DE858950C - Hohlladung - Google Patents
HohlladungInfo
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- DE858950C DE858950C DES896A DES0000896A DE858950C DE 858950 C DE858950 C DE 858950C DE S896 A DES896 A DE S896A DE S0000896 A DES0000896 A DE S0000896A DE 858950 C DE858950 C DE 858950C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B1/00—Explosive charges characterised by form or shape but not dependent on shape of container
- F42B1/02—Shaped or hollow charges
- F42B1/028—Shaped or hollow charges characterised by the form of the liner
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
- Hohlladung Bekanntlich ergibt sich die Durchschlagswirkung von Hohlladungen (gerichteten Ladungen), deren Hohlraum mit einer vorzugsweise metallischen Auskleidung versehen ist, aus der Bildung eines Strahles von hoher Geschwindigkeit. Dieser Strahl geht von der Innenfläche dieser Auskleidung aus, die sich nach Art eines Regenschirmes zusammenfaltet und so einen Kern bildet. Bei einer gegebenen Hohlladung hängt die Durchschlagswirkung ferner von der Beschaffenheit, den Abmessungen und Proportionen dieser Auskleidung ab.
- Die Erfindung betrifft eine Hohlladung mit einer _luskleidung, die in dem Hohlraum der Ladung anliegt und sich nach vorn erweitert. Die Erfindung besteht darin, daß die Auskleidung eine von ihrem Scheitel zur Basis ansteigende Wandstärke aufweist. Wie die Erfahrung zeigt, wird durch die Verstärkung der Wand der Auskleidung an ihrem freien Rand die Durchschlagswirkung der Hohlladung erhöht. Diese Tatsache ergibt sich anscheinend daraus, daß durch die höhere Wandstärke der Auskleidung die Explosionsgase an einem vorzeitigen Entweichen nach vorn gehindert sind, wodurch ein gleichmäßiges Zusammenfalten der Auskleidung von der Spitze bis zur Basis begünstigt wird.
- Eine Auskleidung von konstanter Wandstärke zeigt an ihrem Teil mit größtem Durchmesser eine geringere Widerstandsfähigkeit,- so däß sich ihre Basis beim Zusammenfalten zuerst schließt und dadurch die Gefahr entsteht, daß sie zumindest eiiien_Tel__des von der Innenfläche ausgehenden, durchschlagenden Strahles einhüllt. Die Funktion, nach welcher die Wandstärke der Auskleidungswand zunimmt. kann linear oder nichtlinear, kontinuierlich oder diskontinuierlich sein, je nach dem Venvendungszweck der Hohlladung und nach der Auskleidungsform (kegelig, kuppelförmig usw.).
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
- Fig. i zeigt, teilweise im Schnitt, ein Geschoß mit Hohlladung; Fig. 2 ist ein Axialschnitt in größerem Maßstab durch die Auskleidung nach Fig. i; Fig.3 bis 5 zeigen verschiedene Ausbildungen einer solchen Auskleidung.
- Das Geschoß nach Fig. i hat einen kräftigen Körper io, der eine Sprengladung ii enthält, in deren Ausnehmun -12 eine Auskleidung 13 liegt, die derart angeordnet ist. daß ihr schmäleres Hiliterende mit der Wandung der Ausnehmung 12 in Berührung steht. Die Auskleidung wird durch eine Schulter 14 eines Zwischenstückes 15 in Stellung gehalten, so daß jegliche Vorwärtsbewegung beim Aufschlag des Geschosses verhindert wird. Der Vorderteil des Kopfes 16 ist hohl und sitzt an der Außenfläche des Zwischenstückes 15 auf, so daß er zufolge dieses Zwischenstückes unmittelbar nach dem Aufschlag das Bestreben hat, sich zu erweitern.
- Gemäß Fig. 2 hat die Auskleidung die Form eines Isegelstumpfes. der in eine Kuppel übergeht. Beispielsweise kann die Auskleidung 13 bei einem Geschoß von 50 mm Kaliber einen maximalen Außendurchmesser von .f3 mm haben, während die Höhe :einer konischen Außenwand 53 mm beträgt, so daß diese Außenwand einen halben Scheitelwinkel von etwa 22° bildet. Die Kuppel ist kugeltörinig, und ihr Halbmesser beträgt 13.5 mm, so daß die Gesamthöhe des Hohlteiles in Richtung der Achse 32 mm beträgt. Die Wandstärke der Kuppel voll 1 mm erhöht sich entlang der konischen Wand und erreicht 2 l@i: ,; min am freien Rand der Ausklei dung.
