DE570801C - Propeller mit Mitteln zur Aenderung der Fluegelsteigung waehrend des Umlaufes - Google Patents

Propeller mit Mitteln zur Aenderung der Fluegelsteigung waehrend des Umlaufes

Info

Publication number
DE570801C
DE570801C DE1930570801D DE570801DD DE570801C DE 570801 C DE570801 C DE 570801C DE 1930570801 D DE1930570801 D DE 1930570801D DE 570801D D DE570801D D DE 570801DD DE 570801 C DE570801 C DE 570801C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
wing
propeller
elastic
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930570801D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE570801C publication Critical patent/DE570801C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/32Blade pitch-changing mechanisms mechanical
    • B64C11/34Blade pitch-changing mechanisms mechanical automatic
    • B64C11/343Blade pitch-changing mechanisms mechanical automatic actuated by the centrifugal force or the aerodynamic drag acting on the blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß durch Änderung der Flügelsteigung während des Umlaufes des Propellers sein Wirkungsgrad bedeutend erhöht werden kann. Zu diesem Zwecke hat man bereits Propeller mit während ihres Umlaufes verstellbaren Flügeln geschaffen. Es hat sich aber gezeigt, daß infolge der durch die große Umdrehungszahl bedingten großen Fliehkraft, welche einem Gewicht von 10 und mehr Tonnen gleichkommt, eine so bedeutende Reibung zwischen den Flügelfüßen und den sie umfassenden Nabenteilen hervorgerufen wird, daß eine Verdrehung der Flügel, selbst wenn Kugellager vorgesehen
»5 sind, nicht mehr erfolgen kann.
Die Erfindung dient nun dem Zwecke, die außerordentliche, der Verdrehung der Flügel entgegenstehende mechanische Reibung zu beseitigen. Zu diesem Zwecke sind erfindungs-
ao gemäß die Flügel unter Vermittlungplastischer oder elastischer oder auch plastischer und elastischer Stoffe mit der Propellernabe verbunden. Die elastischen Stoffe (Einlagen) sind hierbei zwischen sich übergreifenden
as Ansätzen der Flügel und der Nabe angeordnet. Zu diesem Zwecke trägt die Nabe eine aus einem oder mehreren Teilen bestehende Hülse mit nach innen gerichteten Ansätzen, welche nach außen gerichtete Ansätze des Flügelschaftes übergreifen. Vorteilhaft sind hierbei die Ansätze ringförmig ausgebildet. Zwischen den Ansätzen können auch, durch Metallplatten getrennt, je mehrere Lagen elastischen o. dgl. Stoffes vorgesehen sein. Neben den elastischen Einlagen lassen sich auch noch Kugellager anordnen. Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß die Flügel an ihren der Nabe zugekehrten Enden durch Überwurfmuttern abgedeckte Aushöhlungen besitzen, in welchen, mit ihren Köpfen auf elastischen o. dgl. Einlagen liegend, an der ■ Nabe befestigte Bolzen gehalten sind.
Die beiliegenden Abbildungen zeigen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Einrichtung, und zwar
Abb. ι eine Darstellung im Schrägriß zur Erläuterung der Wirkung,
Abb. 2 die Befestigung eines Propellerflügels der Nabe im Aufriß und teilweisen Schnitt,
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 4, 5, 6 und 7 andere Ausführungsformen.
In Abb. ι sind drei Metallplatten 1, 2, 3 dargestellt, auf welche von den beiden Seiten Kräfte jF1 und F2 von mehreren Tonnen wirken. Es erhellt ohne weiteres, daß, wenn man vorerst von den Zwischenlagen 4 und 5 absieht, in Hinblick auf die durch den großen Druck bedingte Reibung eine Verdrehung der Metallplatten· gegeneinander unmöglich ist, selbst wenn man Kugellager zwischen
den einzelnen Platten i, 2 und 3 anordnet. Die Verdrehung konnte höchstens durch außerordentliche Kräfte erfolgen, welche den Kräften F1, F2 direkt proportional sind 5 Ordnet man nun zwischen den Platten 1, 2 und 3 Einlagen 4, 5 aus plastischen oder elastischen oder plastischen und elastischen Stoffen an, so ergibt sich, soweit die durch die Kräfte F1, F2 hervorgerufene Quetschung eine bestimmte Grenze des Beanspruchungskoeffizienten des betreffenden Materials nicht überschreitet, daß der Platte leicht eine Winkelverdrehung erteilt werden kann, deren Größe der Elastizität der Einlagen 4 und 5 proportional ist. Für eine Winkelverdrehung von 3 bis 40 ist die aufzuwendende Kraft fast Null und unabhängig von den Kräften F1 und Fs, welche normalerweise zur Winkelverdrehung der Platte 2 Kräfte JP8 und 4 erfordern.. Die überraschende Wirkung rührt daher, daß eine mechanische Reibung nicht mehr auftritt und diese durch die molekulare Beanspruchung des Stoffes der Einlagen 4 und s ersetzt ist.
Die Erfindung beruht nun darauf, die erheblich große mechanische Reibung durch die Anordnung von Einlagen aus plastischen oder elastischen Stoffen zu beseitigen.
