DE873757C - Tonabnehmer - Google Patents

Tonabnehmer

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DE873757C
DE873757C DEF7120A DEF0007120A DE873757C DE 873757 C DE873757 C DE 873757C DE F7120 A DEF7120 A DE F7120A DE F0007120 A DEF0007120 A DE F0007120A DE 873757 C DE873757 C DE 873757C
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DE
Germany
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anchor
bearing
pickup according
channel
pieces
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DEF7120A
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English (en)
Inventor
Henning Andersen
Peder Vilhelm Ingefre Anneberg
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FONOFILM IND
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FONOFILM IND
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/12Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tonabnehmer mit einem Anker, der sich in der Längsrichtung eines Kanals in einem gegossenen oder gepreßten Körper von unmagnetischem Material, z. B. Kunststoff, erstreckt, in welchem Polschuhe eingegossen sind, die sich den Seiten des Kanals entlang erstrecken.
Tonabnehmer dieser Art haben große herstellungstechnische Vorteile, indem in einem einzigen
ίο Gieß*- oder Preß'verfahren ein Polschuhaggregat hergestellt werden kann, in welchem die Polschuhe unverrückbar in gegenseitiger korrekter Lage sitzen und das leicht in einer solchen äußeren Form hergestellt werden kann, daß es in einfacher
t5 Weise in der vorgeschriebenen Lage im Verhältnis zu den übrigen Teilen des Tonabnehmers eingebaut werden kann.
Bei Tonabnehmern der angegebenen. Art wurden die Lager für den Anker von Lagarungslöchern in dem gegossenen Körper selbst im Anschluß an den für die Aufnahme des Körpers dienenden Kanal gebildet. Dies führte verschiedene Nachteile mit sich, sowohl in baulicher Hinsicht als auch in bezug auf die Möglichkeit der bestmöglichen Anpassung der physikalischen Eigenschaften des Ankers im Hinblick auf eine verzerrungsfreie Wiedergabe. So kann genannt werden, daß der Einbau dies Ankers durch Einschieben desselben in den Kanal von dem einen Ende stattfinden muß, was voraussetzt, daß wenigstens das eine Lagerloch für den Anker einen
größeren Durchmesser al® die größte Querab-
; messung des Ankers haben muß. Wenn nlun der Anker in einem solchen Lageruingsloch gelagert werden soll, muß man entweder dem Anker an der in Frage stehenden Stelle eine Verdickung geben, wodurch die Masse des-.Ankers vergrößert wird, oder aber es muß die Gummibüchse, die bei solchen Konstruktionen normalerweise zwischen, den Anker und die Wand des. Lagerungsloches eingeschoben
ίο wird, verhältnismäßig dick gemacht werden, was eine schlechte Führung des Ankers in der Seitenrichtung ergibt, wobei noch eine nicht unwesentliche Vergrößerung der Masse des schwingenden Systems eintritt, indem die dem Anker am nächsten liegendem Teile der Gummibuchse ja an den Schwingungen des Ankers teilnehmen,, so daß die Masse dieser Teile in die Gesamtmasse des schwingenden Systems eingeht. Die schlechte seitliche Führung des Ankers· hat ferner zur Folge, daß der Anker.mit einem verhältnismäßig großen Spiel im Luftspalt montiert werden muß, was die Empfindlichkeit herabsetzt.
Der Einbau 'des Ankers in der angegebenen Weise ist ferner eine ziemlich mühselige Operation.
Zum Beispiel ist ein Auswechseln des Ankers nicht ohne Entfernung des Magnetsystems von den Polschuhen möglich, weil sonst nicht zu vermeiden •wäre,, daß der Anker unter dem Einfluß des magnetischen Feldes an den Poiischuhen schleifen würde, wodurch z. B·. eine Wicklung des Ankers beschädigt werden, könnte. Ferner ist es mit einiger Schwierigkeit verbunden, einen Kunststoff zu finden, der für die Herstellung des gegossenen Körpers ideal geeignet ist, indem es sich gezeigt hat, daß Kunststoffe, die sich für das Eingießen der Polschulei eignen, in vielen Fällen einen weniger günstigen Einfluß auf die Gummibüchsen haben, die gewöhnlich in die Lagerlöcher des gegossenen Körpers zwecks Lagerung des Ankers eingesetzt werden.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Tonabnehmer herzustellen, der nicht an den oben angeführten Mangeln und Begrenzungen leidet und bei dem sich die bestmöglichen Funktionseigenschaf ten eines Tonabnehmers der in Frage stehenden Art in Verbindung mit verschiedenen baulichen und montieruingstechnischen Vorteilen erzielen lassen.
