DE872733C - Presse mit in mehreren Punkten angetriebenem Stoessel - Google Patents

Presse mit in mehreren Punkten angetriebenem Stoessel

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DE872733C
DE872733C DEK12121A DEK0012121A DE872733C DE 872733 C DE872733 C DE 872733C DE K12121 A DEK12121 A DE K12121A DE K0012121 A DEK0012121 A DE K0012121A DE 872733 C DE872733 C DE 872733C
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Karl Keck
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/28Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof
    • B30B15/281Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices
    • B30B15/284Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices releasing fluid from a fluid chamber subjected to overload pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/007Means for maintaining the press table, the press platen or the press ram against tilting or deflection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Presse mit in mehreren Punkten angetriebenem Stößel Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse mit in mehreren Punkten angetriebenem Stößel und mit nachgiebigen Elementen zur Sicherung gegen überlastung. Bei bekannten Sicherungen gegen überlastung, auch bei Druckausgleichsicherungen, besteht der Nachteil, daß, bei einseitigen Drücken die weniger belastete Stößelseite gegenüber der stärker belasteten voreilt. Die Parallelführung des Stößels ist dann gefährdet. Es besteht die Gefahr, daß sich der Stößel verklemmt. Die mit ihm verbundenen, für genaue Führung eingestellten Werkzeuge werden dann stark abgenutzt oder sogar zerstört.
  • Es ist bereits versucht worden, -das Verklemmen durch selbsttätigen Druckausgleich bei hydraulischer Überlastungssicherung zu vermeiden. Die hierfür vorgesehenen Einrichtungen arbeiten aber labil.
  • Es war bekannt, bei hydraulischer Sicherung gegen Überlastung das Flüssigkeitskissen jedes Einzelpleuels mit einem besonderen, einstellbaren Überdruckventil auszurüsten, das an den Stellen, wo die höchsten Drücke auftraten, für höhere Überdrücke eingestellt war als an den, Stellen, wo niedrigere Drücke auftraten. Es ließ sich aber schwer vorherbestimmen, welche Drücke an welchen Stellen auftreten würden, so daß auch durch diese Anordnung nicht verhindert werden konnte, daß bei Überlastung die Druckflüssigkeit aus den verschiedenen Druckkissen ungleichmäßig abströmte® also eine Verkantung des Stößels auftrat. Es war auch bereits bekannt, die Bewegung an einander gegenüberliegenden Stößelaußenführungen durch zwangsläufige Übertragungsmittel, wie Zahnräder oder Spindeln, gleichzuhalten. Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die in der Nähe . nachgiebiger Sicherungselemente angreifenden Stößelantriebsglieder-nahe den Angriffstellen mit in einem größeren Abstand von ihnen befindlichen ebensolchen Antriebsgliedern mechanisch durch am Stößel selbst abgestützte Glieder derart gekoppelt sind, daß sie an voneinander entfernten Stellen des Stößels dieselbe Lage zum Stößel haben müssen, also erzwingen, daß sich der. Stößel nür'parällel zu sich selbst bewegen kann. Von besonderer-Bedeutung ist die Anwendung-der .Erfindung. bei Pressen mit in mehreren Punkten angetriebenem Stößel und mit hydraulischer Sicherung gegen Überlastung: Hierbei sind die auf Flüssigkeitskissen kolbenartig .