DE867237C - Bodenschrubber mit Stiel - Google Patents

Bodenschrubber mit Stiel

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Publication number
DE867237C
DE867237C DEH9511A DEH0009511A DE867237C DE 867237 C DE867237 C DE 867237C DE H9511 A DEH9511 A DE H9511A DE H0009511 A DEH0009511 A DE H0009511A DE 867237 C DE867237 C DE 867237C
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DE
Germany
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handle
scrubbing
floor scrubber
scrubber
scrubbing surfaces
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Expired
Application number
DEH9511A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Kilthau
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HESSISCHE HOELZERWERKE
Original Assignee
HESSISCHE HOELZERWERKE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B5/00Brush bodies; Handles integral with brushware

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Bodenschrubber mit Stiel Die Erfindung betrifft einen Bodenschrubber mit Stiel, der trotz seiner Vorteile verhältnismäßig billig ist und verschiedene Verwendungsmöglichkeiten Bieten. Er ist dadurch gekennzeichnet, daß er auf seiner dem Stiel abgewandten Seite zwei Schrubberflächen aufweist, die miteinander einen Außenwinkel von mehr als i8o' bilden. Vorzugsweise sind die beiden Schrubberflächen mit Schrubbermaterial unterschiedlicher Beschaffenheit, insbesondere unterschiedlicher Härte, besetzt, so daß in einem einzigen Gerät zwei verschiedene Schrubber ohne nennenswerte Mehrkosten vereinigt sind.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt Pig. i einen Schrubber gemäß der Erfindung in räumlicher Darstellung, Fig. 2 in vereinfachter Darstellungsform einen Querschnitt durch einen Schrubber der gebräuchlichen Art, Fig. 3 in der gleichen Darstellungsforin einen Querschnitt durch einen Schrubber gemäß der Erfin, dung nach Fig. i und Fig. 4 einen Querschnitt durchi eine andere Ausführungsform des Erfindungsgedankens.
  • Der Körper i des in Fig. i gezeigten Schrubbers gemäß, der Erfindung stellt ein Holzprisma mit dem Querschnitt in Form eines etwa rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks dar. Der Außenwinkel der beiden Schrubberflächen 2 und 3 beträgt also etwa 270'. Die obere Fläche 4 des Schrübberkörpers, die der Grundlinie des Dreiecks entspricht, dient zum Befestigen des Stieles 5, der in diesem Falle senkrecht eingesetzt ist.
  • Die Vorzüge des Schrubbers. gemäß der- Erfindung werden am besten durch eine Gegenüberstellung mit den bekannten Ausführungsformen veranschaulicht, wobei gleichzeitig auch auf andere Ausführungs-Möglichkeiten des Erfindungsgedankens hingewiesen sei. Dieser Gegenüberstellung dienen die Fig. 2 bis 4, in denen verschiedene Schrubberformen im Querschrätt in vereinfachter Form gezeichnet sind.
  • Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch- die gebräuchliche Ausführungsform, bei der dieser Querschnitt durch, den Schrubberkörper ebenfalls -etwa die Form eines rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks aufweist, Als Schrubberfläche dient hier aber die Grundfläche, während der Stiel etwa senkrecht in eine der beiden oberen Flächen, eingesetzt ist, so daß er gegenüber der Schrilbberfläche eine Neigung von etwa 45' aufweist.
  • Vergleicht man damit, den in Fig. 3 dargestellten Querschnitt des Schrubbers gemäß der Erfindung nach Fig. i, so sieht man, daß der Schrubberkörper nach Form und Volumen. etwa demjenigen, nach Fig. 2 entspricht. Da er aber nicht nur eine, sondern zwei Schrubberflächen trägt, ergibt sich, daß. der Holzbedarf pro Schrubberfläche etwa die Hälfte desjenigen der gebräuchlichen Ausführungsformen ausmacht. Dieses bedeutet eine wesentliche Ersparnis. Man kann also diesen doppelten, Schrubber doppelt solange benutzen und erspart dadurch auch einmal die Arbeit des Auswechselns. Diese muß also jeweils erst dann vorgenommen werden, wenn beide Schrubberflächen abgenutzt sind.
  • Außer der Holzersparnis, die etwa die Hälfte beträgt, spielt auch die Ersparnis des Lohnanteiles für die Herstellung des Holzkörpers eine, Rolle, und zwar beträgt diese Ersparnis, da ja etwa der gleiche Körper statt für einen einzigen jetzt für zwei Schrubber verwandt wird, eben-falls etwa die Hälfte.
  • Als brauchbare Abmessungen für den Schrubber gemäß. der Erfindung haben sich bei einer Länge von etwa 22 CM eine Breite der Befestigungsfläche von etwa 8 cm und eine Breite der beiden Schrubberflächen von je etwa 6 cm ergeben, wobei der Spitzenwinkel etwa go' und die Neigung des Stieles gegen die Bodenfläche etwa 45' beträgt: Es ist nun aber nicht unbedingt erforderlich, daß der Querschnitt des Holzkörpers ein gleichschenkliges, rechtwinkliges Dreieck darstellt, in dessen durch, die Grundlinie bestimmte Fläche der Stiel senkrecht eingesetzt ist. Der durch die beiden Schrubberflächen gebildete Kantenwinkel kann auch ein anderer sein als go'. Insbesondere ist es-. auch nicht erforderlich, daß, die beiden Schrubberflächen gleich groß sind. Zur Veranschaulichung ist eine solche Abwandlungsmöglichkeit in Fig- 4 im Querschnitt gezeichnet. Dieser Querschnitt stellt ein Dreieck mit verschieden langen Schenkeln, dar, wobei auch der Winkel an der Spitze nlicht gol beträgt. Ferner ist -schließlich auch der Stiel schräg eingesetzt, und zwar ist die Neigung der beiden Schrubb berflächen so gewählt, daß jede von ihnen mit dem Stiel einen anderen Winkel bildet.
  • Nach diesen allgemeinen Erläuterungen sei nunmehr die schon eingangs hervorgehobene Möglichkeit behandelt, die den entscheidenden Vorteil des Schrubbers gemäß der Erfindung bildet und den Hauptz-,veck, darstellt. Diese Möglichkeit besteht darin, die beiden Schrtibberflächen mit Schrubbermaterial unterschiedlicher Beschaffenheit, insbesondere unterschiedlicher Härte, zu besetzen. Auch kann der Doppelschrubber in allen Ausführungs, formen mit einem Außenbart versehen werden, was beispielsweise ein besseres Bearbeiten der Zimmerecken ermöglicht.
  • Es genügt also für den Haushalt ein einziger solcher Doppelschrubber, mit dem man sowohl harte als auch weiche Böden bearbeiten kann. Da bisher für diesen Zweck zwei Schrubber vorhanden sein mußten, wird durch den neuen Doppelschrubber auch ein Stiel eingespart. Wesentlich ist schließlich die Erleichterung im Gebrauch. So kann in vielen Fällen der Fußboden normalerweise mit dem weicheren Schrubber bearbeitet werden. Stößt manwährend der Arbeit auf eine Stelle mit besonders festsitzenden Verunreinigungen, so braucht der Schrubber nur herumgedreht zu werden, worauf man sofort diese eine Stelle mit der hart-en Schrubberfläche bearbeiten kann, um anschließend ohne besondere Umstände die Arbeit wieder mit der normalen Schrubberfläche fortzusetzen.
  • Für die Besetzung der Schrubberflächen können die gebräuchlichen Materialien verwandt, werden, wie, beispielsweise Wurzeln, Naturborsten, Fasern, Künstborsten od. dgl., und zwar zur Erzielung unterschiedlicher Eigenschaften, gegebenenfalls in unterschiedlicher Länge, Dicke und Dichte, und zwar mit und ohne Außenbart.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird man die größere Fläche mit dem normalen Besatz versehen, während die kleinere Fläche den Schrubber größerer Härte darstellen kann. Da diese kleinere Fläche bei gleichbleibendem Arbeitsdruck einen höheren spezifischen Flächendruck ergibt, ist es mög" lich, mit Hilfe dieser kleinen Fläche die Stellen mit festen und stark haftenden, Verunreinigungen zu säubern. Man wird hier vorzugsweise also besonders harte Wurzeln geringer-er Länge verwenden. Auch kann es- zweckmäßig sein, die Neigung der beiden Schrubberflächen und die Befestigungsrichtung des Stieles, so zu wählen, daß beim Arbeiten mit der kleinen Schrubberfläche der Stiel steiler steht als beim Arbeiten mit der großen Fläche, wie in Fig. 4 dargestellt. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, beim Arbeiten mit der klein-en Schrubberfläche ohne größeren Kraftaufwand einen höheren Anpassungsdruck zu erzielen.

