DE873757C - Tonabnehmer - Google Patents
TonabnehmerInfo
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- DE873757C DE873757C DEF7120A DEF0007120A DE873757C DE 873757 C DE873757 C DE 873757C DE F7120 A DEF7120 A DE F7120A DE F0007120 A DEF0007120 A DE F0007120A DE 873757 C DE873757 C DE 873757C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R11/00—Transducers of moving-armature or moving-core type
- H04R11/08—Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tonabnehmer mit einem Anker, der sich in der Längsrichtung
eines Kanals in einem gegossenen oder gepreßten Körper von unmagnetischem Material,
z. B. Kunststoff, erstreckt, in welchem Polschuhe eingegossen sind, die sich den Seiten des Kanals
entlang erstrecken.
Tonabnehmer dieser Art haben große herstellungstechnische Vorteile, indem in einem einzigen
ίο Gieß*- oder Preß'verfahren ein Polschuhaggregat hergestellt
werden kann, in welchem die Polschuhe unverrückbar in gegenseitiger korrekter Lage
sitzen und das leicht in einer solchen äußeren Form hergestellt werden kann, daß es in einfacher
t5 Weise in der vorgeschriebenen Lage im Verhältnis
zu den übrigen Teilen des Tonabnehmers eingebaut werden kann.
Bei Tonabnehmern der angegebenen. Art wurden
die Lager für den Anker von Lagarungslöchern in dem gegossenen Körper selbst im Anschluß an den
für die Aufnahme des Körpers dienenden Kanal
gebildet. Dies führte verschiedene Nachteile mit sich, sowohl in baulicher Hinsicht als auch in bezug
auf die Möglichkeit der bestmöglichen Anpassung der physikalischen Eigenschaften des Ankers im
Hinblick auf eine verzerrungsfreie Wiedergabe. So kann genannt werden, daß der Einbau dies Ankers
durch Einschieben desselben in den Kanal von dem einen Ende stattfinden muß, was voraussetzt, daß
wenigstens das eine Lagerloch für den Anker einen
größeren Durchmesser al® die größte Querab-
; messung des Ankers haben muß. Wenn nlun der
Anker in einem solchen Lageruingsloch gelagert
werden soll, muß man entweder dem Anker an der in Frage stehenden Stelle eine Verdickung geben,
wodurch die Masse des-.Ankers vergrößert wird,
oder aber es muß die Gummibüchse, die bei solchen Konstruktionen normalerweise zwischen, den Anker
und die Wand des. Lagerungsloches eingeschoben
ίο wird, verhältnismäßig dick gemacht werden, was
eine schlechte Führung des Ankers in der Seitenrichtung
ergibt, wobei noch eine nicht unwesentliche Vergrößerung der Masse des schwingenden
Systems eintritt, indem die dem Anker am nächsten liegendem Teile der Gummibuchse ja an den
Schwingungen des Ankers teilnehmen,, so daß die Masse dieser Teile in die Gesamtmasse des schwingenden Systems eingeht. Die schlechte seitliche
Führung des Ankers· hat ferner zur Folge, daß der
Anker.mit einem verhältnismäßig großen Spiel im
Luftspalt montiert werden muß, was die Empfindlichkeit herabsetzt.
Der Einbau 'des Ankers in der angegebenen
Weise ist ferner eine ziemlich mühselige Operation.
