DE862840C - Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen - Google Patents

Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen

Info

Publication number
DE862840C
DE862840C DEL8119A DEL0008119A DE862840C DE 862840 C DE862840 C DE 862840C DE L8119 A DEL8119 A DE L8119A DE L0008119 A DEL0008119 A DE L0008119A DE 862840 C DE862840 C DE 862840C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
rod
shift rod
pawl
sliding block
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL8119A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr-Ing Knolle
Ludolf Dr Jur Schwenkow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Lanz AG
Original Assignee
Heinrich Lanz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Lanz AG filed Critical Heinrich Lanz AG
Priority to DEL8119A priority Critical patent/DE862840C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE862840C publication Critical patent/DE862840C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/24Lifting devices for the cutter-bar
    • A01D34/27Devices for disengaging the knife-driving mechanisms during the lifting of the cutter-bar

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Heb-und Senkvorrichtung, insbesondere für das Schneidwerk von Mähmaschinen, deren beispielsweise als Handhebel ausgebildeter Betätigungshebel eine Schaltstange bewegt, die das Aus- und Einrücken des Messerantriebes steuert. Mit dem Erfindungsgegenstand werden außer baulichen Vereinfachungen auch eine einfachere und betriebssichere Handhabung der Heb- und Senkvorrichtung bezweckt.
Es sind bereits Heb- und Senkvorrichtungen für das Schneidwerk von Mähmaschinen bekannt, bei denen zum Heben und Senken zwei Betätigungshebel, und zwar ein Handhebel und ein Fußhebel benutzt werden. Bei diesen Vorrichtungen sind zum Feststellen der beiden Hebel zwei Sperrvorrichtungen vorgesehen, die an räumlich voneinander getrennten Stellen am Handhebel bzw. am Fußhebel angreifen. Dadurch wird die Anordnung unübersichtlich und die Bedienung der Heb- und Senkvorrichtung erschwert.
Die erwähnten Mängel werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch beseitigt, daß das Schneidwerk zumindest in seiner sogenannten Schrägstellung, die zwischen der Transport- und der Schwadstellung liegt, und in der Transportstellung an der Schaltstange zum Aus- und Einrücken des Messerantriebes feststellbar ist. Auf diese Weise läßt sich die Sperrvorrichtung für den Handhebel und den Fußhebel zusammen mit der Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken des Messerantriebes auf engstem Raum vereinigen. Außerdem ergeben sich konstruktive Vereinfachungen, da z. B.
die Sperrvorriohtungen für -den Hand- und den Fußhebel in einem Bedianungsorgan zusammengefaßt werden können. Das wiederum erleichtert die Bedienung der Heb- und Senkvorrichtung und vermeidet Fehlbetätigungen.
Die konstruktive Durchführung des Erfindungsgedankens ist an eine bestimmte Ausführung nicht gebunden, sondern richtet sich im einzelnen nach dem übrigen Aufbau der Mähmaschine. Vorteilhaft jedoch bildet die Schaltstange gleichzeitig eiiien Bestandteil der Sperrvorrichtung für den ader die Betätigungshebel der Heb- und Senkvorrichtung. Hierzu kann die Schaltstange mit Rasten od. dgl. versehen sein, in die ein Sperrorgan lösbar eingreift. Bei Mäh- 1S maschinen zum Beispiel, bei denen die Schaltstange einen Kulissenstein steuert, der das Ein- und Ausrücken des M>esserantriebes bewirkt, kann der Kulissenstein gleichzeitig als Sperrorgan für die Schaltstange· und damit mindestens für einen der Betätigungshebel der Heb- und Senkvorrichtung ausgebildet sein. In diesem Falle sind die erwähnten Rasten zweckmäßig in der Führungsbahn des Kulissensteins angeordnet. Der für die Rastbewegungen des Kulissensteins erforderliche Weg wird gemäß der Erfindung durch Uberhub der Kupplungsstange über das zum Auskuppeln des Messerantriebes erforderliche Maß hinaus erreicht. Zum Ausrücken des Kulissensteins aus den Rasten der Schaltstange dient beispielsweise ein Hebel, der auf einen auf der Kupplungsstange befestigten Nocken einwirkt. Hierzu weist dieser Hebel eine abgeschrägte Fläche auf, die zum Ausrücken des Messerantriebes auf eine entsprechende Gegenfläche des auf der Kupplungsstange angeordneten Nockens aufläuft.