DE866480C - Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von mit Druckluft betriebenen Zerstaeubern, insbesondere fuer Luftbefeuchtungs-Anlagen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von mit Druckluft betriebenen Zerstaeubern, insbesondere fuer Luftbefeuchtungs-AnlagenInfo
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Description
- Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von mit Druckluft betriebenen Zerstäubern, insbesondere für Luftbefeuchtungs-Anlagen Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Zerstäuber, bei denen ein Luftstrom über den Düsenmund einer an einen Wasserbehälter angeschlossenen Saugleitung geblasen wird. Durch den Luftstrom wird an der Mündung der Wasserdüse ein Unterdruck erzeugt, der das Wasser aus dem meist mehrere Dezimeter tieferliegenden Wasserbehälter zur Mündung der Wasserdüse ansaugt, wo es dann von dem darüberstreichenden Luftstrom mitgerissen und als feiner Nebel in den zu befeuchtenden Raum hineingetragen wird.
- In Räumen, beispielsweise Textilbetrieben, in denen sehr staubige Ware verarbeitet wird oder wo fein verteilter Schlichtestaub auftritt, wird durch den Unterdruck an der Mündung der Wasserdüse Raumluft angesaugt und mit dem Luftstrahl wieder in den Raum zurückgeworfen. Da der Staub dabei durch den Wassernebel stark angefeuchtet wird, bleibt er an dem oberen, in der Unterdruckzone unter dem Luftdü senstrom gelegenen Halsteil der Wasserdüse hängen und setzt allmählich die Wasserdüse zu, so da;ß von Zeit zu Zeit eine Reinigung der Wasserdüse erforderlich ist.
- Es sind schon Reinigungsvorrichtungen für mit Druckluft betriebene Zerstäuber bekanntgeworden, die ein erleichtertes und beschleunigtes Reinigen des Zerstäubers, insbesondere der Wasserdüse, gegenüber einer von Hand mit Nadeln, Bürsten od. dgl. vorzunehmenden Reinigung bezwecken. Hierzu sind an dem Zerstäuber ein oder mehrere unabhängig vom Betrieb des Zerstäubers mit Druckluft gespeiste Hohlkörper, Kanäle od. dgl. angeordnet, aus denen die Luft derart gegen den Zerstäuber strömt, dae Staub u. dgl. von letzterem entfernt und gleichzeitig die Zerstäuberdüsen, besonders die Wasserdüsen, ausgeblasen und gereinigt werden.
- Gegenüber diesen nur in Stillstandzeiten der Zerstäuber möglichen, für sich besonders und betriebsunabhängig vorzunehmenden Reinigungsmalinahmen sieht die Erfindung eine: ständige, selbsttätige Reinigung der Wasserdüse beim Betrieb des Zerstäubers vor und beseitigt damit einerseits die Gefahr, daß die Reinigung versehentlich unterlassen wird, und andererseits die Möglichkeit, daß es während des Betriebes zu Staubabsetzungen und Verstopfungen der Wasserdüse kommen kann. Außerdem erspart die Erfindung den gesamten beträchtlichen Aufwand, den die bekannte Reinigungsvorrichtung dazu als Sondereinrichtung am Zerstäuber benötigt.
- Aus der Erkenntnis heraus; daßt der Staubansatz an der Wasserdüse seinen Ausgang von der unter dem Luftdüsenstrom gelegenen Unterdruckzone nimmt, trifft die Erfindung deshalb Vorkehrungen, die ein Niederschlagen von Staub im Bereich des Unterdruckgebietes auf den Hals der Wasserdüse verhindern. Nach der Erfindung wird dieser Zweck in einfachster Weise und ohne besondere zusätzliche Einrichtungen dadurch: erreicht, daß aus dem Druckraum der Luftdüse unterhalb des Luftdüsenströmes ständig Luft gegen den Hals der Wasserdiz'se geblasen wird. Die den Hals der Wasserdüse umspülende und ihn zur Düsenmündung hin umstreichende Luft schirmt den Hals der Wasserdüse gegen die Raumluft ab und beseitigt damit die aus-Bängliche Haftbasis, von der aus sich die Staubteilchen dann nach der Mündung der Wasserdüse zu und in diese hinein niederschlagen können. Die Zuleitung des aus dem Druckraum der Luftdüse gegen den Hals der Wasserdüse gerichteten Luftstromes kann zweckmäßig durch eine unterhalb der Luftdüse angeordnete Zusatzbohrung erfolgen. Natürlich ist es auch möglich, die Luftdüse mit einem nach unten reichenden Schlitz zu versehen und von der aus diesem austretenden Luft den Hals .der Wasserdüse umstreichen zu lassen.
- Die Zusatzbohrung oder die einen Teil der DÜsenluft gegen den Düsenhals der Wasserdüse leitende Schlitzöffnung bedingt also eine selbsttätige Reinigung bzw. Reinhaltung der, Wasserdüse, so daß praktisch der Zerstäuber nicht mehr besonders gereinigt zu werden braucht.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Zerstäubers nach der Erfindung mit selbsttätiger Reinigung der Wasserdüse im Schnitt dargestellt.
