DE873202C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und/oder Wiedergabe von Reihenbildern, insbesondere von Roentgen-Serienaufnahmen, auf einem Bildstreifen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und/oder Wiedergabe von Reihenbildern, insbesondere von Roentgen-Serienaufnahmen, auf einem Bildstreifen

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DE873202C
DE873202C DEJ4534A DEJ0004534A DE873202C DE 873202 C DE873202 C DE 873202C DE J4534 A DEJ4534 A DE J4534A DE J0004534 A DEJ0004534 A DE J0004534A DE 873202 C DE873202 C DE 873202C
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DE
Germany
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strip
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alternating
organ
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DEJ4534A
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Robert Dr Janker
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/026Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film combined with slit

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und/oder Wiedergabe von Reihenbildern, insbesondere von Röntgen-Serienaufnahmen, auf einem Bildstreifen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung und/oder Wiedergabe von Reihenbildern, insbesondere von Röntgen, Serienaufnahmen auf einem Bildstreifen.
  • Zur Herstellung von Serienaufnahmen auf einem Bildstreifen bzw. Filmstreifen ist es bekannt, den Film mittels einer Malteserkreuzsteuerung ruckartig am Bildfenster vorbeizubewegen. Dabei. ist es erforderlich, vor und hinter dem Bildfenster den Film Schleifen veränderlicher Länge bilden zu lassen; die in einem dafür vorgesehenen freien Raum des @Gerätis lose hängen. Bekanntlich ergibt eine solche Anordnung eine erhebliche Beanspruchung des Filmstreifens, so daß dieser sehr kräftig ausgeführt sein muß und, die Bildschicht schnell abgenutzt wird. Außerdem ist diese Anordnung nur für verhiältnismäßig schmale Filmstreifen von einer Bildbreite von 36 mm anwenfdbar.
  • Würde man beispielsweise Röntgen-Serienaufnahmen mit sehr viel größerer Bildbreite nach diesem Verfahiren. herzustellen versuchen, so würde sowohl die Malteserkreuzanordnun:g wie auch der benötigte Raum für die Schleifen#bildun.g eine völlig unhandliche Größe des Geräts ergeben; außerdem wäre es nicht möglich, normalen Röntgenfilm hierfür zu verwenden, da dieser den Beanspruchungen nicht gewachsen ist Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung, die einen kontinuierlichen Antrieb des Filmstreifens bei größtmöglicher Schonung und dessen ruckweise Biewegung am Bildfenster vorbei ermöglicht und dabei auch für Röntgenaufnahmen eine Aufnahmegeschwindigkeit und Bildfolge zuläßt, wie sie, bisher nur bei Kleinbildaufnahnien erzielbar waren.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besteht hierbei darin, daß die Fördermittel für den Streifen kortnnuierlich angetrieben und der Streifen über ein oder mehrere Organe mit einer,derart alternierenden Bewegung geführt wird, daß der Streifen vor dem Bildfenster während der Bewegung ,des. oder der Organe in einer Richtung stillsteht und: während der Bewegung in der anderen Richtung mit einer die Laufgeschwindigkeit der Fördermittel übersteigen, den, Geschwindigkeit, etwa ruckartig, transportiert wird.
  • Dabei ist der Bildstreifen während des ganzen Transportes straff gespannt, so daßi :die Führungsmittel auf geringstem Raum untergebracht werden können und die Führung , unter größtmöglicher Schonung des Trägermaterials und der strahlen.-empfindlichen Schicht möglich ist.
  • Im einzelnen wird beim erfindungsgemäßen Verfahren der B.ildstreifen von einer Vorratsspule oder -walze abgezogen, über feste Umlenkrollen und ein Organ mit alternierender Bewegung, das eine Umlenkrolle für den Bildstreifen trägt, der somit eine Schleife veränderlicher Länge bildet, an einem Bildfenster vorbei; über eine an diesem. oder einem anderen Organ mit alternierender Bewegung befestigte weitere Umlenkrolle, die eine zweite Schleife veränderlicher Länge derart bildet, daßi die Summe der Längen beider Schleifen in 'jedem Augenblick im wesentlichen konstant bleibt, und über weitere feste Umlenkrollen geführt: und gegebenenfalls auf eine Aufrollwalze oder -spule aufgewickelt..
  • Dieses Verfahren ergibt nicht nur für Reihenaufnahmen von! Bildern erheblicher Abmessungen, sondern auch für Kleinbildreihen ganz entscheidende Vorteile bezüglich der Raumersparnis und der Schonung des Films dadurch, daß die Schleifen nicht lose hängen, sondern über feste Steuermittel geführt sind' und- der Film über seine ganze Länge straff gespannt bleibt.
