DE873253C - Vorrichtung zum Haerten von Schienenenden - Google Patents

Vorrichtung zum Haerten von Schienenenden

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DE873253C
DE873253C DEL1103A DEL0001103A DE873253C DE 873253 C DE873253 C DE 873253C DE L1103 A DEL1103 A DE L1103A DE L0001103 A DEL0001103 A DE L0001103A DE 873253 C DE873253 C DE 873253C
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DE
Germany
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rail
heating conductor
hardening
butt welding
face
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DEL1103A
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DE1609670U (de
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Otto Dipl-Ing Kaufmann
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/40Direct resistance heating

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Zur Steigerung .der - Verschleißfestigkeit von Eisenbahnschienen ist außer der Oberflächenhärtung -dies gesamten Schienenkopfes besonders dieH.ä'rtung der Schienenenden an den Schienenstößen von Bedeutung. Die fortlaufende Härtung von Schienenköpfen ist nur mit mittlerer Frequenz oder hoher Frequenz möglich, während die Scihienenenden-@härtung vorteilhaft auch mit 5o, Hz ausgeübt werden kann. Die Erfindung .bezweckt, für die ScnienenendenhäTtungidienormalenStaumpfschweißmaschinen verwendbar zu machen, was insofern besonders vorteilhaft ist, als hierdurch bereits vielfach in Gebrauch befindliche Stumpfschweißmaschinen zu diesem Zweck zusätzlich ausgenutzt werden können.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, durch Verwendung einer Spezialvorrichtung zum Einspannen in die Stumpfschweißmaschine die Härtung zu bewirken, und zwar dadurch, @daß das eine Backenpaar, wie bisher, direkten Kontakt mit der Schiene bekommt, während das andere Einspannbackenpaar nicht direkt mit der Schiene in Berührung kommt, sondern eine in geringem Abstand über die Schienenoberfläche verlaufende Parallelkupferschiene speist, wobei die Stromzuführung an der Stirnseite des zu härtenden Schienenendes erfolgt. Die Anpressung erfolgt hier durch den Stauch- bzw. Reversierantrieb der Sbumpfschweißmaschine. Die über .den Schienenkopf bis zum Schienenende geführte Parallelschiene stellt also .den Heizleiter für die Oberflächenhärtung dar. Es ergibt sich hieraus, daß eine Kombination von Widerstands- und Induktionserhitzung vorgenommen wird, da .die Stromruckleitung durch die Schiene selbst erfolgt.
  • In der Zeichnung ist die Wirkungsweise veranschaulicht. Die Spannbacken i führen .den Strom zur Schiene 2, während die Spannbacken 3 den induzierenden Heizleiter 4; speisen, der mit einer Kontaktvorrichtung- 5 an der Stirnseite des zu härtenden Schienenendes mit Hilfe des Stauch- oder-Reversierantriebes angepreßt wird. Die Bewegung wird hierbei durch die mechanische Verbindung des Heizleiters mit (den Spannibacken 3 übertragen, welche auf dem beweglichen Teil des Stauchschlittens aufgebaut sind.
  • Um nach Abschluß der Erhitzungsperiode die Schiene in,der Vorrichtung abschrecken zu können, wird der induzierende Heizleiter als Abschreckbrause ausgebildet und erhält zu .diesem Zweck Bohrungen 6, die das Wasser auf die erhitzte Schienenoberfläche durchtreten lassen.
  • Zur Speisung dieser Wasserbrause ist auf der Rückseite des induzierenden Heizleiters 4 ein Was.sersammelraum 7 vorgesehen, der von einem Wassernetz her mit dem nötigen Abschreckwasser versorgt wirrt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Härten von Schienenenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verwendung normaler Stumpfschweißmaschinen zur Sohienenendenhärtung das auf Odem beweglichen Teil des Stauchschlittens der Stumpfschweißmaschine angebrachte Einspanhbackenpaar eine in geringem Abstand über der Schiene verlaufende, als Heizleiter für die Oberflächenhärtung dienende Parallelkupferschiene speist, die mit ihrem freien Ende über die Stirnfläche der Schiene greift und als Kontaktvorrichtung zur Stromzuführung an .der Stirnseite des Schienenendes dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß der Heizleiter als Abschreckbrause ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet; däß oder Heizleiter Durchbohrungen aufweist, die mit einem auf dem Heizleiter aufgebauten Wasserbehälter in Verbindung stehen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 142 6oö, 698 534; »Stahl und Eisen«, 1944 S.458; russische Zeitschrift »Stal«, 8 (i938), S.47-51-
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929971C (de) * 1952-09-18 1955-07-07 Oesterr Alpine Montan Verfahren zur Haertung von Schienenenden

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE698534C (de) *
DE142600C (de) *

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DE929971C (de) * 1952-09-18 1955-07-07 Oesterr Alpine Montan Verfahren zur Haertung von Schienenenden

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