DE862840C - Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen - Google Patents
Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von MaehmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Heb-und Senkvorrichtung,
insbesondere für das Schneidwerk von Mähmaschinen, deren beispielsweise als Handhebel
ausgebildeter Betätigungshebel eine Schaltstange bewegt, die das Aus- und Einrücken des Messerantriebes
steuert. Mit dem Erfindungsgegenstand werden außer baulichen Vereinfachungen auch eine
einfachere und betriebssichere Handhabung der Heb- und Senkvorrichtung bezweckt.
Es sind bereits Heb- und Senkvorrichtungen für das Schneidwerk von Mähmaschinen bekannt, bei
denen zum Heben und Senken zwei Betätigungshebel, und zwar ein Handhebel und ein Fußhebel
benutzt werden. Bei diesen Vorrichtungen sind zum Feststellen der beiden Hebel zwei Sperrvorrichtungen
vorgesehen, die an räumlich voneinander getrennten Stellen am Handhebel bzw. am Fußhebel
angreifen. Dadurch wird die Anordnung unübersichtlich und die Bedienung der Heb- und Senkvorrichtung
erschwert.
Die erwähnten Mängel werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch beseitigt, daß das
Schneidwerk zumindest in seiner sogenannten Schrägstellung, die zwischen der Transport- und
der Schwadstellung liegt, und in der Transportstellung an der Schaltstange zum Aus- und Einrücken
des Messerantriebes feststellbar ist. Auf diese Weise läßt sich die Sperrvorrichtung für den
Handhebel und den Fußhebel zusammen mit der Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken des Messerantriebes
auf engstem Raum vereinigen. Außerdem ergeben sich konstruktive Vereinfachungen, da z. B.
die Sperrvorriohtungen für -den Hand- und den
Fußhebel in einem Bedianungsorgan zusammengefaßt
werden können. Das wiederum erleichtert die Bedienung der Heb- und Senkvorrichtung und vermeidet
Fehlbetätigungen.
Die konstruktive Durchführung des Erfindungsgedankens
ist an eine bestimmte Ausführung nicht gebunden, sondern richtet sich im einzelnen nach
dem übrigen Aufbau der Mähmaschine. Vorteilhaft jedoch bildet die Schaltstange gleichzeitig eiiien Bestandteil
der Sperrvorrichtung für den ader die Betätigungshebel
der Heb- und Senkvorrichtung. Hierzu kann die Schaltstange mit Rasten od. dgl. versehen
sein, in die ein Sperrorgan lösbar eingreift. Bei Mäh- 1S maschinen zum Beispiel, bei denen die Schaltstange
einen Kulissenstein steuert, der das Ein- und Ausrücken des M>esserantriebes bewirkt, kann der
Kulissenstein gleichzeitig als Sperrorgan für die Schaltstange· und damit mindestens für einen der
Betätigungshebel der Heb- und Senkvorrichtung ausgebildet sein. In diesem Falle sind die erwähnten
Rasten zweckmäßig in der Führungsbahn des Kulissensteins angeordnet. Der für die Rastbewegungen
des Kulissensteins erforderliche Weg wird gemäß der Erfindung durch Uberhub der Kupplungsstange
über das zum Auskuppeln des Messerantriebes erforderliche Maß hinaus erreicht. Zum
Ausrücken des Kulissensteins aus den Rasten der Schaltstange dient beispielsweise ein Hebel, der auf
einen auf der Kupplungsstange befestigten Nocken einwirkt. Hierzu weist dieser Hebel eine abgeschrägte
Fläche auf, die zum Ausrücken des Messerantriebes auf eine entsprechende Gegenfläche des
auf der Kupplungsstange angeordneten Nockens aufläuft.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit wind gemäß