Zum Beispiel ist ein Auswechseln des Ankers nicht
ohne Entfernung des Magnetsystems von den Polschuhen
möglich, weil sonst nicht zu vermeiden •wäre,, daß der Anker unter dem Einfluß des
magnetischen Feldes an den Poiischuhen schleifen
würde, wodurch z. B·. eine Wicklung des Ankers beschädigt werden, könnte. Ferner ist es mit
einiger Schwierigkeit verbunden, einen Kunststoff zu finden, der für die Herstellung des gegossenen
Körpers ideal geeignet ist, indem es sich gezeigt hat, daß Kunststoffe, die sich für das Eingießen
der Polschulei eignen, in vielen Fällen einen
weniger günstigen Einfluß auf die Gummibüchsen haben, die gewöhnlich in die Lagerlöcher des gegossenen
Körpers zwecks Lagerung des Ankers eingesetzt werden.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Tonabnehmer herzustellen, der nicht
an den oben angeführten Mangeln und Begrenzungen leidet und bei dem sich die bestmöglichen
Funktionseigenschaf ten eines Tonabnehmers der in Frage stehenden Art in Verbindung mit verschiedenen
baulichen und montieruingstechnischen Vorteilen erzielen lassen.
Die Haupteigentümlichkeit der Erfindung besteht darin, daß der Anker in besonderen Lagers rücken
gelagert ist, die an dem .genannten Körper an den
Enden des Kanals befestigt und mit Lagerlöchern für die Lagerung das Ankers, versehen sind. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit, den Anker durch
Einschieben durch Lagerlöcher zu montieren, welche im voraus im Verhältnis zum Kanal des
gegossenen Körpers festliegen, was; den Zusammenbau des Tonabnehmers erleichtert und
gleichzeitig den Vorteil mit sich bringt, daß die Lagerlöcher mit kleinerem Durchmesser als die
größte Querabmessung des' Ankers ausgeführt
werden können. Der Anker kann, deshalb mit einer kleinen Querabmess'ung an der Lagerungsstelle
ausgebildet werden, ohne daß dafür die Wandstärke der Lagerungsbüehse groß gehalten werden
müßte. Hierdurch wird eine wesentliche Herabsetzung der Masse des schwingenden Systems
sowie der Richtunigskraft erreicht, wobei gleichzeitig
der Anker wegen der kleinen Dicke der Lagerungsibüchise so sicher geführt wind, daß ein
verhältnismäßig kleines Spiel zwischen dem Anker und den Magnetpolen genügt und die Voraussetzungen
einer großen Empfindlichkeit deshalb gegeben sind.
Dadurch, daß der Anker in besonderen Lager- 75 stücken gelagert ist, die mit dem eigentlichen
Körper mechanisch verbunden werden, kann man ferner für diese beiden Bauteile je für sich das
Material wählen, das im Hinblick auf die Lagerung des Ankers bzw. im Hinblick auf das Ein-
gießen der Polschuhe am besten geeignet ist.
Bei einer besonders zweckmäßigen AusfühTungsform
eines Tonabnehmers nach der Erfindung ist der Kanal des gegossenen Körpers einseitig offen
zur Bildung eines Spalte, durch den bei der Montage der Anker von der Seite her eingeführt werden
Jcann. Hierdurch wird erreicht, daß der Anker
in den Lagerstlücken gelagert werden kann, bevor die letzteren aufgesetzt werden, was bedeutend
leichter ausfällt, alis wenn die Lagerstücke erst nach der Einführung des Ankers in Arbeitslage
zwischen den Polschuhen aufgesetzt werden müßten. Wenn der Anker auf diese Weise mit
darauf sitzenden Lagerstücken von der Seite her eingeführt wird, braucht man nur nach der Einführung
die Lagersiücke mit dem gegossenen Körper verbinden, wonach der Anker lagerichtig
sitzt. Gegebenenfalls' kann der gegossene Körper
mit Aussparungen versehen sein, die Führungen für die Lagerstücke senkrecht zur Einführungsrichtung
des Ankers bilden, so daß man nach der Einführung die Lagerstücke nur in der Seiteiiriditutng..
einzustellen braucht, indem sie mit dem gegossenen Körper verbunden werden, was zweckmäßig
durch Kleben oder Kitten durchgeführt werden kann.
Eine weitere Verbesserung kann gemäß zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht
werden, daß die Lagerstücke die Endstücke
eines abnehmbar von der Seite her in den Kanal eingeschobenen, U-förmigen Bügels bilden.
