DE86382C - - Google Patents

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DE86382C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/16Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies arranged in stationary or sliding cases or frames or upon flexible strips, plates, bars or rods

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  • Impact Printers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Zusatz zum Patente Λί84528 vom 16. März 1895..
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1895 ab. Längste Dauer: 15. März 1910.
Bei. der durch die Patentschrift Nr. 84528 bekannt gewordenen Typenschreibmaschine zeigt sich der Uebelstand, dafs die auf dem eingespannten Papierbogen erzeugte Schrift ungleichmä'fsig stark ausfällt, wenn der Schreiber nicht stets gleichmäfsig auf die Taste aufdrückt. Um diesem Uebelstand abzuhelfen und einen stets gleichmäfsigen Druck des Druckhammers auf die elastische Typenplatte zu erzeugen, wird nach vorliegender Erfindung der Druckhammer nicht direct durch die Taste, sondern indirect durch Vermittelung einer verschiebbaren Keilfläche nach abwärts gedrückt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Schreibmaschine dargestellt.
Fig. ι zeigt die Schreibmaschine in Oberansicht und
Fig. 2 in Vorderansicht mit hochgeklapptem Transportschlitten.
Fig. 3 und 4 sind Verticalschnitte in der Pfeilrichtung x-y der Fig. 1.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen den Rahmen r für die Typenplatte r1 und den Stellhebel, sowie die Führungsscheibe s in Ober- und Seitenansicht. Diese Theile entsprechen den Theilen n, m, /, p, q des Haupt-Patentes.
Die Fig. 7 bis 10 betreffen Einzelheiten in vergröfsertem Mafsstabe.
Die in die feststehende Zahnstange d eingreifende Sperrklinke e bildet mit dem Glied f und der Achse g ein Doppelgelenkj welches im normalen Zustande durch einen festen Anschlag und eine diesem entgegenwirkende Spiralfeder h in dem in Fig. 1 und 2 dargestellten geknickten Zustande gehalten wird.
Der Transportschlitten c und der Druckhammer η verschieben sich bei einem Strecken dieses Doppelgelenkes ef auf der in den Consolen α fest gelagerten Achse b, da die in die Zahnstange d eingreifende Sperrklinke e nicht ausweichen kann.
Das Strecken des Doppelgelenkes wird durch Druck auf eine Taste o1 bewirkt, die mit einem um Achse b frei schwingenden Hebel O fest verbunden ist.
Die Achse g führt durch eine hintere Verstärkung c1 des Transportschlittens c hindurch und trägt an ihrem oberen Ende einen Hebel i.
Bei dem Strecken des Doppelgelenkes erfährt die Achse g und mit ihr der Hebel i eine bestimmt begrenzte Drehbewegung. Dadurch schiebt der Hebel i eine unter dem Transportschlitten c verschiebbar angeordnete Stange k dem Drucke einer Feder I entgegen nach vorwärts (Fig. 2).
Die Stange k trägt an ihrem vorderen Ende eine Platte m, die mit einer Keilfläche ml ausgerüstet ist. Bei ihrer Vorwärtsbewegung gleitet diese Keilfläche m1 über eine entsprechende Keilfläche n1 des Druckhammers hinweg und drückt dadurch den letzteren nach abwärts, wodurch die eingestellte Type der Typen-
platte r1 auf das Papier übertragen wird. Nachdem die Keilfläche m1 vollständig über die Keilfläche n1 hinweggeglitten ist, wird der Druckhammer η infolge der Elasticität der Typenplatte r1 nach aufwärts geschleudert, so dafs die Keilfläche in1 bei ihrem durch die Feder / bewirkten Rückgange unter der Fläche n1 hergleitet, ohne einen Druck auf den Druckhammer auszuüben.
Da die Gröfse der Abwärtsbewegung des Druckhammers η von dem stets gleichbleibenden Drucke der Keilfläche in1 abhängig ist, so ist auch die auf dem Papier erzeugte Schrift stets von gleicher Stärke.
Um nun nach Belieben mehr oder weniger schwache oder starke Schrift erzeugen zu können, ist es nur erforderlich, die Höhenlage der Keilfläche m1 um ein geringes Mafs zu verändern.
Zu diesem Zwecke führt eine Regulirschraube q durch den Transportschlitten c hindurch, welche den Abstand der Keilfläche ml von der unteren Seite des Transportschlittens c regelt. Eine Schraube p, die durch die Platte m hindurchführt und sich an die Unterseite des Transportschlittens anlegt, bildet für die Platte m einen Anschlag in entgegengesetzter Richtung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei der durch das Patent Nr. 84528 geschützten Typenschreibmaschine mit elastischer Typenplatte die Anordnung, dafs die Abwärtsbewegung des Druckhammers η behufs Uebertragung der eingestellten Type auf das Papier nicht durch directen Druck, sondern indirect durch eine verschiebbare Keilfläche m1 bewirkt wird, die bei ihrer durch den Druck auf die Taste bewirkten Vorwärtsbewegung auf einer entsprechenden Fläche n1 des Druckhammers η aufläuft.
2. Bei der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Typenschreibmaschine die Anordnung, dafs die Höhenlage der auf den Druckhammer η wirkenden Keilfiäche durch eine Regulirschraube q geändert werden kann, zum Zwecke, den Druck auf den Druckhammer regulirbar zu gestalten und die Erzeugung einer Schrift von beliebiger Stärke zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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