der Erfindung darin gesehen, daß als Sperrorgan für die Schaltstange und damit für dien Betätigungshebel,
beispielsweise für den 'Handhebel der Heb- und Senkvorrichtung, eine vorzugsweise
am Maschinenrahmen .gelagerte, zweckmäßig durch Fußraste zu betätigende Klinke dient, die in die
Rasten der Schaltstange lösbar eingreift, die in diesem Falle vorteilhaft außerhalb der Führungsbahn
des Kulissensteins an der Schaltstange vorgesehen sind. Besonders einfach wird das Betätigen
der Heb- und Senkvorrichtung dadurch, daß mit der besagten Fußraste auch die Sperrklinke des Fußhebels
der Heb- und Senkvorrichtung betätigt wird, Um Fernbedienungen zu vermeiden, ist mit der
Fußraste ein Anschlag verbunden, dessen Wirkung erst dann aufgehoben werden kann, wenn das
Schneidwerk die Schwadstellung erreicht hat. In dieser Stellung greift der Anschlag zum Auslösen
der Sperrklinke des Fußhebels in eine Aussparung der Schaltstange ein.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen
veranschaulicht, wobei die Abb. 1 bis 7 das erste, Abb. 8 bis 15 das zweite Ausführungsbeispiel
darstellen,
Abb. ι zeigt die beiden Betätigungshebel der
Heb- und Senkvorrichtung des Schneidwerkes in Verbindung mit der Schaltstange zum Ein- und
Ausrücken des Messerantriebes in Ansicht, und zwar in der Transportstellung;
Abb. 2 ist eine Teildraufsicht von oben auf die Sperrvorrichtung sowie die Vorrichtung zum Ein-
und Ausrücken des Messerantriebes bei ausgerückter Kupplung;
Abb. 3 ist eine ähnliche Darstellung wie Abb. 1 und stellt den Übergang von der Schrägstellung in
die Schwadstellung des Schneidwerkes dar. Die strichpunktierten Linien zeigen die Stellung, die der
Handhebel in der Schwadstellung des Schneidwerkes einnimmt;
Abb. 4 ist die zu Abb. 3 gehörige Draufsicht auf die Sperrvorrichtung;
Abb. 5 bedeutet die Mähstellung in Ansicht, · Abb. 6 die Draufsicht bei eingerücktem Messerantrieb
und
Abb. 7. die Draufsicht bei ausgerücktem Messerantrieb;
Abb. 8 stellt das zweite Ausführungsbeispiel in Transportstellung dar, während
Abb. 9 die zugehörige Draufsicht auf die Schaltstange
und die Kupplungsstange mit Kulissenstein wiedergibt;
Abb. 10 zeigt die Heb- und Senkvorrichtung in
der Schrägstellung des Schneidwerkes,
Abb. i'i die zugehörige Draufsicht auf die Schaltstange;
Abb. 12 stellt die Heb- und Senkvorrichtung in der Schwadstellung des Schneidwerkes dar, und
zwar in dem Augenblick, in dem die Sperrklinke des Fußhebels ausgelöst wird;
Abb. 13 ist die zugehörige Teildraufsicht;
Abb. 14 bedeutet die Arbeitsstellung und Abb. 15.schließlich die zugehörige Teildraufsicht.
Die Heb- und Senkvorrichtung hat einen Handhebel i, der am Stellsegment 2 befestigt ist, das
seinerseits auf dem Zapfen 3 schwenkbar lagert. Am
Segment 2 befindet sich ein Anschlag 4, auf den sich der Fußhebel 5 in der Arbeitsstellung des Schneidwexkes
abstützt. Der Fußhebel 5 wiederum ist ebenfalls auf dem Zapfen 3 schwenkbar und trägt an
seinem rückwärtigen Ende eine Raste 6, in die eine Sperrklinke 7 lösbar eingreifen kann, die zweckmäßig
an der Maschine ortsfest gelagert ist. An das Segment 2 schließt sich die Schaltstange 8 gelenkig
an, mit Hilfe derer während des Heb- und Senk-Vorganges das Aus- und Einrücken des Messerantriebes
gesteuert wird und die gleichzeitig einen Bestandteil der Sperrvorrichtung des Schneidwerkes
bildet.
