DE86045C - - Google Patents

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DE86045C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N9/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent
    • F16N9/04Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent with reservoir on or in a reciprocating, rocking, or swinging member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE A-T: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1895 ab.
Die Einrichtung zu einer Kreislaufschmierung für Kurbel- und Kuppelzapfen nimmt der betreffende Kurbel- oder Kuppelstangenkopf auf, wie die Zeichnung erkennen lä'fst. Das diesem Kopf zunächst liegende Ende des Stangenschaftes ist zu einem Oelbehälter / ausgebildet. Bei der in Fig. ia dargestellten Lage des Stangenkopfes im Kurbelkreise wird das OeI durch die Rohrleitung .R1 durch die Centrifugalkraft dem Zapfen zugeführt. Hierbei ist das Ventil F1 unter dem Einflufs der Centrifugalkraft geöffnet. Schmiernuthen, welche in geeigneter Weise durch die ganze Lagerlauffläche geführt sind, leiten das OeI von der Ausmündung der Rohrleitung R1 zu derjenigen der Rohrleitung R2 (Fig. ib). In der durch Fig. ib angedeuteten Stellung des Stangenkopfes im Kurbelkreise wird das OeI durch die Centrifugalkraft durch die Rohrleitung JR2 und das geöffnete Ventil F2 zum Oelbehälter J zurückgeführt. Bei der weiteren Drehung der Kurbel wiederholt sich der geschilderte Vorgang.
Der leichteren Uebersichtlichkeit wegen ist in den Fig. ia und ib nur die OeI-Zu- bezw. nur die Oel-Ableitung angedeutet.
In der Stellung Fig. ia ist das Ventil F2 durch die Centrifugalkraft geschlossen und verhindert so den Ausflufs des Schmieröles. In der Stellung Fig. 1 b ist dagegen F1 unter demselben Einflufs geschlossen, so dafs die OeI-zuführung abgesperrt ist.
Während durch die bisher geschilderten Einrichtungen der Kreislauf der bei Weitem gröfsten Menge des Schmieröles festgelegt ist, stellt Fig. 2 die Einrichtung zum Auffangen und zur Rückleitung derjenigen geringen OeI-menge dar, welche die beiden seitlichen Anlaufbunde des Zapfens schmiert. Das OeI, welches aus den Fugen zwischen Lagerschalen und Zapfenbunden abgeschleudert wird, wird in excentrischen Oelfängern F und F1 aufgefangen und durch die Kanäle S und S1 der Hauptabführungsleitung R2 wiederum durch die Einwirkung der Centrifugalkraft zugeführt, und zwar in der Stellung Fig. ib im Kurbelkreise.
In den Fig. 3 und 4 ist das Ventil F1 in gröfserem Mafsstabe dargestellt. Drei angegossene Leisten / sorgen für Führung und Hubbegrenzung der Ventilkugel. Die Hubbegrenzung für die Bewegung zum Zweck der Ventilöffnung ist nothwendig, um die Fortsetzung der Oelleitung für den Oeldurchflufs offen zu halten. Die Construction von F2 kann ganz ähnlich gewählt werden.
Die beschriebene Einrichtung verfolgt folgende Zwecke:
1. Thunlichste Unabhängigkeit von der Wartung. Nachdem der Oelbehälter J einmal gefüllt ist, ist ein Entleeren und wiederholtes Füllen erst dann nöthig, wenn das Schmieröl durch Verschmutzung oder zu grofse Verringerung seines Fettgehaltes unbrauchbar geworden ist.
2. Reichlichste Schmierung durch Wahl entsprechend grofser Oeldurchflufs - Querschnitte. Hierdurch wird bedingt, dafs die Reibungsarbeit des Zapfens und hiermit die Abnutzung von Zapfen und Lagerschale herabgezogen wird
und dafs man mit dem zulässigen Flächendruck und der Umdrehungszahl weiter nach oben gehen kann, als bisher, gleiche Betriebssicherheit vorausgesetzt.
3. Geringer Oelverbrauch, weil das gesammte OeI im Allgemeinen immer wieder der Verbrauchsstelle zugeführt wird. Hierdurch wird gleichzeitig eine gröfsere Sauberkeit im Betrieb herbeigeführt, weil kein OeI weggeschleudert wird.
Die gezeichnete Form der OeI-Zu- und Ableitung, der Ventile und Oelfä'nger soll nur eine constructive Lösung der gestellten Aufgabe darstellen; es ist selbstverständlich, dafs die beabsichtigten Zwecke auch durch andere Formen erreicht werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pleuel- oder Kuppelstangenkopf, bei dem die Oelzuführung, die Zapfenschmierung und die Oelabführung eine in sich zurückkehrende Bahn bilden, bestehend aus einem Oelbehälter /, einer Rohrleitung R1, Schmiernuthen in den Laufflächen der Lagerschalen und einer zum Oelbehälter J zurückkehrenden Rohrleitung -R2.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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