DE87011C - - Google Patents

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DE87011C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B3/00Folding or stowable tables
    • A47B3/02Folding or stowable tables with foldable cross legs

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  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Untergestell für Tische, Stühle, Feldbetten, sowie kleinere Haushaltungs- und Reisegegenstände, wie Schwammbeutelhalter, Spiel- und Servirtische u. dergl.
Die bekannten Untergestelle der genannten Art sind, falls sie" zusammenlegbar sein sollen, mit Scharnieren versehen, oder sie werden durch Niete, " Schrauben u. s. w. zusammengehalten (feste Gestelle), immer aber ist eine Durchbohrung der das Gestell bildenden Stäbe erforderlich, womit eine wesentliche Schwächung der letzteren verbunden ist. Aufserdem verlangt die Herstellung dieser Gestelle grofse Aufmerksamkeit, so dafs nicht jeder Arbeiter dazu herangezogen werden kann.
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Gestell soll sich durch grofse Einfachheit und Dauerhaftigkeit auszeichnen. Es besteht im wesentlichen aus der Verbindung einer beliebigen Anzahl von Stäben mit einer Sperrvorrichtung, durch welche die Stäbe in einer bestimmten Lage zu einander gehalten werden, und zwar lediglich durch Einklemmung, so dafs alle Stabdurchbohrungen, Verschraubungen u. s. w. fortfallen.
In der beiliegenden Zeichnung stellen dar:
Fig. ι und 2 einen Tisch mit einem aus drei Stäben bestehenden Gestell in Aufrifs und Grundrifs,
Fig. 3 und 4 ein Gestell mit vier Stäben,
Fig. 5 bis 7 verschiedene Arten der Stabklemmen.
In Fig. ι sind α α1 α2 die das Tischgestell bildenden Stäbe, welche in der dargestellten Ausführungsform zu einander geschränkt liegen und die durch Oeffnungen der Scheiben b bl hindurchgeführt sind.
Diese Scheiben b b1 verhindern eine durch Druck in der Richtung des Pfeiles χ veranlafste weitere Spreizung der Stäbe, indem jeder Stab einestheils gegen die ihm zugehörige Kante c der oberen Scheibe b und zweitens gegen die ihm zugehörige Kante d der unteren Scheibe geprefst wird, so dafs keiner der Stäbe durch die Belastung der von dem System getragenen Platte u. s. w. aus der in Fig. 1 dargestellten Lage gebracht werden kann, während ein Zusammenlegen des Stabsystems erforderlichenfalls ohne Weiteres durch Zusammenschieben möglich ist, wobei die Scheiben b b1 sich gegen einander der jeweiligen Lage der Stäbe entsprechend einstellen.
Um die Scheiben b bl in einer bestimmten Entfernung von einander zu halten, können die ' verschiedenartigsten Mittel Anwendung finden. In Fig. 1 ist angenommen, dafs die Stäbe Verdickungen e erhalten, die sich an die Unterfläche der oberen und die Oberfläche der unteren Scheibe anlegen. Um das Abrutschen der unteren Scheibe b bei der Verticalstellung der Stäbe α α1 α1 zu verhindern, sind letztere unterhalb der Scheibe b mit weiteren Verdickungen e1 versehen.
An Stelle dieser Einrichtungen kann da, wo zwischen den Stäben in der Gebrauchsstellung
für einen Bolzen Raum vorhanden ist, ein solcher zur Verbindung der beiden Platten in bestimmter Entfernung von einander benuzt werden, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. In diesem Falle ist nur die Sicherung einer der Scheiben gegen Abrutschen von den einzelnen Stäben sowie gegen Aufwärtsschiebung erforderlich. Die letzterwähnte Anordnung empfiehlt sich, damit man nicht vor Aufklappen des Gestelles auf die Lage des Scheibens)rstems zu den Stäben zu achten hat, ist jedoch keineswegs eine Bedingung zur Ausführung des Erfindungsgedankens.
Im Uebrigen lehnt sich die Construction der Fig. 3 und 4 vollständig an die vorher beschriebene an, denn auch hier werden die Kanten c 'd zur Sicherung der Stäbe in bestimmter Lage benutzt. Es sind in Fig. 3 und 4 vier Stäbe a Ct1CZ2O.3 vorgesehen, an deren oberen Enden ein Sitztuch, Schwammbeutel u. s. w. aufgehängt werden kann.
Ueberall da, wo die oberen Enden der Stäbe mit einer starren Platte, einem Rahmen, einem kräftigen Tuch, kurz einem Gegenstand verbunden sind, welcher die oberen Enden der Stäbe in einer bestimmten Lage hält (ein Tuch mufs in diesem Falle gespannt sein), kann die obere Scheibe b fortgelassen werden, wenn man für die Stabenden bei Platten, Rahmen u. dergl. bestimmte Anschläge vorsieht, so dafs die Spreizung der sich gegen die Platte u. s. w. bewegenden Enden hierdurch begrenzt wird, während die Stabenden bei Anwendung eines Tuches mit demselben fest verbunden werden, wobei die Ausdehnung des Tuches die Stabspreizung oben begrenzt. Schliefslich kann eine einzelne Scheibe auch da Anwendung finden, wo es möglich ist, ihr eine genügende Höhe und durchgehende Oeffnungen mit den Kanten c d zu geben, ohne dafs hierdurch die Anwendung einer genügenden Anzahl von Stäben behindert wird.
Die Fig. 5 und 7 zeigen einerseits, dafs die Scheiben b nicht, wie in Fig. 1 bis 4 angenommen, vollkommen von einander getrennte Löcher erhalten müssen, sondern dafs die Löcher nach der Mitte der Scheibe zu in einander übergehen können, andererseits, dafs die Form der Scheiben eine ganz beliebige ist, ebenso wie 'die Form und Lage der Oeffnungen u. s. w.
Fig. 6 zeigt, dafs statt durchlochter Scheiben auch solche mit Stiften Verwendung finden können, die ebenso wie die Oeffnungskanten zum Einklemmen der Stäbe benutzt werden.
Ueberhaupt schliefst die Erfindung noch mannigfache Ausführungsformen ein, die Scheiben können durch Ringe, Segmente u. s. w. ersetzt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Untergestell für Stühle, Tische u. dergl., bestehend aus einer beliebigen Anzahl Stäbe und einer oder mehreren die Spreizung derselben lediglich durch Einklemmung begrenzenden Scheiben, Scheibentheilen oder Ringen, zum Zweck, durch die erwähnte Klemmverbindung die Stabilität des Gestelles zu sichern, ohne dafs die Stäbe zur Aufnahme von den früher zur Feststellung benutzten Verbindungsbolzen, Scharnierzapfen u. s. w. durchbohrt werden.
2. Bei einem Gestell nach Anspruch 1 die Anwendung zweier oder mehrerer Scheiben, die unter einander entweder unter Vermittelung der Stäbe oder durch besondere Stehbolzen in einer bestimmten Entfernung gehalten werden.
3. Bei einem Gestell nach Anspruch 1 eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Gestelles, bei welcher der vom Gestell getragene Gegenstand, Tuch, Platte u. s. w., die Spreizung der Stäbe oben begrenzt, während dies unten durch eine Scheibe, einen Ring u. s. w. bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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