Die Haupteigentümlichkeit der Erfindung besteht darin, daß der Anker in besonderen Lagers rücken gelagert ist, die an dem .genannten Körper an den Enden des Kanals befestigt und mit Lagerlöchern für die Lagerung das Ankers, versehen sind. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit, den Anker durch Einschieben durch Lagerlöcher zu montieren, welche im voraus im Verhältnis zum Kanal des gegossenen Körpers festliegen, was; den Zusammenbau des Tonabnehmers erleichtert und gleichzeitig den Vorteil mit sich bringt, daß die Lagerlöcher mit kleinerem Durchmesser als die größte Querabmessung des' Ankers ausgeführt werden können. Der Anker kann, deshalb mit einer kleinen Querabmess'ung an der Lagerungsstelle ausgebildet werden, ohne daß dafür die Wandstärke der Lagerungsbüehse groß gehalten werden müßte. Hierdurch wird eine wesentliche Herabsetzung der Masse des schwingenden Systems sowie der Richtunigskraft erreicht, wobei gleichzeitig der Anker wegen der kleinen Dicke der Lagerungsibüchise so sicher geführt wind, daß ein verhältnismäßig kleines Spiel zwischen dem Anker und den Magnetpolen genügt und die Voraussetzungen einer großen Empfindlichkeit deshalb gegeben sind.
Dadurch, daß der Anker in besonderen Lager- 75 stücken gelagert ist, die mit dem eigentlichen Körper mechanisch verbunden werden, kann man ferner für diese beiden Bauteile je für sich das Material wählen, das im Hinblick auf die Lagerung des Ankers bzw. im Hinblick auf das Ein- gießen der Polschuhe am besten geeignet ist.
Bei einer besonders zweckmäßigen AusfühTungsform eines Tonabnehmers nach der Erfindung ist der Kanal des gegossenen Körpers einseitig offen zur Bildung eines Spalte, durch den bei der Montage der Anker von der Seite her eingeführt werden Jcann. Hierdurch wird erreicht, daß der Anker in den Lagerstlücken gelagert werden kann, bevor die letzteren aufgesetzt werden, was bedeutend leichter ausfällt, alis wenn die Lagerstücke erst nach der Einführung des Ankers in Arbeitslage zwischen den Polschuhen aufgesetzt werden müßten. Wenn der Anker auf diese Weise mit darauf sitzenden Lagerstücken von der Seite her eingeführt wird, braucht man nur nach der Einführung die Lagersiücke mit dem gegossenen Körper verbinden, wonach der Anker lagerichtig sitzt. Gegebenenfalls' kann der gegossene Körper mit Aussparungen versehen sein, die Führungen für die Lagerstücke senkrecht zur Einführungsrichtung des Ankers bilden, so daß man nach der Einführung die Lagerstücke nur in der Seiteiiriditutng.. einzustellen braucht, indem sie mit dem gegossenen Körper verbunden werden, was zweckmäßig durch Kleben oder Kitten durchgeführt werden kann.
Eine weitere Verbesserung kann gemäß zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die Lagerstücke die Endstücke eines abnehmbar von der Seite her in den Kanal eingeschobenen, U-förmigen Bügels bilden.
Hierdurch, wird der Anker durch Einschieben in den Kanal des gegossenen Körpers automatisch lagerichtig iin Verhältnis zu den Poischuhen angebracht, SO' daß der Luftzwischenraum zwischen Anker und Polschuh sehr klein gewählt werden kann, was im Hinblick auf die Empfindlichkeit wichtig ist. Der Einbau des Ankers in den Bügel geschieht außerhalb des magnetischen Luftspalts. Der Anker kann außerdem im Falle einer Abnutzung eines mit dem Anker fest verbundenen Saphirstifts leicht ausgewechselt werden, nachdem der Bügel vom Körper fortgezogen worden ist. Hierbei ist eine Entfernung des Magnetsystems nicht notwendig, da der Anker beim Herausziehen des Bügels durch diesen so geführt wird, daß er
nicht unter Einfluß der magnetischen Kräfte gegen die Polschuhe anschlagen kann. -
Bei der letztgenannten Ausführungsform kann der Körper mit Vorteil in seinen Endflächen Vertiefungen, die Führungen für die Endstücke des Bügels bilden, aufweisen. Sinngemäß können nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung die Außenkanten des Kanals im Verhältnis zu den Polschuhen zur Bildung einer Vertiefung zur Aufnähme des Mittelstücks des Bügels zurückgezogen sein.
