DE871313C - Elektrischer Weichenantrieb mit Stirnraedergetriebe und Schaltscheibe mit Anschlagknaggen zur Begrenzung des Stellweges - Google Patents

Elektrischer Weichenantrieb mit Stirnraedergetriebe und Schaltscheibe mit Anschlagknaggen zur Begrenzung des Stellweges

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Publication number
DE871313C
DE871313C DEK10579A DEK0010579A DE871313C DE 871313 C DE871313 C DE 871313C DE K10579 A DEK10579 A DE K10579A DE K0010579 A DEK0010579 A DE K0010579A DE 871313 C DE871313 C DE 871313C
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DE
Germany
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stop surfaces
lugs
point machine
switching
switching disk
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Expired
Application number
DEK10579A
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English (en)
Inventor
Max Goepfert
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Publication of DE871313C publication Critical patent/DE871313C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/065Construction of driving mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Elektrischer Weichenantrieb mit Stirnrädergetriebe und Schaltscheibe mit Anschlagknaggen zur Begrenzung des Stellweges Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Weichenantrieb mit Stirnrädergetriebe und: Schaltscheibe, die zum Abschalten und Verriegeln des Antriebs in den Endlagen sowie insbesondere zur Begrenzung des Stellweges mittels Anschlagknaggen dient. Bei diesen bekannten elektrischen Weichenantrieben sind jedoch die Anschlagflächen der ICn aggen senkrecht zur Anschlagrichtung bzw. radial zur Drehachse der Schaltscheibe gestellt. Dadurch wird am Ende eines Stellvorgan.ges heim Auftreffen des auf der Schaltscheibe angeordneten Knaggenis auf den, fest im Antriebsgehäuse angebrachten Knaggen ein elastischer Stoß ausgeübt, der zu einem Rückfedern der u. a. die Überwachungskontakte steuernden Schaltscheibe bzw. des Übertragungsgestänges führen kann, da das Stirnrädergetriebe nicht selbstsperrend ist. Hierdurch werden im Stellwerk Auffahr- und Störmeldungen angezeigt, obwohl weder ein Auffahren der Weiche stattgefunden hat noch eine sonstige Störung eingetreten ist.
  • Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die Anschläge so zu gestalten, daß Störmeldungen durch Rückfedern der Schaltscheibe bzw. des Übertragungsgestänges verhindert werden.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird vorgeschlagen, die Anschlagflächen der Knaggen so auszubilden, daß die jeweils in der Endstellung parallel aufeinandertreffenden Anschlagflächen des mit der Schaltscheibe beweglichen und des fest am Antriebsgehäuse angebrachten Knaggens in der Anschlagrichtung unter einem Winkel geneigt sind, dessen Tangens größer als der Reibungskoeffizient der metallisch aufeinanderliegendenAnschlagflächen ist, so daß noch keine Selbsthemmung der Knäggen eintreten, kann.
  • Durch die erfindungsgemäß ausgebildeten Anschlagflächen, ist ein störungs- und, rückschlagfreies Beenden des Stellvorganges der Weiche gesichert, so daß Störmeldungen an das Stellwerk ausgeschlossen sind.
  • Inder Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. i eine schematische Darstellung .eines Weichenantriebs mit zum Zylindermantel der Schaltscheibe geneigten Anschlagflächen, Abb. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Schaltscheibe mit zu deren Stirnseiten geneigten Anschlagflächen.der Knaggen.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Abb. i wird vom Ritzel i der Welle des elektrischen>Antriebsmotors 2 über ein Stirnrädergetriebe 3 bis 7 die Schaltscheibenwell.e 8 angetrieben, die ihrerseits über ein Stirnrad 9 ein -Zahnsegment iö mit einem Stellhebel i i für die Stellstange 12, der Weichenzungen 13 bewegt. Vor oder hinter der Stirnseite der Schaltscheibe 14 ist ein dachförmiger Knaggen 15, dessen Symmetrielinie die Drehachse der Schaltscheibe 14 senkrecht schneidet, fest am Adtriebsgehäuse 16 durch Angießen, Schweißen, Schrauben öd. dgl. angebracht. Seine dachförmig zueinander geneigten Anschlagflächen 17 sind zur jeweiligen Anschlagrichtung unter einem vorbestimmten Winkel a geneigt. Der zugehörige Knaggen 18 ist am äußeren Umfang einer Stirnseite der Schaltscheibe 14 in beliebiger Weise, z. B. durch Schrauben, Niete od. dgl., befestigt und ebenfalls mit zwei symmetrisch zu einem Radius angeordneten Anschlagflächen ig versehen:, diese sind wiederum unter dem gleichen Winkel a zur Anschlagrichtung und gleichzeitig zum Zylindermantel der Schaltscheibe 14 geneigt, so daß sie in. der jeweiligen Endlage des Antriebs satt auf die zugehörigen Anschlagflächen 17 des festen Knaggens 15 zu liegen kommen. Hierbei wird der Winkel a so groß gewählt, daß sein Tangens etwas größer als der Haftreibungskoeffizient, der. metallisch aufeinsnderliegendenAn:schlagflächen 17, ig ist, um ein Festklemmen der Knäggeninfolge Selbsthemmung zu vermeiden. Jeder Weichenumstellung entspricht nur eine Teildrehung der Schaltscheibe 14. Der mittlere, in Winkelgraden gemessene Abstand a der Anschlagflächen r9 des auf der Schaltscheibe 14 befestigten Knaggens 18 wird deshalb zur Begrenzung der Endstellungen des Weichenantriebs so bemessen; daß der Drehweg einer Anschlagfläche ig dem geforderten Stellweg der Weichenzungen entspricht. Die beim Aufeinandertreffent der Auschlagflächen 17, i9 wirksam werdende Anschlagkraft wird infolge des kleinen Neigungswinkels der Anschlagflächen 17, 19 in eine große Radialkomponente, die vorn der Schältscheibenwelle 8 aufgenommen wird, und eine kleine Tangentiälkomponente zerlegt, deren Rückstoß von de-j: Lagerreibung der Schaltscheibenwelle 8 und von der inneren Reibung des Stirnrädergetriebes 3 bis. 7 sowie von den aufeinander reibenden -Anschlagflächen 17; ig vernichtet wird..
