DE869751C - Anordnung bei Schiffsschrauben mit drehbaren Fluegeln und oelgefuellter Nabe - Google Patents

Anordnung bei Schiffsschrauben mit drehbaren Fluegeln und oelgefuellter Nabe

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DE869751C
DE869751C DEL10765A DEL0010765A DE869751C DE 869751 C DE869751 C DE 869751C DE L10765 A DEL10765 A DE L10765A DE L0010765 A DEL0010765 A DE L0010765A DE 869751 C DE869751 C DE 869751C
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DE
Germany
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oil
shaft
hub
bore
rod
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Expired
Application number
DEL10765A
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English (en)
Inventor
Nils Johannes Liaaen
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H3/00Propeller-blade pitch changing
    • B63H3/06Propeller-blade pitch changing characterised by use of non-mechanical actuating means, e.g. electrical
    • B63H3/08Propeller-blade pitch changing characterised by use of non-mechanical actuating means, e.g. electrical fluid
    • B63H3/081Propeller-blade pitch changing characterised by use of non-mechanical actuating means, e.g. electrical fluid actuated by control element coaxial with the propeller shaft
    • B63H3/082Propeller-blade pitch changing characterised by use of non-mechanical actuating means, e.g. electrical fluid actuated by control element coaxial with the propeller shaft the control element being axially reciprocatable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Anordnung bei Schiffsschrauben mit drehbaren Flügeln und ölgefüllter Nabe Bei Schiffsschrauben mit drehbaren Flügeln wird die Nabe in der Regel mit Öl unter Druck gefüllt gehalten, eventuell mit zirkulierendem Öl, um Eindringen von Seewasser in die Nabe zu hindern. Die Erfindung betrifft Anordnungen für Zufuhr und Fortleitung von Öl zu und von der Nabe biei Schiffsschrauben, deren Nabe mit zirkulierendem Öl gefüllt ist.
  • Gemäß der Erfindung wird der Fortleitungskanal für das Öl so, angeordnet, daß sein Einlauf nahe der Wand der Nabe an einer Stelle liegt, wo, die Wand einen maximalen Abistand von. der Mittellinie der Nabe hat. Hierdurch wird erreicht, daß eventuell in die -Nahe eingeströmtes Seewasser,- das sich wegen der Zentrifugalkraft bei der Drehung des Propellers immer nahe der Peripherie der Nabe ansammelt, durch den Fortleli,tungskanal entfernt wird., so da:ß keine; größere Ansammlung von Seewasser stattfinden. wird.
  • Die Erfindung betrifft weiter Anordnungen bei den Ölkanälen oder-leitungen zwischen:derSchraube und der Ölpumpe.
  • Wo der in der Nabe angeordnete Mechanismus für das Drehen der Schraubenflügel mittels einer hin und h"-,r verschiebbaren, durch eine Bohrung in der Schraubenwelle geführten Stange bedient wird, können gemäß der Erfindung der Raum zwischen der Bohrung und der Stange und axiale Bohrungen in den Wellenbüchsen des Stevenrohres oder axiale Rillen in den Stevenroh rbüchsen oder in der Welle für die Zufuhr und Forbleitung des Öles zu und von der Nabe dienen. Vorzugsweise wird der Raum zwischen der Bohrung und der Stange für die- Zuleitung und die genannten, Bohrungen. oder axiale Rillen in den Büchsen fü!r die Förtleitung des Öles angewendet. Die Kanäle für Zuleitung und Fortleitung des. Öles: können auch mittels eines um die Bediernungsstange angeordneten Rohres gebildet werden, dessen innerer Durchmesser größer als der Durchmesser der Stange und dessen äußerer Durchmesser kleiner als, der Durchmesser der Bohrung in der Welle ist, indem der Räum zwischen der Stange und dem Rohr und der Raum zwischen dem Rohr und der Bohrung als Ölleitungen dienen. Vorzugsweise wird der Raum zwischen der Stange und dem Rohr für Zufuhr und der Raum zwischen dem Rohr und. der Bohrung für Fortleitung des Öles angewendet.
  • Das Öl könnte auch durch eine Bohrung in der Biedienungsstange zu oder vom. der Nabe geleitet werden, was. aber nicht günstig ist, da die hierbei notwendigen radi'al'en Bohrungen in der Stange diese erheblich schwächen würden.
