitigt werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sowie Ein7elheiten der durch sie erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Erläuterung der in der Zeichnung beispielsweise dargestellten verschiedenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Ab- standhalters.
  • Abb. i zeigt als Anwendungsbeispiel für die erfindungsgemäßen Abstandhalter einen Schnitt durch eine Stahlbeton-Plattenbalkendecke; Abb. 2 und 3 geben Vorder- und Seitenansicht einer Ausführungsform des Abstandhalters wieder; Abb. 4 und 5 zeigen in Vorder- und Seitenansicht eine weitere Ausführungsform des Abstandhalters; Abb. 6 und 7 geben wiederum in Vorder- und Seitenansicht ein drittes Ausführungsbeispiel wieder.
  • In Abb.i liegen die Bewehrungsstäbe i der Stahlbetonplatte auf den Verteilungsstäben 6 auf. Auf diesen Verteilungsstäben sind in geeigneten Abständen Abstandhalter 5 befestigt, welche den gewünschten Abstand der Stahlbewehrung gegenüber der Holzschalung .a. sichern. Die Abstände der einzelnen Abstandhalter 5 sind so gewählt, daß sich die Bewehrung zwischen den Abstandhaltern nur in geringem Maß durchbiegen kann.
  • Weiter werden gemäß Abb. i die Bügel :2 der Balkenbewehrung durch Abstandhalter 7 in gleicher Weise gegen die Schalung q. abgestützt. Die Längsbewehrung 3 des Balkens liegt auf diesen Bügeln auf, so daß in jeder Richtung die erforderliche Betondeckung des Stahls gesichert ist.
  • Eine in zahlreichen Fällen venvend'bare Form der erwähnten Abstandhalter geht aus den Abb. 2 und 3 hervor. Der einzelne Abstandhalter besteht aus Beton oder einem anderen steinähnlichen Werkstoff. Wie aus Abb. i ersichtlich ist, kommen die hier teilweise mit 7 bezeichneten Abstandhalter zwischen die Tragstäbe 3 zu liegen. Da in vielen Fällen der Abstand zwischen den Tragstäben 3 klein gehalten werden soll, empfiehlt es sich, dem Abstandhalter ,die Form einer flachgedrückten Kugel, z. B. eines Ellipsoides, zu geben. Diese Form ist beispielsweise in den Abb. 2 und 3 dargestellt.
  • Dieser Abstandhalter wird den einleitend aufgezählten Anforderungen gerecht. Er kann bei gleichbleibender Form für Stahlbetonbauten der verschiedensten Arten verwendet werden. In Abb. i ist seine Anwendung bei Platten- und Balkenbewehrungen gezeigt. In gleicher Weise kann er für die Bügel von Säulenbewehrungen oder für andere Konstruktionen verwendet werden. Für eine gegebene Betonüberdeckung genügt eine einzige Form des Abstandhalters für sämtliche Aniwendungsmöglichkeiten, solange der Durchmesser der zu unterstützenden Stäbe nicht allzu stark wechselt. Dies ist in der Praxis nicht der Fall, da sowohl als Bügel als auch als Verteilungsstäbe immer nur dünne Stäbe zur Verwendung kommen.
  • Wie an .den Beispielen ,der Abb. 2 bis 7 gezeigt ist, ist es möglich, den Abstandhalter auf einfache Weise an den Bewehrungsstäben zu befestigen. Die dort gezeigten Beispiele erschöpfen aber die bei dem erfindungsgemäßen Abstandhalter gegebenen :Möglichkeiten seiner Ausbildung und,derArt seiner Befestigung auf den Bewehrungsstäben nicht.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen einen Abstandhalter 5, der in der Mitte durchbohrt ist, so daß er an der Baustelle auf die Bewehrungsstäbe 6 aufgezogen werden kann.
  • Es ist auch möglich, Bewehrungsstäbe fabrikmäßig herzustellen, auf welchen die Abstandhalter in dem notwendigen Abstand unmittelbar aufgegossen oder aufgepreßt sind, so daß die Bewehrungsstäbe auf der Baustelle nur auf die erforderlichen Längen zugeschnitten und auf die verlangte Form gebogen werden müssen.
  • Die Abb. .4 und 5 zeigen Beispiele einer anderen Befestigungsart, bei welcher der hier mit 7 bezeichnete Abstandhalter von einer Seite so spiralig eingeschnitten ist, daß er mit einer drehenden Bewegung auf den Stab aufgezogen werden kann und dann auf ihm festsitzt.