Um einen einfachen Einbau des Ankers in die Lagerstücke zu erreichen, ob diese nun. abgesondert oder zur Bildung eines U-förmigen Bügels miteinander verbunden sind, kann jedes der Lagerstücke im Anschluß an das Lagerloch einen sich zur Kante des: Lagerstücks erstreckenden Einführungsschlitz für den Anker aufweisen. Dadurch kann der Anker unmittelbar von der Seite her in die Lagerlöcher eingeschoben werden und muß danach auf geeignete Weise in den Lagerlöchern festgehalten werden, was bei einer Ausführungsform dadurch erfolgen kann, daß der Einführungsschlitz von einem einfachen, vorzugsweise schrägen Schnitt durch das Material des Lagerstücks gebildet wird, so daß man zur Einführung des Ankers die beiden an dem Schlitz angrenzenden Zungen des Lagerstücks voneinander hinweg biegen kann, während nach der Einführung diese Zungen wieder zusammenklappen und dadurch das Ankerende im Laigerloch festhalten.
Gemäß einer anderen Ausführungsform können die Einführungsscbli.tze so geformt sein, da,ß sie in Verbindung mit den Lagerlöchern sehlüssellochförmige Aussparungen bilden.
Wie genannt, ist bei Tonabnehmern der in Frage stehenden Art in der Regel eine federnde Büchse, z. B. aus Gummi, zwischen den Lagerteil des Ankers und die Wand des Lagerloches eingeschoben, und gemäß zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung kann diese Büchse aus einem dünnen Streifen bzw. einer dünnen Büchse aus Gummi bestehen, der bzw. die auf dem Lagerteil des Ankers eingeschoben oder einfach um diesen herumgelegt wird, bevor der letztere durch einen Schlitz der genannten Art in das Lagerioch eingeführt wird.
Da die Lagerlöcher, in denen der Anker gelagert ist, klein bemessen werden können, ist es möglich, den Anker ohne besondere Endstücke oder Vorsprünge für die Lagerung auszubilden und, sofern es sich um einen Tonabnehmer z. B. der in einem älteren Vorschlag angegebenen Art handelt, bei dem der Anker aus einer Axialspule besteht, die an der Oberfläche eines langgestreckten Kerns aus magnetischem Material entlang gewickelt ist, kann deshalb gemäß zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung der Kern aus einem einfachen stangenföcmigen Körper bestehen, der bei seinem einen Ende eine abgeflachte Abbiegung aufweist, die einen federnden Nadelarm bildet. Diese Bauweise ist besonders zweckmäßig, weil der ganze Kern mit dem darauf sitzenden federnden Nadelarm in einem einzigen Preßverfahren ohne irgendwelche Montierungsarbeit hergestellt werden kann, während bei den bisher bekannten Konstruktionen der " Nadelarm durch eine besondere Operation an den Anker befestigt werden mußte, weil es nicht möglich war, einen federnden Arm in unmittelbarem Anschluß an den besonderen Lagerteil zu bilden, den der Anker gerade an der Stelle aufweisen mußte, wo der Nadelarm angeschlossen sein sollte.
CJm nun eine einfache Anbringung der Ankerwicklung bei der kleinstmöglichen Vergrößerung der Masse und der äußeren Abmessungen des Ankers zu ermöglichen, wird gemäß zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, die Spule dadurch mit dem Kern zu verbinden, daß die Windungen der Spule an beiden Enden derart nach beiden Seiten auseinandergespreizt werden,, daß ein mittleres Loch entsteht, -in das dar Kern eingreifen kann. Nachdem die Wicklung in dieser Weise auf den Kern aufgesetzt worden ist, kann sie mittels eines Klebemittels, wie z. B1. Schellack, mit dem letzteren verbunden werden.
Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden, und zwar ' zeigt
ρ ig. ι die wichtigsten Teile eines ersten Ausführungsbeispiels eines elektrodynamischen Tonabnehmers nach der Erfindung in Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht desselben, Fig. 3 eine Draufsicht des Tonabnehmers,
Fig. 4 in größerem Maßstab perspektivisch eine xA.usführungsform eines Ankers mit aufsitzender Spule,
Fig. 5 in entsprechender Darstellung die Spule für sich,
Fig. 6 in perspektivischer Darstellung Lagerstücke der in Fig.. 1 bis 3 gezeigten Konstruktion,
Fig. 7 eine andere Ausführungsform des Tonabnehmers in Draufsicht,
Fig. 8 einen waagerechten Schnitt durch diesen,
Fig. 9 einen senkrechten Schnitt durch den Körper des Tonabnehmers mit darin eingebautem Magnetsystem,
Fig. 10 einen senkrechten Schnitt durch einen zum Tonabnehmer gehörenden Lageirbügel mit darin gelagertem Anker und
Fig. 11 in größerem Maßstab den Lagerbügel in Draufsicht.
Bei der in Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausfühirungsform bezeichnet 1 einen aus Kunststoff gegossenen Körper, in dem zwei Polschuhe 3 und 4 eingegossen sind, die zwischen sich einen magnetischen Luftspalt bilden. An ihrer Innenseite sind die Polschuhe frei und können an die Enden eines permanenten Magneten angeschlossen werden. Der Luftspalt bildet einen Kanal, der nach hinten von einer abgerundeten Wand 5 des gegossenen Körpers 1 abgegrenzt ist, während er nach vorn offen ist, so daß hier ein Spalt 6 entsteht, durch den der Anker bei der Montage von der Seite her eingeführt werden kann. Nach der Montage kann der Spalt 6 gegebenenfalls durch Aufsetzen einer
Schließplatte geschlossen werden, so daß der den Anker aufnehmen Kanal allseitig abgeschlossen ist.
■Der Anker wind von einem -einfachen stangen-
förmi'gen Körper 7 gebildet, der oben und unten in Lagerplatte!! 8 bzw. 9 gelagert- ist, die an den Enden' des gegossenen Körpers 1 z. B. durch Kleben oder Kitten befestigt sind.
Zur Lagerung des Ankers hat jede Lagerplatte ein Loch 10, von dem ein schräger Schmitt 11 bis zum Rand der Lagerplatte verläuft. Die Einführung des Lagerungsteils des Ankers in das Loch 10 kann hierbei auf diese Weise erfolgen, daß die beiden Zungen der Lagerplatte an je einer Seite des schrägen Schnitte 11 nach entgegengesetzten Seiten gebogen werden, so daß der Lagerteil des Ankers eingeführt werden kann. Der Anker sitzt in bekannter Weise im -Lagerloch unter Einschiebung einer Zwischenlage aus Gummi oder anderem geeignetem Material. Diese Zwischenlage kann von einer Büchse gebildet werden. Da es aber vorteilhaft ist, die Wandstärke der Zwischenlage so dünn zu halten, daß sich eine derart dlünnwandlige BEchse nur schwer herstellen läßt, kann es gegebenenfalls zweckmäßig sein, eine Zwischenlage ag in der Form eines, einfachen Streifens aus Gummi zu verwenden, der um den Lagerteil des Ankers bei dessen Einführung in das Lagerloch herumgewickelt wird. . ■ -
Der Einbau des Ankers kann bei der gezeigten Ausführungsform auf die Weise erfoigen, daß der Anker zunächst in der beschriebenen Weise in1 die Lagerlöcher der Lagerplatten eingefüirt wird, wonach die letzteren mit dem darin sitzenden Anker an je einem Ende des gegossenen Körpers 1 eingeschoben werden, wobei der Anker durch den Spalt 6 passiert. Der gegossene Körper 1 kann an seinen Enden vertiefte Sitze 12 aufweisen, die Führungen für die Lagerplatte bilden und längs denen die Lagerplatten quer zur Einführungsrichtung verschoben werden können. Bei der Befestigung der Lagerplatten an dem gegossenen Körper braucht- man deshalb die Lagerplatten nur in der letztgenannten Richtung derart einzustellen. daß der Anker in der Mitte' zwischen den Polschuhen zu liegen kommt, und dies kann, wenn die Lagerplatten mit dem gegossenen Körper verleimt oder verkittet1 werden, z. B\. mittels Aceton, dadurch erfolgen, daß man während der Erhärtung des Klebemittels oder Kittes die Lagerplatten mit den Fingern verschiebt und mit dem Anker in richtiger Lage festhält, bis- die Erhärtung so· weit vorgeschritten ist, daß eine Verschiebung nicht mehr möglich ist.
