DE87326C - - Google Patents

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DE87326C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/003Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus displaying the inserted coins

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. Mai 1895 ab·
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an Verkaufsautomaten, die, durch den Einwurf von Geldstücken bethätigt, schwere Artikel, wie Cigarren, Rollen von Tabak, Flaschen mit Eau de Cologne oder dergl., abgeben, und besteht im wesentlichen in der besonderen Form einer Vorrichtung, um die zuletzt in den Apparat hineingeworfenen Geldstücke zum Zweck der Controle von aufsen sichtbar zu machen. Die Vorrichtung ist besonders für Selbstverkäufer bestimmt, bei welchen die jedesmalige Waarenabgabe von einer bestimmten Theildrehung eines Rades abhängt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Neuerung in den Fig. 1 bis 3 in Verbindung mit einem Automaten dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι dieselbe in der Ansicht, Fig. 2 im Schnitt und Fig. 3 einen Schnitt des Automaten nach Linie 3-3 der Fig. 2.
Der Geldkanal H (Fig. 2) besteht aus dem .Hauptkanal 25, der bei 26 gebogen ist und an seinem oberen Ende mit dem im vorderen Deckel B des Automaten vorgesehenen Geldeinwurf und mit dem unteren Ende bei 27 über einer Platte t mündet. Von dem Haupttheile 28 des Kanals H geht ein paralleler Kanal 29 ab, wodurch zwei Kanäle 25 und 29 gebildet werden, die durch die in den Haupttheil 28 hineinreichende Zunge 30 getrennt sind. Der Kanal 29 führt zu der am Boden des Selbstkassirers befindlichen Kasse. Angrenzend an die Ecke der Zunge 30 geht central von der unteren Seite des Kanals ein Ansatz 35 aus, der den Zweck hat, das Einwerfen falscher Metallplättchen statt der richtigen Geldstücke zur Bethätigung des Automaten zu verhindern. Auf der Welle g, die den Hauptmechanismus zum Ausgeben der Gegenstände trägt, ist zwischen den Kanälen 25 und 29 des Geldkanals eine Scheibe 75 fest angeordnet (Fig. ι in punktirten Linien). Entsprechend dem unteren Theile dieser Scheibe ist in der Thür B ein segmentartiger Ausschnitt 76 angebracht, der derart ausgeschnitten und verglast ist, dafs dieser untere Theil der Scheibe zu sehen ist. Letztere ist mit einer Anzahl Taschen γγ versehen, welche von der oben erwähnten Platte oder dem Geldempfänger t aus das betreffende Geldstück jedesmal aufnehmen. Nachdem ein Geldstück in den Kanal H eingeworfen und von einer Tasche aufgenommen ist, kann man stets von aufsen sehen, ob der betreffende Käufer ein richtiges Geldstück eingeworfen hat oder nicht. Bei einer Drehung der Welle g zum Zweck der Waarenausgabe wird die Scheibe 75 gleichfalls gedreht, so dafs die Oeffnung einer Münzentasche nach unten gekehrt wird, und das Geld aus der Tasche heraus in einen Kanal fällt, der zur Kasse führt. Da die Sichtbarmachung der zuletzt eingeworfenen Münzen bei Selbstverkäufern an sich bekannt ist, soll der Patentschutz sich
nur auf die beschriebene besondere Ausführungsform der Vorrichtung erstrecken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung an Selbstverkäufern zur Sichtbarmachung der zuletzt eingeworfenen Geldstücke, gekennzeichnet durch einen bogenförmigen, mit Glas verschlossenen Ausschnitt (j6) in der Vorderwand (B) der Vorrichtung, hinter dem sich eine mit Taschen (ηη) versehene Scheibe (j^) dreht, die die eingeworfenen Geldstücke von dem Geldkanal aufnimmt und in die Kasse befördert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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