Claims (2)

  1. PATFNTANSPRÜCHE. i. Bodenschrubb-er mit Stiel, dadurch gekennzeichnet, daß. er auf s#_iner dem Stiel abgewandten Seite zwei Schrubberflächen aufweist, die miteinander einen Außenwinkel von mehr als i8o' bilden.
  2. 2. Bodenschrubber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt durch den Schrubber ein gleichschenkliges Dreieck darstellt, bei dem die beiden gleichen Schenkel durch die beiden Schrubberflächen und die Grundlinie durch die obere, zum Befestigen des Stieles dienende Fläche gebildet werden. 3. Bodenschrubber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel in die Befesti-,gungsfläche senkrecht eingesetzt ist, so daS beide Schrubberflächen gegenüber dem Stiel die gleiche, und zwar die übliche Neigung aufweisen. 4. Bodenschrubber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schrubberflächen aufeinander etwa senkrecht stehen, so daß die Neigung der Schrubberflächen gegen-über dem Stiel etwa 451 beträgt. 5. Bodenschrubber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schrubberflächen mit Schrabbermaterial unterschiedlicher Beschaffenheit, insbesondere unterschiedlicher Härte, besetzt sind. 6. Bodenschrubber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß. er mit einem Außenbart versehen ist.
DEH9511A 1951-08-23 1951-08-23 Bodenschrubber mit Stiel Expired DE867237C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4069537A (en) * 1974-12-28 1978-01-24 Setsuko Matsuo Mop means
US5537707A (en) * 1994-11-14 1996-07-23 Racine Industries, Inc. Brush for removing spots from carpet
USD378324S (en) 1996-02-26 1997-03-11 The Wooster Brush Company Angled brush block
USD520698S1 (en) * 2003-05-22 2006-05-09 The Libman Company Mop

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