DE874085C - Vorrichtung zur fortlaufenden Butterung - Google Patents

Vorrichtung zur fortlaufenden Butterung

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DE874085C
DE874085C DET2127D DET0002127D DE874085C DE 874085 C DE874085 C DE 874085C DE T2127 D DET2127 D DE T2127D DE T0002127 D DET0002127 D DE T0002127D DE 874085 C DE874085 C DE 874085C
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DE
Germany
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liquid
buttered
buttering
exit
butter
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Expired
Application number
DET2127D
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English (en)
Inventor
Joseph Dr Tagger
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Individual
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Publication of DE874085C publication Critical patent/DE874085C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • A01J15/10Devices for manufacturing butter other than by churns
    • A01J15/12Devices for manufacturing butter other than by churns with arrangements for making butter in a continuous process

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

Milch und Rahm sind Flüssigkeiten, bei denen Fett und andere organische Stoffe in feiner Verteilung in Wasser suspendiert sind. Die Ausscheidung des Fettes, die Butterung, fordert, daß die kleinen Fettkügelchen aneinandergedrückt und miteinander verkittet, also zu einer kompakten Masse vereinigt werden. Durch Pressen der Milch bzw. des Rahmes ist dies nicht möglich. Es gelingt dies aber sehr leicht, wenn in dem Fettträger
ίο ein hohes Geschwindigkeitsgefälle erzeugt wird, wodurch die emulgierten Fetttröpfchen durch Stoßwirkung und gegenseitige Reibung von schneller und langsamer bewegten Teilchen in enge Berührung kommen und sich sodann zu einer geschlossenen Masse vereinigen.
Es gibt eine Reihe von Vorrichtungen, die von dieser Erscheinung wohl unbewußt und daher auch nicht "in vollkommener Weise Gebrauch machen. Eine solche Vorrichtung verwendet beispielsweise zum portionsweisen Verbuttern von Rahm mit 45 %> Fettgehalt einen Trog mit halbkreisförmigem Bodenquerschnitt, in welchem ein Gleitstück mit gleicher Bodenfläche, einen schmalen Querschnitt frei lassend, schwingend hin und her bewegt wird.
Eine Ausgestaltung für kontinuierlichen Betrieb besteht aus einer rotierenden Trommelscheibe mit konisch ansteigenden Rändern, welche mit einer Deckplatte bedeckt wird, deren Ränder konzentrisch zu den Rändern der Trommelscheibe, einen schmalen Ringraum frei lassend, liegen. Durch ein ent-
sprechend angeordnetes Rohr wird kontinuierlich die Butterungsflüssigkeit zugeführt, die bed der Rotation des Trommelteiles durch Fliehkraft in den Ringraum gepreßt und dort verbuttert wird. Eine weitere bekannte Ausiführungsform besteht darin, daß die zu verbutternde Flüssigkeit einem Gefäß . zugeführt wird, innerhalb weldhem die Flüssigkeit durch eine rotierende, mit Schraubengewinde und Schraubenflügel ausgestaltete Spindel ίο vorwärts bewegt und durchgeknetet wird. Ferner ist eine Ausführungsform bekannt, bei der die zu verbutternde Flüssigkeit' durch einen engen Ringraum gepreßt wird, der dadurch entsteht, daß ein Stab in ein Rohr mit geringem Spielraum gesteckt wird.
Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie entweder, wie die erstgenannten,, nicht kontinuierlich arbeiten, oder daß sie, wie de.r trommeiförmige Apparat und dessen weitere Ausgestaltungen nur für fettreiche, etwa 45 % Fett enthaltende Flüssigkeiten verwendbar sind "und diese zur Gewinnung einer einheitlichen flüssigkeitsarmen Buttermasse einer Vorbehandlung oder wiederholten Bearbeitung unterzogen werden müssen. Dieser Nachteil kommt auch der Vorrichtung mit der Sdhneckenspindelund insbesondere der Apparatur zu, welche aus einem innerhalb eines Rohres befindlichen Stab gebildet wird.
All diese Nachteile 'behebt die Erfindung; durch eine Apparatur, bei welcher die Durchflußräume durch ein oder mehrere konzentrisch ineinanderliegende, einzeln oder sämtlich gegeneinander rasch rotierende zylindrische oder konische röhrenförmige Körper oder Vollkörper gebildet wenden und die zu behandelnde Flüssigkeit unter Druck in entsprechendem Ausmaß zugeführt wird.
Das entsprechende Ausmaß des Druckes wird erreicht, wenn bei großen Rotationsgeschwindigkeiten kleinere, bei geringeren Rotationsgeschwindigkeiten höhere Drücke zur Anwendung kommen. In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt ein feststehendes Gehäuse R1 und einen innerhalb-diesem drehbaren konischen (röhrenförmigen, hohlen oder vollen) Körper R2. Der Körper R2 kann axial verschiebbar sein. Zwischen dem Körper R2 und dem Gehäuse .R1 entsteht hierdurch ein Hohlkonus K, dessen Wandstärke durch axiale Verschiebung des Körpers R2 veränderbar ist. Zur Erzeugung· des Druckes mit dem die zu verbutternde Flüssigkeit durch den Hohlkonus gepreßt wird, ist eine Druckpumpe (nicht dargestellt) vorgesehen. Die bei E zugeführte Menge der zu verbutternden Flüssigkeit wird durch diese Pumpe geregelt. Die Flüssigkeit wird durch den Hohlraum zwischen Gehäuse und Rotationskörper R2 gepreßt. Die Butter und die flüssigen Anteile sammeln sich im Raum S, und der Abgang der Butter erfolgt bei A in einem geschlossenen Strang, während die Flüssdgkeitsanteile gleichzeitig seitlich von diesem Strang oder stoßweise austreten. Um den Querschnitt des Butterstranges unabhängig von der Konsistenz der Butter und von der Maschinenleistung zu machen, erfolgt der Austritt der Butter aus dem Sammelraum S durch eine Blendenöffnung B mit scharfem Rand.
Fig;. 2 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der der Rotationskörper als zylindrischer Hohlkörper ausgebildet ist. Eine Verschiebung desselben in axialer Richtung bewirkt zwar keine Änderung des Durchflußquerschmittes, wohl aber eine Längenänderung des Butterungsweges. Bei dieser Konstruktion können immer, bei der erst-■ genannten nur unter Verzicht auf/axiale Verschiebung, mehrere als Rotationskörper wirkende Rohre zur Anwendung kommen.
Je nach den Betriebsverhältnissen kann der ■"erforderliche Druck eine ganz bedeutende Höhe erreichen.. Bei größeren Vorrichtungen wird dann die Schubwirkung· in der Richtung der Achse so groß, daß. er durch besondere Hilfsmittel, z. B. durch Druckkugellager, aufgefangen werden muß.
Fig. 3 weist eine Ausführung.siform auf, bei der die Schubwirkung in der Achsrichtung ausgeglichen wird. Dies, erfolgt dadurch, daß die zu verbutternde Flüssigkeit in der Mitte des Durchflußraumes zugeführt wird. Die Wirkung ist dann die zweier aneinander gekuppelter gegenläufig arbeitender Vorrichtungen.
Bei geringer lichter Weite des Durchflußraumes zwischen dem Rotationskörper und dem Gehäuse spielt eine genaue Zentrierung eine große Rolle. In diesem Fall ist es vorteilhaft, die Vorrichtung stehend mit selbstzentrierender Achse auszuführen.
Die große Reibung hat eine starke Erwärmung des Buttergutes zur Folge. Es ist daher geboten, die Vorrichtung mit einem Kühlmantel zu versehen. Dieser ist in den Zeichnungen nicht dargestellt. Im Winter genügt die Kühlung mit frischem Brunnenwasser, in der Grünfutterzeit ist jedoch eine Tiefkühlung vorteilhaft.

