DE858039C - Vorrichtung zur erleichternden Benutzung von Orientierungskarten fuer Fahrzeugfuehrer - Google Patents

Vorrichtung zur erleichternden Benutzung von Orientierungskarten fuer Fahrzeugfuehrer

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DE858039C
DE858039C DEP49140A DEP0049140A DE858039C DE 858039 C DE858039 C DE 858039C DE P49140 A DEP49140 A DE P49140A DE P0049140 A DEP0049140 A DE P0049140A DE 858039 C DE858039 C DE 858039C
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Germany
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DEP49140A
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Magda Jahnke
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B29/00Maps; Plans; Charts; Diagrams, e.g. route diagram
    • G09B29/10Map spot or coordinate position indicators; Map reading aids
    • G09B29/102Map spot or coordinate position indicators; Map reading aids using electrical means
    • G09B29/104Map spot or coordinate position indicators; Map reading aids using electrical means involving the optical projection of slides, microfilm or the like

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  • Arrangements Of Lighting Devices For Vehicle Interiors, Mounting And Supporting Thereof, Circuits Therefore (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur erleichternden Benutzung von Orientierungskarten für Fahrzeugführer Die Erfndunä betrifft eine Vorrichtung, die z. B. am Armaturenbrett eine: Autos eingebaut «-erden kann und die dazu bestintmt ist, dem Fahrer das Fahren nach der Karte ztt erleichtern. Bekanntlich muß tnan die bisher üblichen -Verkehrskarten, die in verschiedene Felder eingeteilt sind, entweder falten oder aber, wenn man Karten in Buchform verwendet. jedes Kartenfeld, (las auf einer besonderen Seite dargestellt ist, getrennt aufsuchen.
  • Nach der Erfindung werden die einzelnen Kartenfelder auf einer Landkarte in Form eines laufenden Bande; in kleinem \Iaßstahe auf einem Filmstreifen al)gel)ildet. Dieser Filmstreifen wird unter Verwendung einer entsprechenden Belichtungsduelle auf eine am Armaturenbrett angebrachte Mattscheibe projiziert. Durch entsprechende Ein-=tellvorrichtungen kann erreicht werden, daß von dein Filmstreifen jeweils ein ganz bestimmtes Kartenfeld eingestellt und dementsprechend auf die Mattscheibe projiziert wird. Der Filmstreifen ist nach Bedarf auswechselbar, z. B. gegen den Film der Landkarte eines anderen Landes.
  • ach der Erfindung kann das ge«-ünschte Kartenfeld eingestellt und auf der ?Mattscheibe zur Darstellung gebracht werden, wobei die einzelnen Bilder gegebenenfalls buntfarbig, haarscharf und in allen Einzelheiten ablesbar sind. Infolge der Beleuchtung ist die Darstellung auch nachts gut erkennbar. Es entfällt somit jede Benutzung einer besonderen Karte, das ständige Aufsuchen und Umfalten derselben. Die Lebensdauer der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des Kartenfilms ist praktisch unbegrenzt. Die Vorrichtung kann leicht am Armaturenbrett eingebaut und die Projektionslampe kann an das Lichtnetz des Wagens angeschlossen werden.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, ohne daß die Erfindung jedoch auf dieses Beispiel beschränkt sein soll. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf den entsprechenden Teil des Armaturenbrettes, Fig. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Linie A-B der Fig. 1, Fig. 3.einen Schnitt nach Linie C-1) der Fig. 2. Am Armaturenbrett 1 eines Autos ist ein Gehäuse 2 aus Blech, Kunststoff od. dgl, eingebaut, das nach vorn mit einer in einem besonderen Rahmen 3 angeordneten und mit einer Deckelklappe 4 verschließbaren Mattscheibe 5 abschließt. Das Gehäuse 2 ist nach hinten verjüngt, besitzt im hinteren Teil eine Öffnung 7 und ist mit einer Kassette 8 verbunden, welche z. B. die Form einer Schmalfilmkamera besitzt. In dieser Kassette sind zwei Drehspulen g und lo angeordnet, über die ein Filmstreifen 11 einstellbar auf- bzw. abgerollt werden kann. Dieser Filmstreifen enthält verkleinerte Darstellungen einer Landkarte, deren in üblicher 1-, orin aufgeteilte und numerierte Felder in einer Reihe in Bew:@gungsrichtung des Filmstreifens hintereinanderliegend angeordnet sind. Im hinteren Teil der Kamera ist als Lichtquelle eine Projektionslampe 12 von 6 oder 12 Volt (entsprechend der Batterie des Wagens) angebracht, deren Fassung 13 ähnlich wie bei Armaturen Einsatzknöpfe 14 besitzt und über die Klemmschrauben 15 mit der Lichtleitung 16 des Wagens verbunden ist. In der Kamera sind des weiteren aus Blankblech od. dgl, hergestellte scheinwerferartig wirkende Leitbleche 17 für das Licht angeordnet, die zum Filmstreifen hin bis auf die Größe eines Kartenfeldes auseinandergehen. In der hinteren Öffnung der Leitbleche ist eine Linse 18 zur konzentrierten Fassung der von der Lampe ausgehenden Lichtbündel vorgesehen.