Die beiden Betätigungshebel 1 und 5 sind so mit
dem der Einfachheit halber nicht dargestellten Schneidwerk verbunden, daß auf das Segment 2
beispielsweise eine Kette aufläuft, die es mit dem inneren Schuh des Schneidwerkes verbindet, während
am Fußhebel 5 oder an dessen Verlängerung 18 ein Zugorgan befestigt ist, das an der Aufhängevorrichtung
des Schneidwerkes, und zwar zweckmäßig an der sogenannten Spreize, angreift. Die
Anordnung der Heb- und Senkvorrichtung ist ferner so getroffen, daß mit dem Fußhebel S das
Schneidwerk von der Arbeitsstellung, in die Schwad-
stellung angehoben bzw. nach Lösen der Sperrklinke 7 aus der Raste 6 des Fußhebels 5 wieder in
die Arbeitsstellung abgesenkt wird, wohingegen mit Hilfe des Handhebels 1 die Schrägstellung sowie
die Transportstellung des Sclmeidwerkes erreicht wird.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung nach Abb. 1 bis 7 ist folgendermaßen:
Angenommen, das Schneidwerk befindet sich in derTransportstelktng, in derdiebeidenBetätigungshebel ι und 5 die in Abb. 1 dargestellte Lage einnehmen. Die Transportstellung wird dadurch festgelegt, daß der Kulissenstein 9 in die Raste 10 der Schaltstange 8 eingeklinkt ist. Infolgedessen ist zum Absenken des Schneidwerkes zuerst der Kulissenstein 9 aus der Raste 10 zu heben, was dadurch geschieht, daß der Fußhebel 11 in der in Abb. 2 angedeuteten Pfeilrichtung bewegt wird, damit seine schräge Fläche 12 auf die entsprechende Gegenfläche 13 des Nockens 14 aufläuft. Durch diese Schaltbewegung erhält die unter der Wirkung einer Druckfeder 20 stehende Kupplungsstange J 5 einen Überhub, wobei iich der Kulissenstein 9 aus der Raste 10 hebt. Dadurch ist der Handhebel 1 frei geworden, der sich nunmehr in der in Abb. 1 angedeuteten Pfeilrichtung verschwenken läßt und das Absenken des Schneidwerkes bewirkt. Beim Verschwenken des Handhebels 1 wird zwangsläufig auch die Schaltstange 8 mitbewegt, wobei sich die an ihr vorgesehenen Rasten 10 und 17 am Kulissenstein 9 vorbeibewegen. Soll das Schneidwerk im Zuge der Absenkhewegung in der sogenannten Schrägstellung festgestellt werden, so läßt man den als Fußhebel ausgebildeten Hebel 11, nachdem dessen schräge Fläche 13 auf den Nocken 14 aufgelaufen ist, sofort wieder los, damit sich der Kuliseenstein 9 an der Gleitbahn 16 der Schaltstange 8 entlang bewegt und in die Raste 17 einschnappt.
