DE86387C - - Google Patents

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DE86387C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/14Tool-holders, i.e. operating tool holders, e.g. burr holders

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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  • Public Health (AREA)
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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Handstück für zahnärztliche Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1895 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet ein Handstück für zahnärztliche Maschinen, welches ein verläfsliches Festhalten, sowie ein einfaches und schnelles Einsetzen und Heraus-. nehmen des betreffenden Werkzeuges sichert.
Das vorliegende Handstück gehört zu jener Klasse von Haltern, bei welchen der das Werkzeug treibende Spindelschaft des Handstückes drehbar in einem nicht rotirenden Gehäuse gelagert ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in einer der praktischsten Ausführungsformen veranschaulicht.
Das Gehäuse oder die Hülse A (Fig. 1 und 8) ist mit einem Mundstück α und einem Schlitz d versehen. In das hintere Ende dieser Hülse A ist ein Ringstück C eingeschraubt, auf dessen äufseres Gewinde c der die mit dem Spindelschaft E verbundene Drahtspindel umgebende Schlauch (in der Zeichnung nicht gezeigt) befestigt wird. Innerhalb des Ringstückes C befindet sich für den Spindelschaft E ein nachstellbares Lager, welches aus einer mit äufserem Gewinde D und einem geriffelten Kopf D' versehenen Lagerhülse und aus einer auf letzterer sitzenden, sich gegen das Ringstück C anlegenden Mutter d besteht. Durch Drehen der Lagerhülse D D\ welche gegen den Absatz E' des Spindelschaftes wirkt, hat man es demnach in der Hand, die Lagerung des Spindelschaftes in verläfslicher Weise zu regeln.
Der Spindelschaft besteht aus den beiden Theilen E und F (Fig. 3 und 4). Der Theil E ist mit einem Längsschlitz e (Fig. 2, 3 und 7) und einem Querschlitz e1 versehen. Letzterer dient als Sitz für die Ansätze oder seitlichen Nasen g des gebogenen Hebels G (Fig. 5), welcher in dem Längsschlitz e angeordnet ist. Auf dem Spindeltheil E gleitet eine Hülse H (Fig. 6 und 7), dessen innere, in den Schlitz e einfassende Rippe h beim Zurückschieben der Hülse H das hintere Ende des Hebels G nach unten drückt, wodurch das andere Ende des Hebels nach oben gedreht wird, um sich gegen die in dem Spindeltheil F befindliche Schubstange I zu legen und diese nach vorn zu schieben. Vor der Schubstange J liegt eine Hülse I, in deren Klemmfedern oder Klemmbacken j der durch die Oeffnungen der Theile a und F eingeführte Schaft K des Werkzeuges eingesetzt wird (Fig. 2). Wird die Hülse H (nach rechts) zurückgeschoben, so wird der Hebel G gedreht, dessen vorderes Ende die Schubstange / und folglich auch die Hülse I vorschiebt, so dafs die gegen die innere Wandung der Spindelhülse F geprefsten Klemmbacken j zusammengedrückt werden und den Schaft K zuverlässig festklemmen.
Die Hülse H wird mit Hülfe eines auf dem Gehäuse A sitzenden Schubringes L (Fig. 9) bethätigt, in dessen schwalbenschwanzförmigen Ausschnitt II" (Fig. 9) eine Platte Mm m' (Fig. 10) eingeschoben ist, deren Zapfen M', durch eine Durchlochung /' des Ringes L und den Schlitz a' der Hülse A (Fig. 2) hindurchgreifend, in eine Ringnuth h' der Hülse H einfafst, so dafs diese gleichzeitig mit dem Ringe L verschoben werden kann. Soll der Schaft K des Werkzeuges ausgelöst werden, so hat man nur nöthig, den Ring L (nach links) vorzuschieben , wodurch das vordere Ende des Hebels G sich senkt, so dafs der Druck auf
die Theile IJj ,aufhört und die Klemmbacken den Schaft K freigeben.
Der Eingriff des Zapfens M' in die Nuth h' wird durch einen auf den Schiebering L geschraubten Schraubring N gesichert, welcher über die Nase m' der Platte M greift.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Handstück für zahnärztliche Maschinen, bei welchem in dem sich in einer stillstehenden Hülse (A a) drehenden, nachstellbar gelagerten Spindelschaft (EF) eine mit Klemmbacken (j) ausgerüstete Schubstange (IJ) gelagert ist, die zwecks Festklemmens des eingesetzten Werkzeugschaftes mit Hülfe eines Hebels (G) vorgedrückt werden kann, sobald eine auf diesen Hebel einwirkende, auf dem Spindelschaft verschiebbare Hülse (H) mit Druckrippe (h) durch Bethätigung eines auf der Hülse (A) befindlichen Schiebers (L), der mit dem Zapfen (M') einer abnehmbaren Platte (M) in eine Ringnuth (W) der Hülse (H) eingreift, entsprechend verschoben wird, wobei die Verbindung der Theile (H) und (L) durch einen die Zapfenplatte (MM) niederdrückenden Schraubring (N) gesichert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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