- Gemäß Fig.3 wird die Auskleidung; 13 durch. einen einfachen Kegel finit einem Kaliber von ;o min gebildet. Der Durchnies.@er des weiten Endes der äußeren Kegelfläche 13" kann etwa .I3 mm betragen. Die Außenfläche der Kappenwand ist mit einem Rand 134 versehen, durch welchen das Geschoß mit der Sprengladung fest verbunden wird, um seine Verlagerung zu verhindern. Der halbe Scheitelwinkel beträgt etwa Nach Fig. d. hat die Auskleidung 13c eine konische Innenfläche von im wesentlichen den gleichen Abmessungen wie die Fig.3, jedoch hat die konische Außenfläche einen größeren Halbwinkel am Scheitel. während eine Zylinderfläche 13d am freien Ende zur Abstützung am Inneren des Mantels der Sprengladung dient. Diese Ausführungsform hat sich besonders für den Beschuß von Zielen unter Wasser hervorragend bewährt, da eine Auskleidung dieser Art eine Wasserschicht durchquert und eine darunter befindliche Platte durchbohrt, während eine Auskleidung von gleichförmiger Wandstärke bei einem Vergleichsversuch 'beim Durchqueren einer Wasserschicht von halber Tiefe einen Mißerfolg ergab, da sie in eine zerstreute Masse von kleinen Einzelteilchen umgewandelt wurde.
- Gemäß Fig. 5 kann die Auskleidung aus mehreren Teilen bestehen. Der äußere Hohlkegel 13e hat eine von der Spitze zum freien Rand gleichförmige Wandstärke und bildet einen Scheitelwinkel von etwa .L4°. In- diesem Teil ist ein innerer kegelstumpfförmiger Teil 13f angeordnet, der durch Punktschweißung oder auf ähnliche Weise fixiert ist. Dieser Einsatzteil 13f dient zur Verstärkung des Hohlldörpers an der Stelle des größten Durchmessers und kann zu diesem Zweck zunehmende Wandstärke aufweisen.
- Die dargestellten :3usführungsformen können einfach und' billig aus Metall, wie Statil, durch Ziehen oder Bearbeiten eines Stabes oder auf andere Weise hergestellt werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hohlladung, in deren Hohlraum eine sich nach vorn erweiternde Auskleidung anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der Auskleidung von ihrem Scheitel zur Basis ansteigt.
- 2. Ladung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die _'#,usl;leidung durch einen Kegel gebildet ist, dessen Innenfläche einen kleineren Scheitelwinkel bildet als seine Außenfläche.
- 3. Ladung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der halbe Scheitelwinkel etwa 22° beträgt. d..
- Ladung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung durch einen kegelstumpfförmigen Hohlkörper gebildet ist, der an seinem kleinsten Durchmesser durch ein kuppelförmiges Endstück geschlossen ist. wobei die Wandstärke dieses Endstückes und der anschließenden konischen Teile geringer ist als die Wandstärke nahe dem freien Kappenrand.
- 5. Ladung nach den Ansprüchen i und dadurch gekennzeichnet, daß der Halbmesser des kuppelförmigen Endstückes kleiner ist als die halbe, in der Achse gemessene Höhe des kegelstumpfförmigen Teiles.
- 6. Ladung nach den Ansprüchen 1, 2 und 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung einen Teil mit zylindrischer Oberfläche aufweist, der das offene Kappenende verlängert. ;. Ladung nach den Ansprüchen 1, 2 und ..1. dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der Auskleidung an ihrem freien Rand das Doppelte jener nahe ihrem Scheitel beträgt. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr.2803o/ii.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES896A DE858950C (de) | 1949-12-01 | 1949-12-01 | Hohlladung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES896A DE858950C (de) | 1949-12-01 | 1949-12-01 | Hohlladung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE858950C true DE858950C (de) | 1952-12-11 |
Family
ID=7468941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES896A Expired DE858950C (de) | 1949-12-01 | 1949-12-01 | Hohlladung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE858950C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008614B (de) * | 1953-10-12 | 1957-05-16 | Ludwig Bucklisch | Hohlraumsprengladung mit Auskleidung |
| DE1128345B (de) * | 1960-03-05 | 1962-04-19 | Boelkow Entwicklungen Kg | Hohlsprengladung |
| DE977005C (de) * | 1951-12-07 | 1964-10-29 | Siemens Ag | Verfahren zum entzerrenden UEbertragen von aus Schritten einheitlicher zeitlicher Laenge zusammengesetzten telegrafischen Impulsreihen, z. B. Fernschreibzeichen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB191128030A (en) * | 1910-12-14 | 1912-10-10 | Westf Anhaltische Sprengstoff | Improvement in Explosive Charges or Bodies. |
-
1949
- 1949-12-01 DE DES896A patent/DE858950C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB191128030A (en) * | 1910-12-14 | 1912-10-10 | Westf Anhaltische Sprengstoff | Improvement in Explosive Charges or Bodies. |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977005C (de) * | 1951-12-07 | 1964-10-29 | Siemens Ag | Verfahren zum entzerrenden UEbertragen von aus Schritten einheitlicher zeitlicher Laenge zusammengesetzten telegrafischen Impulsreihen, z. B. Fernschreibzeichen |
| DE1008614B (de) * | 1953-10-12 | 1957-05-16 | Ludwig Bucklisch | Hohlraumsprengladung mit Auskleidung |
| DE1128345B (de) * | 1960-03-05 | 1962-04-19 | Boelkow Entwicklungen Kg | Hohlsprengladung |
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