DE861269C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mit mehreren Abzweigstellen ausgeruesteten Verbindungsleitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mit mehreren Abzweigstellen ausgeruesteten Verbindungsleitungen

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DE861269C
DE861269C DES14854D DES0014854D DE861269C DE 861269 C DE861269 C DE 861269C DE S14854 D DES14854 D DE S14854D DE S0014854 D DES0014854 D DE S0014854D DE 861269 C DE861269 C DE 861269C
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DE
Germany
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wire
connection line
relay
calling
contact
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Expired
Application number
DES14854D
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English (en)
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Richard Dipl-Ing Grote
Eugen Jauch
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mit mehreren Abzweigstellen ausgerüsteten Verbindungsleitungen Die Eirfnndung bezieht sich auf Fernsprer-hanlagen mit mit mehmeren. Abzweigstellen ausgerüsteten zweiadrigen Verhind.ungsleitungw und Internverkehr, bei denen die Abzweigstellen mit Wählern zur Anschaltung Miniar anrufenden und Auswahl einer gewünschten. Anschlußleitung ausgerüstet sind.
  • Diesbezüglich .sind bereits Anordnungen bekanntgeworden, in denen ein an, jeder Abzweigstelle vorgesehener Wähler in seniner der Abzweigstelle entspmec'henden Schaltstellung eine Sprechiader an; die Verbindwngsleitung anschaltet, während zur Anschaltung der zweiten Spmechader an jeder Abzweigstelle ein an dieser Ader liegendes, geerdetes Relais vorgesehen, ist, um diiese Ader über einen Kandensato,r mit der entspmechendien Ader der Verbindungsleitung, über welche das an Erde liegende Wählerrelais Einstellstromstöße von einer zugehörigen, Vermittlungsstelle erhält, zu verbinden. Wähnend: die Teilnehmerstaeianern bei diesen Abzweigstellen normal ausglebildet sind, ist der Schaltungsaufbau infolge des am Erdre liegenden Wählerrelais und: der Kondensatareinsehaltung in eine Sprechader unsymmetrisch.
  • Es sind zwar auch symmetrische Anordnungen bekannt, bei diesen finden aber keime normalen Tei,lnehm-er!statiorne.n Anwerndlueg; denn, :da bei diesen Anordnungen die Wählerrelais in Brücke zwischen, .dien Sprechadern liegen, erfolgt die Speisung und Stromstoß.gabe simultan unter Benutzung von Erde über den Ho:lcenums.chalte:r an der T°,i@lnehmerstation.- Die vorliegende Erfindung löst. nun die-Aufgabe, einen Inbernverkehr tüniter Verwendung normaler Teilnehmerstationen bei einem symmetrischen Schaltungsaufbau zu ermöglichen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Wählermagnete an. einer zur Stromstoßsendung dienenden Leitungsader in der Ruhelage dar Wähler über Gleichrichter und in der Arbeitsstellung derselben über spre,chstromsperrende Einrichtungen an Erde liegen und nach Kennzeichnung einer gewünschten Anschlußleitung derselben Verbindungsleitung wirksam werdende Schalteinrichtungen an der Abzweigstelle der anrufenden Anschlußleitung diese Anschlußleitung von der Stromstoßader abschalten, worauf durch an der Abzweigstelle der anrufenden. Anschlußleitung nach Auswahl dlbr gewünschten Ans.chlußleitung becinflußte Schaltmittel -eine Anschaltung der beim Anruf mit der anderen Leitungsader verbundenen Ader der Anschlußleitung an die Stromstoßader erfolgt, über welche die anrufende Anschlußleitung den Verbindungsaufbau während der über die andere Ader erfolgenden Rufstromaussendung zur gewünschten Anschlußleitung aufrechterhält, um durch die auch unter dem Einfluß von beim Melden der gewünschten Anschlußleitung wirksam werdenden, .H:ilfsschaltmittel stehenden Schaltmittel zu diesem Zeitpunkt eine ents;priechende Wiederzusammenschaltung der Adern zwecks Verbindung der anrufenden und gewünschten. Anschlußleitung herbeizuführen.
  • Die Erfindung soll nun an Hand von Fern,sprechanlagqn mit mit mehreren Abzweigstellen versehenen Verbindungsleitungen erläutert werden, in denen die Abzweigstellen zur Anschaltung und Auswahl einer Anschlußleitung mit Schaltwerken ausgerüstet sind. In den Fig. i bis q. sind verschiedene Arten von Abzweigstellen gezeigt, während in der Fig.5 die für diese Abzweigstellen erforderliche, in einem Hauptamt vorgesehene Übertragung wiedergegeben ist. In den Ausführungsbeispielen der Fig. i ugd 2 sind über die Abzweigstellen Einzelanschlußleitungen erreichbar, während bei den Fig. 3 und q. die Abzweigstellen eine Gruppe von Anschlußleitungen aufnehmen. An der Verbindungsleitung können verschiedene Arten von Abzweigstellen, entweder mit Einzelans.chlußleitungen oder mit Gruppenanschlußleitungen oder gemischte Abzweigstellen vorhanden sein.
  • Im allgemeinen nimmt ein Verbindungsaufbau folgenden Verlauf: Beim Hörerabnehmen eines Teilnehmers einer Abzweigstelle ZZ i, ZL2 mit Einzelanschlußleitungen AL i, AL2 oder einer Abzweigstelle ZL3, ZL4 mit einer Gruppe von. Anschlußleitungen AL 3, ALq. wird in der Übertragung der Fig. 5 ein Anruf erzeugt, durch den eine Aussendung von Plusstromstößen aus einer Kondensatoranordnung Ko 6-KO 7 über die b -Ader der Verbindungsleitung hL auf die einzelnen über Gleichrichter G i, G 5, G 13-G14, G 15-G i 6 an dieser Ader liegenden, Wählerrelais Dwri, Dwr2, Dwr3-Dwr4, Dwr5-Dwr6 der Abzweigstellen eingeleitet wird, Während an den Abzweigstellen ZL i, ZL2 mit 'Einzelanschlußleitungen an jeder Abzweigstelle nur das eine dort vorhandene Wählerrelais beeinflußt wird, betätigen diese Stromstöße an Abzweigstellen mit einer Gruppe von Anschlußleitungen zwei Wählerrelais, von denen das eine zur Anschaltung eines anrufenden Teilnehmers dient und das andere zunächst mit beei.nflußte Wählerrelais später zur Anschaltung des gewünschten Teilnehmers durch eine weitere Stromstoßsendung b@eeinflußt wird. Nach dem ersten Schritt des Wählerrelais werden die einzelnen zur Wä@hl.errelais.an:sch.altungdienenden Gleichrichter durch Glimmlampen. Gl i, G12, G13-G14, G15-G16 überbrückt. In der Übertragung wird während dieser Fortschaltung ein Kennzeichungsschaltw-erk Dkw mit eingestellt, welches zunächst zur Anschaltung des dem anrufenden, Teilnehmer entsprechenden Zählers Zä i, Zä io .dient. Bei Erreichen des anrufendenTeilnehmers wird dieStromstoßsendung beendet und durch Einschaltung einer Hilfsbrücke Dr i hinter der aus Kondensatoren bestehenden Abriegelungsstelle der Verbindungsleitung ein Vorwähler VW zum Aufsuchen .eines freien nachgeordneten Nummernstromstoßempfängers in Gang gesetzt. Die dann erfolgende Nummernwahl des anrufenden Teilnehmers beeinflußt in der Übertragung ein Mitlaufwerk Dmw zur Richtungsausscheidung und außerdem nacheinander über den Vorwähler erreichbare Nummernstromstoßempfänger des abgehenden Verbindungsweges. Wird eine abgehende Verbindung gekennzeichnet, so wird die Abriegelungsstelle in der Verbindungsleitung überbrückt und die Hilfsbrücke ausgeschaltet, so daß die weiteren Stromstöße über die galvanisch durchgeschaltete Verbindungsleitung weitere noch einzustellende Nummernstromstoßempfänger des gewünschten Verbindungsweges ohne Stromstoßumsetzung beeinflussen. Bei Gesprächsbeendigung wird in: normaler Weise durch Stromverstärkung über den Prüfs.chaltarm c des Vorwählers die Beeinflussung des über das. Kennzeichnungsschaltwerk angeschalteten Zählers ver--anilaßt, wobei gleichzeitig zin Zählübertragungsrelais Zü betätigt wird, welches die Aussendung von Plusstromstößen über die a-Ader auf einen an der anrufenden Teilnehmerstelle vorgesehenen Gebührenanzeiger GAi, GA2, GA3, GAq. herbeiführt. Hiernach erfolgt aus der Kondensatoranord- j nung eine neue Aussendung von Plusstromstößen. über die b-Ader, durch welche die Wählerrelais an den einzelnen Abzweigstellen in, die Ruhelage zurückgebracht werden und nach Erreichen derselben wieder nur über die Gleichrichter an der b-Ader i der Verbindungsleitung liegen. Nach der Rückstellung des. Kennzeichnungsschaltwerkes in die Ruhelage wird auch das zur Richtungsausscheidung dienende Mitlaufwerk zurückgestellt, wobei, sobald beide Schaltwerke die Ruhelage erreicht haben, an die b-Ader der Verbindungsleitung ein Prüfrelais.S zur Feststellung angelegt wird, ob sämtliche Wählerrelais die Ruhelage erreicht haben. Steht noch ein Wählerrelais -außerhalb der Ruhelage, d. 1i. liegt es noch über eine Glimmlampe an. der b-Ader der Verbindungsleitung, so spricht das genannte Prüfrelais übevdie b-Ader an und veranlaßt so lange eine zusätzliche Aussendung von Minusstromstößen, bis die entsprechenden Wählerrelais die Rv.helage erreicht haben und somit das Prüfrelais infolge alleiniger Einschaltung der Gleichrichter in der Ruhelage der Wählerrelais an Stelle der Glimmlampen nicht mehr zur Erregung kommen kann.
