DE863435C - Hebebock mit selbsttaetiger Mitteneinstellung des Werkstuecks fuer Drehbaenke, insbesondere fuer Radsatzdrehbaenke - Google Patents

Hebebock mit selbsttaetiger Mitteneinstellung des Werkstuecks fuer Drehbaenke, insbesondere fuer Radsatzdrehbaenke

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DE863435C
DE863435C DEH3149D DEH0003149D DE863435C DE 863435 C DE863435 C DE 863435C DE H3149 D DEH3149 D DE H3149D DE H0003149 D DEH0003149 D DE H0003149D DE 863435 C DE863435 C DE 863435C
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DE
Germany
Prior art keywords
piston
workpiece
control
lifting jack
wheelset
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Expired
Application number
DEH3149D
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Dipl-Ing Dombrowski
Hans Sperber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hegenscheidt MFD GmbH and Co KG
Original Assignee
Wilhelm Hegenscheidt GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/28Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning wheels or wheel sets or cranks thereon, i.e. wheel lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Hebebock mit selbsttätiger Mitteneinstellung des Werkstücks für Drehbänke, insbesondere für Radsatzdrehbänke Die Erfindung betrifft einen Hebe- und Auflagebock mit selbsttätiger Mitteneinstellung des Werkstücks für Drehbänke, insbesondere für Radsatzdrehbänke.
  • Es sind Auflageböcke dieser Art bekannt, bei denen das Werkstück, z. B. die Radsatzachse, auf Rollen aufgelegt wird, die ihrerseits auf durch Federn abgestützten Hebeln gelagert sind. Derartige Auflageböcke haben .den Nachteil, daß die Rollen auch während der Bearbeitung auf die Radsatzachse drücken. Dadurch werden die Rollen sehr beansprucht, insbesondere bei schnell laufenden Maschinen, die mit Hartmetall arbeiten. Die Rollen müssen daher öfter ausgewechselt werden. Ferner drücken die Rollen in :das, Werkstück eine Rille ein, die zwar seine Brauchbarkeit, also z. B. die des Radsatzes, nicht herabsetzt, aber doch einen Schönheitsfehler darstellt. Man ist also gezwungen, durch eine besondere Vorrichtung die unter Federdruck stehenden Rollen während der Bearbeitung des Radsatzes von der Achse abzusetzen, wodurch zusätzliche verwickelte Einrichtungen notwendig werden.
  • Bei einigen Bauarten von Radsatzdrehbänken werden zum Zweck der Entlastung des über Kopf angeordneten Hebezeuges die Radsätze in die Drehbank eingerollt bzw. aus der Drehbank herausgerollt. Diese Art der Einbringung des Radsatzes erfordert wiederum einen Auflagebock, der den Radsatz -,auf- Spitzenmitte heben, kann bzw. senken kann, was bei bekannten Auflageböcken abermals eine verwickelte Bauart zur Folge hat.
  • Die Erfindung bezweckt; . den Zylinder und Kolbeneines durch ein Druckmittel angetriebenen Hebebockes so auszubilden, däß, das gehobene -Werkstüte igenäu in Spitzenmitte zu liegen l@ommt rund- ldaß während er Bearbeitung des Werkstücks die Auflager mit dem Werkstück nicht in Berührung stehen.
  • Erfindungsgemäß ist diese durch einen das Werkstück in einem Prisma aufnehmenden, einseitig bjeaufschliagten Hubkolben erreicht, ixt dein ein mit einem ;am Gehäuse festen Steuerkolben zusammenwirkender Steuerzylinder vorgesehen ist, der -durch eine in den Winkel des Prismas hineinragende,1 durch das. Werkstück vor seiner Auflage ,auf dem Prisma verschiebbare Reglerstange über ein übersetzungsg>etriiebe so einstellbar ist, -daß eine Abflußöffnung zur Hubbegrenzung des Hubkolbens beim Zusammenfallen von Werkstück und Spindelachse frei wird. Es kann daher das Werkstück, z. B., der Radsatz, mittels des Hebiebockes, also mittels, ein und derselbien Vorrichtung auf Spitzenmitte angehoben und zum Zwoeck des Einsp.annens mittig ausgerichtet und, .-dann gesenkt- werden, so daß die Werkstückauflage während der Bearbeitung des Radsatzes mit dvesenx außer Berührung steht, was insbesondere bei schnell laufenden Dmehbänken für Hartmetallbearbeitung notwendig -ist.
  • Zweckmäßig wird die Abflußöffnung zur Hubbegzenzung dies Hubkolbens an eine als Abflußleitun;g -dienende Längsbohrung in den Steuerkolben angeschlossen und durch leine in die Zuführungsleitung für das Druckmittel eingeschaltete Drosselschraube nur so viel Druckmittel zugeführt, wie über die Bohrung des Steuerkolbens abfließen kann. Dias Senken des Hubkolbens erfolgt dabn z. B. durch Auslassen- des Druckmittels durch die Zuleitung hindurch.
  • Dien Steuerzylinder ist zweckmäßig dadurch entlastet, daß ier übler eine gesonderte Bohrung im Hubkolben auch ;auf der ,anderen Seite beaufächlagt wird.
