DE858494C - Handantrieb fuer Naehmaschinen - Google Patents

Handantrieb fuer Naehmaschinen

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DE858494C
DE858494C DEE3778A DEE0003778A DE858494C DE 858494 C DE858494 C DE 858494C DE E3778 A DEE3778 A DE E3778A DE E0003778 A DEE0003778 A DE E0003778A DE 858494 C DE858494 C DE 858494C
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DE
Germany
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flywheel shaft
drive
base plate
hand
hand drive
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Expired
Application number
DEE3778A
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English (en)
Inventor
Karl Buell
Walter Oldenburg
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ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/02Mechanical drives
    • D05B69/04Manual drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Handantrieb für Nähmaschinen Bei bekannten Maschinen dieser Art erfolgt der Handantrieb durch eine Zahnradübertragung von der Kurbel auf die Schwungradwelle der Nähmaschine. Erfindungsgemäß wird an Stelle des Zahnradantriebs eine kraftschlüssige übertragung verwendet, wodurch die Herstellung erheblich verbilligt wird. Außerdem werden Ausführungsformen solcher Antriebsvorrichtungen angegeben, bei denen gegenüber den bekannten der Antriebsmechanismus, insbesondere auch die Handantriebskurbel mit dem daran befindlichen Handgriff, räumlich besonders günstig angeordnet ist.
  • In einer Ausführungsform der Eifindung wird die Schwungradwelle bzw. eine darauf befestigte Antriebsrolle durch ein Reibrad angetrieben, an dessen Welle unmittelbar die Antriebskurbel mit dem Handgriff zur Bedienung der Maschine befestigt ist. Die Durchmesser des Reibrades und der Antriebsrolle auf der Schwungradwelle sind so bemessen, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der Handkurbel im richtigen Verhältnis auf die Schwungradwelle übertragen wird.
  • In einer zweiten Ausführungsform steht das Antriebsrad, welches durch die Handkurbel in Umdrehung gesetzt wird, durch einen Riemenantrieb in kraftschlüssiger Verbindung mit der Schwungradwelle.
  • Eine besonders günstige räumliche Anordnung des Handantriebs wird dadurch erreicht, daß die Welle des Antriebsrades und somit auch die Kurbel mit dem Handgriff seitlich so weit gegen die Schwungradwelle versetzt und gegen die Grundplatte der Maschine gehoben sind, daß eine ungehinderte Bedienung des Handantriebs möglich ist. Außerdem ist bei der erfindungsgemäß angegebenen Ausführungsform dafür Sorge getragen, daß der gesamte Antriebsmechanismus in Richtung der Schwungradwelle so gedrungen gebaut ist, daß sich die Kurbel mit dem Handgriff innerhalb der durch die Umrandung der Grundplatte gegebenen Fläche befindet. Bei den bekannten Maschinen dieser Art ragte der Handgriff der Kurbel über die Grundplatte hinaus und mußte deshalb abnehmbar oder umklappbar angeordnet sein, um die Nähmaschinenhaube ungehindert auf die Grundplatte aufsetzen zu können. Bei der angegebenen Ausführungsform ist die Kurbel mit dem Handgriff starr angebracht, wobei durch die geringen Abmessungen des Antriebsmechanismus erreicht wird, daß die Nä'hmaschinenhaube ohne Umklappen der Kurbel auf die Grundplatte aufgesetzt werden kann.
  • Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Figuren beschrieben werden.