  • Wird durch die von dem anrufenden Teilnehmer gegebene Nummernwahl an Stelle einer abgehenden Verbindung eine Internverbindung gekennzeichnet, so kommen nacheinander durch die einzelnen Ziffern verschiedene Kennzeichnungsrelais H i, G zur Erregung. Das. Mitlaufwerk gelangt auf einen bestimmten Kontakt ik. Die vor der Nummernwahl hinter der Abriegelungsstelle der Verbindungsleitung eingeschaltete Hilfsbrüche wird wieder ausgeschaltet, so daß die inzwischen eingestellten Nummernstromstoßempfänger ausgelöst werden. Durch die nun folgende, letzte, den gewünschten Teilnehmer irgendeiner Abzweigstelle kennzeichnende Stromstoßreihe wird außer dem Mitlaufwerk zur Richtungsausscheidung auch das bisher zur Kennzeichnung des anrufenden Teilnehmers dienende Kennzeichnungsschaltwerk fortgeschaltet. Hiernach erfolgt von der Kondens,atoranordnung der Übertragung aus eine Aussendung von Plusstromstößen über die Verbindungsleitung, durch die die einzelnen Wählerrelais beeinflußt werden. Während dieser Stromstoßsendung werden das Kennzeichnungsschaltwerk und das Mitlaufwerk zur Richtungsausscheidung weiter fortgeschaltet, während durch den ersten Stromstoß an der Abzweigstelle des anrufenden Teilnehmers ein Relais R i, R2, R3, R4 zur Erregung gekommen ist, welches das den anrufenden Teilnehmer anschaltende' Wählerrelais dieser Abzweigstelle abschaltet, so daß es nicht weiter beeinflußt wird. Ist der anrufende Teilnehmer an eine Abzweigstelle mit einer Gruppe von Anschlußleitungen angeschlossen, * so wird in diesem Falle das zut Anschaltung des anrufender Teilnehmers dienende Wählerrelais ab--geschaltet, wähnend das zweite, zur Auswahl des gewünschten Teilnehmers dienende, bereits beim Anruf miteingestellte Wählerrelais durch die genannten Stromstöße weiter beeinflußt wird. Durch den eben erwähnten ersten Stromstoß zur Abschaltung des Wählerrelais des anrufenden Teilnehmers wird weiterhin eine Abschaltung des anrufenden Teilnehmers herbeigeführt, und zwar in den Ausführungsbeispielen der Fig. i und 3 von beiden Adern der Verbindungsleitung und in den Ausführungsbeispielen der Fig. 2 und 4, nur von der j Stromstoßader. Die Stromstoßsendung über die Verbindungsleitung zur Beeinflussung der Wählerrelais läuft nun so lange, bis das zur Kennzeichnung des anrufenden Teilnehmers- dienende Kennzeichnungsschaltwerk seine Ruhelage erreicht hat. Während nun in den Ausführungsbeispielen der Fig. 2 und 4 durch Stromloswerden der a-Ader die a-Ader des anrufenden Teilnehmers von. dieser Ader abgeschaltet und mit der b-Ader der Verbindungsleitung zusammengeschaltet wird. wird in den Ausführungsbeispielen der Fig. i und 3 eine solche An; schalturig an die b-Ader der Verbindungsleitung durch Stromumkehr auf der a-Ader veranlaßt. Inzwischen laufen das Kennzeichnungsschaltwerk und das zur Richtungsausscheidung dienende Mitlaufwerk in der Übertragung so lange weiter, bis das zur Richtungsausscheidung dienende Mitlaufwerk den vorher nach Aufnahme der Kennziffer für die Internverbindung belegten Kontakt ik wieder erreicht hat. Dadurch hat auch das zur Kennzeichnung des anrufenden Teilnehmers dienende Kennzeichnungsschaltwerk wieder den Kontakt erreicht, an den der dein anrufenden Teilnehmer entsprechende Zähler angeschaltet .ist. Der gewünschte Teilnehmer wird jetzt durch Rufstromaussendung von der Übertragung aus gerufen. Meldet er sich, so wird in, den: Ausführungsbeispielen der Fig.2 und 4 über die b-Ader ein verstärkter Stromstoß gegeben, so d.aß ein Relais Z2, Z4 an der Abzweigstelle zur Erregung kommt, welches die beiden Adern des anrufenden Teilnehmers derart vertauscht, daß der Gebührenanzeiger durch Strom, Umkehr auf der anrufenden. Anschlußleitung betätigt wird. In den Ausführungsbeispielen der Fig. i und 3 wird an Stelle dessen eire Plusstromstoß über die b-Ader gegeben, so daß durch, diese Stromumkehr in der Übertragung ebenfals der Gebührenanzeiger des anrufenden Teilnehmers betätigt wird. Außerdem erfolgt eine Rückschaltung der Teil,nehmerleitungsa;dern, so daß .der anrufende Teilnehmer wieder an die a- und b-Ader der Verbindungsleitung angeschaltet ist. Nach Gesprächsbeendigung geht die Auslösung der Internverbindung in der oben für abgehende Verbindungen beschriebenen Weise vor sich.
  • Zur Herstellung einer ankommenden Verbindung erfolgt nach Belegung. der Übertragung durch einen Nummernstromstoßempfänger eine Nachwahl über die Verbindungsleitung, durch die die Wählerrelais an den einzelnen Abzweigstellen zur Einstellung kommen und eines von ihnen die Anschaltung des gewünschten Teilnehmers ver,anlaßt.
  • Nach dieser allgemeinen Darstellung der in den einzelnen Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele sollen nun die hier interessierenden. Stromkreise im einzelnen erläutert werden.
  • Hebt ein anrufender Teilnehmer Tn i einer Anschlußleitung AL i, deren Abzweigstelle ZZ i in der in der Fig. i gezeigten Weise ausgebildet ist, seinen Hörer ab, so kommt zunächst in,der in der Fig. 5 gezeigten Übertragung des Hauptamtes HA, in der der Punkt 3 mit 5, 6 mit 8 und 7 mit 9 verbunden ist, eine Erregung des Relais E zustande. Dieser Stromkreis verläuft übar Erde, Batterie, Wz i9, kw i ;in Stellung o, 2o6 k, 2o4 d, i99 y, E, 177 b, 161 x, 16o m, 163 0, 157 v i, a(VL), a(ZL 1), 2 r 1, 3 q 1, 13 wy 1, Wi 2, a(AL i), GE i, Tn i, GE i, b(AL r), U i I, r2 u r, Erde. Durch Schließen des Kontakts 148 e kommt eine Erregung-,des Relais B zustande über Erde, Batterie, B I, 148 e, Erde. Außerdem erfolgt eine Erregungsdes Relais X über Erde, Batterie, X, 141 y, 142 n, 145 u, 127v i, i25 f, 135h> 134t, i36pi, 148e,Erde. Nach Schließen der Kontakte 144b und 156x kommt eine Erregung des Relais K zustande über Erde, Batterie, Wi 29, Wi 30, h' I, 154 t, 156 x, K, 144 b, 145u, 127 v I, 125f, 135 i I, 134t, I36 p i, I48 e, Erde. Das Relais Y kommt in diesem Stromkreis als Verzögerungsrelais erst etwas später zur Erregung. Durch Schließen des Kontakts 124 k kommt eine Beeinflussung des Kennzeichnungs-@:@c@haltwe;rkes Dkw zustande über Erde, Batterie, Dkw, 1239, Wa28, I24k, I25 f, 1352I, 1344 136 p i, 148e, Erde; es führt einen Schaltschritt aus. Inzwischen dstdurch Öffnen des Kontakts 206k das beim Hörerabnehmen des anrufenden Teilnehmers über die a-Ader :beei:nflußfie Relais E stromlos geworden. Nach der Erregung des Relais K kommt über den Kontakt 25o k eine Erregung des Relais H zustande, so daß ein Plusstrom:stoß über die b-Ader ider Verbindungsleitung VL aus der Kondensatöranordnung Ko 6-K07 zur Aussendung kommt. Hierdurch erfolgt eine Erregung der einzelnen an derb-Ader der Verb-in, dungsleitung VL liegenden Wählerrelais der verschiedenen Abzweigstellen. Beispielsweise wird hierdurch das Wählerrelais Dwr i der anrufenden .Abzweigstelle ZZ i erregt über Erde, 98 n, 114 h, K07, Wi22, 7-9; iißz, 8-6, -iioh, Ko6, Wi2i, i03 h, 3-5, 108 t, 99n, 95 zii, 94v i, b(VL), b(ZL i), Dwri, Sri, Sui, Gi, Erde. Das Wählerrelais Dzur i an der anrufenden Abzweigstelle ZL i führt ebenso wie die in gleicher Weise beeinflußten Wählerrelais an den übrigen Abzweigstellen einen Schaltschritt aus. Nach Ausführung dieses Schaltschrittes wird der Gleichrichter G i infolge Schließens des Kontaktes 6wri während -der weiteren i i Schaltschritte durch die Glimmlampe Gl i überbrückt. . Eine entsprechende Überbrückung erfolgt an den übrigen Abzweigstellen. Mit dem ersten Schaltschritt des Wählerrelais wird außerdem der Kontakt 13 wr i geöffnet, ebenso die entsprechenden Kontakte an den übrigen Abzweigstellen.. Der Kontakt 14wr I wird geschlossen, wenn das Wählerrelais Dwr i die dem anrufenden Teilnehmer entsprechende Schaltstellung, im vorliegenden Falle nach i i Schaltschritten, erreicht. Nach Aussendung des ersten Plusstromstoßes über die b-Ader kommt, da inzwischen das Relais Y durch Schließen des Kontakts 156 x üb; rseine Wicklung I zur Erregung gekommen ist, eine Aberregung des Relais