DE875142C - Fluessigkeitsfoerdereinrichtung - Google Patents

Fluessigkeitsfoerdereinrichtung

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DE875142C
DE875142C DEM3408D DEM0003408D DE875142C DE 875142 C DE875142 C DE 875142C DE M3408 D DEM3408 D DE M3408D DE M0003408 D DEM0003408 D DE M0003408D DE 875142 C DE875142 C DE 875142C
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liquid
membrane
pipe
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check valve
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DEM3408D
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Messerschmitt AG
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Messerschmitt AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/0009Special features
    • F04B43/0027Special features without valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsfördereinrichtung Die bekannten Vorrichtungen zur Förderung von Flüssigkeiten aus Behältern haben größtenteils den \Tachteil, daß man mit ihnen. die Behälter ohne besondere Einrichtungen oder Handhabungen nicht restlos entleeren kann. Es liegt dieses hauptsächlich an den benutzten Vorrichtungen (Pumpen), die mittels in, di; sen erzeugtem Unterdruck die Flüssigkeit aus dem Behälter saugen und die meist außerhalb der Flüssigkeit oder auch der Behälter angebracht sind und mit einer bis über den Behältergrund reichenden Leitung mit der Flüssigkeit verbunden sind.
  • Da der in die Flüssigkeit reichende Teil der Saugleitung, der am Ende meist siebartig ausgebildet ist, in geringem Abstand über dem Behälterboden aufhört, so kann hierdurch der den Boden bed-ecl;ende Rest Flüssigkeit nicht mit aufgesaugt werden. Außerdem läuft infolge Lufteintrittes am unteren Ende der Leitung die in ihr bis zur Fördereinrichtung enthaltene Flüssigkeitsmenge wieder heraus.
  • Weiter bestehen die Möglichkeiten, daß der in der Leitung enthaltene Flüssigkeitsstrom infolge von im Behälter auftretendem Unterdruck abreißt, oder die Saugförderung wird dadurch unterbunden., daß durch Unreinigkeiten, die in die Vorrichtung gelangt sind, sowie durch Abnutzung der beweglichen Teile Luft durch die Vorrichtung in die Saugleitung gelangt. Es muß dann, wie bekannt, häufig nach einer Bietriebsunterbrechun:g die Fördervorrichtung mit Flüssigkeit aufgefüllt werden, um eine Luftdichtigkeit der Leitung zu erzielen.
  • Andere Vorrichtungen zur möglichst restlosen Entleerung von Flüssigkeitsbehältern bestehen in der Anbringung einer schwimmfähigen Manschette am unteren Ende eines Saugrohres, um dadurch bei Absinken des Flüssigkeitsspiegels unter die Ansaugöffnungen des Saugrohres das Eintreten von Luft zu verhindern. Aber auch hierdurch kann nicht verhindert werden, daß die noch im Saugrohr befindliche Flüssigkeit bei Herausnahme der Vorrichtung aus dem Behälter aus: dem Rohr wieder herausläuft, womit außer dem Verlust an Flüssigkeit eine Verschmutzung von Behältern und Umgebung verbunden ist. .
  • Auch kann z. B. bei Kreiselpumpen der Fördervorgang durch in die Förderleitung eintretende Luftblasen gestört werden.
  • Vorliegende Erfindung, die in. der Abbildung als Beispiel dargestellt ist,- vermeidet diese Nachteile, indem sie unmittelbar auf dem Behälterboden i eine dehnbare Membran z vorsieht, deren Oberfläche jedoch tiefer als der übrige umgebende Behälterboden liegt und die mittels unter sie geleitete Druckluft i i eine gewisse über ihr' befindliche Flüssigkeitsmenge io in die in geringem Abstand über ihr liegende Öffnung eines Rohres 3 drückt. Durch das Heben der dehnbaren Membran wird hierbei zunächst das Rohrende 9 nach unten abgedichtet, bei 4., und durch weiteres Heben und Sichausdehnen der Membran wird die im Rohrende bis! zu einem Rückschlagventit 5 befindliche Flüssigkeitsmenge durch dieses hindurchgedrückt. Zu diesem Zweck ist die durch das Rückschlagventil .und die innere Wandung des Rohrendes gebildete Raumbegrenzung 7 vorteilhaft so ausgebildet, daß sich die ballonartig ausgedehnte Membran ider Wandung gut anpaßt und durch diese an weiterer Ausdehnung zur Vermeidung von Überbeanspruchung behindert wird.
