DE86841C - - Google Patents

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DE86841C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/008Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal measuring depth of open water

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Tiefenmesser für seichtes Fahrwasser.
Der Apparat nach vorliegender Erfindung ist bestimmt, auf Schiffen zur Messung von Tiefen zu dienen, bei denen die Anwendung von Senkkörpern mittelst Seil oder Kabel wegen des Seichtwassers, in dem die Messung vorgenommen wird, nicht lohnt. Der Apparat besteht in der Hauptsache aus einem drehbar aufgehängten Winkelhebel, dessen langer Schenkel senkrecht ins Wasser taucht und dessen kurzer waagrechter Schenkel mit einem verstellbaren Gewicht belastet ist, wodurch die senkrechte Lage des eintauchenden Schenkels bei der Fahrt des Schiffes gesichert bleibt.
Die Achse des Winkelhebels oder der letztere selbst an seinem Drehpunkte ist mit einer Contactfiä'che ausgestattet, die bei jeder durch Anstofs des Hebels im Wasser erfolgenden Ausschwingung desselben eine elektrische Stromverbindung herstellt und dadurch Signale hervorruft, die diesen Anstofs melden; zugleich kann eine Scala angebracht sein, welche die Tiefe anzeigt, in welcher der Tauchschenkel zur Wirkung gekommen ist.
Der Tauchschenkel kann aus zwei Theilen bestehen, einem mit der Drehachse fest verbundenen Theil, welcher Oesen' trägt, und einem einstellbaren Theil, welcher in diesen Oesen eingestellt werden kann, je nach den Tiefen, die voraussichtlich durch den Apparat angezeigt werden.
Aufser der Stromschlufseinrichtung, die durch Ausschwingen des Winkelhebels in Thätigkeit tritt, kann eine mechanische Vorrichtung angebracht werden, die in einem an dem waagrechten Schenkel befestigten Seilzug besteht, welcher an geeigneten Stellen im Schiffe sichtbare oder hörbare Signale in Thätigkeit setzt, um das Antreffen des Tauchschenkels zu markiren.
Auf derZeichnung ist eine Ausführung eines solchen Apparates in Ansicht dargestellt.
Derselbe wird in geeigneter Weise an Bord eines Schiffes, das zur Flachtiefenmessung bestimmt ist, so angebracht, dafs der Winkelhebel mit seinem Tauchschenkel c1 frei ausschwingen kann, wenn er in irgend einer Höhe antrifft.
Der aus den Schenkeln c1 und c2 bestehende, bei c4 drehbare Winkelhebel ist durch das Gewicht c belastet, so dafs der Tauchschenkel c1 bei der Fahrt des Schiffes immer in senkrechter Lage verbleibt, bis er durch Antreffen ausschwingt.
Der Tauchschenkel kann aus dem oberen Theil c5 mit den Oesen e e1 bestehen, in welche der Theil c1 eingeschoben und beliebig hoch eingestellt wird. Die Einstellhöhe ist an der auf dem Theil c1 angebrachten Scala abzulesen. Durch diese Anordnung des Theiles cl ist es möglich, den Tauchschenkel beim Drehen
des Schiffes hoch zu heben und dann wieder zu senken.
Mit dem Winkelhebel oder der Drehachse c4 ist das Segment c3 verbunden, das als Stromschlufsschleppfeder gegen die Platte b~ anliegt, die mit einem Leitungsdraht a2 verbunden ist.
In demselben Kreisbogen mit. b- liegt die Platte b1, welche mit dem zweiten Leitungsdraht a1 verbunden ist. Die Platten b'2 und b1 sind von einander isolirt und durch einen Spalt getrennt und werden durch das Segment c3 elektrisch verbunden, wenn der Winkelhebel c1 c'2 ausschwingt.
Diese Verbindung der beiden Platten durch c3 bewirkt Stromschlufs; wodurch ein oder mehrere sichtbare und hörbare Signale in irgend einem geeigneten Theile des Schiffes in Thätigkeit gesetzt werden.
Die gebogene Platte bl kann mit einer Scala ausgestattet sein, welche den Ausschwingungswinkel des Hebels c1 c- anzeigt.
Das Ende des Hebels c'2 kann durch eine Schnur, welche über die Rolle i geführt ist, anderweite Signale an geeigneten Stellen im Schiffe in Thätigkeit setzen, wie dies bei m und η angedeutet ist. Diese Signalisirungsvorrichtung durch Seilzug kann auch bei Mefsapparaten der gekennzeichneten Art angebracht werden, wenn dieselben auf Schiffen zur Verwendung kommen, auf denen elektrische Stromeinrichtungen nicht vorhanden sind.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine Flachtiefenmefseinrichtung, gekennzeichnet durch einen drehbar aufgehängten Winkelhebel mit durch Gewichtsbelastung in senkrechter Lage gehaltenem Tauchschenkel und einer Stromschlufseinrichtung über Wasser zur Bethätigung sichtbarer oder hörbarer Anzeigevorrichtungen beim Ausschwingen des Tauchschenkels.
  2. 2. In Verbindung mit der unter i. gekennzeichneten, aus einem drehbar aufgehängten Winkelhebel mit senkrechtem Tauchschenkel bestehenden Mefseinrichtung eine durch Ausschwingen des Tauchschenkels angezogene Seilzugsvorrichtung zur Bethätigung sichtbarer oder hörbarer Anzeigevorrichtungen.
  3. 3. Bei den in den Ansprüchen 1 und 2 gekennzeichneten Mefseinrichtungen die Anbringung einer Scala, welche bei Ausschwingung des Tauchschenkels den Winkel dieser Ausschwingung und die Tiefe des Antreffens des Tauchschenkels anzeigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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