Claims (6)

Patentansprüche: '
1. Vorrichtung zur fortlaufenden Butterung von Fettträgern, wie Milch oder Rahm, unter ständigem Durchfluß der zu verbutternden Flüssigkeit zwischen gegeneinander in Bewegung befindlichen Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußräume durch ein oder mehrere, konzentrisch ineinanderliegende, einzeln oder sämtlich gegeneinander rotierende zylindrische oder konische Rohre oder Vollkörper gebildet werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbutternde Flüssigkeit unter Druck durch die Vorrichtung gepreßt wird, der mit steigender Drehzahl abnimmt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Ausgangsprodukte in der Mitte des Butterungsraumes, der Austritt des Fertigproduktes an beiden Enden erfolgt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Weite und 12g Länge der Durchflußräume durch Verstellbar-
keit der rotierenden Teile in axialer Richtung geregelt werden kann.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine stehend mit selbstzentrierenden Rotationsteilen ausgeführt wird.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Austritt der Endprodukte durch eine Blende erfolgt.
Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 475 311, 492852,
599 924; französische Patentschrift Nr. 342 426.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5860 4.53
DET2127D 1942-10-29 1942-10-29 Vorrichtung zur fortlaufenden Butterung Expired DE874085C (de)

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DET2127D DE874085C (de) 1942-10-29 1942-10-29 Vorrichtung zur fortlaufenden Butterung

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DE874085C true DE874085C (de) 1953-04-20

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ID=7543680

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159685B (de) * 1962-02-28 1963-12-19 Holstein & Kappert Maschf Kontinuierlich arbeitende Butterungsmaschine

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR342426A (fr) * 1904-04-20 1904-09-07 Elie Victor Dudouit Baratte à marche continue
DE475311C (de) * 1924-11-04 1929-04-22 Johannes Siedel Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Butter
DE492852C (de) * 1928-10-14 1930-02-28 Johannes Siedel Vorrichtung zur Herstellung von Butter
DE599924C (de) * 1932-10-05 1934-07-12 Johannes Siedel Schnellbutterer

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