DE87293C - - Google Patents

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DE87293C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B25/00Water-tube boilers built-up from sets of water tubes with internally-arranged flue tubes, or fire tubes, extending through the water tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι stellt den neuen Kessel im Längsschnitt und Fig. 2 im Grundrifs dar. Fig. 3 zeigt einen theilweisen Schnitt durch Ober- und Unterkessel und deren Verbindungen.
Der neue Kessel besteht aus dem Unterkessel a, welcher durch einen cylindrischen Mantel mit centrisch eingebauter Feuerbüchse gebildet ist, deren Boden mit dem des Mantels durch eine Anzahl verticaler Feuerrohre f in Verbindung steht, und dem Oberkessel 0, einem cylindrischen Mantel, dessen oberer Boden gewölbt und mittelst Winkeleisenringes aufgeschraubt ist. Der untere, flache Boden besitzt eine den Feuerröhren im Unterkessel entsprechende Anzahl konischer Oeffnungen, in welchen die oben mit einem Konus versehenen, in die Oeffnungen genau eingeschliffenen Wasserrohren w lösbar befestigt sind. Die Wasserröhren hängen centrisch in die Feuerröhren des Unterkessels hinein und endigen unten in einer geschlossenen Halbkugel. Der Oberkessel ruht auf Stützen t. Beide Kessel haben eigene Wasser- und Dampfräume, die unter einander so verbunden sind, dafs der Dampf durch Stutzen c' und Rohr r" aus dem Unterkessel in den Oberkessel aufsteigt und das durch die Leitung ρ zugeführte Speisewasser erst den Oberkessel bis zur normalen Höhe anfüllt, dann durch Stutzen c und Rohre r r' (Fig. .3) in den Unterkessel gelangt, etwa vorhandenen Schlamm im Oberkessel zurücklassend. Es ist also nur der Wasserstand des Unterkessels zu beobachten und auf der normalen Höhe zu halten, während er sich im Oberkessel selbstthätig regelt. Die Stutzen c und c' sind mit dem Oberkessel fest, mit dem Unterkessel jedoch mittelst Flantschen und Schrauben lösbar verbunden, um ein Abnehmen des Oberkessels zu ermöglichen. Ebenso ist der mittelst Winkeleisenringes am Unterkessel befestigte Mantel m zur Hälfte lösbar angeordnet und mit abnehmbarem Deckel d verschlossen. Der Mantel m trägt auf der festliegenden Seite den Rauchfang k.
Um vollständig trockenen Dampf zu erhalten, ist ein Nachverdampfer in Form einer Rohrschlange s angeordnet, in welcher der bei η entnommene Dampf innerhalb des Mantels m in einigen Windungen den abziehenden Heizgasen entgegengeführt wird. Die Heizgase bestreichen, nachdem sie den Rost verlassen haben, erst das Innere der" Feuerbüchse, dann gleichzeitig die Feuerröhren f des Unterkessels und die in dieselben hineinragenden Wasserrohren w des Oberkessels, dann den Oberkessel und Nachverdampfer, und gelangen in den Rauchfang k. Eine Scheidewand / , nöthigt sie zur engen Berührung mit der Rohrschlange.
Da die Heizgase gleichzeitig Feuer- und Wasserrohren bestreichen, bewirken sie eine wesentlich schnellere Dampfentwickelung und eine bedeutend höhere Verdampfung, was bei gleicher Leistung einen weit geringeren Brennmaterialverbrauch gegenüber älteren Systemen bedingt. Die Verwendung vollständig trockenen Dampfes ist gesichert durch die Anordnung der Rohrschlange s als Nachverdampfer. Ein
sicheres, ruhiges Arbeiten des Kessels ist durch entsprechend grofse Wasser- und Dampfräuine, besonders durch die grofse Verdampfungsoberfläche bedingt, und eine leichte und bequeme Reinigung des Kessels wird durch die lösbare Anordnung des Oberkessels ο und des halben Mantels m ermöglicht, sowie das unbeschadete Herausnehmen der Wasserröhren w. Wie bereits erwähnt, setzt sich der etwa im Speisewasser enthaltene Schlamm gröfstentheils im Oberkessel ab, von wo er leichter zu entfernen ist, während in deu weniger leicht zugänglichen Unterkessel nur fast reines Wasser gelangt, so dafs die Kesselsteinbildung in diesem sehr beschränkt wird. Zum Entleeren des Oberkessels dient ein besonderer Ablafshahn.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein stehender Kessel mit Feuer- und Wasserröhren, bestehend aus einem Unterkessel a mit Feuerröhren f und einem Oberkeseel ο mit in dem Boden lösbar befestigten, unten geschlossenen Wasserröhren n>, die centrisch in die Feuerröhren f des Unterkessels hineinragen, so dafs die Heizgase gezwungen werden, gleichzeitig Feuer- und Wasserröhren zu bestreichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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