X durch Öffnen des Kontakts I41 y zustande. Durch Öffnen des Kontakts 156 x wind das Relais K stromlos, so daß durch Öffnen des Kontakts 124k auch das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw ausgeschaltet wird; außerdem tritt durch Öffnen des Kontakts 25o k eine Aberregung des Relais H ein. Damit ist durch Umlegen der h-Kontakte -der Plusstromstoß beendet, so daß an denreinzelnen Abzweigstellen die Wählerrelais stromlos werden, während die Kondensatoren Ko 6 und K07 über Erde, io2h, Wi2i, Ko6, iiih bzw. iogh, 6-8, 113z, 9-7, Wi22, Ko7, I I5 h, 315z, Wi23, Batterie, Erde, von neuem geladen werden. Ist das Relais Y nach Öffnen des Kontakts 156x stromlos geworden, so erfolgt eine neue Erregung der Relais X und K in den obenerwähnten Stromkreisen, die jetzt über den Schaltarm kw2 auf Segment i-i i anstatt über den Kontakt i48 e verlaufen. Es erfolgt wiederum in der schon beschriebenen Weise eine Beeinflussung des Kennzeichnungsschaltwerlces Dkw und. des Relais H, so daß ein neuer Plusstromstoß über die b-Ader aus den während der Stromstoßpause aufgeladenen Kondensatoren Ko 6 und K07 zur Aussendung kommt. Das Relais Y veran.laßt dann wieder die Ausschaltung: Dieses Wechselspiel erfolgt so lange, bis der anrufende. Teilnehmer erreicht ist, d. h. im vorliegenden Falle der Kontakt 14wr i durch das Wählerrelais geschlossen ist und das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw mit seinen Schaltarmen auf dem Kontakt ii steht. Dann kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, T i I, 189 c, i8ot, i78 b, i6i x, 160m, i63 o, 156vi, a(VL), a(ZL i), 2 r I, 3 q I, 14wy i, a(AL i), GE i, Tn i, GE i, U i I, i2 u i, Erde. In diesem Stromkreis kommt außer der Erregung des Relais I i in der Übertragung eine Erregung des Relais U i an der Abzweigstelle ZL r zustande. Durch Schließen des Kontakts io u i wird die b-Ader der Abzweigstelle ZZ i auf die b-Ader der Verbindungsleitung hL durchgeschaltet, so -daß, nachdem am Kontakt 12 u i die Erde abgeschaltet ist, der eben erläuterte Stromkreis nunmehr verläuft über b-Ader, 183 0, Ti 11I, 185 x, 1$6 y, i87 t, Erde. Nach Schließen ,des Kontakts 266 i i kommt eine Erregung des Relais C über den Widerstand Wi31 zustande. Da auch der Kontakt 165 i i geschlossen ist, wird durch die über die Drosselspule Dr i verlaufende, zwischen den Sprechadern eingeschaltete Hilfsbrücke eine im Vorwähler VW vorgesehene, hier nicht dargestellte Anrufeinrichtung in normaler Weise beeinflußt, die ein Ingangsetzen des Vorwählers VW zum Aufsuchen eines freien, nachgeordneten Nummernstromstoßempfängers veran.laßt. Inzwischen ist nach Schließen der Kontakte 237i I und 242c eine Erregung des Relais Q eingetreten über Erde, Batterie, Wi24, 234h I, MW I in Stellung o, 237i I, 236v, Q, 240f, 239p, 242c, Erde. Das Relais Q legt sich unabhängig von den Kontakten 239 p und 24o f über seinen Kontakt 241 q in einen Haltekreis. Durch Schließen des Kontakts 267q wird .das Relais F über seine Wicklung I zur Erregung gebracht. Es hält sich mit seiner Wicklung II über seinen Kontakt 226f. Hat inzwisghen der Vorwähler VW einen geien Nummern.stromstoßempfänger gefunden, s0 kommt in normaler Weise über seinen Schaltarm c ein Relais Tvw zur Erregung und schaltet. durch Schließen der Kontakte I74tvw und 176 tvw die Sprechadern der Verbindungsleitung VL auf den erreichten Nummernstromstoßempfänger ,durch. Hierbei wird in üblicher Weise,durohöffn@:n,der Kontakte 173 tvwund 175tvw die Anrufeinrichtung abgeschaltet. Der anrufende Teilnehmer sendet nun zum Aufbau der gewünschten Verbindung durch: Betätigung seiner Nummernscheibe Stromstöße über die Verbindungsleitung VL aus, d. h, er unterbricht den über die beiden Adern der Verbindungsleitung verlaufenden Stromkreis des Relais J i in, der Übertragung. Das Relais U i an der Abzweigstelle bleibt während dieser Leitungsunterbrechilngen, da seine Wicklungen I und II nach Schließen des Kontaktes i i u i .durch einen entsprechend bemessenen Kondensator Ko i überbrückt sind, erregt, während das Relais 11 in der Übertragung diesen Leitungsunterbrechungen folgt. Mit der ersten Aberregung des Relais J i wird das Relais V infolge Öffners des Kurzlschlusses am Kontakt 266 i i in einem über das Relais C verlaufenden Stromkreis erregt. Die auf das Relais J i wirkende Stromstoßsendung beeinflußt mittels des Kontakts 135 i r Idas nach Schließen dm Kontakts 1n9 q angeschaltete Mitlaufwerk Dmw zur Richtungsausscheidung aber Erde, Batterie, Wi27, 121 g, Dmw, i29 q, 135 i 1, 134 t, 136 p i, kw 2 auf Segment i-i i, Ende. Außerdem wenden du-roh das stoßweise Öffnen des Kontakts 165 i i Stromstoßempfangsrelais zur Einstellung des jeweils erreicht,--n Nummernstromstoßempfängers beeinflußt, um eine Einstellung desselben herbeizuführen. Besteht die erste Stromstoßreihe nicht aus vier Stromstößen, d. h. wird eine abgehende Verbindung gekennzeichnet, so kommt das Relais Q, welches sich während der Stromstoßreihe über den Kontakt 235 v hält, infolge Aberregung des Relais h .und Fehlen eines anderen Haltekreises zur Aberregung; es führt durch Schließen des Kontakts 255 q eine Erregung des Relais O herbei über Erde, Batterie, O, 256f, 255q, 257z, 258c, Erde. Durch Öffnen der Kontakte i63 o und 1830 werden die Wicklungen I, II und. III des Relais J i von der a- und b-Ader der Verbindungsleitung VL abgeschaltet; außerdem werden diese Adern durch Schließen der Kontakte 1640 und 182o auf die hier nicht gezeigte Speisebrücke des dem Vorwähler VW- nachgeordneten Nummernstromstoßempfängers galvanisch durchgeschaltet, so daß die Speisung des anrufenden Teilnehmers und Erregung des Relais U i von dieser Speisebrücke aus erfolgt. Durch Schließen des Kontakts 265 i 1 wird infolge Kurzschluß des Relais C auch dieses Relais zur Aberregung gebracht. Das Relais O wird über die Kontakte 263 c, 262 b und 26ö o weiter gehalten.
  • Das Ersatzschaltbild für die Speisung des anrufenden Teilnehmers entspricht hierbei im wesentlichen der Fig. i a, in der Dwy dem Wählerrelais, -Gl der Glimmlampe, G idem Gleichrichter entspricht und A und B die Speisebrückenrelais sind. Der mit dem. Wählerrelais Dwr in Reihe liegende Gleichrichter G .riegelt hierbei den Sprechstrom ab. Dies erkennt man aus folgendem: Nimmt man.an"daß die Stromspannungskurve des Gleichrichters den in der Fig. i b gezeigten Verlauf hat, so nimmt, wenn der Gleichrichter in .der Durchlaßrichtung an einer Sprechader liegt, also eine positive Vorspannung erhält, mit steigender Spannung der durch den Gleichrichter fließende Strom zu. Bei einer bestimmten, der Teilspannung aus der Speisebatterie entsprechenden positiven Vorspannung fließt also ein bestimmter Strom durch den-Gleichrichter. Treten jetzt infolge des Sprechstromes Spannungen gemäß der Kurve a auf, so schwankt der durch den Gleichrichter fließende Strom in einer in der Kurve a! gezeigten Form: Wird der Gleichrichter über einen Kondensator gleichgültig in welcher Richtung angelegt, so daß er also keine Gleichstromvorerregung besitzt, so fließt durch den Gleichrichter kein Strom. Treten jetzt :die Spannungswechsel des Sprechstroms gemäß der Kurve b auf, so wird die eine Halbwelle von dem Gleichrichter nicht durchgelassen, während, die andere Halbwelle gemäß den Kurvenstücken b' in der Durchlaßrichtung durch den Gleichrichter fließt. Wird der Gleichrichter in der Sperrichtung des Speisestroms angeschaltet, so daß er also gemäß der Teilspannung eine negative Vorspaninung erhält, so treten im Gesprächszustand Spannungsschwankungen gemäß der Kurve c auf. Diese veranlassen aber, da die Stromspannungskurve des Gleichrichters in der Sperrichtung nur sehr wenig gegenüber der Spannungsnullinie geneigt ist, praktisch keinen Stromfluß durch den Gleichrichter. Daraus erkennt man, daß in diesem Fall keine Halbwellen dein Sprechstroms durch den Glei.chridhter zur Ende abfließen. Der Sprechstrom, ist also abgeriegelt.