  • Die für die Ölleitungen notwendigen radialen oder schrägen Bohrungen. in der Welle können gemäß der Erfindung an Stellen: angeordnet werden., wo die Welle: nicht oder nur in kleinem Grade auf Drehung beansprucht wird. Zu diesem Zweck können diese radialen oder schrägen Bohrungen oder radiale Rillen in der Endfläche der Welle innerhalb und nahe dein vorderen Ende der Nabe einer losnehmbaren Kupplung auf der Welle angeordnet werden,. wo, die Welle selbst nicht besonders auf Drehung beansprucht ist und diese Bohrung oder Rillen mit Bohrungen in -der Kupplung in Verbindung stehen.
  • Der ölzufdihrring auf der Welle wird zweckmäßig vor einer Kupplung., die entfernt werden muß, um das Ausziehen der Schraubenwelle nach hinten zu ermöglichen, angebracht, so daß es nicht notwendig isst, den Ring und: die Ölleitungen zu demselben zu demontieren, wenn die Propellerwelle herausgezogen werden soll.
  • Die Zeichnung zeigt in senkrechtem Schnitt zwei Ausführungsformen der Anordnung gemäß der Erfindung; angewendet für Schrauben, bei denen der Mechanismus: für Drehung der Fl.Ügel mittels. einer in einer Bohrung in der Welle hin und` her verschiebbaren Stange bedient wird.
  • Fig. i zeigt eine Anordnung, wo die Zufuhr des Öles zur Nabe durch den Raum zwischen :der Bedienungsstange und der Bohrung in der Welle geschieht und die Fortleitung des Öles durch Längsrillen in: den Stevenrohrbüchsen für die Schraubenwelle, und Fig, 2 zeigt eine Anordnung, wo ein. Rohr um die Bedienungsstange herum angeordnet ist, indem der Raum zwischen der Stange und dem Rohr für die Zufuhr und der Raum zwischen dem Rohr und der Bohrung in der Welle zur Fortleitung des Öles dient. In beiden, Figuren bezeichnet i die Propellernabe, 2- einen Propellerflügel und 3 einen. Mechanismus, für Drehung des Flügels:, bedient mittels der Stange 4, die durch die Bohrung 5 für der Propellerwelle 6 geführt ist.
  • Bei beiden Ausführungsformen wird das Öl durch eine Bohrung 7 in dem Material der Nabe von der Nabe fortgeleitet. Der Einlauf der Bohrung ist aal der Nabenwand an einer Stelle, wo diese ihren größten Abstand von der Mittellinie der Nabe hat, gelegt. Anstatt einer Bohrung kann ein Rohr, das an dieser Stelle ausmündet, angewendet werden.
  • Bei der in Fig. i gezeigten Ausführungsform wird das Öl zu der Nabe durch den Raum zwischen der Bedienungsstange 4 und der Bohrung S in der Welle geleitet und das, Öl durch die genannte Bohrung 7, durch. die mit dieser kommunizierenden Rillen 8., 9 in den Büchsen io@ bzw. i i in derWellenhülse (Stevenrohr) 12 und zu einem Raum 13 zwischen; dem Ende der Hülse 12, und einem Dichtungsring 14 auf der Welle fortgeleitet. Von hier strömt das ö1 durch einen Kontrollbehälter 15 zu einem ölbrunnen 17, aus welchem die Ölpumpe 16 saugt. Der Behälter 15 dient zum Ausscheiden von eventuell mit dem von der Nabe kommenden Öl mitgeführtem, Seewasser, indem der Abfluß 18 für das. Öl verhältnismäßig hoch in dem Behälter angeordnet und ein Abzapfhahn i9 für Seewasser nahe .dem. Boden des Behälters, angeordnet ist.
  • Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist ein Rohr 2o um die Bieidienungsstan:ge 4 angebracht, und das. Öl wird von der Pumpe durch den Zwischenraum zwischen der Stange und dem genannten, Rohr zur Nabe geleitet und durch die Bohrung 7 und den mit dieser kommunizierenden Zwischenraum zwischen dem Rohr 2o und der BohrUng 5 in der Welle fortgeführt und schließlich durch die Bohrung 21 in der Welle und 22 in der Kupplung 3'2i zum- Ring 24 und zurück zum Brunnen 17, aus welchem die Ölpumpe 16 saugt.
