DE874555C - Verfahren zur Herstellung von Faserstoff-Formlingen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Faserstoff-Formlingen

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DE874555C
DE874555C DEH3794D DEH0003794D DE874555C DE 874555 C DE874555 C DE 874555C DE H3794 D DEH3794 D DE H3794D DE H0003794 D DEH0003794 D DE H0003794D DE 874555 C DE874555 C DE 874555C
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DE
Germany
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wet
production
moldings
recesses
bricks
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Expired
Application number
DEH3794D
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English (en)
Inventor
Egon Dipl-Ing Zuth
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NORDDEUTSCHE HOMOGENHOLZ GES M
Original Assignee
NORDDEUTSCHE HOMOGENHOLZ GES M
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J3/00Manufacture of articles by pressing wet fibre pulp, or papier-mâché, between moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Manufacture Of Alloys Or Alloy Compounds (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung bildet ein neuartiges und besonders vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung von Formlingen mit Aussparungen --ürid darin angeordneten Einsatzkörpern, wie Lagerschalen, Buchsen, Ringen; Scheiben. ü: dgl.= aus wäß!rigen, gegebenenfalls mit Bindemitteln versetzten Faserstoffäufschlämmungen durch NaBverformen auf einem oder zwischen zwei Sieben und Heißpressen der Naßformlinge.
  • Die Verwendung von Faserstoff-Formlingen in Verbindung mit irgendwelchen anderen Bauteilen ergibt immer wieder die Aufgabe, die Konstruktionen derart auszuwählen, daß die Eigenschaften der Faserstoffkörper möglichst günstig zur Auswirkung kommen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Wahl der Verbindungsmittel. Als solche kommen hauptsächlich das Leimen, Nieten und Sehrauben in Betracht. Alle drei Arten erfordern aber in den meisten Fällen einen nicht unerheblichen Arbeitsaufwand, der dabei im Gesamtarbeitsaufwand eine um so erheblichere Rolle spielt, als Faserstoff-Formlinge schon wegen ihrer Herstellungsweise (Pressen unter Verwendung von Gesenken), immer in großen Stückzahlen zum Einsatz gelangen.
  • Die vorliegende Erfindung macht diesen erheblichen Arbeitsaufwand, der bisher für die Verbindung von Faserstoff-Formlingen mit anderen Bauteilen bzw. Einsatzkörpern, wie Lagerschalen, Buchsen, Ringen, Scheiben u. dgl. in Kauf genommen werden mußte, entbehrlich, indem die Verbindung des Faserstoff-Formlings mit dem hierfür in Aussicht genommenen Teil bereits während des Herstellungsvorganges des Formlings bzw. in der Presse bewirkt wird. Dies wird dadurch erreicht, daB bei der Herstellung der Naßformlinge durch Anordnen von, den äußeren Ausmaßen der Einsatzkörper und der Dicke der Naßformlinge entsprechenden, dünnwandigen Zylindern, z. B. aus Blech, in den Naßformlingen. Aussparungen gebildet werden, in die dann nach. Entfernen der Zylinder die zweckmäßig mit einer oder mehreren umlaufenden Randnuten versehenen Einsatzkörper und dieselben auf die Schichtdicke der Naßformlinge ergänzende Kernstücke eingeführt werden, worauf schließlich das Heißpressen in den die-Kernstücke aufnehmenden Formen erfolgt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist in Zeichnungen näher veranschaulicht. .In der Zeichnung stellen die Abb. i die Naßformmaschine mit Einlagen zum Anbringen der Aussparung, die Abb.2 die Heizform mit eingesetztem Ring und Kern und' die Abb.3 und q. die entsprechenden Aufsichten auf die Unterstempel dar, während die Abb. 5 den Naßformling und Abb. 6 den Fertigteil darstellt..
  • In der Naßformmaschine (Abo. i) mit Oberstempel i und Unterstempel 2, welche: mit Entwässerungsrillen ausgestattet und mitLochblechen 3 und q. und Drahtgewebe 5 und 6 belegt sind, wird die wäßrige Faserstoffaufschlämmung 7 entwässert. Erfindungsgemäß ist dabei auf einem der Siebe, z. B.. dem unteren Sieb, ein den äußeren Ausmaßen des Einsatzkörpers entsprechender dünnwandiger Zylinder 8, z. B. aus Blech, dessen oberer Rand zweckmäßig angeschärft ist, nebst Halteplatte g angeordnet, der während des Naßformvorganges ein Ausstanzen der Aussparungen bewirkt.
  • Für den Heißpreßvorgang (Abo. 2) wird nach Entfernen des Zylinders 8 der eingepreßte Teil, z. B. der Ring io, mit dem ihn auf die Schichtdicke des Naßformlings ergänzenden Kernstück i i derart in Verbindung gebracht, daß die äußere Begrenzungsfläche des Einpreßteiles in die zylindrische Fläche des Kerns stufenlos übergeht. Der Kern nebst Einpreßteil wird dann auf den einen der beiden Formstempel, z. B. wie dargestellt, den mit Lochblech und Drahtgewebe belegten Unterstempel i2 der Heißpresse aufgesetzt; beide fahren während des PreBvorganges in die Ausnehmung 13 des gegenüberliegenden Stempels, z. B. wie dargestellt, des Oberstempels 14 ein. Damit ist eine ununterbrochehe seitliche Stützung des Naßformlings während des Preßvorganges und eine zwangsläufige Umschließung des Einpreßteiles mit Faserstoff gewährleistet. Zweckmäßig wird die Festigkeit der Verbindung durch Anordnung von umlaufenden Randnuten oder ähnlichen Eintiefungen an der Umfangsfläche des Einpreßteiles und bzw. oder Bestreichen derselben mit geeigneten Bindemitteln erhöht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Formlingen mit Aussparungen und darin angeordneten Einsatzkörpern, wie Lagerschalen, Buchsen, Ringen, Scheiben u. dgl., aus wäB'rigen, gegebenenfalls mit Bindemitteln versetzten Faserstoffaufschlämmungen durch Naßverformen auf einem oder zwischen zwei Sieben und Heißpressen der Naßformlinge, dadurch gekennzeichnet, 'daß bei der Herstellung der Naßformlinge durch Anordnen von den äußeren Ausmaßen der Einsatzkörper und der Dicke der Naßformlinge entsprechenden dünnwandigen Zylindern, z. B. aus Blech od. dgl. steifen Werkstoff, in den Naßformlingen Aussparungen gebildet werden, und in diese dann nach Entfernen der Zylinder die zweckmäßig mit einer oder mehreren umlaufenden Randnuten versehenen Einsatzkörper und dieselben auf die Schichtdicke der NaOformlinge ergänzende Kernstücke eingeführt werden, worauf schließlich das Heißpressen in die Kernstücke aufnehmende Formen erfolgt.
DEH3794D 1944-06-20 1944-06-20 Verfahren zur Herstellung von Faserstoff-Formlingen Expired DE874555C (de)

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