  • Legt nach Gesprächsbeendigung der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auf,, so kommen die hier nicht gezeigten Speisebrückenrelais des dem Vorwähler VW nachgeordneten Nu mmernstromstoßempfängers zur Aberregung und veranlassen in üblicher Weise durch Stromverstärkung eine Zählung über den Schaltarm c des Vorwählers VW. Hierdurch wird, da über den Schaltarm kw3, der auf dem Kontakt i i steht, der Zähler Zd r des an, rufendenTeilnehmers angeschaltet ist, dieser Zähler in Reihe mit dem Zählübertragungsrelais Zü entsprechend der Zählstromstoßsendung beeinflußt. Außerdem kommt ein Stromstoßkreis über. die Verbindungsleitung VZ in Abhängigkeit von der Beeinflussung des Zählübertragungsrelais Zü, welches über den Kontakt 268 zü das Relais H und damit die Anschaltung der Kondensatoranordnung Ko6-Ko7 steuert, in folgendem Stromkreis zustande: Erde, 98n, 114h, K07, Wi a2, 7-9, i r3 z, 8-6, iioh, Ko6,. Wi2.i, 103h, 3-5, io8t, 99n, 96zü, Wi 2o, a(VL), a(ZL r), 2 r 1, 3 q i, 14wri, a(AL i); S i I, II Gleichrichter, GA i, b(AL i), G 2, U i II,, io u i, b (ZZ i), b (VZ), 162 zü, Erde. In .diesem Stromkreis wird der Gebührenanzeiger GA i entsprechend der Wertigkeit der Verbindung betätigt. Nach dieser Stromstoßsendung wird das Relais U r an der Abzweigstelle ZL i stromlos. Nach dieser Zählung erfolgt in üblicher Weise eine Auslösung des Vorwählers VW durch Stromloswerden des Relais Tvw. Das über die Wicklung II erregt gehaltene Relais F wird nach Rückkehr des Vorwählers VW in die Ruhelage über den dann auf dem Kontakt o stehenden Schaltarm c des Vorwählers VW abgeworfen. Nach Schließen des Kontaktes 125 f kommt in dem schon eingangs bei einem Anruf erwähnten Stromkreis das Relais X zur Erregung und veranlaßt eine Erregung des Relais K, des Kennzeichnungsschaltwerkes Dkw, des Relais H und, des Relais Y, so daß, wie beim Aufbau einer Verbindung die Wählerrelais über die U=Ader- durch das einsetzende Wechselspiel dieser Relais Plusstromstöße erhalten. Das Wechselspiel der genannten Relais setzt sich so länge- fort, bis das Xennzeichnungsschaltwerk Dkw in der Übertragung: die Ruhelage erreicht, also der Schaltarm kw2 das' .Segment i-ii verlassen hat. Dann kommt ein, Erregerstromkreis für das Mitlaufwerk Dmw zustande über Erde; Batterie, Wi27, i2 i g, Dmw, 128q, 13i k, 269y, mw 2 auf Seg-Ment 1-i 1, 14o d, kw i in Stellung o, Erde. Im Wechselspiel mit dem Relais Y, welches über seine Wicklung II und den, Kontakt 116 dmw beeinflußt wird,:. .wirst das Mitlaufwerk Dmw so fange beeinkflußt, _ bis der Schaltarm mw2 die Stellung o erreicht. Da das Kennzeichnungsschaltwerk und das Mi.tlaufwerk -die Ruhelage erreicht haben, werden ,dpa. Relais B (B bisher über mw 2 gehalten) und O aberregt. Nach der letzten Erregung des Relais Y ist- das Relais M erregt über Erde, Batterie, Wi i91 kw- z auf Kontakt o, 2o6 k, 204 d, Zoo y, M I, Erde. Für das Relais, M wird ein starker Dämpf ungskreis über den Kontakt 203 m und den Kondensator K0 5 geschlossen. Nach Aberregung des Relais B kommt das Relais N über seine Wicklung I und die-Kontakte 2i0 c, 2o9 b und oi i m zur Erregung. Hierdurch -wird nach Aberregung des Relais Y und Erregung des Relais X (14i y, 143 va) und H (252 m, 251 0, 249x), falls das Wählerrelais Dwri sich noch außerhalb der Ruhelage befindet, also' noch die Glimmlampe Gl i im Stromstoßkreis liegt, ein Erregerstromkreis für das Relais S geschlossen, der .verläuft über Erde, S, 100n, 108 t, 5-3, 103 h, Wi2i, .:,Ka 6, i io h, 6-8, 113z, 9-7, Wi 22, K07, ,141z, -974,=,g5zü, 94v i; b (VL), b (ZLa), Dwr i, 9r z., 8u i, 6wx i, Gl i, Erde. In diesem Stromkreis kemmtdasRelais S zur Erregung und veranlaßtdurch Schließen des Kontakts 151. s in Reihe mit seiner Wicklung II eine Erregung der Wicklung I des Relai-s Y, so däß durch Kurzschluß der Wicklung I des ReläisS über den Kontalct,104y der an die b-Ader angelegte Minusstrom!s.toß so verstärkt wird, daß das Wählerrelais Dwr i beeinflußt wird -und um einen weiteren Schritt fortschaltet. Diese Fortschaltung setzt. sich unter jedesmaligem Prüfen durch das Relais S so lange fort, bis an Stelle der Glimmlampe. Gl i infolge Öffners des Kontakts 6wr i der Gleichrichter Gi in dem Prüfstromkreis des Relais S liegt, also die- Ruhelage erreicht ist. Jetzt kann .das Relais S nicht mehr erregt werden. Es erfoligt keine weitere Aussendung vfon Minusstromstößen. Somit werden dann auch ,dieRelaisM und N stromlos. Sämtliche Einrichtungen befinden sich wieder in der Ruhelage.
  • Will der anrufende Teilnehmer keine abgehende Verbindung herstellen, sondern eine Verbindung zu einem -Teilnehmer einer Abzweigstelle der Verbindungsleitung VL, so wählt er zunächst die Kennziffer 432. Durch die erste aus vier Stromstößen bestehende Stromstoßreihe gelangt der Schaltarm mw i des Mitlaufwerkes Dmw auf den Kontakt 4. Über diesen Kontakt kommt nach Aberregung d--.s während jeder Stromstoßrei!he erregten Relais V ein Haltestromkreis für .das Relais Q zu-- stande. Dieser verläuft über Erde, Batterie, Hi I, Wi 25, 232 h I, mw i auf Kontakt 4, 237 i i, 236v, Q, 241 q, 242C, Erde. In diesem Stromkreis kommt auch eine Erregung des Relais H i in. erster Stufe zustande, so daß durch Schließen des Kontakts 233h1 über den Widerstand Wi25 und die Hilfswicklung III ein Haltekreis .geschlossen und über den Kontakt 2221a I eine Erregung des Relais H i in der zweiten Schaltstufe über den Kontakt 7 vorbereitet wird. Durch die nächste, aus drei Stromstößen bestehende Stromstoßreihe erfolgt eine Fortschaltung des Mitlaufwerkes auf den Kontakt 7, über den nach Stromloswerden des Relais h ein Haltekreis für das Relais Q und eine Erregung des Relais H i über seine Wicklung I und II in der zweiten Schaltstufe zustande kommt. Durch Öffnen des Kontakts 232 h i wird der Kontakt 4 freigeschaltet, während. durch Schließen des Kontakts 23o h I eine Erregung für das Relais G über den Kontakt ik vorbereitet wird, die nach Wahl der dritten, aus zwei Stromstößen b«stehenden Stromstoßreihe über den Kontakt ik unter Aufrechterhaltung der Erregung des Relais Q eintritt. Durch Schließen des Kontakts 2149 wird hiernach ein Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais G und ein Erregerstromkreis für die Wicklung I des Relais D geschlossen. Durch Öffnen des Kontakts 168g wird die Hilfsbrücke zwischen den, Sprechadern hinter der Abriegelungsstelle aufgetrennt, so daß der Vorwähler VW und die ,nachgeordneten, bereits eingestellten Numrnernstromstoßempfänger ausgelöst werden. Das Relais Tvw wird stromlos, so daß der Vorwähler VW in, die Ruhestellung zurückläuft. Nach Erreichen der Ruhelage wird das Relais Tvw von neuem erregt über Erde, Batterie, Tvw I-II, Zii, C in Stellung o, Tvw 11I, 216f, 2259, Erde. Das Relais F wird über seine Wicklung I weiter gehalten. Durch die letzte, beispielsweise aus fünf Stromstößen zur Auswahl des gewünschten Teilnehmers ausgesandte Stromstoßreihe werden, da der Kontakt 122 g geschlossen ist, das Mitlauf werk Dmw und das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw in Reihe beeinflußt über Erde, Batterie, Dkw, I22 g, Dmw, I29 q, 135 i i, 1344 I36 p i, kw 2 auf Segment I-1 i, Erde. Durch diese fünf Stromstöße gelangt das von dem Kontakt ik aus fortgeschaltete Mitlaufwerk auf den Kontakt 2 und das Kennzeichnungsschaltwerk, welches entsprechend dem anrufenden Teilnehmer auf dein Kontakt i i gestanden hat, auf den Kontakt 4. Nach Beendigung der Stromstoßreihe kommt das Relais Q, da das Relais h nach jeder Stromstoßreihe aberregt wird, ebenfalls zur Aberregung und führt über den Kontakt 255 q eine Erregung des Relais O herbei. Durch Öffnen der Kontakte 163 0 und 183,0 werden die Wicklungen I, II, III,des Relais 11 von,den Adern der Verbindungsleitung abgeschaltet. Durch Schlie- i ßen des Kontakts 212 q kommt eine Erregung des Relais U zustande über Erde, Batterie, U, 2i2 q, 213p1, 214g, 215-c, Erde. Durch Schließen des Kontakts 158u werden die Wicklungen I und II des Relais Ji wieder an die a-Ader der Verbindungs- i leitung VZ angelegt. Nach Schließen des Kontakts 146u erfolgt eine Erregung des Relais. X über Erde, Batterie, X, 14I y, 142n, 146u, 1344 z36 p i, kw 2 auf Segment i-i i, Erde. Nacheinander werden nun wieder die Relais X, K, H und Y zur Erregung gebracht, so daß nicht nur das Kennzeichnungsschaltwerk und das Mitlaufwerk in Reihe (über 1344 130 u, 132 k, I28 q), sondern auch .durch Ausisendung von Plusstromstößen du@rch.die Kondensatoranordnung Ko 6/K07 die Wählerrelais an der b-Ader der Verbindungsleitung VL beeinflußt werden. Hierbei wird das Wählerrelais Dwr i an der anrufenden Abzweigsteile nicht mit betätigt, da mit dem ersten Stromstoß, der über die b-Ader der Verbindungsleitung TL ausgesandt wird, über den noch geschlossenen Kontakt 7u i des noch kurze Zeit infolge seiner Verzögerung gehaltenen Relais U i die Wicklung I des Relais R i beeinflußt wird und durch Öffnen des Kontakts -9 r i nach Aberregung des Relais U i .den Stromkreis für das Wählerrelais Dwr i unterbricht. Das Relais R i legt sich mach Schließendes Kontakts i r i mit seiner Wicklung II über die a-Ader .der Verbindungsleitung TL und die an diese über die Wicklungen I und II des Relais J i am Kontakt 158u angelegte Batterie in einen Haltekreis. Das Relais Q i ist hierbei über denGleichrichter G4kurz.geschlossen. Der anrufende Teilnehmer ist jetzt mit den Teilnehmeradern von der Verbindungsleitung abgeschaltet. Das Kennzeichnungsschaltwerk, das Mitlaufwerk und die Wählerrelais laufen so lange, bi!s das Kennzeichnungsschaltwerkt den Kontakt o erreicht hat. In dieser Schaltstellung kommt eine Erregung des Relais T zustande über Erde, Batterie, Wi 1 9, kw i in Stellung o, 2o6 k, 2o51,, TI, 2I2 q, 2I3 p I, 214g', 215c, Erde. Durch Öffnen des Kontakts 134t wird ein weiteres Wechselspiel der Relais X, K, H und Y und damit eine weitere Stromstoßsendung verhindert.