DE862296C - Schleuse fuer Adsorptionsmittel und Verfahren zum Betrieb derselben - Google Patents

Schleuse fuer Adsorptionsmittel und Verfahren zum Betrieb derselben

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Publication number
DE862296C
DE862296C DEP53900A DEP0053900A DE862296C DE 862296 C DE862296 C DE 862296C DE P53900 A DEP53900 A DE P53900A DE P0053900 A DEP0053900 A DE P0053900A DE 862296 C DE862296 C DE 862296C
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DE
Germany
Prior art keywords
lock
adsorbent
valves
treatment room
gas
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Expired
Application number
DEP53900A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Dipl-Ing Arnold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEP53900A priority Critical patent/DE862296C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE862296C publication Critical patent/DE862296C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/0015Feeding of the particles in the reactor; Evacuation of the particles out of the reactor
    • B01J8/003Feeding of the particles in the reactor; Evacuation of the particles out of the reactor in a downward flow

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Gases By Adsorption (AREA)

Description

  • Schleuse für Adsorptionsmittel und Verfahren zum Betrieb derselben Zusatz zum Patent 815 640 Das Patent 815 640 betriffteine Schleuse zum Überführen Von Adsorptionsmitteln, T rocknungsin iftel n oder ähnlichen Stoffen, z. B. Aktivkohle, Kieselgel, Aluminiumoxyd od. dgl., in einen Behandlungsraum oder aus einem Behandlungsraum in einen an deren, beispielsweise in einen Adsorptionsbehälter oder aus einem Adsorptionsbehälter, der unter einem höheren Druck stet, in einen Desorptionsbehälter, der unter niedrigerem Druck arbeitet. Die Schleuse besteht aus zwei iibereinanderliegenden Schleusenkammern. Durch einen Schieberverschluß od. dgl. kann die - Verbindung zwischen der oberen Schleusenkammer und einem darüberliegenden Raum in bezug. auf- dien Durchgang des Adsorptionsmittels geschlossen und geöffnet werden Als Verschluß zwischen den beiden Schleusenkammern und zwischen der unteren Schleusenkammer und dem darunterliegenden Raum sind gasdicht schließende Ventile, z. B. Kegelventile, vorgesehen. Der gesamte Durchschleusungsprozeß spielt sich in drei aufeinanderfolgenden Phasen ab. In der ersten Phase wird der unterste gas dichte Kegelverschluß geöffnet, wobei die in der unteren Schleuse befindliche Kohle herausfällt, ohne daß, abgesehen vom Druckausgleich zwischen der unteren Schleusenkammer und dem anschließenden Behandlungsraum, Gas infolge des dicht geschlossenen mittleren Kegels in der einen oder anderen Richtung strömen kann. Nach. Entleeren der unteren Schleusenkammer wird der untere Kegel wieder gas dicht geschlossen und der mittlere Kegel geöffnet, so daß die in d!er oberen Schleuse befindliche Kohle in die untere Schleuse gelangen kann, ohne d.aß auch hierbei, abgesehen vom Dru.ck- ausgleich der beiden Schleusenkammern, eine Gasströmung in der einen oder anderen Richtung erfolgt, da nunmehr der untere Kegel gasdicht sitzt.
  • Nach Schließen des mittleren Kegels wird der obere Schieber, der auch als Kipper oder Klappe ausgebildet eein kann, geöffnet, so daß die Kohle aus dem oberen Gasraum in die obere Schlausenkammer gleitet Es- bildet sich hierbei ein Schüttkegel ausW durch den bleim Schließen der Schieber leicht hindurchbewegt werden kann. Mit besonderem Vorteil wird der Schieber od. dgl. schon betätigt, während das Gut noch in die Schleuse einfließt.
  • Das Gut setzt dann der Bewegung des. Schiebers od. dgl. den geringsten Widerstand entgegen, so daß das Gut kaum noch einen mechanischen Angriff erleidet. Der geschlossene Schieber verhindert ein weiteres Nachrutschen des Adosrptionsmittels in die Kammer aus dem darüberliegenden Behälter.
  • Damit ist der Antragzyklus geschlossen. Gase, die gegebenenfalls beim Durchschleusen des Adsorptionsmittels in den Schleusenraum gelangen, können komprimiert und wieder in den Behälter zurückgefühnt werden, aus dem sie kamen.
  • -Die Erfindung hat zum Zielt die Abdichtung zwischen den beiden Schleusenkammern und der unteren Schleusenkammer und dem darunterliehenden Raum noch besser zu gestalten, so daß sie auch bei schwierigen Betriebsverhäitniissen sicher arbeitet Eine derart zuverlässige Dichtung ist blesonders wertvoll, z. B. bei dem Verfahren nach Patent 825 393, wo es vor allein darauf ankommt, daß der Desorber gut nach unten abgedichtet wird.