  • Inder Zeichnung ist der Hebebock nach der Eifindung in feinem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. i bis 3 zeigen Reinen Längsschnitt durch ,den Hebebock in verschiedenen Betriebslagen bei einem kleinen ;Radsatz; Fig. q. zeigt den oberen Teil der Fig. 3 bei einem größeren Radsatz; Fig; 5 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 3.
  • Der Zylinder i mit .dem Hubkolben 2 ist mit seitlichen Flanschen 3 auf dem hier nicht gezeichneten Drehhankbett befestigt. Als Auflage für die Radachse hat der Kolben 2 an seiner Oberseite zwei prismatische. Auflagerflächen 5. In der Mitte des Hubkolbens -- ist eine Regelstange 6 angeordnet,, demen,iöb;eres Ende 7 als. Anschlag wirkt und die an ihrem unteren, vom Druckmittel beaufschlagten -Ende einen Anschlagbund 8 besitzt.
  • Ein als Zahnstange ;ausgebildeter Teil der Regelsfiange 6 arbeitet mit einem Zahnrad 9 zusammen, das auf einer 'im- Hubkolben i- und einem- Einsatzstück io (Fig. 5) gelagerten Welle i i befestigt' ist. Auf -der Welle i i ist ferner ein Zahnrad 12 befestigt, das. mit der-,eingearbeiteten Zahnstange 13 - eines hohlen Steuerzylinders i q. kämmt. Dieser Steuerzylinder 1 ¢ ist in -einer Bohrung 18 des Hubkolbens -- auf einem Steuerkolben 15 verschiebbar, der am Zylinder i befestigt und in einer gewissen Höhe mit deinem abgesetzten Teil 19 verstehen ist. Hierdurch ist :einte Steuerkante 31 gebildet. Zwischen diesem Teil i.9 und dem Zylinder i q. verbleibt ein Ringrauen 3 2. Der Steuerkolben 15 hat eine . Längsbohrung 16, die durch eilen Querkanal in den Ringraum 3 2 mündet. Einre Bohrung 17 im Kolberl 2 stellt' !die Verbindung zur Bohrung 18 und damit zur ;anderen Seite des Steuerzylinders 14 her, soi daß der Steuerzylinder 14 vollkommen druckentlastet. ist und die Zahnräder 9 und 12 nur die Verschiehaar)eit für den Steuerzylinder 14 zu leisten haben.
  • Dias Druckmittel wird durch die Druckpumpe 20 gefördert, die über die Leitung 2i, das Ventil22 und die Drosselschrauhe 23 mit dem Zylinder i in Verbindung steht. Dias Ventil 22 kann zwei Stellungen reinnehmen. In der Stellung I steht der Zylinder 1 mit der :Pumpsa#2o inebindaxnga_ Ixv_ Stil,-.. lung II steht der Zylinder i über Leitung 2q, mit dem ölbehälter 25 in Verbindung. Die Leitung 26 ist die Saugleitung der Pwmpa 20. Über das überströmventil 27 und die Leitung 28 fließt das überschüssige Öl in den Behälter 25 zurück. In diesen Behälter mündet jauch die an die Bohrung 16 des Steuerkolbens 15 angeschlossene Abflußdeitung 34..
  • Zwei Rückholfedern 29 dienen .zurr Zurückziehen des Kolbens 2 in den Zylinder i, wenn das Ventil in Stellung II steht.
  • Die Wirkungsweisse des Hebebockes sei für zwei verschieden große Radsätze mit den Achsen q. bzw. qa veranschaulicht.
  • Der zu bearbeitende Radsatz wird mit -seiner Achse q. bzw. ¢a über .den Kolben -- gerollt. Dieser Kolben steht hierbei in seiner tiefsten' Stellung (Fig. i), so .daß die untere Kante der Achse q. bzw. q.a über die -obere Kante 3o des Kolbens 2 hinweggehen kann. Dabei; liegen die Achsgen noch unterhalb der Spitzenhöhe x der Drehbank. Der Bund 8 der RRqglerstange 6 liegt unter der Wirkung des: Öldrucks am Hubkolben 2 an. Dier Steuerzylinder 14 ist in die zugehörige Bohrung 18 des Hubkolbens 2 eingetaucht, Die - Reglerstange 6 ist so lang bemessen, daß se um ein bestimmtes .Maß über ;die sich an die prismatischen Auflagerfiächen 5 ,anschließende waagerechte Fläche 33 'das Hubkolbens 2 vorsteht. Das Ventil 22 ist dabei in Stellung II.