`ruhenden Kugelpfannen (Kolben), von Stößelantriebspleueln ihre gleiche Lage erzwingend, mechanisch miteinander und mit dem Stößel gekoppelt. Hierdurch wird erreicht, daß der Stößel sich auch dann nicht verkanten kann, wenn die an sich mit Schallgeschwindigkeit fortschreitende Druckfortpflanzung aus einem Druckkissen, in welchem' durch höheren Widerstand gegen die Stößelbewegung höherer Druck entsteht, über Verbindungsleitungen nach den arideren Druckkissen nicht so schnell vor sich geht, daß in den anderen Druckkissen eine entsprechende Druckerhöhung stattfände; bevor 'sich der.Stößel verkanten könnte. Solche Verzögerungen in der Drückiibertragung erklären sich nicht nur daraus, daß die Druckübertragung nicht rein statisch verläuft, sondern mit dynamischen Vorgängen verbunden ist. Beim Öffnen des meist zentral angeordneten Überdruckventils - treten Störungserscheinungen auf, die die Druckfortpflanzung in die jenseits des Ventils liegenden Zweige der Verbindungsleitungen unterbrechen. Dazu kommt aber, daß die Verbindungsleitungen bei einer Drucksteigerung elastische Verformungen und damit Volumenähderungen erleiden. -Wo 'sich Werkzeuge mit geringerem Kraftbedarf befinden und'wo der Werkstoff einer Verformung geringeren Widerstand entgegensetzt als an anderen Stellen des Stößels, wird,- wenn .dort ein , hydraulisches Druckkissen vorhanden ist, dessen Volumen größer bleiben als dort; wo Überlastungen auftreten, so daß es einige kurze Zeiteinheiten Öl aufnehmen kann, bevor eine der Überlastungsstelle entsprechende Drucksteigerung auftritt und bevor dann- auch aus diesem Kissen Öl-abströmt. Diese =Zeiteinheiten genügen, um ein 'Verkanten des -Stößels herbeizuführen. Bei der mechanischen Kopplung der unmittelbar am Stößel angreifenden -Glieder fallen diese verzögernden Momente fort; -die elastische Verformung der Übertragungsglieder läßt sich durch geeignete bauliche Ausbildung so klein halten, daß ein _ Verkanten des Stößels nicht mehr möglich ist.
  • Die mechanische Kopplung von @Stößelantriebsgliedern -an voneinander -entfernten Stellen läßt, zahlreiche bauliche Ausführungsmöglichkeiten zu. Aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den -Ansprüchen und der Zeichnung ergeben sich weitere Merkmale der Erfindung. .
  • Einigen Ausführungsformen liegt- der Gedanke zugrunde, ähnlich wie bei einer Brückenwaage - einem langgestreckten Teil, in diesem Fall dem Stößel, durch Aufhängung voneinander entfernter Punkte an miteinander gekoppelten Hebelsystemen unabhängig vom Angriffspunkt der Last die Parallelführung zu geben, die durch Gleitführungen allein-und durch die Antriebsmittel allein wegen der technisch nicht vermeidbaren Spiele und elastischen Verformungen nicht in genügender Vollkommenheit zu erzielen ist.
  • Fig. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen Angriffspunkt des Stößels einer Kurbelpresse; Fig.2 und 3 zeigen schematisch vereinfachte senkrechte Schnitte durch Stößel mit erfindungsgemäßen Winkelhebelanordnungen; Fig. 4 zeigt eine entsprechende Draufsicht; Fig. 5 zeigt eine Einzelheit im Waagerechtschnitt; Fig.6 zeigt eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Presse, teilweise im Schnitt, mit einer erfindungsgemäßen Anordnung einarmiger Hebel; Fig. 7 und 8 zeigen entsprechende Draufsichten für zwei und für vier .Stößelantriebspunkte; Fig, 9 zeigt eine Einzelheit; Fig. io ist ein schematisch vereinfachter senkrechter Schnitt durch einen Stößel mit erfindungsgemäßer Kniehebelanordnung; Fig. i i zeigt eine abgewandelte Einzelheit im Schnitt; Fig. i2 stellt einen schematisch vereinfachten senkrechten Schnitt durch einen Stößel mit erfindungsgemäßer Koppelanordnung mit Zahnrädern, Wellen und Zahnstangen dar; Fig., 13 ist eine entsprechende Draufsicht.