-Durch Öffnen des Kontakts i8ot wird die mit ihrem. Minuspol über die Wicklungen I und II des Relais J i an der a-Ader liegende Batterie abgeschaltet. Der Kontakt 1o7 t wird geschlossen. Gleichzeitig mit dem Schließen des Stromkreises für das Relais T erfolgt am Kontakt 25o k die Öffnung des Stromkreises für das Relais H. Nach dem Abfall des Relais H werden die Kondensatoren Ko 6 und K07 geladen. Das gleichzeitig mit dem Relais K am Kontakt i56 x ausgeschaltete Relais Y hat eine solche Abfallverzögerung, daß seine Kontakte erst nach dem Abfall des Relais H die Ruhelage einnehmen. Es wird dann ein neuer Stromkreis für das Relais H geschlossen: Erde, 253 m, 30o k, 301 t, 302y, 303p1, H, Batterie, Erde. Die Ladestromkreise für die KondensatorenKo6, K07 werden unterbrochen. Beide Kondensatoren werden in Reihe an die a-Ader der Verbindungsleitung angelegt und es wird - ein Plusstromstoß. ausgesandt, durch welchen das Relais Q !i erregt wird: Erde, 98c, 114h, Ko 7, Wi 22, 7-9, 1132, 8-6, i i o k, Ko 6, Wi24 103 h, 3-5, 107t, io6p1, 178b, 161x, 160m, Wi 16,i 59p 1, 157v 1, a von VL, a von ZZ i, i r i, G 3, Q 1 1, Erde. Durdh Schließen -des Kontakts 4 q i wird die abgeschaltete a-Ader der Anschlußleitung AL i über die Wicklung II .des Relais Q i an die b-Adb.--r der Abzweigstelle ZZ i und .damit an d-ie b-Ader der Verbindungsleitung TL angeschaltet; dieser Haltestromkreis verläuft über den Widerstand Wi 15, den Kontakt 179 t und die Wicklungen I und II des Relais J i. Das Relais R i wird, da ein seinem Haltestrom entgegengerichteter Strom .über die a-Ader der Verbindungsleitung TL fließt, ab-erregt. Da der Kontakt 133 t geschlossen ist, werden das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw und das Mitlaufwerk Dmw in Abhängigkeit von der stoßweisen Erregung der Wicklung II des Relais Y (116dmw) erregt, und zwar so lange, bis,der Schaltarm mw 3 den nach Kennzeichnung einer Internverbindung belegten Kontakt ik erreicht hat. Dann kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, P i, ik, mw 3, 92 t, 93 c, Erde. Durch Schließen des Kontakts 244p i kommt das Relais R über seine Wicklung I zur Erregung und veranlaßt durch Schließen des Kontakts 197r die Aussendung des Rufstroms über Wi 18, 197 r, 195 an I, Z, 19z z und die a-Ader der Verbindungsleitung VL zum gewünschten Teilnehmer, welcher durch einen dem Kontakt 14wr I entsprechenden Kontakt seines Wählerrelais an die a-Ader der Verbindungsleitung angeschaltet ist. Durch die Fortschaltung des Kennzeichnungsschaltwerkes mit dem Mitlaufwerk bis zum Erreichen des Kennzeichnungskontakts ik steht nunmehr das Kennzeichnungsschaltwerk mit seinem Schaltarm kw3 wieder auf dem nach Anschaltung des anrufenden Teilnehmers erreichten Kontakt, d. h. es i-st wieder der dem anrufenden Teilnehmer entsprechende Zähler Zä i über den Schaltarm kw 3 angeschaltet. Fällt inzwischen, da der Kontakt 213 p I geöffnet ist, das Relais D ab, während sich das Relais T über seine Wicklung II hält, so wird durch Öffnen des Kontakts 246 d das Relais R aberregt und nach Schließen des Kontakts 245 d seine Erregung von einem io-Sekunden-Schalter abhängig gemacht, so daß die weitere Rufaus.sendun.g alle io Sekunden erfolgt.
  • Meldet sich der gewünschte Teilnehmer, so wird über seine Teilnehmerschleife das in dem über die a-Ader verlaufenden Rufstromkreis liegende Relais Z zur Erregung gebracht; eine weitere Rufsendung ist durch- Öffnen des Kontaks 243 z verhindert. Die Relais T und O fallen durch Öffnen des Kontakts257z-ab. Nach dem Schließen der Kontakte II2z, 314z, io8t wird aus der Kondensatoranördnung ein Plusstromstoß über Erde, 98n, 314z, 115h, Ko7, Wi22, 7-9, 112z, 101 d, 3--5, IOS t, 99n, 95 zü und 94V I über die b-Ader der Verbindungsleitung gegeben, so daß hierdurch der Gebührenanzeiger GA i des anrufenden Teilnehmers beeinflußt wird über b-Ader der Verbindungsleitung VZ, b(ZLI), QIII, 4q1, 14wrI, a(ALI), SII-II, Gleichrichter, GA i, b (AL I), G 2, 12 u i, Erde. Das Relais Q i wird abgeworfen. Der Gebührenanzeiger des gewünschten Teilnehmers wird nicht beeinflußt, da dieser an der a-Ader der Verbindungsleitung VZ liegt. Der Zähler Zä i des anrufenden Teilnehmers wird über Erde, WZ 12 und :218t beeinflußt. Durch Schließen des Kontakts 193 z kommt nach Öffnen d@@!aKontakts 19i o eine Erregung .des Relais D zustande über Erde, Batterie, Wi 17, 194 r, Z, 193 z, D 1I, igoc, Erde. Nunmehr ist der Zählstromstoß durch Öffnen des Kontakts ioi d beendet. Nach Schließen des Kontakts 18o t liegt die Batterie über die Wicklungen I und II des Relais J i wieder an der a-Ader der Verbindungsleitung VL, während nach Schließen des Kontakts 187t die Erde über die Wicklung III des Relais J i wieder an die b-Ader angelegt ist. Die galvanische Durchschaltung der Sprechadern ist infolge öffnens der Kontakte i6q.o und i82 o aufgehoben. I\Tunmehr kommt über die Schleife des anrufenden. Teilnehmers das Relais U i seiner Abzweigstelle über die Wicklungen des R,elais J i wieder zur Erregung, außerdem wird .das. entsprechende Relais des gewünschten. Teilnehmers über dessen Teilnehmerschleife zur Erregung gebracht.
  • Legen .nach Gesprächsbeendigung beide Teilnehmer ihre Hörer auf, so wird durch die Schleifenunterbrechung die Auslösung des Verbindungsaufbaues in der schon oben an Hand einer abgehenden Verbindung beschriebenen Weise herbeigeführt-.
  • Zur Herstellung ankommender Verbindungen sind die Verbindungsleitungen über die Zugänge a, b, c erreicht. Unter anderem kommt das Relais An zur Erregung und schaltet über seine Kontakte 87 an bzw. i i9 an die Relais R (II) und h i in einen Erregerkreis ein. Nach Schließen des Kontakts 171 v i kann das Relais J2 durch die ankommenden Nummernstöße betätigt werden und dadurch über den Kontakt i2612 das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw zur Einstellung bringen. Nach Ablauf der Stromstoßreihe wird das Relais V i, da der Kontakt ii8i2 geöffnet bleibt, nicht mehrgehalten. Das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw läuft unter Stromstoßsendung (X, K, H, Y) aus der Kondensatoranordnung zwecks Beeinflussung der Wählerrelais über die b-Ader in. die Nullstellung. In dieser Stellung kommt das Relais P über die Kontakte 9o h und 9i k zur Erregung und veranlaßt durch Erregung des Relais P i (II) über .den Kontakt 85 P eine Stillsetzung des Kennzeichnungaschaltwerkes Dkw W6P 1 geöffnet). Damit unterbleibt eine weitere Stromstoßsendung. Durch Öffnen des Kontakts 84.P 1 wird das Relais R (II) ausgeschaltet, so daß die ankommenden Sprechadern an den Kontakten 17o r und 172 r angeschaltet werden. Der gewünschte Teilnehmer wird auf irgendeine Weise gerufen und beim Melden desselben der Verbindungsaufbau durchgeschaltet. Nach Gesprächsschluß erfolgt die Auslösung in der schon beschriebenen Weise.
  • Ist der anrufende Teilnehmer nicht an eine Abzweigstelle der Fig. i angeschlossen, sondern ist seine Abzweigstelle gemäß der Fig.2 geschaltet und sind in der Übertragung der Fig. 5 dementsprechend die Punkte i mit 2, 3 mit q. und 6 mit 7 verbunden, so ist der Verbindungsaufbau abgehender und ankommender Verbindungen der gleiche, wie dies oben erläutert ist; auch bei der Herstellung interner Verbindungen laufen die erforderlichen Schaltvorgänge bis zur Rücksendung der zur Auswahl des gewünschten Teilnehmers dienenden Stromstoßreihe in der oben für die Fig, i geschilderten Weise ab. Es sollen daher hier nur die unterschiedlichen Vorgänge erläutert werden.