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit wind gemäß der Erfindung darin gesehen, daß als Sperrorgan für die Schaltstange und damit für dien Betätigungshebel, beispielsweise für den 'Handhebel der Heb- und Senkvorrichtung, eine vorzugsweise am Maschinenrahmen .gelagerte, zweckmäßig durch Fußraste zu betätigende Klinke dient, die in die Rasten der Schaltstange lösbar eingreift, die in diesem Falle vorteilhaft außerhalb der Führungsbahn des Kulissensteins an der Schaltstange vorgesehen sind. Besonders einfach wird das Betätigen der Heb- und Senkvorrichtung dadurch, daß mit der besagten Fußraste auch die Sperrklinke des Fußhebels der Heb- und Senkvorrichtung betätigt wird, Um Fernbedienungen zu vermeiden, ist mit der Fußraste ein Anschlag verbunden, dessen Wirkung erst dann aufgehoben werden kann, wenn das Schneidwerk die Schwadstellung erreicht hat. In dieser Stellung greift der Anschlag zum Auslösen der Sperrklinke des Fußhebels in eine Aussparung der Schaltstange ein.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, wobei die Abb. 1 bis 7 das erste, Abb. 8 bis 15 das zweite Ausführungsbeispiel darstellen,
Abb. ι zeigt die beiden Betätigungshebel der Heb- und Senkvorrichtung des Schneidwerkes in Verbindung mit der Schaltstange zum Ein- und Ausrücken des Messerantriebes in Ansicht, und zwar in der Transportstellung;
Abb. 2 ist eine Teildraufsicht von oben auf die Sperrvorrichtung sowie die Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken des Messerantriebes bei ausgerückter Kupplung;
Abb. 3 ist eine ähnliche Darstellung wie Abb. 1 und stellt den Übergang von der Schrägstellung in die Schwadstellung des Schneidwerkes dar. Die strichpunktierten Linien zeigen die Stellung, die der Handhebel in der Schwadstellung des Schneidwerkes einnimmt;
Abb. 4 ist die zu Abb. 3 gehörige Draufsicht auf die Sperrvorrichtung;
Abb. 5 bedeutet die Mähstellung in Ansicht, · Abb. 6 die Draufsicht bei eingerücktem Messerantrieb und
Abb. 7. die Draufsicht bei ausgerücktem Messerantrieb;
Abb. 8 stellt das zweite Ausführungsbeispiel in Transportstellung dar, während
Abb. 9 die zugehörige Draufsicht auf die Schaltstange und die Kupplungsstange mit Kulissenstein wiedergibt;
Abb. 10 zeigt die Heb- und Senkvorrichtung in der Schrägstellung des Schneidwerkes,
Abb. i'i die zugehörige Draufsicht auf die Schaltstange;
Abb. 12 stellt die Heb- und Senkvorrichtung in der Schwadstellung des Schneidwerkes dar, und zwar in dem Augenblick, in dem die Sperrklinke des Fußhebels ausgelöst wird;
Abb. 13 ist die zugehörige Teildraufsicht; Abb. 14 bedeutet die Arbeitsstellung und Abb. 15.schließlich die zugehörige Teildraufsicht. Die Heb- und Senkvorrichtung hat einen Handhebel i, der am Stellsegment 2 befestigt ist, das seinerseits auf dem Zapfen 3 schwenkbar lagert. Am Segment 2 befindet sich ein Anschlag 4, auf den sich der Fußhebel 5 in der Arbeitsstellung des Schneidwexkes abstützt. Der Fußhebel 5 wiederum ist ebenfalls auf dem Zapfen 3 schwenkbar und trägt an seinem rückwärtigen Ende eine Raste 6, in die eine Sperrklinke 7 lösbar eingreifen kann, die zweckmäßig an der Maschine ortsfest gelagert ist. An das Segment 2 schließt sich die Schaltstange 8 gelenkig an, mit Hilfe derer während des Heb- und Senk-Vorganges das Aus- und Einrücken des Messerantriebes gesteuert wird und die gleichzeitig einen Bestandteil der Sperrvorrichtung des Schneidwerkes bildet.