  • Bei den gezeichneten Beispielen ist die hydraulische Pleuelabstützung nach Fig. i vorausgesetzt. Die Kurbelwelle i einer Kurbelpresse treibt Pleuel 2 an, von denen in Fig. i nur einer zusammen mit den zugehörigen iStößelteilen dargestellt ist. Der Pleuel 2 hat einen bei 3' verstellbaren Kugelzapfen 3, welcher sich in einer Kugelpfanne 4 abstützt, die als Kolben ausgebildet ist. Durch Drehung der in den Pleueln 2 eingeschraubten Kugelzapfen 3, 3' wird der Stößel -6 im ganzen verstellt. Jeder- Kolben 4 ist in einem. Zylinder 5 des Stößels 6 geführt. Unter jedem Kolben 4 befindet sich ein Zylinderraum 7, der ebenso wie die anschließende Verbindungsleitung 8 mit Druckflüssigkeit gefüllt ist. Der Kolben 4 ruht also auf einem Flüssigkeitskissen. Jedem Pleuel 2 ist ein Kolben 4 zugeordnet, und die zugehörigen Flüssigkeitskissen stehen durch die Leitung 8 miteinander in Verbindung, die zu einem gemeinsamen Überdruckventil 9 (Fig.2 bis 4) zusammenlaufen. Bei Überlastung aus dem Ventil austretende Druckflüssigkeit gelangt in einen z. B. unter atmosphärischem Druck stehenden Behälter io. Das Ventil 9 ist in bekannter Weise so ausgeführt, daß es ein leichtes Zurückströmen der bei Überlastung ausgetretenen Flüssigkeit erlaubt, so daß diese Flüssigkeit beim Hochgehen der Pleuel 2 wieder in die Zylinderräume 7 eingesaugt wird oder durch den Behälterüberdruck zurückfließt. Der Behälterraum kann geschlossen sein, so daß die in ihm enthaltene Luft durch die vom Sicherheitsventil her eintretende Druckflüssigkeit unter Druck gesetzt wird und als Luftpuffer wirkt. Sich in der Druckflüssigkeit auflösende Luft kann durch ein besonderes Ventil ersetzt werden. Das Überdruckventil braucht nicht gegen atmosphärischen Druck zu arbeiten, sondern kann gegen einstellbaren Überdruck betrieben werden: Bei den Beispielen nach Fig. 2 bis 4 ist jeder der Kolben4 mit mindestens einem Arm iiä bis IId eines um eine stößelfeste Achse 12" 12b drehbaren Winkelhebels verbunden. Die anderen. Arme der Winkelhebel sind mit 13a, 13b .bezeichnet. Die Hebelarme iia bis iid umfassen die Kolben 4 gabelförmig; sie greifen über Stift/Schlitz-Verbindungen an den Kolben an, indem z. B. an den Kolben befestigte Zapfen in Längsschlitze der Hebelarme hineinragen oder indem, wie gezeichnet, die Hebelarme im Kolben feste Zapfen mit gegabelten Enden umfassen, oder sie greifen in Ausnehmungen der Kolben ein.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. 2 sind die Arme iia bis i id und 13a, 13b unter sich gleichgerichtet. Die Arme 13a und I3b von an entgegengesetzten Stößelseiten angeordneten Winkelhebeln sind durch eine Stange 14 miteinander gekoppelt, die im wesentlichen parallel zur Stößelendfläche verläuft. Bei dem Beispiel nach Fig. 3 sind die entsprechenden Winkelhebelarme 13" und 13b entgegengesetzt gerichtet, so daß die sie koppelnde Stange 1q.' geneigt zur Stößelendfläche verläuft.
  • Wenn bei den Beispielen nach Fig. z und 3 durch eine einseitige Belastungssteigerung die in den Fig. 2 und 3 links gezeichneten Kolben tiefer in die zugehörigen Zylinderräume 7 hineingedrückt zu werden beginnen, so müssen infolge der mechanischen Kopplung der links- und rechtsseitigen Kolben die in Fig. 2 und 3 rechts gezeichneten Kolben diese Bewegung mitmachen. Daher müssen die Zylinderräume 7 unter den beiderseitigen Kolben auf alle Fälle gleich bleiben, selbst wenn in ihnen verschiedene Flüssigkeitsdrücke herrschen sollten, so daß der .Stößel parallel zu sich weiterbewegt wird, ohne sich zu verkanten. Da die Zylinderräume 7 zwangsläufig gleich gehalten werden, wird Druckflüssigkeit, die bei Überschreiten des Höchstdrucks. aus dem Ventil 9 austritt, den verschiedenen Zylinderräumen gleichmäßig entnommen.