  • Die Bohrung 33 ist in der Propellerwelle im vorderen Teil der Kupplungsmuffe, 3-2. angeordnet, wo die Welle selbst nicht oder nur sehr wenig auf Drehung beansprucht wird.
  • 35 ist ein Gravitationstank (Schmieröltank) für Zufuhr von Schmieröl zu den Stevenrahrbüchsjen der Welle.
  • Die Zufuhr von Drucköl geschieht bei beiden Ausführungsformern von der Pumpe 16 durch die Leitung 2-5 zum Oleinführungsring 26 auf der Zwischenwelle 2,7. Eine Erweiterung 28 auf dieser Welle bildet dien Zylinder des Servomotors für die Bedienungsstange 2;o, Von dem. Einführungsring 26 wird das Öd durch Bohrungen 29 in der Zwischenwelle 27 und 30 in, der Wand des Servomotorzylinders und weiter durch Bohrungen 31 in der mit dem Servomo-torzylinder verbundenen Kupplung 27 und schräge Bohrungen 33 in der Schraubenwelle zu dem genannten Raum zwischen der Bedienungsstange 4 und deren: Bohrung 5 in, der Welle b@zw. zu dem Zwischenraum zwischen,der Bedienungsstange und dem um diese angeordneten, Rohr 2o geleitet. In einer der Bohrungen in der Welle 2.7 oder Kupplung 32 kann, zweckmäßig ein Räckschla;gventil 34 für das Öl angeordnet sein, um Leckage von Öl durch den Öleinführungsring 26, wenn die Anlage außer Betrieb, ist, zu verhüten.
  • Der Öleinführungsring 26 isst vor der Kupplung 32, die entfernt werden muß, wenn die Propellerwelle nach hinten herangezogen werden soll, angebracht. Folglich braucht weder der Ring noch die Ölleitung zu demselben demontiert zu werden, wenn die Welle herausgezogen werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Anordnung bei Schiffsschrauben mit drehbaren Flügeln, denen Nabe mit zirkulierendem Öl unter Druck gefüllt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß, die Fortführungsleitung (7) für das Öl so, angeordnet ist, daß deren Einlauf nahe der Wand der Nabe (r) an einer Stelle, wo die Wand einen, maximalen Abstand von der Mittellinie der Nabe hat, gelegen ist. Anordnung nach Anspruch z, wo. der Mechanismus für Drehung der Flügel mittels einer hin und her beweglichen., durch eine axiale Bohrung in der Propellerwelle geführten Stange bedient wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen der Bohrung (5) und der Bedienungsstange (4) und axiale Bohrungen in den Sbevenrohrbüchsen oder axiale Rillen (8, g) in denselben oder in der Welle der Zufuhr und Fortleitung des Öles dienen. 3. Anordnung nach Anspruch z, wo der Mechanismus für Drehung der Flügel mittels einer hin und her beweglichen, durch eine axiale Bohrung in der Propellerwelle geführten Stange bedient wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (2o) mit innerem Durchmesser größer als der der Stange (q:) und äußerem Durchmesser kleiner als der .der Bohrung (5) um die Bedienungsstange herum angeordnet ist und daß der Raum zwischen der Stange und dem Rohr und der Raum zwischen dem Rohr und der Bohrung der Zufuhr und der Fortleitung des Öles dienen. 4. Anordnung nach Anspruch i bis- 3., dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle fier Zufuhr undfoder Fortleitung des Öles aus Bohrungen (3r) in einer losnehmbaren Kupplung (32) auf der Welle bestehen und im Anschluß an diese Bohrungen radiale oder schräge Bohrungen (33) oder Rillen in der Welle (6) bei oder nahe der Vorderkante der die Welle umschließenden Kupplungsnabe. ' 5. Anordnung nach Anspruch r bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Öleinführungs:rin:g (26) an einer Stelle der Wellenleitung vor einer Kupplung (312), die entfernt werden muß, um ein Ausziehen der Propellerwelle (6) nach hinten zu ermöglichen, angebracht ist.
DEL10765A 1950-11-16 1951-11-16 Anordnung bei Schiffsschrauben mit drehbaren Fluegeln und oelgefuellter Nabe Expired DE869751C (de)

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