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 sind die festen Knaggen 2ö in. gleicher Weise wie im ersten Beispiel symmetrisch zu beiden Stirnseiten der Schaltscheibe 14 fest am Antriebsgehäuse 16 angebracht. Die Anschlagflächeni 2i dieser Knaggen sind zwar ebenfalls gleich ausgebildet und dachförmig zueinander geneigt, jedoch gegenüber denen im ersten Beispiel um go° gedreht angeordnet, so daß. ihre Schnittlinien parallel zu den Stirnseiten der Schaltscheibe 14 sind und ihre Verlängerungen die Drehachse der Schaltscheibe 14 senkrecht schneiden. Zwischen lern Anschlagflächen 2i der Knaggen 2o und den Stirnseiten der Schaltscheibe 14 entstehen auf diese Weise auf jeder Seite zwei keilförmige zusammenhängende, entgegen. der jewelligen Anschlagrichtung sich erweiternde Zwischenräume, in welche die zugeordneten Knaggen 2a der Schaltscheibe 14 eingreifen. Diese sind symmetrisch am Rande beider Stirnseiten der Schaltscheibe 14 durch Schweißen, Nieten, od. dgl. befestigt. Ihre Anschlagflächen 23 sind entgegen gesetzt symmetrisch zu denen( der festen Knaggen 2o ausgebildet, so daß ihre Schnittlinien in der Richtung eines Radius der Schaltscheibe 14 liegen und von diesem aus beiderseits zur .Stirnfläche geneigt abfallen, derart, daß sie in, den: Endlagen der Drehbewegung keilförmig und satt zwischen die festen Anschlagflächen 2:i zu liegen kommen. Die Größe des dem Stellweg entsprechenden Drehweges ist wiederum durch den mittleren, in Winkelgraden gemessenen Abstand a der Anschlagflächen 23 der beweglichen Knaggen 22 bestimmt. Die beim Aufeinandertreffen - der Anschlagflächen 2 i, 23 auftretende Anschlagkraft wird ebenfalls in eine sehr kleine Tangentialkömponente und im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel in zwei Axialkomponenten zerlegt, die sich, da sie gleich groß und in ihrer Wirkungsrichtung entgegengesetzt sind, gegenseitig aufheben. Dadurch müssen die Lager der Schaltscheibenwelle 8 keinerlei zusätzliche Belastung aufnehmen.
  • Die Ausführung kann auch so getroffen werden, daß jeweils nur auf einer Stirnseite ein Knaggen angeordnet und dementsprechend nur ein fester Knaggern zugeordnet wird. Hierbei werden die Herstellungskosten zwar bedeutend verringert; doch müssen die Lager der Schaltscheibenwelle einen einseitigen Axialschub aufnehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Weichenantrieb mit Stirnrädergetriebe und Scbalbscheibe zum Abschalten und Verriegeln des Antriebs in den Endlagen sowie zur Begrenzung des Stehweges mittels Anschlägknaggen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Minderung des Rückschlagens die jeweils in der Endstellung parallel aufeinandertreffenden Anschlagflächen (17, ig bzw. 21, 23) des mit der Schaltscheibe (14) beweglichen (18, 22) und des fest am Antriebsgehäuse (16) angebrachten Knaggens (15, 2o) in der Anschlagrichtung unter einem Winkel geneigt sind, dessen Tangens größer als der Reibungskoeffizient der metallisch aufeinanderliegendenAnschlagflächen ist.
  2. 2. Elektrischer Weichenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag für beide Endstellungen des Antriebs die Anschlagflächen, (17) des fest am Antriebsgehäuse (16) angeordneten Knaggens (15) dachförmig sich schneiden und symmetrisch zum Zylindermantel der Schaltscheibe (14) geneigt sind, derart, daß die Winkelhalbierende der gegeneinander geneigten Anschlagflächen die Drehachse der Schaltscheibe senkrecht schneidet.
  3. 3. Elektrischer Weichenantrieb nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sich dachförmig schneidenden Anschlagflächen (21) des fest im Antriebsgehäuse (16) angebrachten Knaggens (2o) derart zur Stirnseite der Schaltscheibe (14) angeordnet sind, daß die verlängerte, parallel zu den Stirnseiten. der Schaltscheibe verlaufende Schnittlinie der beiden zusammen. mit der Stirnseite gleich große keilförmige Zwischenräume bildenden Anschlagflächen die Drehachse der Schaltscheibe senkrecht schneidet. q.. Elektrischer Weichenantrieb nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen (19, 23) des mit der Schaltscheibe (1q.) beweglichen Knaggens (18, 22) zu denen des festen Knaggens, (15, 2o) entgegengesetzt symmetrisch ausgebildet sind und einen solchen Abstand (a) voneinander aufweisen, daß ihr Drehweg dem erforderlichen Stellweg des Antriebs entspricht. 5. Elektrischer Weichenantrieb nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Knaggen (18, 22) auf einer oder symmetrisch auf beiden Stirnseiten der Schaltscheibe (1q.) angeordnet und die am Antriebsgehäuse (16) befestigten Knaggen (15, 20) den beweglichen Knaggen entsprechend zugeordnet sind.
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