  • Durch den ersten Plusstromstoß bei Rücksendung der Stromstöße wird, da das, Relais U2 über die Schleife des anrufenden Teilnehmers erregt ist, das über dem Kontakt :2i u2 an der b-Ader liegende Relais R2 erregt. Das. Relais R2 legt sich mit seiner Wicklung III in einen Haltekreis über Erde, Batterie, J i I, II, i8ot, 178b, 161x, i6om, Wi16, 158u, I57711, a(VL), a(ZL2), 16wr2, 17u2, R2III, 31r2, 30r2, 32z2, a(ALZ), GE2, Tni, GE2, b (AL 2), 35z2, U 2 I, :26r2, Erde. Der anrufende Teilnehmer Tn i' ist somit von der b-Ader der Verbindungsleitung abgeschaltet, während über diese die Aussendung von Plusstromstößen zur Einstellung der Wählerrelais erfolgt; das Wählerrelais Dwr2 der anrufenden Abzweigstelle ist abgeschaltet. Inzwischen laufen in der Übertragung die schon an Hand der Fig: i beschriebenen Vorgänge ab. Kommt das Relais T bei Erreichen der Nullstellung durch das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw zur Erregung, so wird durch Öffnen des Kontakts. i8ot das Relais. U2 stromlos, während sich das durch Kurzschluß seiner Wicklung II verzögerte Relais R2 noch einige Zeit hält, um sich dann nach Schließen des Kontakts 18 u 2 @in Beinen anderen Haltekreis zu legen, über Erde, Batterie, 11 I, 1I, 179t, Wii5, b(hL), b(ZL2), Z2I, i8zs2, R2III, 3i r2, 30r2, 32z2; a(AL2), GE2-, Tni', GE2, b(AL2), 3522, U2I, 26r2, Erde. Das Relais U2 spricht in diesem Stromkreis nicht an. Wie schonbeschrieben, laufennundasKennzeichnungsschaltwerk und .das Mitlaufwerk :so lange weiter, bis das Mitlaufwerk den vorher bei Kennzeichnung,der internen Verbindung belegten Kontakt ik erreicht hat. Dann erfolgt nach Erregung der Relais P i und RdieAussen@dung des Rufstroms, worauf dann beim Melden des gewünschten Teilnehmers das Relais Z in der Übertragung zur Erregung kommt. Durch Schließen des Kontakts i81 z kommt eine Stromverstärkung in dem über die b-Ader verlaufenden Haltestromkreis des Relais RZ zustande, so daß das in diesem Stromkreis liegende Relais ZZ der anrufenden AbzweigstelleZL2 erregt wird, um durch Schließen des Kontakts 3q.22 die b-Ader der Anschlußleitung AL2 mit der b-Ader der Verbindungsleitung VL zu verbinden und die a-Ader der Anschlußleitung durch Schließen des Kontakts 3322 an Erde zu legen. Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, dessen Speisestrom über den Gebührenanzeiger in entgegengesetzter Richtung als der bisherige Haltestrom des Relais R:2 verläuft. Der Gebührenanzeiger des anrufenden Teilnehmers Tn i' wird betätigt, während der Gebührenanzeiger des gewünschten Teilnehmers, der an der a-Ader der Verbindungsleitung TL liegt, nicht betätigt wird. Außerdem wird, wie oben, der Zähler Zä i beeinflußt. Dadurch Erregung des Rel;ajis Z die Relais 0 und T stromlos werden, wird die Batterie über die Wicklungen I und II -des Relais 11 wieder an die a-Ader und die Erde über .die Wicklungen III der Relais J i wieder an die b-Ader angeschaltet. Da das Relais D nach Aberregung des Relais 0 wieder erregt ist,- die Zählspannung von der b-Ader am Kontakt 184d abgeschaltet. Die Relais Z 2 und R 2 an der anrufenden Abzweigstelle sind stromlos geworden, so daß wieder eine übereinstimmende Zusammenschaltung der Leitungsadern erfolgt, über welche nunmehr das Relais U2 ansprechen und die Durchschaltung vollenden kann. Beide Teilnehmer können dann miteinander sprechen. Die Auslösung nach Gesprächsschluß erfolgt, wie zu der Fig. i beschrieben ist.
  • Ist an die anrufende Abzweigstelle nicht eine Einzelanschlußleitung angeschlossen, sondern eine Gruppe von Anschlußleitungen, wie dies, beispielsweise die. Fig. 3 zeigt, so ist der Aufbau abgehender und ankommender Verbindungen mit Hilfe der Übertragung, in welcher der Punkt 3 mit 5, 6 mit 8 und 7 mit 9 verbunden. ist, im wesentlichen derselbe, wie bei einer Abzweigstelle mit einer Einzelanschlußleitung (Fig. i und ?-); unterschiedlich ist hierbei nur, daß noch ein weiteres Wählerrelais; also außer dem Wählerrelais Dwr3 zur Anschaltung des anrufenden Teilnehmers noch das Wählerrelais Dwr4 eingestellt wird, um gegebenenfalls den Aufbau einer internen Verbindung zu einem Teilnehmer der gleichen Abzweigstelle zu ermöglichen. Demzufolge wird durch den ersten Plusstromstoß bei Rücksendung -der zur Auswahl des gewünschten Teilnehmers dienenden. Stromstoßreihe durch Erregung des. Relais R3 über die b-Ader nur das Wählerrelais. Dwr 3 am Kontakt 40r3 abgeschaltet, während das Wählerrelais Dwr4 durch die Stromstöße eingestellt wird. Das über die b-Ader erregte Relais R3 legt sich nach Schließen des Kontakts 48 r 3 (Relais U 3 ist durch Öffnen des Kontakts 49r3 stromlos geworden.) über die a Ader der Verbindungsleitung VZ und die an diese über die Wicklungen I und II des Relais J i am Kontakt 158u angelegte Batterie in einen Haltekreis. Das Relais Q 3 ist hierbei über den Gleichrichter G 8 kurzgeschlossen. Der anrufende Teilnehmer ist jetzt mit beiden Teilnehmeradern von der Verbindungsleitung abgeschaltet. Das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw, das Mitlaufwerk Dmw und die Wählerrelais, außer dem Wählerrelais Dwr3, aber mit dem Wählerrelais. Dwr4 laufen so lange, bis das Kennzeichnungs,schattwerk Dkw den Kontakt o erreicht hat. Es sind dann folgende Schaltschritte ausgeführt worden: Nimmt man an, da3 der an den Kontakt 2 des Wählerrelais Dwr 3 angeschlossene Teilnehmer Tn io angerufen hat, so haben sämtliche Wählerrelais (auch Dwr3 und Dwr4) sowie das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw nach Anschaltung des anrufenden Teilnehmers Tn io den Kontakt 2 erreicht. Durch die dann folgende Kennzeichnung der Internverbindung ist das Mitlaufwerk auf den Kontakt ik (9) gelangt, worauf durch die Kennziffer des gewünschten Teilnehmers, der z. B. an den Kontakt i i angeschlossen sein mag und dessen Kennziffer die Ziffer i ist, infolge gleichzeitiger Einstellung das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw auf den Kontakt 3 und das Mitlaufwerk Dmw auf den Kontakt io gekommen sind. Da -jetzt eine Rücksendung von Stromstößen bis zum Er=reichen der -Ruhestellung durch das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw -erfolgt ist,- also während neun Schaltschritte,. so sind die Wählerrelais (außer Dwr3), da sie von dem-Kqntakt 2 aus, fortgeschaltet sind, auf den Kontakt i i gelangt, an den am Wä:hlerrelais.Dwy4 der gewünschte Teilnehmer angeschlossen ist. Das, Mitlaufwerk Dmw .isst hierbei auf :den Kontakt 7 gekommen.
  • Da in der Schaltstellung o des Kennzeichnungsschaltwerkes Dkw, wie an Hand der Fig. i erläutert ist, das- Relais T zur Erregung kommt, wird eine weitere Stromstoßsendung verhindert, während durch Öffnen des Kontakts, i8ot die über Wicklungen I und II des Relais J i angelegte Batterie abgeschaltet wird. Das Relais H i wird am Kontakt 301 t eingeschaltet. Nach Schließen der Kontakte io7t, io3h, iioh und 114h ist die Kondensatöran.ondnung Ko 6, K0'7, an (die a-Ader der Verbindungsleitung TL angeschaltet und das Relals Q 3 spricht ,an: Erde; 98 n, 114 h, KO 7; Wi 22, 7-9, 113z, 8-6, 1io.h, Ko6, Wi2i, 103h, 3-5,.107t, io6p i, 178b, 16i x, 160m, Wi i6, 158u, ä(VL), a(ZL3), 47m3, 48r3> G7, 031, Erde. Durch Schließen des Kontakts 5 i q 3 wird die abgeschaltete a-Ader der Anschlußleitung AL 3 über die Wicklung II des Relais Q 3 an die .b-Ader der Abzweigstelle ZL3 und damit an die. b-Ader der Verbindungsleitung TL angeschaltet. Dieser Haltestromkreis verläuft über den Widerstand. Wi 1 5, den Kontakt i79 t und die Wicklungen I und II des. Relais 11. Das Relais R3 wird, da ein seinem Haltestrom entgegengerichteter Strom über die a -Ader fließt, aberregt.