Die beiden Betätigungshebel 1 und 5 sind so mit dem der Einfachheit halber nicht dargestellten Schneidwerk verbunden, daß auf das Segment 2 beispielsweise eine Kette aufläuft, die es mit dem inneren Schuh des Schneidwerkes verbindet, während am Fußhebel 5 oder an dessen Verlängerung 18 ein Zugorgan befestigt ist, das an der Aufhängevorrichtung des Schneidwerkes, und zwar zweckmäßig an der sogenannten Spreize, angreift. Die Anordnung der Heb- und Senkvorrichtung ist ferner so getroffen, daß mit dem Fußhebel S das Schneidwerk von der Arbeitsstellung, in die Schwad-
stellung angehoben bzw. nach Lösen der Sperrklinke 7 aus der Raste 6 des Fußhebels 5 wieder in die Arbeitsstellung abgesenkt wird, wohingegen mit Hilfe des Handhebels 1 die Schrägstellung sowie die Transportstellung des Sclmeidwerkes erreicht wird.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung nach Abb. 1 bis 7 ist folgendermaßen:
Angenommen, das Schneidwerk befindet sich in derTransportstelktng, in derdiebeidenBetätigungshebel ι und 5 die in Abb. 1 dargestellte Lage einnehmen. Die Transportstellung wird dadurch festgelegt, daß der Kulissenstein 9 in die Raste 10 der Schaltstange 8 eingeklinkt ist. Infolgedessen ist zum Absenken des Schneidwerkes zuerst der Kulissenstein 9 aus der Raste 10 zu heben, was dadurch geschieht, daß der Fußhebel 11 in der in Abb. 2 angedeuteten Pfeilrichtung bewegt wird, damit seine schräge Fläche 12 auf die entsprechende Gegenfläche 13 des Nockens 14 aufläuft. Durch diese Schaltbewegung erhält die unter der Wirkung einer Druckfeder 20 stehende Kupplungsstange J 5 einen Überhub, wobei iich der Kulissenstein 9 aus der Raste 10 hebt. Dadurch ist der Handhebel 1 frei geworden, der sich nunmehr in der in Abb. 1 angedeuteten Pfeilrichtung verschwenken läßt und das Absenken des Schneidwerkes bewirkt. Beim Verschwenken des Handhebels 1 wird zwangsläufig auch die Schaltstange 8 mitbewegt, wobei sich die an ihr vorgesehenen Rasten 10 und 17 am Kulissenstein 9 vorbeibewegen. Soll das Schneidwerk im Zuge der Absenkhewegung in der sogenannten Schrägstellung festgestellt werden, so läßt man den als Fußhebel ausgebildeten Hebel 11, nachdem dessen schräge Fläche 13 auf den Nocken 14 aufgelaufen ist, sofort wieder los, damit sich der Kuliseenstein 9 an der Gleitbahn 16 der Schaltstange 8 entlang bewegt und in die Raste 17 einschnappt.
Um das Schneidwerk aus der Schrägstellung in die Schwadstellung absenken zu können, muß der Fußhebel ιί zum Verschieben der Kupplungsstange 15 erneut in der bereits geschilderten Weise betätigt werden, damit sich der Kulissenstein 9 aus der Raste 17 hebt und der Handhebel 1 in der Pfeilrichtung gemäß Abb. 1 weiterbewegt werden kann, bis der Anschlag 4 des Segments 2 auf die Verlängerung 18 des Fußhebels 5 auftrifft, wie in Abb. 3 strichpunktiert angedeutet. Die Abb. 3 und 4 zeigen diesen Vorgang kurz nach dem erneuten Betätigen
So des Fußhebels 11.