  • Durch Drehen des Ventils 22 in die Stellung I fließt dem Zylinder i Drucköl zu, das den Hubkolben 2 hochtreibt. Die Strecke, um die die Reglerstange 6 bei der tiefsten Lage ,des Kolbens 2 übler dessen Fläche 33 hervorragt und der Abstand der Unterkante des Kolbens 2 von der Steuerkante 3 i des Steuerzylinders, 14 sind so bemessen, #d@ß beim Hlebien des ;größten vorkommenden Radsatzes mit :der Achse 4a (Fig. i und 4) keine Steuerung des Steuerzylinders 14 durch die Reglerstange 6 eintritt. Hebt sich er Kolben 2, so legt sich die Achse 4a auf die prismatische Auflagerfläche 5 auf, ohne die Reglerstange 6 zu verstellen. Daher wird der Kolben 2 so lange gehoben, bis die Unterkante dies Steuerzylinders 14 etwas über der Steuerkante 31 des Steuerkolbens 15 steht. In diesem Augenblick tritt das Drucköl in den Ringraum 32 zwischen Steuerzylinder 14 und Kolben 15 und von da in die Abflußbohrung 16. Die Drosselschraube 23 ist hierbei so reingestellt, daß nicht mehr Drucköl zufließen kann als. abfließt. Der Hubkolben 2 und niit ihm der Radsatz bleibt jetzt in dieser Stellung stehen wobei die Achse 4a genau in Spitzenmitte steht und eingespannt werden kann.
  • Bei :einem kleineren Radsatz mit der Achse 4. kann diesle infolge ihres kleineren Durchmessers tiefer in das Prisma 5 eindringen. Kommt daher das Prisma mit der Achse 4 in Berührung, so wird die Reglerstange 6 abwärts geschoben. Dabei werden die Zahnräder 9 und 12 gedreht, und der Steuerzylinder 14 wird aus dem Kolben 2 um einte Strecke herausgeschoben, die dem Abstand des oberen Endes 7 der Reglerstange 6 von der Achse 4 bei der Anfangsstellung (Fig. i) unter Berücksichtigung des Übersetzungsverhältnisses des Zahnradgetriebes entspricht. Es entspricht dann die Strecke von der Unterkante des Steuerzylinders 14 bis zur Steuerkante 31 des Steuerkolbens 15 dem Abstand der Mitte der Achse 4 von der Spitzenhöhe x der Radsatzdrehbank. Der Kolben 2 wird dann weiter angehoben, bis die untere Kante des Steuerzylinders 14 über die Steuerkante 31 des Steuerkolbens 15 tritt (Fig. 3). Es ist dann die Achsre 4 bis auf die Spitzenhöhe wieder gehoben. Durch die Lage der Reglerstange 6 wird :also die Stellung des Steuerzylinders. 14 bestimmt, und zwar durch die Übersetzung der Zahnräder 9 und 12. Diese übersetzung ist so groß, daß stets der Weg des Hubkolbens 2 gleich dem Weg des Steuerzylinders 1¢ ist. Nach Beendigung des Einspanners und vor Einschalten des Spindelantriebes wird das Ventil 22 in die Stellung II gebracht. Der Kolben 2 sinkt unter der eigenen Last und unter dem Zug der Rückholfedern 29 bis in seine Anfangsstellung, wobei das Drucköl :auf den Bund 8 der Reglerstange 6 wirkt, so daß diese und damit der Steuerzylinder 14 in die Anfangslage zurückgebracht werden. Vor dem Ausspannen des Radsatzes wird der Hubkolben 2 leer gehoben und nach dem Ausspannen zusammen mit dem Radsatz gesenkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hebebock mit selbsttätiger Mitteneinstellun;g des Werkstücks für Drehbänke, insbesondere für Radsatzdrehbänke, gekennzeichnet durch einen das Werkstück in einem Prisma (5) aufnehmenden, einseitig beaufschlagten Hubkolben (2), in dem ein mit ;einem am Gehäuse festen Steuerkolben (13) zusammenwirkender Steuerzylinder(14) vorgesehen ist, der durch eine in den Winkel des Prismas hineinragende,. durch das Werkstück vor seiner Auflage ,auf dem Prisma verschiebbare Reglerstange (6) über ein Übersetzungsgetriebe so einstellbar ist, daßeine Abfl:ußöffnung zur Hubbegrenzung des. Hubkolbens beinl@ Zusammenfallen von Werkstück-und Spindelachse frei wird.
  2. 2. Hebebock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußöffnung zur Hubbegrenzung des Hlubkolb@ens (2) eine als Abflußleitung dienende Längsbohrung (16) in dem Steuerkolben (15) ist, und daß durch eine in die Zuführungsleitung (21) für .das Druckmittel @eingeschaltete Drosselschraube (23) nur so viel Druckmittel zugeführt wird, wie über die Bohrung (16) des Steuerkolbens abfließen kann.
  3. 3. Hebiebock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerzylinder (14) über eine gesonderte Bohrung (17) im Hubkolben (2) auch auf der ,anderen Seite beaufschlagt wird.
DEH3149D 1943-02-21 1943-02-21 Hebebock mit selbsttaetiger Mitteneinstellung des Werkstuecks fuer Drehbaenke, insbesondere fuer Radsatzdrehbaenke Expired DE863435C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3256754A (en) * 1962-05-09 1966-06-21 H Ernault Somua Sa Device for centering a cylindrical member

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3256754A (en) * 1962-05-09 1966-06-21 H Ernault Somua Sa Device for centering a cylindrical member

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