DE860030C - Verstellpropeller - Google Patents

Verstellpropeller

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Publication number
DE860030C
DE860030C DES14009D DES0014009D DE860030C DE 860030 C DE860030 C DE 860030C DE S14009 D DES14009 D DE S14009D DE S0014009 D DES0014009 D DE S0014009D DE 860030 C DE860030 C DE 860030C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
blades
adjustment
wing
impeller
Prior art date
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Expired
Application number
DES14009D
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Dr Techn Pawelka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES14009D priority Critical patent/DE860030C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE860030C publication Critical patent/DE860030C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03DWIND MOTORS
    • F03D7/00Controlling wind motors 
    • F03D7/02Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor
    • F03D7/022Adjusting aerodynamic properties of the blades
    • F03D7/0224Adjusting blade pitch
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05BINDEXING SCHEME RELATING TO WIND, SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS, TO MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS COVERED BY SUBCLASSES F03B, F03D AND F03G
    • F05B2260/00Function
    • F05B2260/70Adjusting of angle of incidence or attack of rotating blades
    • F05B2260/74Adjusting of angle of incidence or attack of rotating blades by turning around an axis perpendicular the rotor centre line
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/70Wind energy
    • Y02E10/72Wind turbines with rotation axis in wind direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

  • Verstellpropeller Es ist bekannt, die Flügel von Flügelrädern (Propellern), wie sie beispielsweise für Ventilatoren, Schiffs- und Flugzeugantriebe oder umgekehrt für Wasserturbinen, urvd Windmotoren Anwendung finden, zum Zwecke von Regelvorgängen zu verstellen. Weiter ist es bereits bekannt, derartige Verstellvorgänge drehzahlabhängig auszuführen, indem ein besonderer Fliehkraftregler vorgesehen ist, der über geeignete Übertragungselemente eine Verstellung der Flügel, die meist in einer Verdrehung um deren Längsachse besteht, bewirkt. Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, den Regelapparat bei derartigen Flügelrädern zu vereinfachen. Nach der Erfindung kann dies dadurch geschehen daß die durch die Fliehkraft hervorgerufenen Drehmomente, die auf die Flügel einwirken, unmittelbar zur Verstellung der Flügel ausgenutzt werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, durch entsprechende Anordnung der Verstellachse in bezug auf die Rotationsachse des Rades sowie durch entsprechende Ausbildung der Flügel in bezug auf Form, und Schwerkraftlage verschiedenen Regelaufgaben Rechnung zu tragen.
  • Hierbei liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei dem Umlauf derartiger Flügelräder um die Radachse auf die Flügel durch die Fliehkraft nicht nur reine Zugbeanspruchungen, sondern auch Verdrehungsbeanspruchungen ausgeübt werden. Soweit die Verstellachse 4er Flügel die Rotationsachse schneidet, ist das Moment, das durch die Fliekhraft auf den Flügel ausgeübt wird, veränderlich zwischen zwei -Grenzwerten, in denen das Moment Null ist, nämlich dem eine Fall, wo die Flügelebene zur Rotationsachse senkrecht ist (stabiles Gleichgewicht), und dem anderen Fall, wo die Flügelebene zur Rotationsachse parallel liegt, wo ein labiles Gleichgewicht besteht. Von diesen beiden Grenzfällen abgesehen, wird immer ein von dem Winkel abhängiges Drehmoment auf die Flügel ausgeübt. Dieses Drehmoment wird größer, wenn die Verstellachse der Flügel reicht durch die Drehachse des Flügelrades geht. Wie sich auch aus der Rechnung ergibt, setzt sich dementsprechend das auf einen derartigen Flügel ausgeübte Drehmoment aus zwei Teilgrößen zusammen. Die eine dieser Teilgrößen ist proportional dem Sinus des doppelten Verstellwinkels und ist von dem kürzesten Abstand zwischen Verstellachse des Flügels und Rotationsachse des Rades unabhängig. Die andere ist proportional dem Sinus des einfachen Verstellwinkels des Flügels und proportional einer Größe, die' ihrerseits wieder abhängig ist von dem kürzesten Abstand zwischen der Rotationsachse und der Verstellachse des Flügels, -die also, wenn sich die beiden Achsen schneiden, gleich Null wird. Dementsprechend können die für die Verstellung der Flügel erforderlichen Momente durch Vergrößerung des Abstandes der beiden Achsen voneinander vergrößert werden. Ebenso können durch entsprechende Massenverteilung im Flügel sowie auch durch die Anordnung von zusätzlichen, mit dem Flügel verbundenen Massen die Drehmomentie in geeigneter Weise beeinflußt werden. Auch kann die Richtung des Drehmoments dadurch, daß die Verstellachse an der einen oder an der anderen Seite der Drehachse vorbeigeführt wird, geändert werden, so daß es möglich ist, je nach Bedarf beispielsweise bei zunehmender Drehzahl die Neigung der Flügelebene zu einer auf die Rotationsachse senkrechten Ebene zu vergrößern oder aber zu verkleinern. Die Flügel selbst werden zweckmäßig unter den Einfluß einer geeigneten Rückführkraft gestellt, beispielsweise Torsionsfedern oder auf Verdrehung beanspruchte Schraubenfedern, die den Drehmomenten entgegenwirken, so daß sich eine selbsttätige Einstellung jeweils auf die Gleichgewichtslage der beiden. Kräfte ergibt.
  • Die selbsttätige Verstellung der Flügel kann im Bedarfsfall auch noch mit einer willkürlichen zusätzlichen Einstellung kombiniert werden. Dies kann erfindungsgemäß beispielsweise durch Veränderung der Rückführkraft geschehen, die auf die Flügel einwirkt oder aber auch eine Veränderung des kürzestem Abstandes zwischen Verstellachse und Rotationsachse. Eine solche Verstellung kann entweder durch Verschiebung der Abstützpunkte der Flügel erfolgen oder aber auch durch Ausschwenken der Flügel um eine beispielsweise zur Rotationsachse parallele Achse. Endlich kann eine solche zusätzliche Beeinflussung auch durch Verschiebung vors Massenteilen der Flügel (Schwerpunktverlagerung) erfolgen. Es ist auch möglich, derartige zusätzliche Beeinflussungen ihrerseits gleichfalls in bestimmter Abhängigkeit von der Drehzahl zu steuern, wodurch die Form der Regelcharakteristik geändert werden kann. Ebenso ist es auch möglich, durch die Verstellung der Flügel mittelbar bedingte Massenverschiebungen oder durch Bremseinrichtungen und ähnliche Elemente die Verstellcharakteristik zu beeinflussen bzw. nach einem für den Regelvorgang gewünschten Verlauf abzustimmen.
  • Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist aber nicht auf die angedeuteten Möglichkeiten beschränkt. Ebenso sind die einzelnen Verbesserungsvorschläge nicht nur in dem angegebenen Zusammenhang, sondern auch losgelöst davon für sich einzeln als wertvolle Verbesserungen brauchbar. Der Erfindungsgedanke ist insbesondere für verhältnismäßig einfache Anlagen, beispielsweise kleine Windkraftmotoren, wertvoll, bei denen durch den Wegfall eines besonderen Reglers und die Ersparung umständlicher Übertragungselemente sowohl der Aufwand herabgesetzt als auch die Zuverlässigkeit erheblich gesteigert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flügelrad mit verstellbaren Flügeln, insbesondere für Windkraftantriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Fliehkraft hervorgerufenen, ,auf die Flügel einwirkenden Drehmomente unmittelbar zur Verstellung der Flügel ausgenutzt werden. a. Flügelrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel derart geformt und angeordnet sind, daß die durch die Fliehkraft hervorgerufenen Drehmomente groß werden. 3. Flügelrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel um eine im wesentlichen radiale Achse verstellbar sind. q.. Flügelrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt der Flügel außerhalb der Verstellachse liegt. 5. Flügelrad nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch, gekennzeichnet, daß die Verstellachse die Rotationsachse nicht schneidet. 6. Flügelrate nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem Einrichtungen zu einer willkürlichen Verstellung oder Beeinflussung der Verstellung der Flügel vorgesehen sind. 7.- Flügelrad nach Anspruch 6, dadurch gekenn.zeichnet, daß die willkürliche Einstellung durch Änderung der Rückführkraft der Flügel erfolgt. Flügelrad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderungen, der Einstellung durch Veränderung des kürzesten Abstandes zwischen Verstellachse und Rotationsachse erfolgen. g. Flügelrad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Einstellung durch Schwerpunktverlagerung der Flügel erfolgt. io. Flügelrad -nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem eine zusätzliche, unmittelbar oder mittelbar drehzahlabhängige Beeinflussung vorgesehen ist, um der Charakteristik des Regelvorgangs die gewünschte Form aufzudrücken.
DES14009D 1942-11-01 1942-11-01 Verstellpropeller Expired DE860030C (de)