Während der vorstehend geschilderten Bewegungsphasen des Handhebels 1 ist der Fußhebel 5 durch die Sperrklinke 7 festgelegt. Das Absenken des Schneidwerkes aus der Schwadstellung geschieht dadurch, daß die Klinke 7 ausgelöst wird, um den Fußhebel 5 freizugeben. Beim Absenken bewegt das Schneidwerk den Fuß- und den Handhebel gemeinsam weiter nach vorn; gleichzeitig bewegt sich der Kulissenstein 9 an der schrägen Fläche ·ΐ 9 der Schaltstange 8 entlang, wodurch die Kupplungsstange 15 infolge der Wirkung der Feder 20 derart verschoben wird, daß die Kupplung 21 des Messerantriebes einrückt. Bei eingerücktem Messerantrieb ist ein erneutes Betätigen des Hebels ΐΐ verhindert, da sich der Nocken 14 beim Verschieben der Kupplungsstange ί S aus dem Wirkungsbereich der schrägen Fläche 12 bewegt. Um jedoch den Messerantrieb unabhängig vom Hebel 11 ausrücken zu können, ist auf der Kupplungsstange 15 ein zweiter Nocken 22 befestigt, der ebenfalls eine schräge Fläche hat und über den Fußhebel 23 ein Verschieben der Kupplungsstange i>5 im ausrückenden Sinn zuläßt.
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 8 bis 15 unterscheidet sieh in baulicher Hinsicht von demjenigen gemäß Abb. 1 bis 7 dadurch, daß als Sperrorgan für die Schaltstange 8 bzw. den Handhebel 1 eine Sperrklinke 24 dient, die zweckmäßig am Maschinenrahmen gelagert und durch die Fußraste
25 zu betätigen ist. In diesem Falle sind die Rasten
26 und 27, in die die Sperrklinke 24 zum Festlegen der Transport-und der Schrägstellung des Schneidwerkes eingreift, auf der Oberseite der Schaltstange 8 angeordnet, und zwar in der gleichen Reihenfolge wie die Rasten 10 und α 7 in Abb. 1 bis 7. Mit der Fußraste 25 wird über den an ihr vorgesehenen Mitnehmer 28 die Sperrklinke 29 betätigt, die am Fußhebel 5~ federnd gelagert ist und in den am Maschinenrahmen vorgesehenen festen Anschlag 30 einklinkt. Die Fußraste 25 besitzt ferner einen Anschlag 31 mit eingeschraubter Stellschraube 32. Mit diesem iVnschlag wird die Bewegung der Fußraste 25 so lange begrenzt, bis beim Absenken des Schneidwerkes die Schwadstellung erreicht ist. In dieser Stellung, die Abb. 12 zeigt, ist die Schaltstange 8 so weit verschoben, daß sich die auf ihrer Oberseite vorgesehene Aussparung 33 unterhalb der Anschlagschraube 32 befindet. Nunmehr kann die Fußraste 25 zum Auslösen der Sperrklinke 29 zwecks Freigabe des Fußhebels 5 weiterbewegt werden, während die Anschlagschraube in die Aussparung 33 ausweicht.