Angenommen, das Schneidwerk befindet sich in derTransportstelktng, in derdiebeidenBetätigungshebel ι und 5 die in Abb. 1 dargestellte Lage einnehmen. Die Transportstellung wird dadurch festgelegt, daß der Kulissenstein 9 in die Raste 10 der Schaltstange 8 eingeklinkt ist. Infolgedessen ist zum Absenken des Schneidwerkes zuerst der Kulissenstein 9 aus der Raste 10 zu heben, was dadurch geschieht, daß der Fußhebel 11 in der in Abb. 2 angedeuteten Pfeilrichtung bewegt wird, damit seine schräge Fläche 12 auf die entsprechende Gegenfläche 13 des Nockens 14 aufläuft. Durch diese Schaltbewegung erhält die unter der Wirkung einer Druckfeder 20 stehende Kupplungsstange J 5 einen Überhub, wobei iich der Kulissenstein 9 aus der Raste 10 hebt. Dadurch ist der Handhebel 1 frei geworden, der sich nunmehr in der in Abb. 1 angedeuteten Pfeilrichtung verschwenken läßt und das Absenken des Schneidwerkes bewirkt. Beim Verschwenken des Handhebels 1 wird zwangsläufig auch die Schaltstange 8 mitbewegt, wobei sich die an ihr vorgesehenen Rasten 10 und 17 am Kulissenstein 9 vorbeibewegen. Soll das Schneidwerk im Zuge der Absenkhewegung in der sogenannten Schrägstellung festgestellt werden, so läßt man den als Fußhebel ausgebildeten Hebel 11, nachdem dessen schräge Fläche 13 auf den Nocken 14 aufgelaufen ist, sofort wieder los, damit sich der Kuliseenstein 9 an der Gleitbahn 16 der Schaltstange 8 entlang bewegt und in die Raste 17 einschnappt.
Um das Schneidwerk aus der Schrägstellung in die Schwadstellung absenken zu können, muß der
Fußhebel ιί zum Verschieben der Kupplungsstange
15 erneut in der bereits geschilderten Weise betätigt werden, damit sich der Kulissenstein 9 aus der Raste
17 hebt und der Handhebel 1 in der Pfeilrichtung gemäß Abb. 1 weiterbewegt werden kann, bis der
Anschlag 4 des Segments 2 auf die Verlängerung 18 des Fußhebels 5 auftrifft, wie in Abb. 3 strichpunktiert
angedeutet. Die Abb. 3 und 4 zeigen diesen Vorgang kurz nach dem erneuten Betätigen
So des Fußhebels 11.
Während der vorstehend geschilderten Bewegungsphasen des Handhebels 1 ist der Fußhebel 5 durch
die Sperrklinke 7 festgelegt. Das Absenken des Schneidwerkes aus der Schwadstellung geschieht
dadurch, daß die Klinke 7 ausgelöst wird, um den Fußhebel 5 freizugeben. Beim Absenken bewegt
das Schneidwerk den Fuß- und den Handhebel gemeinsam weiter nach vorn; gleichzeitig bewegt sich
der Kulissenstein 9 an der schrägen Fläche ·ΐ 9 der Schaltstange 8 entlang, wodurch die Kupplungsstange
15 infolge der Wirkung der Feder 20 derart verschoben wird, daß die Kupplung 21 des Messerantriebes
einrückt. Bei eingerücktem Messerantrieb ist ein erneutes Betätigen des Hebels ΐΐ verhindert,
da sich der Nocken 14 beim Verschieben der Kupplungsstange
ί S aus dem Wirkungsbereich der schrägen Fläche 12 bewegt. Um jedoch den Messerantrieb
unabhängig vom Hebel 11 ausrücken zu können, ist auf der Kupplungsstange 15 ein zweiter
Nocken 22 befestigt, der ebenfalls eine schräge Fläche hat und über den Fußhebel 23 ein Verschieben
der Kupplungsstange i>5 im ausrückenden
Sinn zuläßt.