Hierdurch, wird der Anker durch Einschieben
in den Kanal des gegossenen Körpers automatisch lagerichtig iin Verhältnis zu den Poischuhen angebracht,
SO' daß der Luftzwischenraum zwischen
Anker und Polschuh sehr klein gewählt werden kann, was im Hinblick auf die Empfindlichkeit
wichtig ist. Der Einbau des Ankers in den Bügel geschieht außerhalb des magnetischen Luftspalts.
Der Anker kann außerdem im Falle einer Abnutzung eines mit dem Anker fest verbundenen
Saphirstifts leicht ausgewechselt werden, nachdem der Bügel vom Körper fortgezogen worden ist.
Hierbei ist eine Entfernung des Magnetsystems nicht notwendig, da der Anker beim Herausziehen
des Bügels durch diesen so geführt wird, daß er
nicht unter Einfluß der magnetischen Kräfte gegen die Polschuhe anschlagen kann. -
Bei der letztgenannten Ausführungsform kann der Körper mit Vorteil in seinen Endflächen Vertiefungen,
die Führungen für die Endstücke des Bügels bilden, aufweisen. Sinngemäß können nach
einer anderen Weiterbildung der Erfindung die Außenkanten des Kanals im Verhältnis zu den
Polschuhen zur Bildung einer Vertiefung zur Aufnähme des Mittelstücks des Bügels zurückgezogen
sein.
Um einen einfachen Einbau des Ankers in die Lagerstücke zu erreichen, ob diese nun. abgesondert
oder zur Bildung eines U-förmigen Bügels miteinander verbunden sind, kann jedes der
Lagerstücke im Anschluß an das Lagerloch einen sich zur Kante des: Lagerstücks erstreckenden Einführungsschlitz
für den Anker aufweisen. Dadurch kann der Anker unmittelbar von der Seite her in
die Lagerlöcher eingeschoben werden und muß danach auf geeignete Weise in den Lagerlöchern festgehalten
werden, was bei einer Ausführungsform dadurch erfolgen kann, daß der Einführungsschlitz
von einem einfachen, vorzugsweise schrägen Schnitt durch das Material des Lagerstücks gebildet
wird, so daß man zur Einführung des Ankers die beiden an dem Schlitz angrenzenden
Zungen des Lagerstücks voneinander hinweg biegen kann, während nach der Einführung diese
Zungen wieder zusammenklappen und dadurch das Ankerende im Laigerloch festhalten.
Gemäß einer anderen Ausführungsform können die Einführungsscbli.tze so geformt sein, da,ß sie
in Verbindung mit den Lagerlöchern sehlüssellochförmige Aussparungen bilden.
Wie genannt, ist bei Tonabnehmern der in Frage stehenden Art in der Regel eine federnde
Büchse, z. B. aus Gummi, zwischen den Lagerteil des Ankers und die Wand des Lagerloches eingeschoben,
und gemäß zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung kann diese Büchse aus einem
dünnen Streifen bzw. einer dünnen Büchse aus Gummi bestehen, der bzw. die auf dem Lagerteil
des Ankers eingeschoben oder einfach um diesen herumgelegt wird, bevor der letztere durch einen
Schlitz der genannten Art in das Lagerioch eingeführt
wird.