Die Vorrichtung nach den Abb. 8 bis .15 arbeitet im übrigen wie folgt:
Nach Ausrasten der Sperrklinke 24 aus der Raste 26, was durch Betätigen der unter der Wirkung einer Feder.-stehenden Fußraste 25 geschieht, wird der Handhebel 1 frei und kann in der Pfeilrichtung gemäß Abb. 8 bewegt werden. Dabei wird auch die Schaltstange 8 entsprechend verschoben, während das in diesem Falle ebenfalls nicht dargestellte Schneidwerk in die Schrägstellumg fällt (Abb. 10). Diese Stellung wird durch'Einrasten der Sperrklinke 24 in die Raste 27 festgestellt. Durch Auslösen der Klinke 24 aus der Raste 27, was wiederum durch Druck auf die Fußraste 25 erfolgt, läßt sich der Handhebel 1 in die in Abb. 12 gezeigte Schwadstellung verschwenken, in der das Segment 2 mit seinem Anschlag 4 auf die Verlängerung 18 des Fußhebels 5 auftrifft. Inzwischen hat sich die Schaltstange 8 so weit verschoben, daß ihre Aussparung 33 unterhalb der Anschlagschraube 32 zu stehen kommt. Nunmehr kann durch eine zusätzliche Bewegung der Fußraste 25, und zwar in gleicher Richtung, auch die Sperrklinke 29 des Fußhebeis 5 vom Anschlag 30 gelöst werden, wodurch
840
der Fußhebel'frei wird ündd'as Schneidwerk in die Arbeitsstellung fällt, wie aus Abb. 14 ersichtlich. Sonst arbeitet die Vorrichtung nach Abb. 8 bis 15 sowohl hinsichtlich der Betätigung des Handhebels ι und des Fußhebels 5 als auch des Ein- und Ausrückens des iMesserantriebes in ähnlicher Weise wie die Vorrichtung nach den Abb. -i 'bis 7.
Die Erfindung ist auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht 'beschränkt, sondern umfaßt noch weitere Ausführungsmöglichkeiten. So könnte man z. B. die Sperrklinke 24 der Schaltstange 8 gestellfest bzw. unbeweglich anordnen und das Ausklinken der Schaltstange dadurch erreichen, daß diese durch eine zusätzliche Bewegung nach unten von der Klinke abgehoben wird. Die Schaltstange 8 würde dann gleichzeitig als Fußraste dienen und unter Feder wirkung stehen, um automatisch wieder in den Bereich der Sperrklinke 24 zurückzuBchwenken. Die zum Ein- und Ausrücken des Messerantriebes erforderlichen Schaltvorgänge lassen sich auch hierbei in der gleichen Weise durchführen wie in den oben beschriebenen Ausführungebeispielen.
■ Ferner wäre es möglich, die Sperrklinken 24 und 29 auch dann mittels einer einzigen Raste zu betätigen, wenn die beiden Sperrklinken an einer anderen Stelle, beispielsweise am Hand- und am Fußhebel direkt, oder am Segment 2 und der Verlängerung .18 des Fußhebels angreifen. Im übrigen läßt sich der Erfmdutigsgegenstand natürlich sowohl bei Mähmaschinen mit Zugtierbespannung als auch bei schleppergetriebenen Mähwerken, z. B, Anbaumähern, mit dem gleichen Erfolg anwenden.

Claims (10)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere für das Schneidwerk von Mähmaschinen, deren beispielsweise als Handhebel ausgebildeter Betätigungshebel eine Schaltstange bewegt, die das Aus- und Einrücken des Messerantriebes steuert, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerk zumindest in seiner zwischen der Transport- und der Schwadstellung Hegenden sogenannten Schrägstellung und in der Transportsteillung an der Sahaltstange (8) feststellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange (8) gleichzeitig einen Bestandteil der Sperrvorrichtung für den Betätigungshebel (1I) der Heb- und Senkvorrichtung des Schneidwerkes bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,- dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange (8) mit Rasten (10 und 17 bzw. 26 und 27) od. dgl. versehen ist, in die ein Sperrorgan (9 bzw. 24) lösbar eingreift.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, ' daß die Schaltstange (8) einen Kulissenstein (9) steuert, der mit der das Ein- und Ausrücken des Messerantriebes bewirkenden Kupplungsstange (α 5) verbunden und gleichzeitig als Sperrorgan für die Schaltstange und damit für den Betätigungshebel (1I) der Heb- und Senkvorrichtung ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schaltstange (8) vorgesehenen Rasten (110 und 17) in der Führungsbahn des Kulissensteins (9) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Rastbewegungen des Kulissensteins (9) erforderliche Weg durch Überhub der Kupplungsstange (15) erreicht ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausrücken des Kulissensteins (9) aus den Rasten (10 und 17) der Schaltstange (8) ein Hebel (11) dient, der auf einen auf der Kupplungsstange (-15) befestigten Nofcken ('14) einwirkt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (ti) eine abgeschrägte Fläche (12) aufweist, die zum Ausrücken des Messerantriebes auf eine entsprechende Gegenfläche («13) des auf der Kupplungsstange (15) angeordneten Nockens (14) aufläuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrorgan für die Schaltstange (8) und damit für den Handhebel (ι ) eine vorzugsweise am Maschinenrahmen gelagerte, zweckmäßig durch Fußraste (25) zu betätigende Klinke (24) dient, die in die Rasten (-216 und 27) der Schaltstange lösbar eingreift, die vorteilhaft außerhalb der Führungsbahn des Kulissensteins (9) an der Schaltetange vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußraste (21S) auch die Sperrklinke (29) des zweiten Betätigungshebels, und zwar des Fußhebels (5) betätigt, mit Hilfe dessen das Schneidwerk von der Mähstellung in die Schwadisteliung anhebbar oder umgekehrt absenkbar ist.
