DE871664C - Verfahren zum Verschweissen von Wasserkesselrohren - Google Patents

Verfahren zum Verschweissen von Wasserkesselrohren

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Publication number
DE871664C
DE871664C DEH4908A DEH0004908A DE871664C DE 871664 C DE871664 C DE 871664C DE H4908 A DEH4908 A DE H4908A DE H0004908 A DEH0004908 A DE H0004908A DE 871664 C DE871664 C DE 871664C
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DE
Germany
Prior art keywords
ring
pipe
weld seam
welding
corrosion
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Expired
Application number
DEH4908A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Blass
Walter Engel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GIESSEREI GmbH
HALBERG MASCHB
Original Assignee
GIESSEREI GmbH
HALBERG MASCHB
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE871664C publication Critical patent/DE871664C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/035Seam welding; Backing means; Inserts with backing means disposed under the seam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verschweißen von Wasserkesselrohren Es ist bereits bekannt, Rohre an der Schweißstelle mit einem Innenring, der die Stoßfuge überbrückt, auszustatten, wodurch das Eindringen von Schweißperlen ins Rohrinnere verhindert wird. Ebenso ist es auch bekannt, beim Aufbau von Kesselanlagen Rohre zu verwenden, die innen oder außen eine Plattierung tragen, um das Rohr auf diese Weise korrosionswiderstandsfähiger zu machen. Sollen derartige Rohre miteinander verschweißt werden, so stößt die Verschweißung in mehrfacher Hinsicht jedoch auf Schwierigkeiten, einerseits wird die Plattierungsschicht in ihrer Zusammensetzung beeinträchtigt, da es unvermeidbar ist, daß beim Verschweißen eine gewisse Vermischung des Grundwerkstoffes des Rohres mit dem Werkstoff der Plattierungsschicht eintritt. Derartige Vermischungen sind beim Verschweißen nicht zu beherrschen, so daß gerade die Schweißstelle in erhöhtem Maße korrosionsanfällig werden kann. Aus diesem Grund wurde schon vorgeschlagen, beim Verschweißen solcher Rohre auf die Stoßfuge zunächst im Schweißverfahren einen gleichen oder höherwertigen Werkstoff als den der Plattierungsschicht aufzutragen und dann durch Auftragsschweißung die Verbindung zwischen den Rohrenden herzustellen. Bei diesem Verfahren kann zwar wohl eine befriedigende Fortsetzung der korrosionsbeständigen Schicht erzielt werden, doch läßt sich dieses Verfahren im Hinblick auf die Rohrverbindung beschränkt anwenden. Handelt es sich darum, die Wasserrohre von Hochdruckkesseln zu verschweißen, so kommt mit Rücksicht auf die notwendige Festigkeit gerade der Schweißstelle eine besondere Bedeutung zu. Nun aber ist es unvermeidlich, daß beim Auftrag einer Werkstoffschicht anderer Zusammensetzung als sie der Grundwerkstoff des Rohres aufweist, ebenfalls Vermischungen dieser beiden Werkstoffe eintreten, hierdurch aber wird die Bildung von Haarrissen begünstigt, so daß eine solche Verschweißung bei Kesselanlagen, an die hinsichtlich des Druckes besondere Anforderungen gestellt werden, nicht ohne weiteres anwendbar ist. Man hat zwar ebenfalls bereits vorgeschlagen, bei einer Schmelzschweißverbindüng für Rohre und unter Verwendung eines die Stoßfuge überbrückenden Innenringes zur Bildung des Ringes einen korrosionsbeständigen Werkstoff, beispielsweise einen austenitischen zü verwenden: Aber auch diese Maßnahme könnte nicht das Auftreten von Haarrissen mit Sicherheit ausschließen, wenn be.ispielsweise die Innenwandung des Rohres eine Plattierungsschicht besitzt und wenn die Stoßfuge sodann im Schweißverfahren unter Benutzung eines dem Grundwerkstoff des Rohres gleichen Werkstoffes verschweißt wurde. Gerade bei Hochdruckkesseln mit verwickeltem Aufbau des Rohrsystems ist aber eine außerordentliche Vielzahl von Schweißstellen unvermeidbar, so daß nicht nur mit Rücksicht auf den geringen Strömungswiderstand eine innen glatte Schweißnaht angestrebt werden muß; sondern vor allem auch eine Verschweißung, die der Dauerbeanspruchung durch die auftretenden hohen Drücke in jeder Hinsicht gewachsen ist.
  • Die bei dem bekannten Schweißverfahren unvermeidlichen Nachteile werden nach der Erfindung auch beim Verschweißen von Wasserkesselrohren mit innen plattierter, korrosionsbeständiger, beispielsweise austenitischer Schicht und unter Verwendung eines korrosionswiderstandsfähigen Rohrinnenringes dadurch vermieden, daß die Rohrinnenschicht, schon vor der Schweißnaht endigend, nur bis unter den ebenfalls aus austenitischem Werkstoff bestehenden Rohrinnenring geführt ist, der nur in seinem inneren Teil mit der aus beispielsweise ferritsch-perlitischem Werkstoff bestehenden Schweißnaht verbunden wird. Im Fälle einer Verschweißung dieses Ringes mit der Schweißnaht wird der Ring mit Vorteil in seinem mittleren Teil mit einer ringsum laufenden Kerbe versehen, in die ein Ring aus gleichem Werkstoff wie die Schweißnaht eingelegt wird, der seinerseits mit der Schweißnaht verschmolzen ist.-Bei Anwendung dieses Verfahrens wird mit Sicherheit vermieden, daß bei Bildung der die Rohrverbindung bewirkenden Schweißnaht eine Beeinträchtigung der iFestigkeit durch Vermischung des Grundwerkstoffes des Rohres mit demjenigen der Plattierung eintritt. Es wird daher mit völliger Sicherheit die Bildung von Kerbrissen beseitigt, die auf eine ungleiche Zusammensetzung von Rohrinnenring und Rohrgrundwerkstoff zurückzuführen ist. Bei Anwendung der ringsum laufenden Kerbe und Einlegen eines Ringes in diese von gleichem Werkstoff wie die Schweißnaht können zudem allenfalls auftretende geringe Kerbrisse in den Bereich der Kerbe des Ringes verlegt werden, so daß sie ebenfalls mit Sicherheit von der tragenden Schweißverbindung zwischen den beiden Rohrenden ferngehalten werden.
  • Selbstverständlich ist- es auch möglich, in dieser Weise Rohrstränge miteinander zu verbinden, von denen der eine die beschriebene Innenplattierung trägt, der andere aber eine solche Schutzschicht nicht aufweist. Dieser Fall kann eintreten beispielsweise beim Übergang vom Wasservorwärmer in den Verdampfer und vom Verdampfer in den Überhitzer, da sowohl im Wasservorwärmer als auch im Überhitzer unter Umständen auf eine Innenschutzschicht der Rohre verzichtet werden kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei schematischen Schnittdarstellungen durch eine Rohrverbindung veranschaulicht.
  • Fig. z zeigt die Verbindung zwischen Rohren, die beide eine Innenschutzschicht tragen, Fig: 2 eine Verbindung zwischen einem plattierten und einem nichtplattierten Rohr.
  • Der eigentliche Rohrkörper ist mit i bezeichnet. Im Fälle der Fig. i tragen beide Rohre eine Innenschutzschicht 2, z. B. eine Innenplattierung aus äustenitischem Werkstoff. Diese Schutzschicht ist nicht bis an die Schweißnaht 3 herangeführt, sondern an dieser Stelle durch einen Rohrinnenring 4, beispielsweise ebenfalls aus austenitischem Werkstoff, ersetzt. In seinem mittleren Teil ist dieser Rohrinnenring mit einer ringsum laufenden Kerbe 5 versehen, in die beim Verschweißen ein Ring 6 aus gleichem Werkstoff wie die Schweißnaht 3 eingelegt wird.
  • In dieser Weise gelingt es; den Rohrinnenring 4, der im Bereich der Schweißnaht die Wirkung der korrosionsfesten Schutzschicht 2 übernimmt, genügend fest mit der Schweißnaht 3 zu verbinden, während die möglichen Kerbrisse auf den Bereich der ringsum laufenden Kerbe 5 des Rohrinnenringes beschränkt und mit Sicherheit aus der tragenden Schweißnaht 3 ferngehalten werden.
  • Es besteht hierbei auch die Möglichkeit, einen Rohrinnenring 4 aus iKupfer od. dgl. zu verwenden:

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verschweißen von Wasserkesselrohren u. dgl. mit vorzugsweise innenplattierter, korrosionswiderstandsfähiger, Beispielsweise austenitischer Schicht unter Verwendung eines korrosionswiderstandsfähigen Rohrinnenringes, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrinnenschicht (2), schon vor der Schweißnaht (3) endigend, nur bis unter den ebenfalls aus austenitischem Werkstoff bestehenden Rohrinnenring (4) geführt ist, der nur in seinem mittleren Teil mit der aus beispielsweise ferritisch-perlitisehem Werkstoff bestehenden Schweißnaht (3) verbunden wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrinnenring (4) in seinem mittleren Teil mit einer ringsum laufenden Kerbe (5) versehen ist, in die ein Ring (6) aus gleichem Werkstoff wie die Schweißnaht (3) eingelegt wird, der seinerseits mit der Schweißnaht verschmolzen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 29a662, 665 889, 723 747; österreichische Patentschrift Nr. 3 26I.
DEH4908A 1950-08-12 1950-08-12 Verfahren zum Verschweissen von Wasserkesselrohren Expired DE871664C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0617220A1 (de) * 1993-03-25 1994-09-28 Tuboscope Vetco International, Inc. Rohrverbindungsanordnung mit angeschrägter Innenmanschette

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE291662C (de) *
AT3261B (de) * 1899-07-04 1901-01-25 George Harker Everson
DE665889C (de) * 1938-10-06 Mannesmann Ag Schmelzschweissverbindung fuer Rohre
DE723747C (de) * 1936-10-07 1942-08-10 Mannesmann Ag Verfahren zum Stumpfschweissen von plattierten Blechen und Rohren

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