Da die Lagerlöcher, in denen der Anker gelagert ist, klein bemessen werden können, ist es möglich,
den Anker ohne besondere Endstücke oder Vorsprünge für die Lagerung auszubilden und, sofern
es sich um einen Tonabnehmer z. B. der in einem älteren Vorschlag angegebenen Art handelt, bei
dem der Anker aus einer Axialspule besteht, die an der Oberfläche eines langgestreckten Kerns aus
magnetischem Material entlang gewickelt ist, kann deshalb gemäß zweckmäßiger Weiterbildung der
Erfindung der Kern aus einem einfachen stangenföcmigen
Körper bestehen, der bei seinem einen Ende eine abgeflachte Abbiegung aufweist, die
einen federnden Nadelarm bildet. Diese Bauweise ist besonders zweckmäßig, weil der ganze Kern
mit dem darauf sitzenden federnden Nadelarm in einem einzigen Preßverfahren ohne irgendwelche
Montierungsarbeit hergestellt werden kann, während bei den bisher bekannten Konstruktionen der "
Nadelarm durch eine besondere Operation an den Anker befestigt werden mußte, weil es nicht möglich
war, einen federnden Arm in unmittelbarem Anschluß an den besonderen Lagerteil zu bilden,
den der Anker gerade an der Stelle aufweisen mußte, wo der Nadelarm angeschlossen sein
sollte.
CJm nun eine einfache Anbringung der Ankerwicklung bei der kleinstmöglichen Vergrößerung der
Masse und der äußeren Abmessungen des Ankers zu ermöglichen, wird gemäß zweckmäßiger Weiterbildung
der Erfindung vorgeschlagen, die Spule dadurch mit dem Kern zu verbinden, daß die Windungen
der Spule an beiden Enden derart nach beiden Seiten auseinandergespreizt werden,, daß
ein mittleres Loch entsteht, -in das dar Kern eingreifen
kann. Nachdem die Wicklung in dieser Weise auf den Kern aufgesetzt worden ist, kann
sie mittels eines Klebemittels, wie z. B1. Schellack,
mit dem letzteren verbunden werden.
Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden, und zwar '
zeigt
ρ ig. ι die wichtigsten Teile eines ersten Ausführungsbeispiels
eines elektrodynamischen Tonabnehmers nach der Erfindung in Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben, Fig. 3 eine Draufsicht des Tonabnehmers,
Fig. 4 in größerem Maßstab perspektivisch eine xA.usführungsform eines Ankers mit aufsitzender
Spule,
Fig. 5 in entsprechender Darstellung die Spule für sich,
Fig. 6 in perspektivischer Darstellung Lagerstücke der in Fig.. 1 bis 3 gezeigten Konstruktion,
Fig. 7 eine andere Ausführungsform des Tonabnehmers in Draufsicht,
Fig. 8 einen waagerechten Schnitt durch diesen,
Fig. 9 einen senkrechten Schnitt durch den Körper des Tonabnehmers mit darin eingebautem
Magnetsystem,
Fig. 10 einen senkrechten Schnitt durch einen zum Tonabnehmer gehörenden Lageirbügel mit
darin gelagertem Anker und
Fig. 11 in größerem Maßstab den Lagerbügel in
Draufsicht.
Bei der in Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausfühirungsform
bezeichnet 1 einen aus Kunststoff gegossenen Körper, in dem zwei Polschuhe 3 und 4 eingegossen
sind, die zwischen sich einen magnetischen Luftspalt bilden. An ihrer Innenseite sind
die Polschuhe frei und können an die Enden eines permanenten Magneten angeschlossen werden. Der
Luftspalt bildet einen Kanal, der nach hinten von einer abgerundeten Wand 5 des gegossenen
Körpers 1 abgegrenzt ist, während er nach vorn offen ist, so daß hier ein Spalt 6 entsteht, durch
den der Anker bei der Montage von der Seite her eingeführt werden kann. Nach der Montage kann
der Spalt 6 gegebenenfalls durch Aufsetzen einer
Schließplatte geschlossen werden, so daß der den Anker aufnehmen Kanal allseitig abgeschlossen ist.
■Der Anker wind von einem -einfachen stangen-
förmi'gen Körper 7 gebildet, der oben und unten in Lagerplatte!! 8 bzw. 9 gelagert- ist, die an den
Enden' des gegossenen Körpers 1 z. B. durch Kleben oder Kitten befestigt sind.
