DE858359C - Verbindung von Schleppern mit mehr als zwei Raedern mit einem mittels Handrad lenkbaren Fahrgestell - Google Patents

Verbindung von Schleppern mit mehr als zwei Raedern mit einem mittels Handrad lenkbaren Fahrgestell

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Publication number
DE858359C
DE858359C DEH9031A DEH0009031A DE858359C DE 858359 C DE858359 C DE 858359C DE H9031 A DEH9031 A DE H9031A DE H0009031 A DEH0009031 A DE H0009031A DE 858359 C DE858359 C DE 858359C
Authority
DE
Germany
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tractor
chassis
wheels
tractors
steering
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Expired
Application number
DEH9031A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Dipl-Ing Hueper
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/005Steering specially adapted for trailers operated from tractor steering system
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/06Tractors adapted for multi-purpose use
    • B62D49/0692Tractors adapted for multi-purpose use characterised by the particular arrangement of control devices, e.g. having more than one control stand, operable from vehicle extension (control devices or systems characterised by mechanical features only)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Verbindung von Schleppern mit mehr als zwei Rädern mit einem mittels Handrad lenkbaren Fahrgestell Die Kosten der Motorisierung der Landwirtschaft sind für viele Betriebe nur dann tragbar, wenn die Schlepper vielseitig und mit einfachen Geräten unter allen Boden- und Witterungsverhältnissen einzusetzen sind. Geräte und Ladepritschen werden daher zum ".teil unmittelbar am Schlepper angebracht. Da die Belastungsmöglichkeit des. Schleppers durch Behälter für Saatgut und Dünger und Ladepritschen für Erntegut nur beschränkt ist, die Standsicherheit leidet und die Zugänglichkeit des Motors und anderer Teile des Schleppers verschlechtert ist oder Sonderbauarten notwendig macht, hat man vorgeschlagen, diese Geräte an einem mittels Lenkrad lenkbaren Fahrzeug oder nach Abnahme der Ladepritsche an dessen Fahrgestell anzubringen. Fahrzeug und Geräte können dabei vom Schlepper mittels Zapfwelle angetrieben werden. Soll der mit einer besonderen V örderachse ausgerüstete Schlepper jedoch z. B. bei der Arbeit auf dem Felde leer und ohne Fahrer hinter dem Fahrzeug laufen, so muß nutzlos der Reibungswiderstand aller vier Schlepperräder überwunden werden. Erhält der Schlepper einen eigenen Fahrer und bewegt sich der Schlepper mit Hilfe seiner eigenen Antriebsräder, so verbleiben immer noch die Vorderräder als unnütze Energieverbraucher, ganz abgesehen von der Verteuerung des Betriebes durch den zweiten Bedienungsmann.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile durch Herstellung einer Verbindung zwischen Schleppern üblicher Bauart und dem mittels Handrad lenkbaren Fahrgestell dadurch, daß die Vorderräder des Schleppers bodenfrei gemacht und/oder ganz abgenommen werden und die Abstützung des Schleppers durch das Fahrgestell erfolgt. Als Bindeglied kann bei Verwendung zweiachsiger Fahrgestelle ein besonderer, der Schlepperbauart angepaßter, oberhalb oder unterhalb der Schleppervorderachse liegender Hilfsträger dienen, der sich mit einem Ende am Fahrgestell und mit dem anderen Ende am Schlepper abstützt und dabei die Vorderräder des Schleppers entlastet.
  • Bei einachsigem Fahrgestell kann ein besonderes Bindeglied erspart werden. Der bei normalem Gebrauch des Fahrgestells, z. B. als Wagen mit abgeschalteter Handlenkung, gleichzeitig als Deichseil dienende Hauptträger wird so mit dem Schlepper verbunden, daß Nickbewegungen von Schlepper und Fahrgestell gegeneinander nicht möglich sind. Dabei kann der Schlepper vorlings oder rücklings mit dem Fahrgestell verbunden sein.. Die Hauptlenkung erfolgt durch die Räder des. Fahrgestells. Soll z. B. für Pflege- und Erntearbeiten eine zusätzliche Lenkung möglich sein, so wird die Auflagerung der Schleppervorderachse auf dem Hauptträger des Fahrgestells so ausgeführt; daß geringe Verschwenkungen beider gegeneinander möglich sind. Man erhält dadurch für die am Fahrgestell angebauten Geräte die gleichen Lenkmöglichkeiten, wie sie sich für Schlepper mit voneinander unabhängiger Allradlenkung und feist angeordneten Geräten ergeben. Das Verschwenken des Schleppers gegenüber dem Fahrgestell kann durch Lenkbremsen oder durch Verbindung des Schlepperlenkgestänges mit dem Hauptträger des Fahrgestells erfolgen. Wird ein Schlepper mit Allradlenkung benutzt, so kann er mit dem Hauptträger des Fahrgestells fest verbunden werden. Um bei Bestellungs-, Pflege- und ähnlichen Arbeiten den zweiten Mann zu sparen, ist die Lenkung des Fahrgestells so anzubringen und verstellbar, daß sie vom Schleppersitz aus bedient werden kann.