  • Um zu erreichen, daß die zu fördernde Flüssigkeitsmenge nicht durch das anfängliche, die Ab- dichtung herbeiführende Heben der Membran zu sehr verringert wird, kann der abdichtende Teil ä der Membran, der sich gegen .das Rohrende 9 legt, gegenüber dem übrigen: Teil der Membran dünner ausgeführt sein, so @daß .sich anfangs nur :dieser ringförmige Teil infolge seiner leichteren. Dehnbarkeit hebt und -dadurch abdichtet, während der mittlere Teil der Membran, der ohne diese Maßnahme schon stärker gewölbt wäre und einen größeren Teil Flüssigkeit aus dem eingeschlossenen Raum wieder unten herausgefdrückt hätte, noch flach bleibt. Im Zusammenhang mit der Muldenform der dehnbaren Membran wird hierdurch auch der letzte Rest Flüssigkeit in die Förderleitung gebracht.
  • Das Rückschlagventil kann, vorteilhaft aus einem Stück mit der oben, angeführten Raumbegrenzung bestehen und als Lippenventil ausgebildet sein.
  • Die für den Pumpvorgang erforderliche und unter .die Membran geführte Druck- und Saugluft i i wird einer Vorrichtung entnommen, die abwechselnd in einstellbar schneller Folge Über- und Unterdruck erzeugt, z. B. einem sogenannten Pulsator. Mit diesem können die Frequenzen und der Druck verschieden hoch gewählt werden. Für gewisse Fälle läßt sich auch die im Fördersystem vorhandene Eigenschwingung zur Unterstützung ,der pulsierenden Bewegungen. der dehnbaren Membran vorteilhaft heranziehen.
  • Um den Abstand zwischen Rohrende und Membran immer gleich groß zu halten, sind beide durch einen Fuß 1a verbunden, wodurch zusammen mit einer talgartigen Ausbildung des unteren Rohrteils zwecks dauernder Haftung am Behälterboden Raumungenauigkeiten und Verformungen im Betrieb sich nicht störend auf .die Fördereinrichtung auswirken können, was besonders für herausnehmbare Fördereinrichtungen von. Wichtigkeit ist.
  • Zur Vermeidung von vielen Einzelteilen, die sich insbesondere bei herausnehmbaren Fördereinrichtungen voneinander lösen können, und aus Fertigungsgründen wird man zweckmäßig das talgartige Rob,rende mit Rückschlagventil, Fuß und dehnbare Membran: aus einem Stück aus dehn- und biegbaren Werkstoffen, z. B. Gummi, herstellen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Flüssigkeitsfördereinrichtung, insbesondere zum Entleeren von Behältern, die innerhalb der Flüssigkeit am unteren Ende einer Förderleitung angebracht ist, gekennzeichnet durch eine unmittelbar auf dem Behälterboden angebrachte dehnbare Membran, deren; Oberfläche tiefer als der übrige Behälterbaden liegt und die mittels unter sie geleiteter Druckluft eine über ihr befindliche Flüssigkeitsmenge in die in geringem Abstand über ihr liegende Öffnung eines Rohres drückt, derart, daß durch das Heben der Membran:diese zunächst das: Rohrende abdichtet und daß weiteres Ausdehnen der Membran die im Rohrende bis zu einem Rückschlagventil befindliche Flüssigkeit durch dieses hindurchdrückt. z. Flüssigkeitsfönderei.nrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Rohrende und Rückschlagventil gebildete Wandung der Form der ballonartig ausgedehnten Membran angepaßt ist und als Hubbegrenzung dient.
  3. 3. Flüssigkeitsfördereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil als Lippenventil ausgebildet ist.
  4. Flüssigkeitsfördereinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Rohrende und dehnbarer Membran ein Fuß als Abstandhalter angebracht ist.
  5. 5. Flüssigkeitsfördereinrichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Förderleitung, das. Rückschlagventil, der Fuß und die .dehnbare Membran aus einem einzigen Stück Gummi od. dgl. bestehen.
  6. 6. Flüssigkeitsfördereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der Förderleitung talgartig ausgebildet ist.
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