Da bei der gezeigten Bauart der Anker nicht durch die Lagerlöcher geschoben werden soll, können die letzteren mit einem kleineren Durchmesser als das größte Quermaß des* Ankers ausgebildet werden, was die oben beschriebenen! Vorteile mit sich bringt. Ferner braucht der Anker nicht mit besonders geformten Lagerteiilen ausgeführt zu werden, sondern kann aus eimern einfachen stangenfarmigen Körper bestehen. Man kann deshalb auch, wie aus Fig. 4 hervorgeht, einen federnden Nadelarm 13 am unteren Ende des Ankers einfach dadurch erzeugen, daß der Anker mit einem umgebogenen abgeplatteten Teil versehen wird, der bei der Herstellung des Ankers in einer Preßoperation mitgeformt wird.
Man gelangt dadurch in besonders, einfacher Waise zu einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform eines elektrodynamischen Tonabnehmers der in einem älteren Vorschlag angegebenen Art. Wenn der Anker von einem stangenformigen Körper gebildet werden soll, kann jedoch die Wicklung nicht in der Weise angebracht werden, die in dem früheren Vorschlag angegeben ist, und zwar unter Verwendung von Endstücken mit Schlitzen zur Aufnahme der Wicklung, und nach der vorliegenden Erfindung kann deshalb die Wicklung 14, wie in Fig. 4 und 5 angedeutet, auf die Weise angebracht werden, daß die Wicklung in der Form einer länglichen' Spule ausgebildet ist, deren Windungen an beiden Enden zur Bildung eines mittleren Loches· 15 nach außen gebogen sind, durch welches der Anker hindurchgehen kann. Nachdem die Wicklung auf diese Weise auf den Anker aufgeschoben ist, kann sie mit dem Anker mittels eines Klebemittels, wie z. B. Schellack, verbunden werden.
Die in Fig. 7 bis· 11 gezeigte Ausfähirungsf orm unterscheidet sich besondere von der in Fig. 1 bis 6 gezeigten dadurch, daß die beiden Lagerstücke 8 und 9 miteinander mittels, eines Mittelstficks 20 zur Bildung eines U-förmigen Bügels verbunden sind, der abnehmbar in den Kanal desi Körpers 1 eingeschoben ist, indem der Körper in seinen Endflächen Vertiefungen 21 hat, die Führungen für die Endstücke 8' und 9 des Bügels bilden, während die Kanten 22 des Kanals im Verhältnis zu den Polschuhen zur Bildung einer Vertiefung zur Auf-. nähme des Mittelstiücks 20 des Bügels zurückgezogen sind.
Die Endstücke 8 und 9 des Bügels, die den Lagerstücken 8 und 9 in der zuerst beschriebenen Ausführungsform entsprechen, können auf genau dieselbe Weise, wie in Fig. 6 gezeigt, ausgeführt werden, aber in Fig. 7 bis 11 ist eine alternative Konstruktion gezeigt, bei der das Lagerloch 10 und der Schlitz 11 zusammen eine schlüssellochförmige Öffnung bilden, in der der Anker mittels eines um diesem herumgelegten Gummistreifens 23 gelagert ist. Hierdurch wird ein bequemes Anliegen der Enden des Ankers in die Lagerlöcher ermöglicht, indem man zunächst die Streifen- um die Ankerenden legt und danach diese seitlich in die schlüssellochförmigen Anssparungen 10, 11 in den Endstücken des Bügels preßt. Beim Einsetzen werden die Gummistreifen so in die Länge gezogen, daß sie ganz dünn werden. Wenn der Anker auf seinen Platz gebracht worden ist, ziehen die Gummstreifen sich zusammen, so daß sie praktisch die ganze schlüssellochförmige Aussparung ausfüllen. Hierdurch wird erreicht, daß der Anker in den Lagerlöchern sicher festsitzt. An Stelle der umgebogenen Gummistreifen können eventuell auch gegossene Gummilager angewendet werden.