  • Für die Verbindung zwischen Schlepper und Fahrgestell ergeben sich besonders günstige Verhältnisse, wenn die Achsen des. Schleppers Portalform haben. Ist die Vorderachse außerdem rohrförmig und zwecks Spurverstellung ausziehbar, so können die Vorderräder des Schleppers durch Verschwenden bodenfrei gemacht werden.
  • Das Fahrgestell kann mit einer blockierbaren Federung ausgerüstet sein.
  • Die Erfindung läßt sich sinngemäß auch auf Dreiradschlepper anwenden, wobei bei Vor- und Rückwärtsfahrt des Schleppers nur ein Rad bodenfrei zu machen oder ganz abzunehmen ist, ferner für Schlepper mit Vierradantrieb, wobei die beiden bodenfrei gemachten Räder abgeschaltet werden..
  • Die Erfindung gestattet niedrigste Bauart für die auf dem Fahrgestell angeordnete Ladebrücke und damit große Standsicherheit.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt: Fig. i zeigt ein von Hand lenkbares, zweiachsiges Fahrgestell mit aufgesetztem Kasten und hinten aufgelegtem Schlepper. DerZug bewegt sich nach rechts. Der Hilfsträger i, auf dem die Vorderachse :2 des Schleppers aufliegt, stützt sich vorn auf dem hinteren Ende des Langbaums 3 ab, während er hinten durch von Hand oder Kraftheber betätigte Haken 4 getragen wird. Die Zapfwelle 5, welche in an sich bekannter Weise die Energie auf das Fahrgestell und anzubauende Geräte, z. B. für die Hackfruchternte, überträgt, braucht nur ein Gelenk 5' zu haben und ist unabhängig von der Schlepperbauart ohne Schwierigkeiten anzubringen. Der Deichselträger 6 ist in an sich bekannter Weise festgelegt, und die Lenkung des Zuges erfolgt mittels Lenkrad 7.
  • In Fig. 2 ist der Vorgang des Auflegens schematisch dargestellt. Der Hilfsträger i ist vorn mit dem Langbaum 3 verbunden und ruht mit seinem hinteren, gegabelten Ende auf der Fahrbahn. Der Schlepper fährt, von links kommend, so weit über den Hilfsträger i, bis seine Vorderachse gegen die Anschläge i'stößt. Die vorher nach unten gelassenen Haken 4 haben sich dabei unter die Zapfen i" des Hilfsträgers i gelegt. Durch Betätigung der Hubvorrichtung wird der Hilfsträger i hinfn angehoben und die Vorderräder entlastet, so daß sie abgenommen werden können.
  • Wenn es die Betriebsverhältnisse des Motors oder die jeweiligen Arbeiten gestatten:, können die Vorderräder auch am Schlepper verbleiben.
  • Der Hilfsträger kann auch oberhalb der Schleppervorderachse angelenkt sein.
  • Fig. 3 zeigt einen Schlepper mit einem einachsigen Fahrgestell mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Das dem Beschauer zugewandte Vorderrad des Schleppers ist der Anschaulichkeit halber nicht gezeichnet. Der Hauptträger 8 ist gegenüber den Rädern 9 verschiebbar und gegen solche anderer Abmessungen und Formen austauschbar. Zur Ausführung von Bestellungsarbeiten wird das Fahrgestell von Hand so an die auf dem Boden stehende Drillmaschine io herangefahren, daß sie nach Anheben des Hauptträgers 8, z. B. mittels Winde i i, auf dem Hauptträger 8 aufruht. Jetzt fährt der Schlepper, von links kommend, so weit über den Hauptträger B. bis der mit Anschlag versehene, verstellbare Lagerbock 12 unterhalb der Schleppervorderachse 13 ist. Darauf wird der Hauptträger 8 so weit angehoben, bis er mit dem Auge 14 verbunden und festgelegt wer= den kann. Gleichzeitig heben sich die Vorderräder 15 vom Boden ab.
  • Der Schlepper hat Achsen irr Portalbauart und daher große Bodenfreiheit. Falls der weit nach vorn ragende Hauptträger bei einzelnen Arbeiten stört, kann er am Auge 16, an der Hinterachse des Schleppers oder auch hinter ihr festgelegt und zum Anheben der Vorderachse der hintenliegen.de Kraftheber benutzt werden.
  • Die Lenksäule 17 ist verschieb- und verschwenkbar am Hauptträger 8 angeordnet. Die Lenkrad-,velle 18 und die Spurstangen ig sind ausziehbar. Um eine Lenkung des Zuges vom Schleppersitz aus zu ermöglichen, sind die Lenkorgane so angeordnet, daß sich das Lenkrad 2o in der Nähe des Schlepperlenkrades befindet. Der Lagerbock 12 läßt geringe Seitenbewegungen der Vorderachse 13 zu, so daß mit Hilfe der Lenkbremsen des Schleppers eine zusätzliche Lenkbewegung erzielt werden kann. An Stelle der Drillmaschine io können auch Pflege- und sonstige Geräte aufgesattelt werden. Zur Kopplung mehrerer Arbeitsgänge oder zum Transport können auch mehrere Geräte gleichzeitig aufgesattelt werden. Der Raum vor dem Schlepper bedingt keinerlei Einschränkungen. Die Art der Anbringung gestattet nach Entfernung der Fahrgestelle die Verwendung von: Gespanngeräten. Der Antrieb von Sämaschinen und Düngerstreuern kann mittels Zapfwelle oder durch Bodenrad erfolgen. Düngerstreuer und Sämaschinen können ihren Dünger- bzw. Saatgutbedarf aus dem auf einer kleinen Ladefläche mitgeführten Vorrat decken.