  • In Fig. i ist eine seitliche Ansicht in Richtung derSchwungradwelle auf denAntriebsmechanismus und das Schwungrad i dargestellt. Auf der Schwungradwelle2 befindet sich dieAntriebsrolle3, die mit dem Antriebsrad q. vermittels des Reibbelages 5, beispielsweise aus Gummi, in Reibungsschluß steht. Auf der Kurbelwelle 6 ist die Kurbel 7 mit dem Handgriff 8 befestigt. Die Kurbelwelle 6 ist in der Halteplatte 9 gelagert. Der Antriebsmechanismus ist mittels des Tragarms io und der Halteschraube 1-1 an einem Vorsprung i:5 des Maschinengehäuses befestigt. Ein Ansatz 16 des Tragarms io ist mit einem Langloch 12 für die Durchführung der Feststellschraube 13 versehen. Wenn die Feststellschraube 13 gelöst ist, kann die Halteplatte 9 um die Halteschraube i i, gedreht werden, wodurch es möglich ist, den Anlagedruck des Reibrades d. mit seiner Belegung 5 an die Antriebsrolle 3 zu regeln. Beim Festziehen der Schraube 13 in dem Langloch 12 wird dann die Halteplatte 9 in der gewünschten Stellung festgehalten. Die Grundplatte der Nähmaschine ist mit 1,4 bezeichnet.
  • In Fig. 2 ist der Antriebsmechanismus im Schnitt durch die Schwungradwelle und die Kurbelwelle längs der LinieA-B in Fig. i dargestellt. 'DieZiffern haben dieselbe Bedeutung wie in Fig. i.
  • Fig. 3 zeigt die Befestigung der Halteplatte 9 an dem Ansatz 15 des Maschinengehäuses. Die .Halteschraube ii ist durch den Tragarm io hindurchgeführt, während die Feststellschraube 13 durch den Ansatz 16 dieses Tragarms mit dem Langloch hindurchgreift. In dieser Figur ist die Kurbel ? mit dem Handgriff 8 in ihrer tiefsten Stellung eingezeichnet. Dabei hat der Handgriff 8 von der Grundplatte 14 noch einen derartigen Abstand a, daß genügend Spiel beim Bedienen der Maschine zwischen Handgriff und Grundplatte vorhanden ist. Seitlich hat das Ende des Handgriffs & noch einen derartigen Abstand b von der aufgesetzten Abdeckhaube 1.7, daß diese ungehindert auf die Grundplatte 14 aufgesetzt werden 'kann, Es ist der besondere Vorteil dieser Ausführungsform, daß der Kurbelmechanismus in Richtung der Schwungradwelle so kurz gehalten ist, daß das Aufsetzen der Abdeckhaube ohne Vergrößerung der Grundplatte 14. über das übliche Maß hinaus möglich ist.
  • In Fig., q. ist eine Maschine mit Riemenantrieb in seitlicher Ansicht dargestellt. Hier wird die Antriebsrolle 2 auf der Schwungradwelle vermittels des Riemens 5 vom Antriebsrad q. aus betätigt.
  • Im übrigen kann die Anordnung entsprechend ausgeführt sein, wie dies in den vorangehenden Figuren dargestellt ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handantrieb für Nähmaschinen, gekennzeichnet durch eine kraftschlüssige Kupplung der Handantriebsvorrichtung mit der Schwungradwelle.
  2. 2. Handantrieb nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein mit der Handkurbel verbundenes Reibrad (q.), das vermittels einer Belegung (5) in Reibungsschluß mit einer auf der Schwungradwelle (2) befestigten Rolle (3) steht.
  3. 3. Handantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (,4) durch einen Riemen (5') mit der Schwungradwelle (2:) gekoppelt ist. ,
  4. 4. Handantrieb nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie zwischen der unterhalb der durch die Schwungradwelle gelegten Horizontalebene angeordneten Kurbelwelle (6) und der Schwungradwelle (2) einen Winkel mit der Vertikalen einschließt, so daß die Kurbelwelle einen genügenden Abstand von der Grundplatte (14) erhält.
  5. 5. Handantrieb nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (9) für die Handantriebsvorrichtung zwecks Regulierung des Anpreßdruckes bei Reibradantrieb bzw. der Riemenspannung bei Riemenantrieb mittels einer Halteschraube (i i) und einer durch ein Langloch (n2) greifenden Feststellschraube (13) am Maschinengehäuse befestigt ist.
  6. 6. Handantrieb nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelmechanismus in Richtung der Schwungradwelle (2) kürzer ausgebildet ist als die Grundplatte (1¢), derart, daß die Möglichkeit zum Aufsetzen einer Abdeckhaube auf die Grundplatte besteht.
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