  • Die zur Durchführung des: erfindungsgemäßen Verfahrens dienende- Vorrichtung besitzt ein oder, mehrere Organe mit alternierender Bewegung, wie z. B. einen doppelarmigen bzw. zwei gemeinsam bewegliche Klappbügel od. dgl., mit Umlenkrolle, über die der Filmstreifen geführt ist und die durch den Filrnbransport., entgegen der Wirkung einer Feder, in einer Richtung derart beweglich sind, daß die Länge der Schleife vor dem Bildfenster allmählich zu- und die der Schleife hinter dem Bildfenster entsprechend allmählich, abnimmt und der Streifen vor dem Bildfenster somit stillsteht, und die in der anderen Richtung; z. Bi. unter Wirkung der erwähnbei Feder, etwa ruckartig beweglich sind und dabei den Bildstreifen, gegenüber dem, Bildfenster um eine Bildhöhe verschieben.
  • Vorzugsweise sind izn Weg des oder der Organe mit alternierender Bewegung ein oder mehrere Anschläge vorgesehen, bei deren Berührung der Rücklauf des: oder der Organe, z: B. unter Wirkung einer Feder, -ausgelöst bzw. eingeleitet wird.. Zweckmäßig Üt die Anordnung so getroffen, daß die Anschläge als Begrenzung der Bewegung des oder der alternierenden Organe ausgebildet sind bzw. dienen.
  • Esi kann aber auch: eine Schaltwelle vorgesehen sein, die die :Bewegung des oder der alternierenden Organe steuert.
  • Zusätzlich hierzu oder an Stelle hiervon können Mittel, wie Kurvenscheiben, Exzenter, Nocken- -anordnungen od. dgl., nach Art einer Programms.teuerung zur Bewegung bzw. Steuerung des, öder der alternierenden Organe vorgesehen sein.
  • Besonders zweckmäßüg ist die Anordnung einer lösbaren Audrückvorrichtung für den, Bildstreifen gegenüber dem Bildfenster, die in Abhängigkeit von der Bewegung des oder der alternierenden Organe den. Bildsitreifen wechselweise gegen das Bildfenster andrückt und für den Vorschub freigibt.
  • Um mit ein und derselben Vorrichtung Reihenbilder verschiedener Bildhöhe herstellen zu können, sind gemäß der weiteren Erfindung Mittel zur Einstellung der Vorächublänge des Bildstreifens und damit der Bildhöhe, beispielsweise durch Verstellung derAnschläge, Auswechselung der Schaltwalze, Kurvenscheibe, Nockentanordnung od. dgl. vorgesehen.
  • Zweckmäßig ist auch eine solche Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, daß die Führungsorgane des, Bildstreifens so angeordnet bzw. ausgebildet sind, da3 Bildstreifen verschiedener Breite verwendbar sind. Es ist aber auch möglich, Mittel zum Einstellen der wirksamen Bildbreite, beispiels, weise eine verschiebliche Blende, vorzusehen.
  • Dabei können Mittel, um- während eines Stillstandes des Bildstreifensi zwei oder mehrere nebeneinanderliegende Bilder nacheinander aufzunehmen bzw. wiederzugeben., Verwendung finden., um dadurch die Breite des Bildstreifens auch dann voll auszunutzen, wenn ,Bilder geringer Abmessungen benötigt werden.
  • Aus praktischen Gründen ist eine derart geteilte Ausführung des. oder der Organe mit alternierender Bewegung, daß zwischen den Teilen Raum zur Unterbringung eines Spiegels, Bildschirms od:. dgl. für die gleichzeitige Mitbeobachtung derAufnahmen verbleibt, mit Vorteil verwendbar.
  • In vielenFällen werden RönttgenrSerienaufnahmen benötigt, die aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen sind. Um die erfindungsgemäße Vorrichtung ohne weiteres hierfür verwenden zu können, its:t einte solche Gestaltung zweckmäßig, .daßi zwei gleichartige :Geräte zur gleichzeitigen Aufnahme in zwei Ebenen leicht mach tBaukastenart unter einem vorzugsweise rechten Winkel zusammengesetzt werden, können.
  • Zu diesem Zweck ist lediglich eine pultförmige, vorzugsweise unter einem Winkel von d.5° geneigte Außenfläche des Gehäuses in unmittelbarer Nähe des. Bildfensters anzuordnen. Weiterhin können Mittel zur Markierung der Einzelbilder, insbesondere zurAnbringung von Zeitmarken oder -registrierungen auf den Einzelbildern vorgesehen sein.