Zur Lagerung des Ankers hat jede Lagerplatte ein Loch 10, von dem ein schräger Schmitt 11 bis
zum Rand der Lagerplatte verläuft. Die Einführung des Lagerungsteils des Ankers in das
Loch 10 kann hierbei auf diese Weise erfolgen, daß
die beiden Zungen der Lagerplatte an je einer Seite des schrägen Schnitte 11 nach entgegengesetzten
Seiten gebogen werden, so daß der Lagerteil des Ankers eingeführt werden kann. Der Anker sitzt in
bekannter Weise im -Lagerloch unter Einschiebung einer Zwischenlage aus Gummi oder anderem geeignetem Material. Diese Zwischenlage kann von
einer Büchse gebildet werden. Da es aber vorteilhaft ist, die Wandstärke der Zwischenlage so dünn
zu halten, daß sich eine derart dlünnwandlige BEchse nur schwer herstellen läßt, kann es gegebenenfalls
zweckmäßig sein, eine Zwischenlage ag in der Form eines, einfachen Streifens aus Gummi
zu verwenden, der um den Lagerteil des Ankers bei dessen Einführung in das Lagerloch herumgewickelt
wird. . ■ -
Der Einbau des Ankers kann bei der gezeigten
Ausführungsform auf die Weise erfoigen, daß der
Anker zunächst in der beschriebenen Weise in1 die Lagerlöcher der Lagerplatten eingefüirt wird, wonach die letzteren mit dem darin sitzenden Anker
an je einem Ende des gegossenen Körpers 1 eingeschoben
werden, wobei der Anker durch den Spalt 6 passiert. Der gegossene Körper 1 kann an
seinen Enden vertiefte Sitze 12 aufweisen, die Führungen für die Lagerplatte bilden und längs
denen die Lagerplatten quer zur Einführungsrichtung verschoben werden können. Bei der Befestigung
der Lagerplatten an dem gegossenen Körper braucht- man deshalb die Lagerplatten nur
in der letztgenannten Richtung derart einzustellen. daß der Anker in der Mitte' zwischen den Polschuhen
zu liegen kommt, und dies kann, wenn die Lagerplatten mit dem gegossenen Körper verleimt oder verkittet1 werden, z. B\. mittels Aceton,
dadurch erfolgen, daß man während der Erhärtung des Klebemittels oder Kittes die Lagerplatten mit
den Fingern verschiebt und mit dem Anker in richtiger Lage festhält, bis- die Erhärtung so· weit
vorgeschritten ist, daß eine Verschiebung nicht mehr möglich ist.
Da bei der gezeigten Bauart der Anker nicht durch die Lagerlöcher geschoben werden soll,
können die letzteren mit einem kleineren Durchmesser als das größte Quermaß des* Ankers ausgebildet
werden, was die oben beschriebenen! Vorteile mit sich bringt. Ferner braucht der Anker
nicht mit besonders geformten Lagerteiilen ausgeführt zu werden, sondern kann aus eimern einfachen
stangenfarmigen Körper bestehen. Man kann deshalb auch, wie aus Fig. 4 hervorgeht,
einen federnden Nadelarm 13 am unteren Ende des Ankers einfach dadurch erzeugen, daß der
Anker mit einem umgebogenen abgeplatteten Teil
versehen wird, der bei der Herstellung des Ankers in einer Preßoperation mitgeformt wird.