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DE860030C true DE860030C (de) 1952-12-18

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DE (1) DE860030C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942850C (de) * 1952-12-24 1956-05-09 Henning G Bartels Dr Ing Vorrichtung zur Druckerhoehung oder Beschleunigung von in Rohrleitungen stroemenden fluessigen oder gasformigen Arbeitsmitteln
DE1036780B (de) * 1954-10-12 1958-08-14 Pintsch Electro Gmbh Einrichtung zum selbsttaetigen Verringern der Fluegelstellung bei schnell laufenden Windraedern
DE3338039A1 (de) * 1983-10-20 1985-05-09 Helmut 2420 Eutin Krueger-Beuster Waermepumpen- und kaeltemaschinenzubehoer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE942850C (de) * 1952-12-24 1956-05-09 Henning G Bartels Dr Ing Vorrichtung zur Druckerhoehung oder Beschleunigung von in Rohrleitungen stroemenden fluessigen oder gasformigen Arbeitsmitteln
DE1036780B (de) * 1954-10-12 1958-08-14 Pintsch Electro Gmbh Einrichtung zum selbsttaetigen Verringern der Fluegelstellung bei schnell laufenden Windraedern
DE3338039A1 (de) * 1983-10-20 1985-05-09 Helmut 2420 Eutin Krueger-Beuster Waermepumpen- und kaeltemaschinenzubehoer

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