  • Um besonders wichtige und eilige Aufnahmen sofort aus der Reihe herausnehmen zu können, ist eine Schneidvorrichtung zum Abtrennen bzw. Herausschneiden von Einzelbildern zweckmäßig.
  • Dabei kann die Schneidvorrichtung im Takt des Bildvorschubs selbsttätig arbeitend ausgebildet sein.. Es, ist aber auch möglich, diese zur Auswahl der abzuschneidenden Einzelbilder voni Hand zu betätigen. In jedem Fall ist es vorteilhaft, die Schneidvorrichtung abschaltbar zu gestalten.
  • Um dieAnwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßenVorrichtung für Röntgen-Serienaufnahmen zu erweitern, ist die Verwendung einer Fluores.zenzfolie, die derart im Strahlenweg des. Aufnahmegeräts angebracht ist, daßi eine gleichzeitige Mi.tbeobachtung der Aufnahme möglich ist, vorteilhaft. Dabei kann die Fluoreszenzfolie sowohl stillstehend als Bildschirm ausgebildet .sein.; zweckmäßig ist es aber, diese zusammen mit dem Filmstreifen umlaufen zu lassen und vorzugsweise als endloses Band auszubilden.
  • Die Fluoreszenzfolie kann aber auch dazu dienen, die Belichtungsdauer für die Reihenbilder zu verkürzen, indem man die Folie in der Einfalls.richt urig der Röntgenstrahlen hinter dien strahlenempfindlichen Material anordnet und die Strahlenwirkung der Fluores.zenzfolie zur zusätzlichen Belichtung des lichtempfindlichen Materials von der Rückseite her ausnutzt. Dadurch wird eine beträchtliche Erhöhung der Kontrastwirkung neben der bereits erwähnten Verminderung der Belichtungszeit bzw. Belichtungsintensität erzielt.
  • Wird ein fluoreszierendes Material mit merklicher zeitlicher Nachwirkung verwendet, so isti es nicht möglich, die Fluoreszenzfolie stillstehend zu verwenden, da sich) sonst eine teilweise Überlagerung aufeinanderfolgender Reihenbilder ergeben würde. In diesem Fall ist es erforderlich, die Folie, wie oben erwähnt, zusammen mit dem Filmstreifen umlaufen zu lassen. Da nach einiger Zeit die Fluoreszenzwirkung jedoch abgeklungen ist, kann auch in diesem Falle die Folie als endloses Band aus,-gebildet sein, wobei die Länge der endlosen Schleife von der Abklingzeit und der Transportgeschwindigkeit des: Bandes abhängt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung schematisch dargestellt, und zwar in Form einer Aufnahmevorrichtung für Röntgen-Serienbilder.
  • In einem Gehäuse i ist ein Motor 2 untergebracht, der die beweglichen Teile der Vorrichtung antreibt. Der Filmstreifen. 3 ist auf eine Spule oder Walze q. aufgewickelt und wird von dieser über feste Umlenkrollen 5, 6 und 7 mit kontinuierlicher Laufgeschwindigkeit abgezogen. Dann läuft der Film über eine, an einem doppelarmigen Klappbügel 8 angeordnete Umlenkrolle 9 zu weiteren Führungsrollen io, i i, die durch eine Rolle 12 gebremst sein. können. Dabei kann die Anordnung auch so getroffen sein, daß die Bremsung nur während des Stillstandes des Bildstreifenis 3 vor dem Bildfenster 13 wirksam ist und für den Vorschub aufgehoben werden kann. Verfolgt man den rFilmstreifen 3 in Richtung der eingezeichneten Pfeilspitzen weiter, so läuft er auf der anderen Seite des Bildfensters über weitere Umlenkrollen i4., 15, die wiederum durch eine- Bremsrolle 16 evtl. zeitweise gebremst werden können. Sodann läuft der Streifen 3 über die am anderen Ende des Klappbügels 8 angeordnete Umlenkrolle 17, über feste Rollen 18, i9 und 2o und wird auf eine Aufrollwalze oder -spule 21 aufgewickelt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist kurz folgende In seine gestrichelt dargestellte Lage ist der Klappbügel 8 unter Wirkung des Filmtransports, beispielsweise entgegen der Wirkung einer Feder, geführt worden. Dabei können die festen Umlenkwalzen auch als Transportwalzen dienen. In dieser Endstellung wird der Rücklauf des Klappbügels 8, beispielsweise durch Anstoß an entsprechende nicht dargestellte Anschläge, ausgelöst, so daß dieser unter Wirkung der Feder oder auf andere Weise, im wesentlichen ruckartig in die strichpunktierte Stellung 8' gelangt. Dabei wird der Film auf der linken Seite des Gerätes, also hinter dem Blildfenster, zu einer fest gespannten Schleife 22 ausgezogen, während die vorher auf der rechten Sorte, also vor dem ,Bildfenster, vorhandene Schleife 23 auf ein Mindestmaß verkürzt wird. Dadurch wird der Filmstreifen, 3 vor dem Bildfenster 13 um eine Bildhöhe nach links verschoben. Zweckmäßig ist es hierbei, die Filmführungs- und Andruckplatte 24 für die Dauer des Filmtransports anzuheben., um die Beanspruchung des Filmstreifens auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
  • Die Steuerung des Klappbügels kann. statt durch Anschläge und Federn auch auf jede andere Weise, beispielsweise durch elektrische Mittel, erfolgen, die durch die Schaltwalze 25 betätigt werden können.