Man gelangt dadurch in besonders, einfacher
Waise zu einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform
eines elektrodynamischen Tonabnehmers der in einem älteren Vorschlag angegebenen
Art. Wenn der Anker von einem stangenformigen
Körper gebildet werden soll, kann jedoch die Wicklung nicht in der Weise angebracht
werden, die in dem früheren Vorschlag angegeben ist, und zwar unter Verwendung von Endstücken
mit Schlitzen zur Aufnahme der Wicklung, und nach der vorliegenden Erfindung kann deshalb die
Wicklung 14, wie in Fig. 4 und 5 angedeutet, auf die Weise angebracht werden, daß die Wicklung
in der Form einer länglichen' Spule ausgebildet ist, deren Windungen an beiden Enden zur Bildung
eines mittleren Loches· 15 nach außen gebogen
sind, durch welches der Anker hindurchgehen kann. Nachdem die Wicklung auf diese Weise auf den
Anker aufgeschoben ist, kann sie mit dem Anker mittels eines Klebemittels, wie z. B. Schellack,
verbunden werden.
Die in Fig. 7 bis· 11 gezeigte Ausfähirungsf orm
unterscheidet sich besondere von der in Fig. 1 bis 6
gezeigten dadurch, daß die beiden Lagerstücke 8 und 9 miteinander mittels, eines Mittelstficks 20 zur
Bildung eines U-förmigen Bügels verbunden sind, der abnehmbar in den Kanal desi Körpers 1 eingeschoben
ist, indem der Körper in seinen Endflächen Vertiefungen 21 hat, die Führungen für
die Endstücke 8' und 9 des Bügels bilden, während
die Kanten 22 des Kanals im Verhältnis zu den Polschuhen zur Bildung einer Vertiefung zur Auf-.
nähme des Mittelstiücks 20 des Bügels zurückgezogen sind.
Die Endstücke 8 und 9 des Bügels, die den Lagerstücken 8 und 9 in der zuerst beschriebenen
Ausführungsform entsprechen, können auf genau dieselbe Weise, wie in Fig. 6 gezeigt, ausgeführt
werden, aber in Fig. 7 bis 11 ist eine alternative Konstruktion gezeigt, bei der das Lagerloch 10
und der Schlitz 11 zusammen eine schlüssellochförmige
Öffnung bilden, in der der Anker mittels eines um diesem herumgelegten Gummistreifens 23
gelagert ist. Hierdurch wird ein bequemes Anliegen der Enden des Ankers in die Lagerlöcher ermöglicht,
indem man zunächst die Streifen- um die Ankerenden legt und danach diese seitlich in die
schlüssellochförmigen Anssparungen 10, 11 in den Endstücken des Bügels preßt. Beim Einsetzen
werden die Gummistreifen so in die Länge gezogen, daß sie ganz dünn werden. Wenn der Anker
auf seinen Platz gebracht worden ist, ziehen die Gummstreifen sich zusammen, so daß sie praktisch
die ganze schlüssellochförmige Aussparung ausfüllen. Hierdurch wird erreicht, daß der Anker in
den Lagerlöchern sicher festsitzt. An Stelle der
umgebogenen Gummistreifen können eventuell auch gegossene Gummilager angewendet werden.
Wie ersichtlich, bringt der Bügel 8, 9, 20, wenn er in den Kanal des Körpers 1 eingeschoben wird,
automatisch den im voraus im Bügel gelagerten Anker in korrekte Lage im Verhältnis zu den PoI-schuhen.
Ferner kann der Bügel mit dem Anker wieder herausgezogen werden, und zwar ohne die
Gefahr eines Schleifens des Ankers gegen die Polschuhe.
Beim Einsetzen und Herausziehen des Ankers ist deshalb ein Entfernen der permanenten
Magneten unnötig, was einerseits an sich eine Vereinfachung darstellt und andererseits den Vorteil
mit sich bringt, daß· eine Auswechslung des Ankers stattfinden kann, ohne daß eine nachfolgende Aufmagnetisierung
nötig ist.
Claims (12)
1. Tonabnehmer mit einem Anker, der sich in der Längsrichtung eines Kanals in einem gegossenen
oder gepreßten Körper aus unmagnetischem Material, z. B. Kunststoff, erstreckt, in
welchem Polschuhe eingegossen sind, die sich an den Seiten des Kanals entlang erstrecken,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (7) in besonderen Lagerstücken (8, 9) gelagert ist,
die an dem gegossenen Körper (1) an den Enden des Kanals- (6) befestigt sind und zur Lagerung
des Ankers Lagerlöcher (10) aufweisen.
2. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Löcher (10) beider Lagerstücke (8, 9) einen Durchmesser haben,
der kleiner als die größte Querabmessung des Ankers (7) ist.
3. Tonabnehmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal des
Körpers einseitig offen ist zur Bildung eines Spalts, durch den bei der Montage der Anker
von der Seite her eingeführt werden kann.
4. Tonabnehmer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstücke (8, 9) von
den Endstücken eines U-förmigen Bügels (20) gebildet werden, der von der Seite her in den
Kanal abnehmbar eingeschoben ist.
5. Tonabnehmer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper in seinen. Endflächen
Vertiefungen (21) aufweist, die Führungen
für die Endstücke des Bügels bilden.
6. Tonabnehmer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten
(22) des Kanals im Verhältnis zu den Polschuhen zurückgezogen sind, um eine Vertiefung
zur Aufnahme des Mittelstücks (20) des Bügeis zu bilden.
7. Tonabnehmer nach einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Lagerstück (S, 9) im Anschluß an das Lagerloch (10) einen nach der Kante des
Lagerstücks sich erstreckenden Einführungsschlitz (11) für den Anker aufweist.
8. Tonabnehmer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführungsschlitz
(11) von einem einfachen, vorzugsweise schrägen Schnitt durch das Material des Lagerstücks
gebildet wird.
9. Tonabnehmer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Emführungsschlitze
(n) in Verbindung mit den Lagerlöchern (10) schlüssellochförmige Ausnehmungen bilden.
10. Tonabnehmer nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Anker unter Einschaltung eines dünnen Streifen® (23) bzw. einer dünnen Büchse aus
Gummi oder ähnlichem elastischem Material in das Lagerloch eingreift.
11. Tonabnehmer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Anker aus
einer Axialspule besteht, die an der Oberfläche eines langgestreckten Kerns aus1 magnetischem
Material entlang gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der Spule
(14) an beiden Enden derart nach beiden Seiten
auseinandergezogen werden, daß ein mittleres Loch (15) entsteht, in das der Kern (7) eingreifen
kann.
12. Tonabnehmer nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anker (7) aus einem einfachen stangenförmigen Körper besteht, der
bei seinem einen Ende eine abgeflachte Abbiegunig (13) aufweist, die einen federnden
Nadelarm bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5860 4. S3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK700155X | 1951-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE873757C true DE873757C (de) | 1953-04-16 |
Family
ID=8152333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF7120A Expired DE873757C (de) | 1951-06-15 | 1951-09-09 | Tonabnehmer |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH314693A (de) |
| DE (1) | DE873757C (de) |
| GB (1) | GB700155A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948820C (de) * | 1950-12-28 | 1956-09-06 | Siemens Ag | Einrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten oder Gasen mit mechanischen Schwingungen im Durchlaufverfahren |
| US2883478A (en) * | 1955-03-18 | 1959-04-21 | Electro Sonic Lab Inc | Moving armature phonograph pickups |
-
1951
- 1951-09-09 DE DEF7120A patent/DE873757C/de not_active Expired
-
1952
- 1952-06-13 GB GB14902/52A patent/GB700155A/en not_active Expired
- 1952-12-20 CH CH314693D patent/CH314693A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948820C (de) * | 1950-12-28 | 1956-09-06 | Siemens Ag | Einrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten oder Gasen mit mechanischen Schwingungen im Durchlaufverfahren |
| US2883478A (en) * | 1955-03-18 | 1959-04-21 | Electro Sonic Lab Inc | Moving armature phonograph pickups |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB700155A (en) | 1953-11-25 |
| CH314693A (de) | 1956-06-30 |
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