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 8 bis 15
unterscheidet sieh in baulicher Hinsicht von demjenigen
gemäß Abb. 1 bis 7 dadurch, daß als Sperrorgan für die Schaltstange 8 bzw. den Handhebel 1
eine Sperrklinke 24 dient, die zweckmäßig am Maschinenrahmen gelagert und durch die Fußraste
25 zu betätigen ist. In diesem Falle sind die Rasten
26 und 27, in die die Sperrklinke 24 zum Festlegen der Transport-und der Schrägstellung des Schneidwerkes
eingreift, auf der Oberseite der Schaltstange 8 angeordnet, und zwar in der gleichen
Reihenfolge wie die Rasten 10 und α 7 in Abb. 1 bis 7. Mit der Fußraste 25 wird über den an ihr
vorgesehenen Mitnehmer 28 die Sperrklinke 29 betätigt, die am Fußhebel 5~ federnd gelagert ist und
in den am Maschinenrahmen vorgesehenen festen Anschlag 30 einklinkt. Die Fußraste 25 besitzt
ferner einen Anschlag 31 mit eingeschraubter Stellschraube 32. Mit diesem iVnschlag wird die Bewegung
der Fußraste 25 so lange begrenzt, bis beim Absenken des Schneidwerkes die Schwadstellung
erreicht ist. In dieser Stellung, die Abb. 12 zeigt, ist die Schaltstange 8 so weit verschoben, daß sich
die auf ihrer Oberseite vorgesehene Aussparung 33 unterhalb der Anschlagschraube 32 befindet. Nunmehr
kann die Fußraste 25 zum Auslösen der Sperrklinke 29 zwecks Freigabe des Fußhebels 5 weiterbewegt
werden, während die Anschlagschraube in die Aussparung 33 ausweicht.
Die Vorrichtung nach den Abb. 8 bis .15 arbeitet
im übrigen wie folgt:
Nach Ausrasten der Sperrklinke 24 aus der Raste 26, was durch Betätigen der unter der Wirkung
einer Feder.-stehenden Fußraste 25 geschieht, wird der Handhebel 1 frei und kann in der Pfeilrichtung
gemäß Abb. 8 bewegt werden. Dabei wird auch die Schaltstange 8 entsprechend verschoben,
während das in diesem Falle ebenfalls nicht dargestellte Schneidwerk in die Schrägstellumg fällt
(Abb. 10). Diese Stellung wird durch'Einrasten der Sperrklinke 24 in die Raste 27 festgestellt. Durch
Auslösen der Klinke 24 aus der Raste 27, was wiederum durch Druck auf die Fußraste 25 erfolgt,
läßt sich der Handhebel 1 in die in Abb. 12 gezeigte
Schwadstellung verschwenken, in der das Segment 2 mit seinem Anschlag 4 auf die Verlängerung 18 des
Fußhebels 5 auftrifft. Inzwischen hat sich die Schaltstange 8 so weit verschoben, daß ihre Aussparung
33 unterhalb der Anschlagschraube 32 zu stehen kommt. Nunmehr kann durch eine zusätzliche
Bewegung der Fußraste 25, und zwar in gleicher Richtung, auch die Sperrklinke 29 des Fußhebeis
5 vom Anschlag 30 gelöst werden, wodurch
840
der Fußhebel'frei wird ündd'as Schneidwerk in die
Arbeitsstellung fällt, wie aus Abb. 14 ersichtlich. Sonst arbeitet die Vorrichtung nach Abb. 8 bis 15
sowohl hinsichtlich der Betätigung des Handhebels ι und des Fußhebels 5 als auch des Ein- und
Ausrückens des iMesserantriebes in ähnlicher Weise wie die Vorrichtung nach den Abb. -i 'bis 7.
Die Erfindung ist auf die dargestellten und beschriebenen
Ausführungsbeispiele nicht 'beschränkt, sondern umfaßt noch weitere Ausführungsmöglichkeiten.
So könnte man z. B. die Sperrklinke 24 der Schaltstange 8 gestellfest bzw. unbeweglich anordnen
und das Ausklinken der Schaltstange dadurch erreichen, daß diese durch eine zusätzliche
Bewegung nach unten von der Klinke abgehoben wird. Die Schaltstange 8 würde dann gleichzeitig
als Fußraste dienen und unter Feder wirkung stehen, um automatisch wieder in den Bereich der Sperrklinke
24 zurückzuBchwenken. Die zum Ein- und Ausrücken des Messerantriebes erforderlichen
Schaltvorgänge lassen sich auch hierbei in der gleichen Weise durchführen wie in den oben beschriebenen
Ausführungebeispielen.