- Der Zerstäuber besteht in üblicher Weise aus einer Druckluftleitung i, an die ein Mundstück 2 angeschlossen.ist, dessen, längs profilierte Bohrung aus einem erweiterten Druckraumteil 3 in einen düsenartig verjüngten Austrittsteil 4 übergeht. Dadurch wird der in der Druckluftleitung i bzw. im Druckraum 3 herrschende Druck der Luft für den Austritt in Geschwindigkeit umgesetzt. In dem Luftstrom der Düse 4 liegt die Mündung 5 einer Wasserdüse 6 in solcher Anordnung, daß der Barüberstreichende Luftstrom der Luftdüse 4 einen Unterdruck in der Wasserdüse 6 erzeugt. Diese selbst geht hinter dem dünnen Halsteil 7 in einen absatzweise im Umfang wie in der Bohrung vergrößerten Teil über, der in einer entsprechenden Ausnehmung eines schräg abwärts gerichteten Lappens 8 des Anschlußtmundstückes 2 aufgenommen ist. An das untere Ende der Wasserdüse 6 ist mittels einer Überwurfmutter 9 eine Saugleitung io angeschlossen, die in einen nicht dargestellten Wasserbehä@1ter vorreicht.
- An dem soweit bekannten Zerstäuber ist nun als zusätzliche Einrichtung eine Bohrung i z angebracht, die unterhalb der Luftdüsenbohrung 4 liegt und von dem Druckraum 3 der Luftdüse zu einer etwa in Höhe des Halsansatzes 7 liegenden Austrittstelle führt. Die aus der Zusatzbohrung i i austretende Luft umspült den Hals 7 der Wasserdüse 6, streicht durch die zu ihrer Richtung schräg geneigte Lage der Wasserdüse an deren Hals hoch und verhindert damit, daß- sich Staubteilchen auf dem Hals der Wasserdüse festsetzen können. Zugleich werden durch die Luft aus der Zusatzbohrung ii auch Staubteilchen fortgeblasen, die sich etwa während des Nichtgebrauchs des Zerstäubers am Düsenhals festgesetzt haben.
- Für die selbsttätige Reinigung der Wasserdüse braucht natürlich nicht unbedingt eine Zusatzbohrurig i i vorgesehen zu sein, sondern es kann die Düsenluft durch einen unmittelbar an die Düsenbohrung 4 selbst anschließenden, abwärts gerichteten schmalen Schlitz mit einem ausreichenden Teil gegen den Düsenhals 7 geleitet sein.
- Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß@ der für die selbsttätige Reinigung des Zerstäubers erforderliche Luftbedarf sich in sehr engen Grenzen hält, da er im wesentlichen nur den Düsenhals 6 gegen die Raumluft abzuschirmen hat. Der zusätzliche Luftbedarf bleibt, bezogen auf die Leistung des Zerstäubers, durchschnittlich unter dem erforderlichen Mehraufwand, der sich durch Minderleistung aus dem schlechten Wirkungsgrad der Düsenluft bei einer teilweisen Verschmutzung der Wasserdüse ergibt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Reinigen von mit Druckluft betriebenen Zerstäubern, insbesondere für Luftbefeuchtungs-Anlagen, bei denen durch den aus einer Düse austretenden und über eine Düsenöffnung des Flüssigkeitsbehälters streichenden Luftstrom die zu zerstäubende Flüssigkeit angesaugt, anschließend zerstäubt und als feiner Nebel fortgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Hauptluftstromes der Luftdüse (4) aus einem vor der Luftdüse (4) gelegenen Druckraum (3) Luft gegen den Hals (7) der Düse (6) des Flüssigkeitsbehälters geblasen wird.
- 2. Einrichtung, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i an einem Zerstäuber, gekennzeichnet durch'eine vom Druckraum (3) der Luftdüse (q.) ausgehende, gegen den Hals (7) der Flüssigkeitsdüse (6) gerichtete Zusatzbohrung (ii).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK9559A DE866480C (de) | 1951-04-08 | 1951-04-08 | Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von mit Druckluft betriebenen Zerstaeubern, insbesondere fuer Luftbefeuchtungs-Anlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK9559A DE866480C (de) | 1951-04-08 | 1951-04-08 | Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von mit Druckluft betriebenen Zerstaeubern, insbesondere fuer Luftbefeuchtungs-Anlagen |
Publications (1)
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| DE866480C true DE866480C (de) | 1953-02-09 |
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ID=7212471
Family Applications (1)
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| DEK9559A Expired DE866480C (de) | 1951-04-08 | 1951-04-08 | Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von mit Druckluft betriebenen Zerstaeubern, insbesondere fuer Luftbefeuchtungs-Anlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE866480C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2889998A (en) * | 1955-09-06 | 1959-06-09 | Michael S Gallo | Syphon sprayer |
| DE1700082B1 (de) * | 1959-03-25 | 1970-05-27 | Bird Machine Co | Spruehduese und Anschlusseinrichtung fuer eine oder mehrere Spruehduesen |
| EP2106268A4 (de) * | 2006-08-30 | 2011-04-13 | Kurve Technology Inc | Vorrichtung zur erzeugung und abgabe eines aerosols |
-
1951
- 1951-04-08 DE DEK9559A patent/DE866480C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US8733342B2 (en) | 2006-08-30 | 2014-05-27 | Kurve Technology, Inc. | Aerosol generating and delivery device |
| US10105501B2 (en) | 2006-08-30 | 2018-10-23 | Kurve Technology, Inc. | Aerosol generating and delivery device |
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