  • Zur Erleichterung der Orientierung ist an der Mattscheibe mit einem aufklappbaren Deckel 4 die Landkarte eingespannt, in der die einzelnen, auf den Film angeordneten Kartenfelder in üblicher Form mit den gleichen -Nummern eingezeichnet sind. Zweckmäßig ist das Organ zum Einschalten der Lichtquelle in der Form eines unter Federdruck stehenden Knopfes 2o angebracht, der das Licht beim Öffnen des Deckels ,4 selbsttätig ein- und beim Schließen des Deckels wieder ausschaltet.
  • Um das jeweils gewünschte Kartenfeld des Films vom Führersitz aus einstellen zu können, ist z. B. unterhalb der Mattscheibe 5 (Fig. 3) ein Drehknopf 21 angeordnet, der eine Hülse 22 besitzt und ausziehbar ist, um ihn vor dem Apparat besser handhaben zu können. Dieser Knopf 21 steht über eine in den Lagern 23 laufende Welle 24, ein konisches Zahnrad 25, ein konisches Zahnrad 26, die Welle 27, ein Zahnrad 28 und ein konisches Zahnrad 29 so mit der Spule 9 in Verbindung, daß jedes Vor- und kiickdrellen des Knopfes 21 entsprechend auf diese Spule 9 übertragen wird. jede Bewegung der Spuleg wird durch an sich bekannte Verbindungsgetriebe und Übertragungsmittel, z. B. eine Schraubenwelle 30, ein Zahnrad 31, eine Welle 32 usw., so auf die Spule lo übertragen, daß sich beide Spulen gleichförmig zueinander so bewegen, daß der sich von der einen Spule abwickelnde Filmstreifen entsprechend von der anderen Spule auf- oder abgewickelt wird.
  • Die Übertragungsmittel können so angeordnet sein, daß durch eine einmalige ganze Umdrehung des Knopfes 21 der Filmstreifen jeweils um ein Kartenfeld vor- oder zurückgedreht wird, so daß nach Wunsch ein bestimmtes Kartenfeld, beispielsweise das Feld 14, vor die Öffnung 7 des Gestelles befördert und nach dem Einschalten der Lichtquelle auf die Mattscheibe projiziert wird.
  • Um sichtbar zu machen, daß tatsächlich das gewiinschte Kartenfeld auf der Mattscheibe dargestellt ist, kann ein Zapfen 33 an dem Zahnrad 25 vorgesehen sein, der im Eingriff mit einer nicht dargestellten Übertragungsvorrichtung steht, die bei jeweils einmaliger Umdrehung des Drehknopfes 21 in der Öffnung 34 der Vorderseite des Gehäuses 2 die entsprechende Nummer des auf der Mattscheibe sichtbaren Kartenfeldes erkennen läßt, beispielsweise beim Kartenf--ld 14. die Nummer 14.
  • Die Filmkassette 8 ist durch einen abnehmbaren Deckel 35 verschlossen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur erleichternden Benutzung von Orientierungskarten für Fahrzeugführer, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer fortlaufenden Reihe, z. B. auf einem Filmstreifen, angeordneten verkleinerten Felder einer Landkarte auf eine am Führersitz angeordnete Mattscheibe projiziert sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einemFilmstreifen(11) in Form einer fortlaufenden Reihe angeordneten Kartenfelder einer Landkarte über in einer Kassette (8) angeordnete Spulen (9, lo) einregelbar ab- bzw. aufrollbar und auf an sich bekannte Art durch eine Projektionslampe (12) auf die am Armaturenbrett (1) eingebaute Mattscheibe (5) projizierbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kassette (8) zwischen dem Filmstreifen und der Lichtquelle scheinwerferartig wirkendeLichtleitflächen (17) vorgesehen sind, die nach vorn bis zur Breite eines Kartenfeldes auslaufen und in deren hinterer Öffnung eine Linse (18) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das gewünschte Kartenfeld des Filmstreifens mittels eines Drehknopfes (21) einstellbar ist, dessen Bewegungen z. B. über Wellen (24, 27), Zahnradgetriebe (25, 26, 28, 29) auf die eine Spule (9) übertragbar sind,
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegungen der Spule (g) von dieser in umgekehrter Richtung auf die Spule (io) übertragbar sind, beispielsweise durch eine Schraubenwelle (30), Zahnrad (31), Welle (32).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Knopf (21) herausziehbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung des Knopfes (21) z. B. über einen mit denn Zahnrad (25) verbundenen Zapfen (33) auf eine Zahlenskala übertragbar ist, deren Zahlen in ihrer 1Zeilienfolge mit den entsprechenden Kartenfeldern des Filmstreifens übereinstimmeni und in einer Ausspart!ng (3q) des Rahmens (3) Sichtbar werden. B. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Verschluß-deckel (4), der beim Öffnen den Kontakt (2o) des Projektionslichtes automatisch einschaltet und beim Schließen wieder ausschaltet. g. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite des Dekkels zur leichteren Feststellung des jeweils gewünschten Kartenfeldes eine Darstellung der Landkarte mit entsprechender Kartenfeldeinteilung angeordnet ist.
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