  • Die Anordnung läßt sich so treffen, daß das Überdruckventil geöffnet wird, wenn, falls die zulässigen Höchstdrücke an verschiedenen .Stellen der Stößelsohle verschieden hoch liegen, der zulässige Höchstdruck an irgendeiner Stelle erreicht wird, auch wenn es sich dabei nicht um den höchsten unter den an den verschiedenen Stellen zulässigen Drücken handelt. Wenn z. B. an dem einen Stößelende ein Höchstdruck von Zoo t zulässig ist, am anderen @Stößelende aber für ein anderes Werkzeug nur ein Höchstdruck von 50 t, so muß die Überdrucksicherung bei Überschreiten des Drucks von 5o t an der betreffenden Stößelseite auch dann bereits wirksam werden, wenn auf der anderen Stößelseite 200 t noch nicht erreicht sind. Dies läßt sich z. B. dadurch erreichen, daß den einzelnen Zylindern 7 Manometer 45 zugeordnet werden (Fig. 2), deren Zeiger 44 mit einstellbaren Schleppzeigern 46 zusammenwirken, die elektrische Kontakte für eine . Magnetauslösung des Überdruckventils 9 darstellen. Bei Kontaktschluß wird das Ventil 9 durch einen Elektromagneten 47 aufgerissen, so daß die in den Zylindern 7 enthaltene Druckflüssigkeit in der vorgeschriebenen Weise entweichen kann. Mit dem elektrischen Öffnen des Ventils 9 kann zugleich das selbsttätige Stillsetzen der Maschine elektrisch gesteuert werden.
  • Eine andere Gruppe von erfindungsgemäßen Ausführungsformen ist in den Fig. 5 bis 9 dargestellt. Bei dem Beispiel nach Fig. 6 greift an jedem von zwei an entgegengesetzten ,Stößelseiten angeordneten Kolben 4 ein an der jeweils gegenüberliegenden Stößelseite um eine Achse 16 schwenkbar gelagerter Hebel 15 an. Die Hebel 15 kreuzen sich also im Bereich der Stößelhöhe. An ihren Enden sind sie mit den Kolben in einer eine Längsverschiebung zulassenden Weise verbunden, indem sie z. B. mit Gabelschlitzen 18 am Kolben angebrachte Zapfen 19 umfassen (Fig.5). Die Kreuzungsstelle ist so ausgebildet, daß sich die in ihr verbundenen, sich kreuzenden Hebel 15 gegeneinander längs verschieben können, wenn sich der Winkel, unter dem sie sich kreuzen, ändert.
  • Fig. 9 zeigt ein Beispiel für eine derartige Kreuzungsverbindung. An dem einen von zwei sich kreuzenden Hebeln 15" und 15" nämlich an dem Hebel 15" ist ein Zapfen 17 -angebracht, der durch einen Schlitz 4o des Hebels 15" hindurchführt. Bei dem Beispiel nach Fig. 6 ist ein besonderes Verbindungselement 2o für die sich kreuzenden Hebel IS vorgesehen, das in einer am Stößel angebrachten Führung 2i in senkrechter Richtung in der Mitte zwischen den Kolben 4 und parallel zu diesen verschiebbar geführt ist. Das Element 2o besteht beispielsweise aus zwei gegeneinander drehbaren Hülsen, durch deren eine der eine und durch deren andere der andere Hebel 15 längs verschieblich hindurchgesteckt ist. Entsprechende Anordnungen lassen sich für zwei Kolben (4a und 4, in Fig.,7) oder für vier Kolben (4a bis -4d in Fig. 8) treffen. Das Verbindungselement 2o kann äuch aus einem in der Führung 21 nur längs verschieblich geführten Gleitkörper bestehen, welcher Lagerzapfen trägt, auf denen sich Ausschnitte bzw. Schlitze der Hebel 15 führen.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. 