  • Die Abb.6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform, bei welcher der Abstandhalter 7' auf einer Seite einen Schlitz i i erhält, der so ausgebildet ist, daß der Halter auf dem Stab ä durch Einschieben von der Seite her festgeklemmt -,werden kann. Der Schlitz i i hat in der Randzone eine den Durchmesser des Bewehrungsstabes übersteigende lichte Weite und verjüngt sich nach innen. Bei den Ausführungsformen nach den Abb. q. bis 7 wird der Abstandhalter so verlegt, daß die Schlitze bzw. Nuten auf der der Schalung abgewandten Seite liegen, so daß sie bei der Betonierung ausgefüllt werden.
  • Bei allen Ausführungsformen ist es natürlich möglich, die Abstandhalter zusätzlich mit Hilfe von Bindedraht in ihrer Lage zu sichern. Eine entsprechende Anordnung zeigt Abb. 5, und zwar ist hier .der zusätzliche Bindedraht mit io bezeichnet.
  • Die kugelige Form des Abs,tandh@alters gibt die Gewähr dafür, daß sowohl bei Verschiebungen der unterstützten Bewehrungsstäbe als auch bei irgendwelchen Verschiebungen des Abstandhalters auf dem Stab der verlangte Abstand stets mit großer Genauigkeit eingehalten wird, da die Oberfläche des Abstandhalters nach allen Richtungen den gleichen Abstand vom Unterstützungspunkt des Stabes hat. Auch wenn eine Form gewählt wird. die derjenigen einer Kugel nur ähnlich ist, wird diese Eigenschaft in. der Regel in noch ausreichendem Maß gegeben sein. Die kugelige oder kugelähnliche Form ist zugleich in statischer Hinsicht jene Form, welche die größte Festigkeit des Abstandhalters gewährleistet. Bei dieser Form ist also die größte Gewähr gegeben, daß der Abstandhalter den beim Baubetrieb gegebenen Beanspruchungen standhält.
  • Die kugelige oder kugelähnliche Form des Ab-standhalters gibt ferner zugleich auch Gewähr dafür, daß der Abstandhalter bei der Betonierung gut in den umhüllenden Beton eingebettet wird, da seine Oberfläche keinerlei Ecken aufweist und in-Iolgedessen leicht vom Beton umflossen werden kann.
  • Statt eines Ellipsoides können als Abstandhalter auch Körper verwendet werden, die einen aus! einer beliebigen Erzeugenden gebildeten Rotationskörper darstellen. Es könnte auch daran gedacht werden, als Abstandhalter einen Körper zu verwenden, der genau genommen keinen Rotationskörper darstellt oder bei dem die den Stab aufnehmende Bohrung exzentrisch angeordnet ist.
  • Der Abstandhalter kann aus Beton, Stein oder irgendeinem ähnlichen Werkstoff bestehen, der sich den Eigenschaften des Betons anpaßt und im übrigen die notwendigen Festigkeitseigenschaften aufweist. Da der Abstandhalter mit der Schalung nur eine ganz kleine Berührungsfläche hat, tritt er nach dem Ausschalen ebensowenig in Erscheinung wie die zur Herstellung des Betons verwendeten größeren Steinstücke, so daß er in keiner Weise störend wirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Auf die Bewehrungsstäbe von Stahlbeton aufschiebbarer oder seitlich anzusetzender Abstandhalter zur Abstützung der Stäbe gegenüber der Schalung, ,dadurch gekennzeichnet, daß er aus Beton oder einem ähnlichen Werkstoff besteht, kugelige oder flachkugelige Form hat und mit einer Bohrung zur Aufnahme des Bewehrungsstabes versehen ist.
  2. 2. Abstandhalter nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufschieben des @bstandhalters auf den Bewehrungsstab von der Seite her die Bohrung in eine zweckmäßig radial -verlaufende schlitzförmige Ausnehmung übergeht, die im Bereich der Randzone eine .den Durchmesser des Bewehrungsstabes übersteigende lichte Weite hat und sich nach der den Stab aufnehmenden Bohrung zu verjüngt.
  3. 3. Abstandhalter nach Anspruch r, dadurch ,,gekennzeichnet, daß er zum Aufbringen auf den Bewehrungsstabdurch eine Drehbewegung eine in die den Stab aufnehmende Bohrung einmündende, spiralig nach außen frei auslaufende Nut hat.
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