  • Für die Ernte von Hackfrüchten ist ein großer Wagenkasten notwendig. Zur Erzielung einer ausreichenden Unterstützung werden daher die Fahrgestellräder g in die Stellung g gebracht. Um die Arbeit der Rode- und Fördereinrichtung 21 bequem überwachen zu können, kann die Lenksäule in Arbeitsrichtung gesehen vorn, d. h. in der Stellung 17', angebracht werden. Soll ein zweiter Mann. erspart werden, so muß mindestens für die Kupplung des Schleppers Fernbetätigung möglich sein. Wird jedoch der Sitz des Schleppers so weit nach außen geschwenkt, daß der Fahrer am Wagen vorbei die Pflanzenreihen anvisieren kann, so kann der Lenkstock 17 hinten angeordnet und eine Fernbetätigung von Kupplung und Schaltung erspart werden.
  • Fig.4 zeigt den Schlepper mit nach hinten geschwenkten Vorderrädern. Der Hauptträger ist nicht eingezeichnet.
  • Fig. 5 zeigt ein einachsiges Fahrgestell mit rückwärts herangefahrenem Schlepper. Die Vorderräder des Schleppers sind mit Hilfe des Krafthebers 22 bodenfrei gemacht und abgenommen. Nach Be.endidung des Kupplungsvorganges kann der Kraftheber durch eine feste Verbindung zwischen Fahrgestell und Schlepper entlastet werden. Der Wenderadius des Zuges wird bei dieser Anordnung sehr klein und die Übertragung der Zapfwellenenergie auf das Fahrgestell und angebaute Geräte sehr einfach. Sofern der Schlepper nur einen Rückwärtsgang besitzt, hat die Anordnung hauptsächlich für Arbeiten auf dem Acker Vorteile. Handelt es sich dabei um Arbeiten mit leichten Geräten und ist der Kasten 23 abgenommen, so müssen am Fahrgestell Belastungsgewichte angebracht werden, um ein Aufbäumen zu verhindern. Die Lenksäule 17 kann auch in der Nähe des Schleppers angebracht und vom Schleppersitz aus bedient werden, wobei der Schleppersitz zweckmäßig verstellbar angeordnet wird. Soll der Zug vom Schlepper aus zusätzlich gelenkt werden,, so muß die Verbindung zwischen Schlepper und Fahrgestell Verschwenkungen beider gegeneinander zulassen. Für Schlepper mit lenkbarer Hinterachse ist das nicht notwendig. Hat der Schlepper keinen Kraftheber, so kann die Verbindung zwischen Schlepper und Fahrgestell auch mit Hilfe eines unter die Vorderachse gestellten Wagenhebers od. dgl. hergestellt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindung von Schleppern mit mehr als zwei Rädern mit einem mittels Handrad lenkbären Fahrgestell, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht dem Antrieb dienenden Räder des Schleppers vom Boden frei gemacht oder ganz abgenommen werden können und an ihrer Stelle eine Abstützung des Schleppers durch das Fahrgestell erfolgt.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Hilfsträger (i) zur Entlastung der Schleppervorderräder, der sich vorn am Fahrgestell und hinten am Kraftheber des Schleppers oder unmittelbar am Schlepper abstÜtzt. 3. Verbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsträger -(i) gabelförmig ausgebildet und mit Anschlägen (i') ausgerüstet ist. 4. Verbindung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ihre Anwendung auf Schlepper mit Achsen in Portalbauart. 5. Verbindung nach Anspruch i und 4, gekennzeichnet durch einen Schlepper mit verschwenkbaren Vorderrädern. 6. Verbindung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen an verschiedenen Stellen des Fahrgestells anbringbaren schwenk- und ausziehbaren Lenkstock (r7).
DEH9031A 1951-07-08 1951-07-08 Verbindung von Schleppern mit mehr als zwei Raedern mit einem mittels Handrad lenkbaren Fahrgestell Expired DE858359C (de)

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DE858359C true DE858359C (de) 1952-12-04

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DE (1) DE858359C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038326B (de) * 1953-02-04 1958-09-04 Int Harvester Co Maehdrescher mit Frontschneidwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1038326B (de) * 1953-02-04 1958-09-04 Int Harvester Co Maehdrescher mit Frontschneidwerk

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