7 greifen an dem Kolben 4" die. beiden gleichlaufenden Hebel 15, und 15ä an, die bei 16" und 16a' entsprechend dem Schema nach Fig.6 stößelfest gelagert sind. Zwischen den beiden Hebeln 15a und 15a' verläuft der sie kreuzende, bei 16, stößelfest gelagerte Hebel 15, der an dem Kolben 4, entsprechend der Darstellung nach Fig. 5 angreift. In den Hebeln 15" und i5ä ist ein Bolzen 17 angebracht .(vgl. Fig. 9), der durch einen Schlitz des Hebels 15, hindurchgeht.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. 8 sind die Hebel 15a und 15b, die an den Kolben 4" und 4b angreifen, starr miteinander- -verbunden, so daß sie die Kolben q.a- und 4b -starr koppeln. Bei 16-. und i66 sind die F-l:ebel 15Q;--z5b. stößelfest schwenkbar gelagert. __Entsprechend sind --die.Hebel 15, und 15b, die an den Kolben q., und 4d-angreifen, starr miteinander verbunden, so daß sie die Kolben 4, und 4 starr ,miteinander koppeln: Sie sind bei -16, und i6d stößelfest schwenkbar gelagert. In -den Hebeln 15a, i5b ist ein Bolzen 17 angebracht, der, durch Längsschlitze in den Hebeln 15, und 15d hindurchgeht. Die Wirkung der starren mechanischen Kopplung der an entgegengesetzten Stößelseiten liegenden Kolben -gemäß dem Schema der Fig. 6 mit 5, 7, 8 und 9 entspricht der für die Beispielsgruppe nach -und 2 bis 4 -beschriebenen Wirkung. -Bei einer weiteren Gruppe von Ausführungsbeispielen (Fig: ro bis 12) werden die Relativbewegungen zwischen, dein Stößel 6 und den Kolben 4 durch Kniehebel aufgenommen. An entgegengesetzten iStößelenden liegende Kniiehebel sind dabei durch Stangen gekoppelt.- Bei dem Beispiel nach Fig. id greifen an den Kolben 4 Hebel -23 mittels einer eine Längsverschiebung zulassenden,. z. B. Gabel- oder Stift/Schlitz-Verbindung, an, deren andere Enden bei 22 am Stößel schwenkbar ge-Iagert sind. Anden Hebeln 23 ist der jeweils eine Arm 24 von Kniehebelgelenken 2.4, 25 angelenkt, deren jeweils anderer Arm 25 bei 26 ebenfalls am Stößel schwenkbar gelagert ist. Die Knie 27 der Kniehebel 24, 25 sind durch -eine tStange 28° gekoppelt. Auch diese Ausführungsform-läßt sich für zwei öder für vier Kolben 4-ausbilden.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. ii ist der Kolben 4 mit einem -den Zylnder'5 umgebenden; auf ihm verschiebbaren Zylinder 29 verbunden. Auf =diesem stützt -sich bei 30 ein Kniehebel 31, 33 ab, dessen Arm--33 in einem stößelfesten Lager 34 angreift. Wie bei dem Beispiel nach Fig. zo ist im Knie 32 eine Koppelstange 28 angelenkt, die den Kniehebel 31, .33 mit einem entsprechenden Kniehebel an der entgegengesetzten Stößelseite koppelt..
  • Bei dem Beispiel nach Fig. 12 und 13 sind die Kolben 4" bis 4 verzahnt und mit Ritzeln 35" bis 35d, im Eingriff, die auf Wellen 3.6Q und 36b befestigt sind. Diese Wellen tragen weitere Ritzel 37a bis 37d. Die Ritzel 37, und 37, sowie 376 und 37d .sind, .durch -je eine -in sie eingreifende Zahnstange 38 iteinander gekoppelt. Je ein Paar der an einem .Stoßelende liegenden Kolben sind also durch die Wellen 36" bzw. 36b starr miteinander gekoppelt, und die -Paare an entgegengesetzten Stoßelenden sind -miteinander - durch die Zahnstangen 38 gekoppelt, so. daß auch hier sämtliche Kolben 4a bis 4a .stets die-gleiche Lage gegenüber-dem Stößel haben müssen. . .