  • Nach Schließen des Kontakts. 133 t werden nun das. Kennzeichnungss;chaltwerk Dkw und das Mitlauf werk Dmw, wie schon früher beschrieben, so lange fortgeschaltet, bis das Mitlaufwerk Dmw, das, wie vorher gezeigt, auf dem Kontakt 7 stand, den Kontakt ik (9) erreicht. Hierzu sind zwei Schaltschritte nötig, sso daß also das vom Kontakt o aus fortbewegteKennzeichnungsschaltwerlcDkwauf den : Kontakt 2 gelangt, an den der dem anrufenden Teilnehmer Tn io entsprechende Zähler Zä io angeschlossen. ist. Da nun über den auf dem Kontakt ik stehenden Schaltarm mw3 des Mitlaufwerkes Dmw das Relais P i erregt wird; kommt nach Schließen. des Kontakts 244p i das Relais R über seine Wicklung I zur Erregung und veranlaßt durch Schließen des Kontakts 197 r die Aussendung des Rufstroms. Dieser verläuft über Erde, Batterie, Wechselstromquelle, Wi i8, 197r, i95 an i, Z, 192z, i57 u i, . a(hL), a(ZL3), 47m3, 49r3, 53s3 awr4 auf Kontakt i i, Teilnehmerschleife des- gewünschter. hier nicht gezeigten Teilnehmers, bwy4 auf Kontakt i i, 59 q 3, M 3 h 45 M 3, Erde. Fällt iinzwis-chen, da der -Kontakt 2m3 p i geöffnet ist, Idas Relais D ab, während sich das Relais T über seine Wicklung II hält, so wind durch Öffnen des Kontakts 246 d da:s Relais R aiberregt :und nach Schließendes Kontakts 245 d seine Erregung von einem io-Sekunden-Schalter abhängig gemacht, .so daß alle .io Sekuniden weiter gerufen wird. --Meldet'sich der gerufene Teilnehmer, so kommen in dein Rufstromkreis oder über Erde, Batterie, Wi i7, 194r, die Relais Z in der Übertragung und M3 an der AbzweigstelleZL3 zur Erregung. Eine weitere Rufsendung ist durch Öffnen, des Kontakts 243 z verhindert. Nach Schließen des. Kontakts 112 z wird aus der Kondensatoranordnung ein Plusstromstoß gegeben über Erde, 98n, 314z, i i 5 h, K07, Wi 22, 7-9, 112z, 101d, 99n, 95 zü, 94v i, b (VL), b (ZL 3), 42 m 3, S 3, G 13, Erde. Hierdurch kommt das Relais S3 zur Erregung, so daß nach Schließen des Kontakts 56s3 -der Plusstromstoß sich weiter auswirkt über b(ZL 3), Q 3 1I, 51 q 3, awr 3 auf Kontakt 2, a(AL3), S 3', I, 1I, Gleichrichter, GA 3, b(AL3), bwr3 auf Kontakt?, 56s3, Erde. Der Gebührenanzeiger GA 3 des anrufenden Teilnehmers Tn io wird hierdurch beeinflußt, während der Gebührenanzeiger des gewünschten Teilnehmers, der an der a-Ader der Abzweigstelle ZL3 liegt, nicht betätigt werden kann. Das. Relais Q 3 wird durch den Stromfluß über seine Wicklung 11 abgeworfen. Der Zähler Zä io des anrufenden Teilnehmers wird über Erde, Wi 12 und 218 t beeinflußt.. Da durch die Erregung des Relais Z beim Melden des gewünschten leilnehmem infolge Öffnens :des Kontakts. z57 z die Relais Q und T .aberregt sind, wird :das Relais D durch Öffnen des Kontakts igi o wieder erregt; es beendet den Zählstromstoß durch Öffnen des Kontakts ioi d; dadurch wird auch das Relais S3 stromlos. Außerdem wird die Batterie über die Wicklungen I und II des Relais I i und den Kontakt i8ot wieder an die a-Ader angeschaltet, während an die b-Ader nach Schließen des Kontäkts 187 t über die Wicklung III .des Relais I i wieder Erde angelegt wird; damit wird das Relais M 3 über die beiden parallel liegenden Teilnehmerschleifen des anrufenden und angerufenen Teilnehmers weiter gehalten. Beide Teilnehmer können miteinander sprechen. Die :galvanische Durchschaltung der Sprechadern zum abgehenden Verbindungsweg ist durch Öffnen der Kontakte 164o und i82o aufgehoben. Die Auslösung nach Gesprächsbeendigung erfolgt durch Hörerauflegen beider Teilnehmer in der schon erläuterten Weise. Da das Wählerrelais Dwrs auf dem Kontakt .2 steht, während alle übrigen Wählerrelais, ebenso. wie das Wählerrelais Dwr4, auf dem Kontakt, i i stehen, erreichen die letztgenannten Wählerrelais nach einem Schaltschritt ihre Ruhelage. Da das Kennzeichnungssehaltwerk noch nicht die Ruhelage erreicht hat, werden weitere Plusstromstöße ausgesandt, um das Wählerrelais D.wr3 in die Ruhelage weiterzuschalten.- Diese Stromstöße bewirken aber eine nochmalige Weiterschaltung der übrigen Wählerrelais, wie Dwr4. Erreicht das Kennzeichnungsschaltwerk seine Ruhelage, so 'haben die letztgenannten Wählerrelais noch nicht einen vollen Umlauf gemacht. Sie befinden, sich demnach noch nicht in der Ruhelage. Das Wählerrelais Dwr3 ist aber im der Ruhelage. Wie beschrieben, ist das Re-Jais S zusammen mit den Kondensatoren Ko 6 und KO 7 an die b-Ader angelegt. Durch Kurzschluß der Wicklung I des Relais S wird. der Minüsstromstoß über die b-Ader so verstärkt, :däß die Magnete der nicht 3n Ruhelage befindlichen Wählerrelais ansprechen und einen Schaltschritt ausführen. Auf diesen Minusstromstoß kann das Wählerrelais Dwr 3, da diesem nur der Gleichrichter G 13 vorgeschaltet ist, nicht ansprechen. Nach dem Abfall des Relais S spricht dieses erneut über die Glimmlampe der nicht in der Ruhelage befindlichen Wählerrelais an. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis sämtliche Wählerrelais die Ruhelage eingenommen'haben, da dann die Glimmlampen, wie G14, ausgeschaltet und sämtlichen Wählerrelais nur die Gleichrichter vorgeschaltet sind. Das Relais S kann dann nicht mehr ansprechen, und es erfolgt keine weitere Stromstoßsendung.
  • Ist der anrufende Teilnehmer nicht an eine Abzweigstelle der Fig.3 angeschlossen, sondern ist seine Abzweigstelle gemäß der Fig.4 geschaltet und sind in der Übertragung der Fig. 5 dementsprechend die Punkte i mit 2, 3 mit 4 und 6 mit 7 verbunden, so ist der Verbindungsaufbau abgehen-,der und @ankommen:der Verbindungen :der gleiche, wie dies an Hand der Fig. 3 erläutert ist; auch bei der Herstellung interner Verbindungen laufen die erforderlichen Schaltvorgänge bis zur Rücksendung der zur Auswahl des gewünschten Teilnehmers dienenden Stromstöße in der für die Fig.3 geschilderten Weise ab. Es, sollen daher hier nur die unterschiedlichen Vorgänge erläutert werden..
  • Durch den ersten Plusstromstoß bei Rücksendung der Stromstöße wird, da das Relais U4 über die Schleife des anrufenden Teilnehmers. Tn io' und die auf den Kontakten 2 stehenden Schaltarme awr 5 und bwr 5 des Wählerrelais Dwr 5 er- regt ist, das über den Kontakt 65 u 2 an der b-Ader liegende Relais R4 (L) erregt. Es legt sich mit seiner Wicklung II in einen Haltekreis über Erde, Batterie, 111, Il, 18o t, 178 b, .161 x, i 6o m, Wi 16, ,58u, 157v1, a(VL), a(ZL4), 68ü4, R411, 71r4, 72z4, awr 5 auf Kontakt 2, a (AL 4), GE 4, T n i ö , GE4, bwr 5 auf Kontakt 2, &1z4, U41, 75r4, Erde. Der anrufende Teilnehmer ist somit von der b-Ader der Verbindungsleitung abgeschaltet. Durch Öffnen des Kontakts 66u4 ist das Wählerrelais Dwr 5 abgeschaltet, so daß durch die zurückgesandten Stromstöße außer den Wählerrelais an den übrigen Abzweigstellen an der Abzweigstelle ZL4 nur das Wählerrelais Dwr6 fortgeschaltet wird. Das Kennzeichnungsschältwerk Dkw und das Mitlaufwerk Dmw werden gemäß den an Hand der Fi;g. i geschi:ltderten Vorgängen .mit :den Wählerrelais. so lange fortgeschaltet, bis, das Kennzeic'hnungsschaltwerk Dkw den Kontakt o erreicht. Es erfolgt jetzt wiederum eine Erregung des Relais T, ,so :daß :durch Öffnen :des Kontakts i8o t :das Relais. U4 stromlos wird, während sich das durch Kurzschluß seiner Wicklung II verzögerte Relais R 4 noch einige Zeit hält, um sich dann nach Schließen des Kontakts 69U4 in einen Haltekreis zu legen, über Ende, Batterire, T i I, 1I, 179 t, Wi 15, b(hL), b(ZL4), Z41, 69u4, 9411, 71r4, 72z4, awr5 auf Kontakt 2, a(AL4), GE4, Tn io', GE4, b (AL4), bwr5 auf Kontakte, 8i z4, U41, 75r4, Erde. Das Relais U4 spricht in diesem Stromkreis nicht an. Wie schon beschrieben, laufen das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw und das Mitlaufwerk Dmw so lange weiter, bis das Mitlaufwerk Dmw den vorher bei Kennzeichnung einer Internverbindung belegten Kontakt ik erreicht hat. Das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw hat jetzt" über seinen Schaltarm kw 3 wieder den Zähler Zä io des anrufenden Teilnehmers angeschaltet. Nach Erregung der Relais F i und R erfolgt die Aussendung des Rufstroms, welcher, wenn der gewünschte Teilnehmer an den Kontakt i i des Wählerrelais Dwr 6 angeschlossen ist, verläuft über Erde, Batterie, Wi i 8, 197r, 195 an i, Z, 192z, 157 v i, a(hL), a (ZL 4), awr 6 auf Kontakt i i, nicht gezeigte Teilnehmerschleife, bwr6 auf Kontakt 11, 79r4, Wirr, 78 dwr6, Erde. Fällt inzwischen, da der Kontakt 213 P 1 geöffnet ist, das Relais D ab, während sich das Relais T über seine Wicklung II hält, so wird durch Öffnen des. Kontakts 246d das Relais R aberregt und nach Schließen des Kontakts 245 d seine Erregung von einem io-Sekunden-Schalter abhängig gemacht. Es wird alle io Sekunden gerufen.