■ Ferner wäre es möglich, die Sperrklinken 24 und
29 auch dann mittels einer einzigen Raste zu betätigen, wenn die beiden Sperrklinken an einer
anderen Stelle, beispielsweise am Hand- und am Fußhebel direkt, oder am Segment 2 und der Verlängerung .18 des Fußhebels angreifen. Im übrigen
läßt sich der Erfmdutigsgegenstand natürlich sowohl bei Mähmaschinen mit Zugtierbespannung als auch
bei schleppergetriebenen Mähwerken, z. B, Anbaumähern,
mit dem gleichen Erfolg anwenden.
Claims (10)
1. Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere
für das Schneidwerk von Mähmaschinen, deren beispielsweise als Handhebel ausgebildeter Betätigungshebel
eine Schaltstange bewegt, die das Aus- und Einrücken des Messerantriebes steuert,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerk zumindest in seiner zwischen der Transport-
und der Schwadstellung Hegenden sogenannten Schrägstellung und in der Transportsteillung an
der Sahaltstange (8) feststellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltstange (8) gleichzeitig einen Bestandteil der Sperrvorrichtung für den Betätigungshebel (1I) der Heb- und
Senkvorrichtung des Schneidwerkes bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,- dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltstange (8) mit Rasten (10 und 17 bzw. 26 und 27) od. dgl. versehen
ist, in die ein Sperrorgan (9 bzw. 24) lösbar eingreift.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, ' daß die Schaltstange (8) einen
Kulissenstein (9) steuert, der mit der das Ein- und Ausrücken des Messerantriebes bewirkenden
Kupplungsstange (α 5) verbunden und gleichzeitig als Sperrorgan für die Schaltstange und
damit für den Betätigungshebel (1I) der Heb-
und Senkvorrichtung ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schaltstange (8)
vorgesehenen Rasten (110 und 17) in der Führungsbahn
des Kulissensteins (9) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der für die Rastbewegungen des Kulissensteins (9) erforderliche Weg durch
Überhub der Kupplungsstange (15) erreicht ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausrücken des Kulissensteins
(9) aus den Rasten (10 und 17) der Schaltstange (8) ein Hebel (11) dient, der auf einen
auf der Kupplungsstange (-15) befestigten Nofcken ('14) einwirkt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hebel (ti) eine abgeschrägte Fläche (12) aufweist, die zum Ausrücken
des Messerantriebes auf eine entsprechende Gegenfläche («13) des auf der Kupplungsstange
(15) angeordneten Nockens (14) aufläuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrorgan für
die Schaltstange (8) und damit für den Handhebel (ι ) eine vorzugsweise am Maschinenrahmen
gelagerte, zweckmäßig durch Fußraste (25) zu betätigende Klinke (24) dient, die in die
Rasten (-216 und 27) der Schaltstange lösbar eingreift,
die vorteilhaft außerhalb der Führungsbahn des Kulissensteins (9) an der Schaltetange
vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußraste (21S) auch die
Sperrklinke (29) des zweiten Betätigungshebels, und zwar des Fußhebels (5) betätigt, mit Hilfe
dessen das Schneidwerk von der Mähstellung in die Schwadisteliung anhebbar oder umgekehrt
absenkbar ist.
ίι. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß mit der Fußraste (215) ein Anschlag (31) verbunden ist, der die Auslösebewegungen
der in die Schaltstange (8) einrastenden Sperrklinke (214) begrenzt und bei
Erreichender Schwadstellung zum Auslösen der Sperrklinke (29) des Fußhebels (5) in eine Aussparung
(33) der Schaltstange (8) eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5615 12.52
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL8119A DE862840C (de) | 1951-01-19 | 1951-01-19 | Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL8119A DE862840C (de) | 1951-01-19 | 1951-01-19 | Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE862840C true DE862840C (de) | 1953-01-12 |
Family
ID=7257379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL8119A Expired DE862840C (de) | 1951-01-19 | 1951-01-19 | Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE862840C (de) |
-
1951
- 1951-01-19 DE DEL8119A patent/DE862840C/de not_active Expired
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