  • Im Desorber kann sich nämlich bei der Ausdämpfung Kondensat bilden, das nicht in den unter der Desorptionskammer befendlichen Behandlungsraum gelangen soll, in dem die Trocknung des Adsorptionsmittels od. dgl. stattfindet. Das Kondensat kann aus dem Desorber unten abgezogen werden. Doch erschwert seine BilId'ung die Abdichtung der Schleuse, weil an der feuchten Oberfläche der Verschlüsse, z. B. Kegelventile od. dgl., sich leicht Staub oder Adsorptionsmittel ansetzen kann. Das wiederum hat zur Folge, daß die Verschlüsse nicht mehr gut abdichten.
  • Dieser Nachteil wird durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß in dem festen Sitz der Kegelventile od. dgl. Verschlüsse Gaskanäle vorgesehen sind, -die auf die Dichtfläche des Verschlusses, z. B. Kegelventils, münden, und daß durch diese Kanäle Gas, das eineil höheren Druck hat als. er in den Schleusenräumen herrscht, auf die dichtenden Flächen des Verschlusses, z: B.
  • -auif - dien Ventilkegel, geblasen wird, so daß anhaftender - Staub und Feinkorn von den Kegelventilen od. dgl. sicher abgeblasen werden. Die Kanäle können dabei ständig unter Gasdruck gehalten werden. Sobald der Verschluß sich öffnet, bleginnt die Blaswirkung und sie hört erst wieder auf, wenn dier Verschluß geschlossen ilst. Man kann aber auch, um z. B. an Gas zu sparen, nur während dies Schleißens des Ventils od. dgl. blasen.
  • In der Zeichnung ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise im senkrechten Schnitt dargestellt, und zwar zeigt die Zeichnung einen der Verschlüsse, die zwischen den beiden Schleusenkammern oder zwischen der unteren Schleusenkammer und dem darunterliegenden Raum od. dgl. vorgesehen sind. Im übrigen kann die Schleuse wie im Hauptpatent beschrieben ausgeführt werden.
  • I ist ein Kegelventil, 2 der Ventilsitz und 3 die Wandung des über dem Ventil liegenden Schleusenraumes. In der Dichtung 2 sind zahlreiche Kanäle 4 vorgesehen, die mit einem Gasvertilungsraum 5 in Verbindung stehen. In diesen wird Gas durch den Anschluß 6 eingeführt. Dieses Gas steht unter höherem Druck als die Schleusenkammer 7 und der darunterliegende Raum 8, so daß es durch die Kanäle 4 ausblä.st, sobald das Ventil 1 geöffnet wird. Es. hat sich gezeigt, daß diese Anordnung auch bei schwierigen Betriebsverhältnissen ein sicheres Arbeiten gewährleistet. Die Dichtung des Ventilsitzes kann z. B. aus geeigneten Weichmetallen oder aus Kunststoffen, wie natürlichem oder künstlichem Katuschuk, Kunstharz od. dgl., hergestellt sein. Besonders empfehlenswert sind Weichdichtungen, weil bei diesen die Gasverluste am geringsten sind. Die Erfindung läßt sich z. B. mit Vorteil bei allen kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Adsorptionsverfahren anwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Betrieb der Schleuse zum Eintragen von Adsorptionsmittel od. dgl. in einen Behandlungsraum oder aus einem Behandlungsraum in einen anderen oder zum Austragen von Adsorptionsmittel aus einem Behandlungsraum nach Patent 8i 5 640, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schließen der Verschlüsse, die die beiden Schleusenkammern voneinander oder die untere Schleusenkammer von einen darunterliegenden Raum trennen, die Verschlußorgane, insbesondere deren dichtende Flächen, mittels eines dampf- oder gasförmigen Mittels rein geblasen werden.
  2. 2. Schleuse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in oder an den Sitzen der Ventile, insbesondere Kegel ventile, durch die die Verbindung zwischen den beiden Schleusenkammern oder der unteren Schleusenkammer und einem darunterliegenden Raum hergestellt und unterbrochen wird, Kanäle vorgesehen sind, durch die ein gas- oder dampfförmiges Mittel auf die geöffneten Ventile geblasen werden kann.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle auf die Gegendichtflächen der zu reinigenden Ventile münden, so daß mit der Betätigung des Verschlußorgans der Blasvorgang automatisch an- und abgestellt wird.
DEP53900A 1949-09-04 1949-09-04 Schleuse fuer Adsorptionsmittel und Verfahren zum Betrieb derselben Expired DE862296C (de)

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DE862296C true DE862296C (de) 1953-01-08

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2085136A1 (de) * 2008-01-29 2009-08-05 Linde Aktiengesellschaft Inertgasschleuse zur Befüllung eines Behälters mit Schüttgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2085136A1 (de) * 2008-01-29 2009-08-05 Linde Aktiengesellschaft Inertgasschleuse zur Befüllung eines Behälters mit Schüttgut

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