  • Es ist aber auch möglich, mechanische Steuermittel, wie Nocken, Exzenter oder Kurvenscheiben vorzusehen, die nach( Art einer Programmsteuerung wirken und( den Klappbügel alternierend bewegen.
  • Vorzugsweise besteht der Bügel aus zwei an Achsstummeln 26 in gegenüberliegenden Gehläusewandurigen drehbar gelagerten Bügelhälften, die somit den ganzen Innenraum des. Gehäuses freilassen und die Möglichkeit. zur Anbringung eines Spiegels zwecks gleichzeitiger Mitbeobachtung der Aufnahmen freilassen. Ebenfalls an der Vorderwand des Gehäuses kann eine beliebige Zeitmarkierungsvorrichtung vorgesehen sein, die, wie im dargestellten Ausführungsbelispiel, aus einer Zahnstange 27 und Zahnrädern 28, 29 besteht, die von einem Uhrenmotor 3o angetrieben werden. Dabei kann die Zahristtange irgendwelche, Zeitmarken oder Zeitregistrierungen mechanisch, optisch oder elektrisch auf den Bildstreifen überltragen.
  • An der Oberseite des Gehäuses sind die Flächen 31 bzw. 32 neben dem Bildfenster 13 pultförmig abgeschrägt und können mit geeigneten Verbindungsmitteln ausgestattet sein, um ein gleichartiges Gerät unter einem Winkel von 9o° auf das erste Gerät aufzusetzen. Die für der Vorderwand des Gerätes vorgesehenen Schlitze 33 können zur Einstellung der Arbeitsweise des Gerätes, zum Auswerfen abgeschnittener Einzelbilder usw. -dienen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung und/oder Wiedergabe von Reihenbildern, insbesondere von Röntgen-Serienaufnahmen, auf einem Bildstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß: die Fördermittel für den Streifen kontinuierlich angetrieben und der Streifen; kontinuierlich angetrieben und der Streifen über ein oder mehrere Organe mit einer derart. alternierenden Bewegung geführt wird, daß der Streifen vor dem Bildfenster während der Bewegung des oder der Organe in einer Richtung stillsteht und während -der Bewegung in der anderen Richtung mit einer die Laufgeschwindigkeit der Fördermittel übersteigenden Geschwindigkeit, etwa ruckartig; transportiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildstreifen, von einer Vorratsspule oder -walze abgezogen, über feste ZTmlenkrollen und ein Organ mit alternierender (Bewegung, das eine Umlenkrolle für den Bildstreifen erägt, der somit eine Schleife veränderlicher Länge bildet, ans einem Bildfenster vorbei, über eine an diesem oder einem anderen Organ mit alternierender Bewegung befestigte weitere Umlenkrolle; die eine zweite Schleife veränderlicher Länge derart bildet, da3 die Summe der Längen. beider Schleifen. für jedem. Augenblick im wesentlichen konstant bleibti, und über weitere feste Umlenkrollen geführt und- gegebenenfalls auf eine Aufrollwalze oder -spule aufgewickelt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung: des Verfahrens nach den Ansprüche i und 2, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Organe mit alternierender Bewegung, wie z. B. einen doppelarmigen bzw. zwei gemeinsam. bewegliche Klappbügel a od: dgl., mit Umlenkrolle, über die der Filmstreifen geführt. Üit und- die durch den Filmtransport, entgegen der Wirkung einer Feder, in einer Richtung derart beweglich sind, daß die Länge der Schleife vor dem Bildfenster allmählich zu-und die Schleife hinter denn Bildfenster entsprechend allmählich abnimmt und der Streifen vor dem Bildfenster somit stillsteht, und die in der anderen Richtung, z. B. unter Wirkung der erwähnten Feder, etwa ruckartig beweglich sind und dabei den Bildstreifen gegenüber dem Bildfenster um eine Bildhöhe verschieben. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet,durch einen oder mehrere Anschläge im Weg des oder der Organe mit alternierender Bewegung, bei deren Berührung der Rücklauf des oder der Organe, z. B. unter Wirkung einer Feder, ausgelöst bzw. eingeleitet wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch, q., dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge als Begrenzung der Bewegung des. oder der alternierenden Organre ausgebildet sind bzw. dienen. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichr net durch eine Schaltwalze; die die Bewegung des oder der alternierenden Organe steuert. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bzw. 6, gekennzeichnet durch Mittel, wie Kurvenscheiben, Exzenter, Nockenanordnungen od. dgl:, nach Art einer Programmsteuerung, zur Bewegung bzw. Steuerung des oder der alternierenden Organe. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 7, gekennzeichnet durch eine lösbare Andrückvorrichtung für den - Bild.srtweifen gegenüber dem Bildfenster, die in Abhängigkeit von der Bewegung des oder der alternierenden Organe den Bildstreifen wechselweise gegen. das Bildfenster andrückt und für den Vorschub freigibt. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 8, gekennzeichnet -durch Mittel zur Einstellung der Vorschublänge des Bildstreifens und damitr der Bildhöhe, beispielsweise durch Verstellung der Anschläge, Auswechselung der Schaltwalze, Kurvenscheibe, Nockenanordnung od. dgl. io. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 9, dadurchrgekennzeichnet, daß die Führungsorgane des,Bildstreifens so angeordnet bzw. ausgebildet sind, daß Bildstreifen verschiedener Breite verwendbar sind. r i. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 9, gekennzeichnet durch Mittel zum Einstellen der wirksamen: Bildbreite, beispielsweise eine versichiebliche Blende. 12. Vorrichtung nach Anspruch i i, gekennzeichnesr durch Mittel, um während eines Stillstands des Bildstreifens zwei oder mehrere nebeneinanderliegende Bilder nacheinander aufzunehmen bzw. wiederzugeben. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 12, gekennzeichnet durch eine derart geteilte Ausführung des oder der Organe mit alternierender Bewegung, daß, zwischen den Teilen Raum zur Unterbringung eines Spiegels, Bildschirms od. dgl. für die gleichzeitige Mitbeobachtung der Aufnahme verbleibt. 1q.. Vorrichtung nach denAnsprüchen .3 bis 13, gekennzeichnet durch eine solche Gestaltung; 'daß zwei gleichartige Geräte zur gleichzeitigen Aufnahme in zwei Ebenen leicht nach Baukastenart unter einem vorzugsweise rechten Winkel zusammengesetzt werden können. 15. Vorrichtung nach Anspruch 1q., gekenn, zeichnet durch eine pultförmige, vorzugsweise unter einem Winkel von q.5° geneigte Außenfläche des Gehäuses in unmittelbarer Nähe des Bildfensters. 16. Vorrichtung nach,denAnsprüchen3 bis 15, gekennzeichnet durch Mittel zur Markierung der .Einzelbilder. 17, Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch Mittel, um auf den, Einzelbildern eine Zeitmarkierung bzw. Zeitregistrierung zusammen mit der Aufnahme anzubringen bzw. aufzunehmen. 18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis, 17, gekennzeichnet durch eine Schneidvorrichtung zum Abtrennen bzw. Herausschneiden von Einzelbildern. i9. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung im Takt des Bildvorschubs selbsttätig arbeitend ausgebildet ist. 2o. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Schneidvorrichtung zur Auswahl der abzuschneidenden Einzelbilder von Hand betätigt werden kann. 2r. Vorrichtung nach den Ansprüchen 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung abschaltbar gestaltet ist. 22. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 21, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Fluoreszenzfol!ie, die derart im Strahlenweg des Aufnahmegeräts angebracht ist, daß, eine gleichzeitige Mitbeobachtung der Aufnahme möglich .io.t. 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluoreszenzfolie zusammen mit dem Filmstreifen umläuft und vorzugsweise als endloses Band ausgebildet ist.
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