DE863608C - Verfahren zur schleifenden Bearbeitung, insbesondere von Messerschmiedewaren - Google Patents

Verfahren zur schleifenden Bearbeitung, insbesondere von Messerschmiedewaren

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DE863608C
DE863608C DEK8838A DEK0008838A DE863608C DE 863608 C DE863608 C DE 863608C DE K8838 A DEK8838 A DE K8838A DE K0008838 A DEK0008838 A DE K0008838A DE 863608 C DE863608 C DE 863608C
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DE
Germany
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grinding
grinding wheel
zone
grain
zones
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Expired
Application number
DEK8838A
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English (en)
Inventor
Erwin Krusius
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/14Zonally-graded wheels; Composite wheels comprising different abrasives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • DieErfindungbetriffteinVerfährenzurschleifenden Bearbeitung, insbesondere von Messerschmiedewaren. Messerschmiedewaren, z. B. Tafelmesser, Taschenmesser, Scheren, werden bisher zunächst auf einer Schleifscheibe grober Körnung; d. h. einer Körnung Nr. 8o oder gröber, naß geschliffen und dann auf trockenem Wege in mehreren Arbeitsgängen mittels mehrerer Schmirgelscheiben oder Schleifbänder, auf die nacheinander Schmirgel von immer feiner werdender Körnung aufgebracht wird, feingeschliffen, gepließt, geglättet, poliert.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Bearbeitung zu vereinfachen und zu verbilligen. Gemäß der Erfindung erfolgt das Grobschleifen, Feinschleifen, Pließen, Glätten; Polieren oder ein Teil dieser Arbeiten auf einer' Schleifscheibe, die nebeneinander Zonen verschiedener Körnung besitzt. Die zu schleifende Fläche wird in einem Zuge über diese nebeneinanderliegenden Zonen der Schleifscheibe gezogen. Falls die Körnung der einen Zone so grob ist, daß sie ein Grobschleifen ermöglicht, erfolgt die ganze Bearbeitung vorzugsweise naß. Falls die Zonen nur feinere Körnungen besitzen also zum fließen, Glätten und Polieren dienen; kann die Bearbeitung trocken erfolgen, gegebenenfalls unter Zuführung üblicher Fettmengen. Die Schleifscheibe kann auch noch eine oder mehrere Polierzonen enthalten, die aus Leder, Textilien od. dgl. bestehen, die aber keinerlei Schmirgel enthalten. Die Erfindung betrifft auch eine Schleifscheibe mit nebencinanderliegenden Zonen der verschiedenen Körnung. Die Schleifscheibe kann z. B. aus schmalen Kreisscheiben verschiedener Körnung bestehen. Vorzugsweise ist sie eine Topfscheibe mit konzentrischen Zonen verschiedener Körnung.
  • Die Zeichnung zeigt in Fig. i eine Schleifscheibe gemäß der Erfindung und in Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der,Fig. i. Auf einer mit der Schleifmaschinenwelle fest verbundenenMetallscheibe i istmittels des Befestigungsrandes 5 eine ringförmige Schleifscheibe befestigt, die aus drei in irgendeiner Weise, z. B. durch Brennen oder Verkleben, fest miteinander verbundenen Ringzonen besteht. Die innere Ringzone 2 hat eine Körnung Nr.7o bis go; die mittlere Ringzone 3 die Körnung Nr. 16o bis z8o und die äußere Ringzone 4 die Körnung Nr. 4oo bis 6oo. Das zu schleifende Messer wird nacheinander über die Zonen 2, 3 und 4, also von innen nach außen gezogen, so daß jede Stelle des Messers zunächst von der groben Körnung der Zone 2 geschliffen, dann durch die Zone 3 gepließt und dann durch die Zone 4 feingeglättet wird. Dieser ganze Arbeitsgang erfolgt unter Zufuhr eines flüssigen Kühlmittels.
  • Durch Wahl geeigneter Bindemittel für die Schleifkörner ist es möglich, die Abnutzung der Scheiben im wesentlichen gleich groß zu halten. Der gesamte iSchleif- und -Glättvorgang kann somit in einem einzigen Arbeitsgang erfolgen. Dank dieser Erfindung wird es wirtschaftlich, die zu schleifenden Gegenstände beim Schleifen maschinell zu führen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur schleifenden Bearbeitung, insbesondere von Messerschmiedewaren, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bearbeitende Fläche in einem Zuge derart über eine Schleifscheibe, die nebeneinander Zonen verschiedener Körnung besitzt, gezogen wird, daß die Bearbeitung zu= erst durch .die Zone gröberer Körnung und dann durch die Zone feinerer Körnung erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Schleifvorgang einschließlich des Grobschleifens auf der mit einer Zone entsprechend grober Körnung versehenen Schleifscheibe erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder --, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifen auf allen Korngrößen naß erfolgt.
  4. 4. Schleifscheibe zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, däß die Schleifscheibe nebeneinander fest miteinander verbundene Zonen der verschiedenen Körnungen besitzt.
  5. 5. Schleifscheibe nach Anspruch .¢, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Topfscheibe mit konzentrischen Zonen verschiedener Körnung ausgebildet ist.
  6. 6. Schleifscheibe nach Anspruch 4 oder 5; dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer weiteren Zone verbunden ist, die Poliermittel ohne .Schmirgelkörner aufweist.
DEK8838A 1951-01-31 1951-01-31 Verfahren zur schleifenden Bearbeitung, insbesondere von Messerschmiedewaren Expired DE863608C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2823496A (en) * 1953-03-16 1958-02-18 Otto W Winter Grinding devices
DE1961235A1 (de) * 1969-12-05 1971-06-16 Nii Resinowych I Latexnych Isd Schnittwerkzeug zur Formgebung von Erzeugnissen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2931695A1 (de) * 1979-08-04 1981-02-05 Lippert H Gmbh Schleifkoerper zum vor- und nachschleifen
EP0876877A3 (de) * 1997-05-07 2001-08-29 Lippert-Unipol GmbH Schleifkörper

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