  • Meldet sich der gerufene Teilnehmer, so wird das Relais Z erregt. Durch Schließen des Kontakts 18i z kommt eine Stromverstärkung in dem: über die b-Ader verlaufenden Haltestromkreis. des Relais R4 zustande, so daß das in diesem. Stromkreis liegende Relais Z4 erregt wird, um durch Schließen des Kontakts 82z4 die b-Ader der Anschlußleitung AL4 mit der b-Ader der Verbindungsleitung VZ zu verbinden und die a-Ader der Anschlußleitung AL4 durch Schließen des Kontakts 73 z 4 an Erde zu legen. Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, dessen Speisestrom über den Gebührenanzeiger GA4 in entgegengesetzter Richtung als der bisherige Haltestrom des Relais R 4 verläuft. Der Gebührenanzeiger GA4 des, anrufenden Teilnehmers Tn iö wird betätigt, während der Gebührenanzeiger des gewünschten Teilnehmers, der an, der a-Ader der Verbindungsleitung liegt, nicht beeinflußt wird. Außerdem wird der Zähler Zä io, wie schon mehrfach erläutert, beeinflußt. Da durch Erregung des Relais Z die Relais O und T stromlos werden, wird die Batterie über die Wicklungen I und II des. Relais T i wieder an die a-Ader und die Erde über die Wicklung III des Relais T i an die b-Ader angeschaltet. Da das Relais D nach Aberregung des Relais O wieder erregt wird, ist die Zählspannung von der b-Ader am Kontakt 184 d abgeschaltet. Die Relais Z4 und R4 sind stromlos geworden, so daß jetzt anrufender und gewünschter Teilnehmer mit ihren a -Adern und b-Adern in entsprechender Weise an der a- und b -Ader der Verbindungsleitung TL liegen, sobald das Relais U4 über die Teilnehmerschleife wieder erregt ist. Beide Teilnehmer können dann miteinander sprechen. Die Auslösung nach Gesprächsschluß erfolgt, wie schon vorher beschrieben ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mit mehreren Abzweigstellen ausgerüsteten zweiadrigen Verbindungsleitungen und Internverkehr, bei- denen die Abzweigstellen mit Wählern zur Anschaltung einer anrufenden und Auswahl einer: gewünschten Anschlußleitung ausgerüstet :sind, dadurch gekennzeichnet, däß die Wählermagnete (Dwr i bis Dwr6) an einer zur Stromstoßsendun.g dienenden Leitungsader (b) in der Ruhelage der Wähler über Gleichrichter (G i bis G 1-5) und in der Arbeitsstellung derselben. über sprechstromsperrende Einrichtungen, (GI i bis GI 6) an Erde liegen und nach Kennzeichnung einer gewünschten Anschlußleitung derselben Verbindungsleitung wirksam werdende Schalteinrichtungen (R i, R:2, R 3; R 4) an der Abzweigstelle der anrufenden Anschlußleitung diese Anschlußleitung von der Stromstoßader (b) abschalten, worauf durch an der Abzweigstelle der anrufenden Anschlußleitting .nach Auswahl der gewünschten Anschlußleitung beeinfiußte Schaltmittel (Q i, U2, U3, U4) eine Anschaltung der beim Anruf mit der anderen Leitungsader (a) verbundenen Ader der Anschlußleitung an, die Stromstoßader erfolgt, über welche die anrufende Anschlüßleitung den Verbindungsaufbau während 'der über die andere Ader erfolgenden Rüfstroniaussendung zur' gewünschten Anschlußleitung aufrechterhält, um durch die auch unter dem Einfluß von beim,Melden der gewünschten Ans.chluß.leitung wirksam werdenden Hilfsschaltmitteln (Z) stehenden Schaltmittel (Q i, U2, Q3,, -U4) zü diesem Zeitpunkt eine entsprechende Wiederzüsamrnenschaltung der Adern zwecks Verbindung der anrufenden und gewünschten Anschlußleitung herbeizuführen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Anschaltung der sprechstromsperrenden Einrichtungen (Gl i bis Gl6) über Kontakte (6w1 i bis 61 w16) erfolgt, welche mit dem ersten Wählerschritt geschlossen werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (R i, R2, R3, R4) mit dem ersten zur Beeinflussung der Wählermagnete an, den einzelnen Abzweigstellen dienenden, über die Stromstoßader (b) der Verbindungsleitung ausgesandten Stromstoß erregt werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (R i, R:2, R 3, R 4) bei ihrer Erregung den Wählermagneten des zur Anschaltung der anrufenden Anschlußleitung eingestellten Wählers abschalten.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet; 'daß die Schalteinrichtungen (R i, R 2, R 3, R 4) sich in einen über die andere Ader (a) -der Verbindungsleitung verlaufenden Haltekreis legen..
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (R i, R 3) die mit der anderen Ader (a) verbundene entsprechende Ader der anrufenden Anschlußleitung abschalten.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (R i, R3) durch Aberregung von über die' Schleife der anrufenden Anschlußleitung erregten Relais (U i, U 3) die anrufende Anschlußleitung von der Stromstoßader abschalten. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß, die Schaltmittel (Q i, Q 3) an der Abzweigstelle der anrufenden Anschlußleitung nach. Beendigung der zur Auswahl der gewünschten Anschlußleitung dienen.-den Wählereinstellung an den einzelnen Abzweigstellen in denn über die andere Ader (a) der Verbindungsleitung verlaufenden Haltestromkreis der Schalteinrichtungen (R i, R 3) erregt werden und unter Anschaltun.g der abgeschalteten Ader der anrufenden Anschlußleitung an die Stromstoßader sich in einen über die Stromstoßader verlaufenden Haltekreis legen. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Melden der gewünschten Anschlußleitung wirksam werdenden Hilfsschaltmittel (Z) durch vorübergehende Umkehr des über die Schaltmittel (Q i, Q 3)p und die Stromstoßader verlaufenden Halteström'kreises eine Aberregung der Schaltmittel (Q 1, Q 3) und damit eine entsprechende Wiederzusammenschaltung der Adern zwecks Verbindung der anrufenden und gewünschten Anschlußleitung herbeiführen. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (R2, R4) unmittelbar die mit der Stromstoßader verbundene Ader der anrufenden Anschlußleitung von der Stromstoßader abschalten. i i. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (U2, U4) an der Abzweigstelle der anrufenden Anschlußleitung über die Schleife derselben nach Anschaltung der anrufenden An.schlußleitung erregte Relais sind, welche nach Beendigung der zur Auswahl der gewünschten Anschlußleitung dienenden Wählereinstellung durch Auftrennung ihres über den Haltekreis der Schalteinrichtungen (R2, R4) verlaufenden Erregerstromkreises aberregt werden und die Schalteinrichtungen (R 2, R 4) unter Anschaltung der abgeschalteten Ader der anrufenden Anschlußleitung an die Strömstoßader in einen über die Stromätoßader verlaufenden Haltekreis legen. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Melden der gewünschten Anschlußleitung wirksam werdenden Hilfsschaltmittel (Z) durch. vorübergehende Stromverstärkung in dem über die Stromstoßader verlaufenden Haltesfromkreis der Schalteinrichtungen (R2, R4) in diesem liegende Hilfsrelais (Z2; Z4) zur Erregung bringen, welche den Haltestromkreis der Schalteinrichtungen (R2, R4) auftrennen, so daß letztere eine entsprechende Wiederzusammenschaltung der Adern zwecks Verbindung der anrufenden und gewünschten Anschlußleitung ermöglichen. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen, in denen über die Abzweigstellen Gruppen von Anschlußleitungen. erreichbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß an diesen Abzweigstellen zwei bei. einem Anruf sich auf die anrufende Anschlußleitung einstellende Wähler vorgesehen -sind, von deren Wählermagneten durch die mit dem .ersten zur Beeinflussung der Wählermagnete dienenden Stromstoß beeinflußten Schalteinrichtungen (R3, R4) nur der zur Anschaltung der anrufenden Anschlußleitung beeinflußte. -Wählermagnet abgeschaltet wird. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Ader der Abzweigstelle je ein Schaltarm der beiden Wähler liegt, deren Kontakte den Anschlußleitungen entsprechend miteinander verdrahtet sind. 15. Schaltungsanordnung .nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht zur Stromstoßsendung benutzte Ader (a) über einen Ruhekontakt (49r3) der Schalteinrichtungen (R3) mit den entsprechenden Schaltarmen der beiden Wähler verbunden ist, wobei zwischen diesem Kontakt und dem entsprechenden Schaltarm des zur Anschaltung der anrufenden Anschlußleitung dienenden Wählers noch ein Rdhekontakt (5o q 3) der Schaltmittel (U3) eingeschaltet ist, um während der Auswahl beide Schaltarme und nach der Auswahl unter Wiederanschaltung des zur Auswahl eingestellten Schaltarmes an diese Ader nur den auf die anrufende Anschlußleitung eingestellten Schaltarm von dieser Ader unter Anschaltung an die Stromstoßader abgeschaltet zu halten. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht zur Stromstoßsendung benutzte Ader (a) unmittelbar mit dem zur Äuswahl der gewünschten Anschlußleitung dienenden Schaltarm und über einen Ruhekontakt (7orq.) der Schalteinrichtungen. (R 4) mit dem zur Anschaltu,ng der anrufenden Anschlußleitung dienenden Schaltarm verbunden ist, uln nach der Auswahl nur den Schaltarm zur Anschaltun.g der anrufenden Anschlußleitung von dieser Ader unter Anschaltung an die Stromstoßader abgeschaltet zu halten. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsschaltmittel (Z) beim: Melden der gewünschten Anschlußleitung in einem über den entsprechend eingestellten Schaltarm und die nicht zur Stromstoßsendung .dienende Ader verlaufenden Stromkreis beeinflußt werden, während der zur Wiederzusammenschaltung di.nde Stromstoß über die Stromstoßader und dem mit dieser verbundenen Schaltarm des auf die agruferele Anschlußleitung eingestellten Sch.altarm#s verläuft. r$. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß. die wahrend der Stromstoßsendung aufgehobene Durchsch&ltung in der Stromstoßader über ein beim Melden der gewünschten Anschlußleitung in. der Abzweigstelle beeinflußtes Relais (M3) . wiederhergestellt wird. z9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die während der Stromstoßsendung aufgehobene Durchschaltung in der Stromstoßader durch das über die Schleife der anrufenden. Anschlußleitung bei Erreichen derselben erregte Relais (U4) wiederhergestellt wird.
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