  • Die Erfindung läßt sich sinngemäß auch dann anwenden, wenn nicht die Stößelantriebsglieder auf nachgiebigen Elementen, _.z. B. Flüssigkeitskissen, abgestützt sind,, sondern- -wenn. (statt dessen der Tisch- zur Sicherung-gegen Überlastung auf nachgiebigen Gliedern, z. B. Druckflüssigl-,eitskissen, ruht. ,Statt--der -Kopplung -der Kolben, hinsichtlich 'ihrer._Lage.,relativ. zurn:-Stüßel.;-vverden dann ,die Stützkolben hinsichtlich. ihrer Lage relativ zu dem den Tisch haltenden Maschinenkörper oder -ständer gekoppelt.. Auch auf in den Tisch oder Stößel eingebaute Ziehapparate läßt sich die Erfindung übertragen. Schließlich läßt sich- die Erfindung auch bei Pressen mit zwei oder mehr ineinandergeführten Stößeln (Ziehpressen) anwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Presse mit in mehreren Punkten angetriebenem Stößel und mit nachgiebigen Elementen zur Sicherung gegen Überlastung, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Nähe nachgiebiger Elemente angreifenden Stößelantriebsglieder nahe den Angriffsstellen mit in einem größeren Abstand von- ihnen. befindlichen entsprechenden Antriebsgliedern--mechanisch durch am Stößel selbst abgestützte Mittel derart gekoppelt sind, daß sie an voneinander entfernten Stellen des ;Stößels dieselbe Lage zu ihm haben müssen.
  2. 2. Presse nach Anspruch i mit hydraulischer Sicherung gegen Überlastung, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Flüssigkeitskissen kolbenartig ruhenden Kugelpfannen (Kolben) von Stößelantriebspleueln ihre gleiche Lage erzwingend mechanisch miteinander und mit dem Stößel gekoppelt sind. , 3. Stößel nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Hebelanordnungen zur Kopplung der Kolben benutzt sind. 4. Presse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Kolben mindestens ein Winkelhebel vorgesehen ist, der mit seinem Scheitel um eine stößelfeste Achse drehbar und mit einem Arm an dem Pleuel gelagert ist und dessen zweiter Arm mit dem entsprechenden Arm mindestens eines der an . den übrigen Kolben angeordneten Winkelhebel durch mindestens. eine Stange gekoppelt ist. 5. Presse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Klben mit wenigstens einem um eine auf der_ _ gegenüberliegenden Stößelseite liegenden, stößelfeste Achse schwenkbar gelagerten Hebel gelenkig verbunden ist, so daß sich die an. an entgegengesetzten- Stößelseiten - liegenden Kolben- angelenkten Hebel überkreuzen, und daß die Hebel am Kreuzungspunkt in ein- Gleiten zulassender Weise gekoppelt. sind, gegebenenfalls durch ein in einer senkrechten stößelfesten Führung geführtes, die Längsverschiebung der Hebel zulassendes Element oder durch- in dem jeweils einen Hebel angebrachte und. durch einen Schlitz "des,-jeweils anderen Hebels hindurchgeführte Bolzen: -6.-Presse nach Anspruch i bis 3, dadurch gek ennzeichnet, daß -an jedem Kolben ein am Stößel .,gelagerter .Hebel- angreift,- an . dem der eine Arm, -eines-Kniehebelgelenkes.angelenkt ist. dessen anderer Arm stößelfest gelagert ist, wobei die an entgegengesetzten.Stößelenden befindlichen Knie durch Stangen gekoppelt sind. 7. Presse nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben durch am Stößel gelagerte Zahnräder und Zahnstangen gekoppelt sind. B. Presse nach Anspruch z, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben Antriebsmittel für stößelfest gelagerte Zahnräder sind, die an demselben Stößelende durch gemeinsame Wellen und mit den am entgegengesetzten Stößelende gelagerten Zahnrädern über Zahnstangen starr gekoppelt sind. g. Presse nach Anspruch r und 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Flüssigkeitskissen mit einem für elektrische Kontaktgabe eingerichteten Manometer verbunden ist, von dem aus das öffnen des Überdruckventils der hydraulischen Sicherung, gegebenenfalls auch das,Stillsetzen der Maschine, steuerbar ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2002066843A1 (en) * 2001-02-20 2002-08-29 Ronflette S.A. A device for guiding a plunger of a jack

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