Gemäß Abb. 2 trägt die Nabe 6 eines Propellers eine zylindrische Hülse 7 aus einem oder mehreren Stücken, in welcher der Schaft 8 eines Propellerflügels ruht. Die Hülse 7 ist mit nach innen gerichteten Ringansätzen 9 und der Flügelschaft 8 mit nach außen gerichteten, die Ansätze 9 übergreifenden Ringansätzen 10 versehen. Zwischen den miteinander in Wechselwirkung tretenden Ansätzen 9 und 10 sind Zwischenräume vorgesehen, in welchen Ringe 11 bestimmter Dicke aus plastischen oder elastischen Stoffen, z. B. Kautschuk, liegen. Die Ringe 11 können auch durch mehrere Lagen dünner Ringe 23 ersetzt sein (Abb. 5). Zwischen diesen dünneren Ringen 23 können auch Stahlplatten 24 (Abb. 6) angeordnet sein.
Die Anzahl der Ringansätze 9 und 10 ist eine direkte Funktion der auf die Flügelschäfte 8 wirkenden Zentrifugalkräfte und umgekehrt proportional der Oberflächengröße der einzelnen Einlagen 11. Die Dicke der Einlagen 11 hängt von dem auf sie pro Quadratzentimeter wirkenden Druck und davon ab, wie groß die Winkelverdrehung zwischen dem Flügelschaft 8 und der Hülse 7 sein soll.
Die Einlagen 11 können, wie oben erwähnt, aus Ringen bestehen; diese wiederum können in Sektoren ii° (Abb. 3) oder nach irgendeiner anderen Weise unterteilt sein. *o In dem Falle, wo die Hülse 7 aus zwei Teilen besteht, werden die beiden Teile, nachdem sie um den Schaft 8 gelegt sind, durch einen Ring 120. dgl. zusammengehalten.
Der Flügelschaft 8 trägt zentrisch an seinem unteren Ende einen Bolzen 8°, welcher in eine Nut 15 der Nabe 6 eingreift.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Wird während der Tätigkeit des Propellers auf den Hebel 16 ein Drehmoment ausgeübt, um den Flügelschaft 8 gegenüber der Hülse 7 zu verdrehen, so steht dieser Verdrehung keine mechanische Reibung entgegen. Vielmehr neigen und verlängern sich die Fasern der Einlagen 11, was die Verdrehung des Flügelschaftes 8 innerhalb der Elastizitätsgrenze, welche bei Kautschuk z. B. sehr groß ist, ermöglicht. Eine Verdrehung um 2 oder 30 wird meist genügen. Wird der Hebel 16 losgelassen oder dieser in entgegengesetzter Richtung verschwenkt, so nehmen die Faserstoffe .die Ursprungslage wieder ein bzw. neigen sich nach entgegengesetzter Richtung, in welch letzterem Falle eine Verdrehung des Flügels 8 in entgegengesetztem Sinne erfolgt.
Soweit der axiale Druck auf die plastischen Massen die Elastizitätsgrenze des betreffenden Materials nicht überschreitet, sind die bei einer Verdrehung des Flügelschaftes 8 entgegenstehenden Kräfte außerordentlich schwach, da eben die mechanische Reibung durch die molekulare Beanspruchung ersetzt ist.
Gemäß Abb. 4 ist außer den Einlagen 11 auf einem Ringansatz 14 der Welle 8 ein Kugellager 13 vorgesehen, welches in Ruhestellung des Propellers an einem entsprechenden Ansatz der Hülse 7 nicht anliegt. Vielmehr erfolgt dies erst dann, wenn unter der Wirkung der Zentrifugalkräfte die Einlagen Ii zusammengedrückt werden. Das Kugellager 13 ist geeignet, die axiale Verdrehung des Schaftes 8 in der Hülse 7 genau zu begrenzen. Die Einlagen 11 sind in diesem Falle so gestaltet, daß das Ktigellager 13 nur einen sehr kleinen Teil der Zentrifugalkräfte aufnimmt.
Wie aus Abb. 7 hervorgeht, ist das untere Ende eines Propellerflügels i6a mit einer halbkugelförmigen Ausnehmung 18 versehen, welche durch eine auf das Flügelende i6a aufgeschraubte Überwurfmutter 17 abgedeckt ist. In der Ausnehmung 18 ist, auf einer Einlage 22 aus elastischem Stoff ruhend, der Kopf 20 eines Schraubenbolzens 19 untergebracht. Dieser ist mit seinem Ende in die Propellernabe 21 eingeschraubt. Auch in diesem Falle kann eine Verdrehung des Flügels i6" gegenüber der Nabe 21 ohne Reibung erfolgen. ■
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist wie oben.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι. Propeller mit Mitteln zur Änderung der Flügelsteigung während des Umlaufes, dessen radiale Flügelansätze in solche der Nabe übergreifen und ein Drehen der Flügel um ihre Längsachse gestatten, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den sich übergreifenden Ansätzen (9, io) der Flügel (3) und der Nabe (6) Stücke (11, ii°, 22, 23) aus'plastischem oder elastischem oder plastischem und elastischem Stoff, wie z. B. aus Kautschuk, eingelegt sind.
  2. 2. Propeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl dünner Einlagestücke (11, na, 22, 23) zwischen einer entsprechenden Vielzahl von Ansätzen (9, 10) angeordnet ist.
  3. 3. Propeller nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einlagestück, evtl. durch Metallplatten (24) getrennt, aus mehreren Lagen (23) besteht.
  4. 4. Propeller nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (i6°) an ihren der Nabe (21) zugekehrten Enden durch Überwurfmuttern (17) abgedeckte Aushöhlungen (18) besitzen, in welchen, mit ihren Köpfen (20) auf elastischen o. dgl. Einlagen (22) liegend, an der Nabe (21) befestigte Bolzen (19) gehalten sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930570801D 1930-01-23 1930-02-12 Propeller mit Mitteln zur Aenderung der Fluegelsteigung waehrend des Umlaufes Expired DE570801C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR570801X 1930-01-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE570801C true DE570801C (de) 1933-02-22