ίι. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Fußraste (215) ein Anschlag (31) verbunden ist, der die Auslösebewegungen der in die Schaltstange (8) einrastenden Sperrklinke (214) begrenzt und bei Erreichender Schwadstellung zum Auslösen der Sperrklinke (29) des Fußhebels (5) in eine Aussparung (33) der Schaltstange (8) eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5615 12.52
DEL8119A 1951-01-19 1951-01-19 Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen Expired DE862840C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL8119A DE862840C (de) 1951-01-19 1951-01-19 Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL8119A DE862840C (de) 1951-01-19 1951-01-19 Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE862840C true DE862840C (de) 1953-01-12

Family

ID=7257379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL8119A Expired DE862840C (de) 1951-01-19 1951-01-19 Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE862840C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2749486C2 (de)
DE862840C (de) Heb- und Senkvorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen
WO1996013841A1 (de) Auswertungsgerät für ein system zur gegenseitigen verriegelung von leistungsschaltern
CH405369A (de) Kraftangetriebene Büromaschine, insbesondere Schreibmaschine, mit ständig umlaufender Antriebswalze
EP0694827B1 (de) Stelleinrichtung für eine Zug-/schub-Fernbedienung
DE284337C (de)
DE2627767A1 (de) Vorrichtung zur betaetigung eines schreibmaschinenorgans
DE954112C (de) Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten von Bewegungsvogaengen, insbesondere fuer Getriebe landwirtschaftlicher Maschinen
DE643963C (de) Hilfseinrichtung fuer den Abdruck positiver und negativer Summen
DE828773C (de) Schaltvorrichtung zum Einsetzen und Ausheben von Anbaugeraeten an Schleppern, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke
DE270587C (de)
DE902684C (de) Rechenmaschine
DE672496C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Umschaltvorrichtung fuer den Matrizenabfalltrichter und die Ausloesestaebe
DE2418094C2 (de) Umschalttastenwerk für Schreib-, Buchungs- oder ähnliche Büromaschinen
DE828777C (de) Fusshebel zum Ausschalten des Schneidwerkes von Maehmaschinen
DE929281C (de) Vorrichtung zur Rueckuebertragung der im Resultatwerk einer Sprossenradrechenmaschine angezeigten Werte in das Einstellwerk
DE913830C (de) Vorrichtung an wiederholenden Addiermaschinen
DE973556C (de) Rechenmaschine
DE221896C (de)
DE732748C (de) Einrichtung zum Steuern einer kraftgetriebenen Rueckfuehreinrichtung fuer den Papierwagen einer schreibenden Geschaeftsmaschine
AT218045B (de)
DE904359C (de) Einrichtung zur Rueckuebertragung eines Wertes aus dem Resultatwerk in das Einstellwerk einer Rechenmaschine
DE973882C (de) Rechenmaschine
DE969225C (de) Antriebs-Gesperre fuer den Rollfilmtransport bei photographischen Kameras
DE1179788B (de) Einrichtung an Betoneisenbiegemaschinen zum selbsttaetigen Entkuppeln einer im Biegeantrieb angeordneten Schaltkupplung