Wie ersichtlich, bringt der Bügel 8, 9, 20, wenn er in den Kanal des Körpers 1 eingeschoben wird, automatisch den im voraus im Bügel gelagerten Anker in korrekte Lage im Verhältnis zu den PoI-schuhen. Ferner kann der Bügel mit dem Anker wieder herausgezogen werden, und zwar ohne die Gefahr eines Schleifens des Ankers gegen die Polschuhe. Beim Einsetzen und Herausziehen des Ankers ist deshalb ein Entfernen der permanenten Magneten unnötig, was einerseits an sich eine Vereinfachung darstellt und andererseits den Vorteil mit sich bringt, daß· eine Auswechslung des Ankers stattfinden kann, ohne daß eine nachfolgende Aufmagnetisierung nötig ist.

Claims (12)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Tonabnehmer mit einem Anker, der sich in der Längsrichtung eines Kanals in einem gegossenen oder gepreßten Körper aus unmagnetischem Material, z. B. Kunststoff, erstreckt, in welchem Polschuhe eingegossen sind, die sich an den Seiten des Kanals entlang erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (7) in besonderen Lagerstücken (8, 9) gelagert ist, die an dem gegossenen Körper (1) an den Enden des Kanals- (6) befestigt sind und zur Lagerung des Ankers Lagerlöcher (10) aufweisen.
2. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (10) beider Lagerstücke (8, 9) einen Durchmesser haben, der kleiner als die größte Querabmessung des Ankers (7) ist.
3. Tonabnehmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal des Körpers einseitig offen ist zur Bildung eines Spalts, durch den bei der Montage der Anker von der Seite her eingeführt werden kann.
4. Tonabnehmer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstücke (8, 9) von den Endstücken eines U-förmigen Bügels (20) gebildet werden, der von der Seite her in den Kanal abnehmbar eingeschoben ist.
5. Tonabnehmer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper in seinen. Endflächen Vertiefungen (21) aufweist, die Führungen für die Endstücke des Bügels bilden.
6. Tonabnehmer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten (22) des Kanals im Verhältnis zu den Polschuhen zurückgezogen sind, um eine Vertiefung zur Aufnahme des Mittelstücks (20) des Bügeis zu bilden.
7. Tonabnehmer nach einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Lagerstück (S, 9) im Anschluß an das Lagerloch (10) einen nach der Kante des Lagerstücks sich erstreckenden Einführungsschlitz (11) für den Anker aufweist.
8. Tonabnehmer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführungsschlitz (11) von einem einfachen, vorzugsweise schrägen Schnitt durch das Material des Lagerstücks gebildet wird.
9. Tonabnehmer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Emführungsschlitze (n) in Verbindung mit den Lagerlöchern (10) schlüssellochförmige Ausnehmungen bilden.
10. Tonabnehmer nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker unter Einschaltung eines dünnen Streifen® (23) bzw. einer dünnen Büchse aus Gummi oder ähnlichem elastischem Material in das Lagerloch eingreift.
11. Tonabnehmer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Anker aus einer Axialspule besteht, die an der Oberfläche eines langgestreckten Kerns aus1 magnetischem Material entlang gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der Spule (14) an beiden Enden derart nach beiden Seiten auseinandergezogen werden, daß ein mittleres Loch (15) entsteht, in das der Kern (7) eingreifen kann.
12. Tonabnehmer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (7) aus einem einfachen stangenförmigen Körper besteht, der bei seinem einen Ende eine abgeflachte Abbiegunig (13) aufweist, die einen federnden Nadelarm bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5860 4. S3
DEF7120A 1951-06-15 1951-09-09 Tonabnehmer Expired DE873757C (de)

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DEF7120A Expired DE873757C (de) 1951-06-15 1951-09-09 Tonabnehmer

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DE (1) DE873757C (de)
GB (1) GB700155A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948820C (de) * 1950-12-28 1956-09-06 Siemens Ag Einrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten oder Gasen mit mechanischen Schwingungen im Durchlaufverfahren
US2883478A (en) * 1955-03-18 1959-04-21 Electro Sonic Lab Inc Moving armature phonograph pickups

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948820C (de) * 1950-12-28 1956-09-06 Siemens Ag Einrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten oder Gasen mit mechanischen Schwingungen im Durchlaufverfahren
US2883478A (en) * 1955-03-18 1959-04-21 Electro Sonic Lab Inc Moving armature phonograph pickups

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GB700155A (en) 1953-11-25
CH314693A (de) 1956-06-30

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