Family

ID=8950124

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930570801D Expired DE570801C (de) 1930-01-23 1930-02-12 Propeller mit Mitteln zur Aenderung der Fluegelsteigung waehrend des Umlaufes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE570801C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2558880C3 (de) Elastische Wellenkupplung
DE2405592A1 (de) Laufrolle, insbesondere fuer einen stuhl oder dergleichen
DE570801C (de) Propeller mit Mitteln zur Aenderung der Fluegelsteigung waehrend des Umlaufes
DE892700C (de) Zahnrad
DE806830C (de) Nabe fuer Schiffsschrauben oder Turbinen mit verstellbaren Fluegeln
DE722022C (de) Geteilter Laengskeil
DE3311796A1 (de) Vorrichtung zum durchtrennen von werkstuecken
DE936002C (de) Loesbare, starre Verbindung zwischen Maschinenteilen, insbesondere zur Befestigung von drehbaren Schaufeln an Propellerturbinen
DE2627973A1 (de) Lagerring fuer die fluegel eines verstellpropellers
DE1473687C3 (de) Vorrichtung zum Auswuchten von Rotoren
CH652616A5 (de) Zerkleinerungsvorrichtung und verfahren zu deren herstellung.
DE551568C (de) Propeller
DE489230C (de) Propeller mit veraenderbarer Fluegelsteigung, insbesondere fuer Luft- und Wasserfahrzeuge
DE2005086A1 (de) Zahnrad, welches aus einer Zahnradnabe und einer Vielzahl von Zahnstücken zusammengesetzt ist
DE676323C (de) Schere
DE303704C (de) In Zylinderabschnitte unterteiltes Zahnrad
DE3808091C2 (de) Revolverkopf für Drehmaschinen
DE1173038B (de) Laufrad fuer Francis-Turbinen mit zwei ineinandergreifenden und miteinander ver-schraubten Schaufelkranzteilen
DE655065C (de) Befestigungsvorrichtung fuer Ringmesser auf den Schneidmesserwellen von Laengsschneidern fuer Papier-, Textil- o. dgl. Bahnen
DE2127628A1 (de) Vorrichtung zur festen Verbindung von Radern, Nocken u a mit einer Welle und zu deren Losung
DE352425C (de) Verstellpropellernabe
DE721337C (de) Einrichtung zur Einstellung und Befestigung der Schaufeln von Kreiselmaschinen mit axialem Durchtritt des Foerdermittels, insbesondere solcher von Axialgeblaesen und Axialpumpen
DE541884C (de) Vorrichtung zum Verstellen der Laufradschaufeln von Propellerpumpen
DE929475C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Zentrieren eines sich bewegenden Gegenstandes
DE2059145B2 (de) Vorrichtung zum richten von flachund runddraht sowie schmalem bandmaterial